Intro

Berlin Mitte ist sowohl ein Bezirk als auch ein Ortsteil in der deutschen Hauptstadt. Hier spielt sich ein Großteil des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens ab, denn Berlin Mitte ist Treffpunkt für Einheimische, Künstler, Unternehmen und Geschäftsmänner, Pendler, Wochenendausflügler und internationale Touristen zugleich. Der seit 2001 bestehende Verwaltungsbezirk umfasst die Ortsteile Mitte, Gesundbrunnen, Wedding, Moabit,  Hansaviertel und Tiergarten und damit knapp 5% der Fläche Berlins. Hier leben etwas mehr als 368.000 Menschen (Stand: Juni 2016), was wiederum etwa 10% der Gesamtbevölkerung Berlins entspricht.

Der Ortsteil Mitte und die angrenzenden Bereiche sind das traditionelle Zentrum und Herz der Hauptstadt. Trotz der Entstehung und des Aufstiegs der „City West“ im Zuge der früheren Zweiteilung der Stadt gilt Mitte als der unangefochtene Mittelpunkt Berlins. Hier konzentrieren sich berühmte Bauten, Sehenswürdigkeiten und Landmarken wie das Brandenburger Tor, die Humboldt-Universität, die Prachtstraße Unter den Linden, die beliebte Einkaufsmeile Friedrichsstraße, die Museumsinsel und der Fernsehturm am Alexanderplatz. Das Nikolaiviertel zwischen Museumsinsel und Alexanderplatz stellt den historischen Kern Berlins dar; hier steht mit der Nikolaikirche auch das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt (aus dem 13. Jahrhundert). Das Regierungsviertel mit Reichstagsgebäude und Bundeskanzleramt, der Große Tiergarten und der Potsdamer Platz bilden den westlichen Rand des viel besuchten Zentrums. Verschiedene Museen, historische Orte und Mahn- bzw. Denkmale in Mitte erinnern an Berlins äußerst bewegte Vergangenheit und locken zusätzliche Besucher an. Eine Reihe stark frequentierter Verkehrsknotenpunkte und vielseitige Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten machen Mitte auch für nicht-kulturell Interessierte zu einer beliebten Anlaufstelle. Dank einer gesunden Mischung aus geschichtsträchtigem Flair und moderner, zukunftsweisender Infrastruktur sind in Berlin Mitte sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft Deutschlands repräsentiert.

In Berlin Mitte schlägt also nicht nur das Herz der Hauptstadt, sondern auch das der gesamten Bundesrepublik. Das Gebiet ist folglich ein äußerst beliebter Standort für Business Center. Als interessiertes Unternehmen haben Sie die Wahl zwischen 23 Einrichtungen in zentraler, gut erreichbarer Lage. Gleich mehrere Business Center gruppieren sich dabei um den Hauptbahnhof nördlich der Spree, am modernen Verkehrsknotenpunkt Potsdamer Platz sowie entlang der Friedrichstraße. Weitere Standorte von Business Centern in Berlin Mitte umfassen das Brandenburger Tor und den Alexanderplatz. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen Wert auf ein schöpferisches, prestigeträchtiges Umfeld legen und in der Nähe weltweit bekannter Sehenswürdigkeiten, Shopping-Adressen und kultureller Einrichtungen wirken möchten, sind die Business Center von Berlin Mitte die richtige Wahl für Sie.

Area history

Die Geschichte des Bezirks Mitte ist eng mit der städtischen und gesamtdeutschen Geschichte verbunden. Immerhin hinterließen hier sämtliche Epochen und Großereignisse seit der Gründung Berlins ihre Spuren. Diese ist auf das Jahr 1237 festgelegt, als die Siedlung Cölln auf der Spreeinsel ihre erste urkundliche Erwähnung fand. Wenige Jahre später wurde die Siedlung Berlin östlich der Spree erwähnt. Die beiden schon damals verkehrsgünstig gelegenen Ortschaften wuchsen im Laufe der Jahre zu einer Stadt zusammen. Im 15. Jahrhundert war Berlin kurfürstliche Residenzstadt, wovon das wieder aufgebaute Berliner Schloss auf der Spreeinsel zeugt. Dennoch nahm die damalige Doppelstadt lange Zeit keine herausragende Stellung unter den deutschen Städten ein. 1647 ließ der Kurfürst Friedrich Wilhelm die Straße Unter den Linden als Verbindungsweg zwischen dem Schloss und dem Tiergarten anlegen. Zu dieser Zeit wurde Berlin auch zu einer verteidigungsstarken Festungsstadt ausgebaut, um den Einbußen während des Dreißigjährigen Kriegs künftig vorzubeugen. Dank einer aktiven Einwanderungspolitik siedelten sich Juden und Hugenotten, die aus Frankreich geflohen waren, im heutigen Berlin Mitte an.

Unter dem preußischen König Friedrich II. entstanden im 18. Jahrhundert zahlreiche Repräsentationsbauten, die bis heute das Stadtbild prägen. In der Alten Bibliothek eröffnete im Jahre 1810 die heutige Humboldt-Universität. Als Folge des Bedeutungsgewinns Berlins als Hauptstadt des neu gegründeten Deutschen Reichs und der Industrialisierung wuchsen die Stadt und ihre Bevölkerung im 19. Jahrhundert rasant an. Vor dem Oranienburger Tor siedelten sich so viele Eisengießereien und Maschinenbaubetriebe an, dass das Gebiet im Volksmund „Feuerland“ genannt wurde. Diese Entwicklung und weitere Industrieansiedlungen ließen besonders die Vororte Gesundbrunnen, Wedding und Moabit wachsen. Auch Banken, Handelsgeschäfte, Hotels und Warenhäuser waren ab dem späten 19. Jahrhundert verstärkt in Berlin anzutreffen. Am südlichen Rand des Tiergartens entstand ein gehobenes Wohnviertel mit imposanten Villen. Das Hansaviertel am Schloss Bellevue im Norden des großen Tiergartens zog besonders Menschen der gehobenen Mittelstandsschicht an. Während das reiche Zentrum florierte, litten viele Einwohner der nördlichen Gebiete Moabit und Wedding unter prekären Lebensumständen.

Ab 1933 war Berlin Mitte Schauplatz der Judenverfolgung im Rahmen des sich etablierenden Nationalsozialismus. Der Zweite Weltkrieg zeigte in Berlin all seine Zerstörungskraft. Zwischen 1961 und 1989 gehörte Berlin-Mitte zu Ost-Berlin und war das repräsentative Zentrum der DDR. 2001 fusionierten schließlich die ehemaligen Bezirke Tiergarten, Wedding und Mitte zu einem großen Bezirk.

Area infrastructure

Drei Schnellstraßen verlaufen durch Berlin Mitte: Die B1  als Verbindung zwischen Potsdamer Platz und Alexanderplatz, die den großen Tiergarten durchlaufende B2, die weiterhin durch das Herz der Innenstadt bis zum Alexanderplatz führt, und die teilweise unterirdisch verlaufende B96 zwischen Hauptbahnhof und Potsdamer Platz. Alle drei Bundesstraßen verbinden die Regionalautobahn A100 im Westen und Süden der Stadt mit der Berliner Ringautobahn A10.  Die B109 (später A114) und die B96a bieten weitere Anschlüsse von Berlin Mitte an die A10 im Norden. Die Autobahnauffahrt erreichen Sie von den Business Centern im Stadtzentrum nach etwa 30min Fahrt. Das Messegelände im Ortsteil Westend liegt ebenfalls etwa 30min Fahrt entfernt. Den Flughafen Berlin-Schönefeld im Süden des Stadtgebiets erreichen Sie in der Regel nach 40min.

Wer den innerstädtischen Verkehr und die Parkplatzsuche vermeiden möchte, sollte auf das hervorragende ÖPNV-Netz zurückgreifen. Immerhin befinden sich in der Nähe der Business Center in Berlin Mitte bedeutende Verkehrsknotenpunkte wie der Hauptbahnhof, die Friedrichstraße, der Alexanderplatz, der Potsdamer Platz und der Gesundbrunnen, an denen die Berliner U-, S- und Regionalbahnlinien zusammentreffen. Die Business Center am Potsdamer Platz fahren beispielsweise die U2, die S1, die S2 und die S25 an. Die S5, S7 und S75 passieren auf ihrem Weg zwischen dem Westkreuz und dem Ostkreuz bedeutende Haltestellen wie Tiergarten, Hauptbahnhof, Friedrichstraße und Alexanderplatz. Das östliche Stadtgebiet ab dem Hauptbahnhof ist zudem durch komplementäre Straßenbahnen und Metrotrams abgedeckt. Mit den schnell getakteten Verkehrsmitteln erreichen Sie z.B. das Business Center am Hackescher Markt, das Oranienburger Tor und die Humboldt-Universität.

Business area

Die Business Center in Berlin Mitte präsentieren sich vorwiegend als moderne, mehrstöckige Gebäude oder Hochhäuser mit lichtdurchfluteten, zur Miete stehenden Räumlichkeiten. Die Büros sind dabei in der Regel zwischen 10 und 120m² groß, sodass Sie je nach Ihrer Unternehmensgröße und dem individuellen Bedarf den passenden Arbeitsplatz finden werden. Der große Vorteil von Business Centern ist, dass Sie sich die Einrichtung mit Möbeln und Kommunikationsinfrastruktur ersparen. Auch um Strom- und Wasserkosten, Reinigung und Wartung brauchen Sie sich keine Sorgen machen, denn all diese Dienstleistungen sind bereits im Mietpreis enthalten. Dank der kollektiven Nutzung bestimmter Räumlichkeiten und Services entstehen für die Unternehmen bedeutende Preisvorteile gegenüber üblichen Büroimmobilien. Ein weiterer Vorteil der Business Center in Berlin Mitte ist die flexible Vertragslaufzeit. Gerne können Sie die Büros während Messe- und Kongresszeiten mieten und damit einen temporären Außenstandort für Ihr Unternehmen einrichten. Auch Start-Ups sind herzlich willkommen, um die finanziellen Vorteile während der ersten Monate nach der Unternehmensgründung in Anspruch zu nehmen. Viele Betriebe verbleiben jedoch auch jahrelang in den Business Centern und nutzen die Büros als ihren regulären Unternehmenssitz.

Neben Büros finden sich in den meisten Business Centern Coworking-Spaces sowie komplett ausgestattete Konferenz- und Besprechungsräume, die Sie bei Bedarf stundenweise anmieten können. Dank Kantinen, Catering Service, Teeküchen und Lounges müssen Sie selbst in der Mittagspause das Business Center nicht verlassen. Und da die meisten Einrichtungen private Parkplätze anbieten, ersparen Sie sich ebenfalls viel Ärger bei der Parkplatzsuche in der Innenstadt. Weiterhin werden minutengenau abgerechnete Sekretariats- und Telefondienstleistungen angeboten; dabei nehmen die kompetenten Mitarbeiter Anrufe in Ihrem Firmennamen entgegen. Auch ein Virtual Office-Service steht in vielen Business Centern zur Verfügung. Dies bedeutet, dass Sie nur die Geschäftsadresse und das Sekretariat mieten.

In Berlin Mitte und in unmittelbarer Nähe zu vielen Business Centern liegt die nach dem Kurfürsten Friedrich III. benannte Friedrichstraße, eine bekannte Einkaufs- und Ausgehmeile in Berlin. Sie verläuft auf einer Länge von 3,3km zwischen der Torstraße und dem Mehringplatz im südlichen Kreuzberg, in strikter Nord-Süd-Richtung und genau im rechten Winkel zur ebenfalls berühmten Straße Unter den Linden. In historischer Zeit säumten die Straße exklusive Restaurants und Hotels, Geschäfte, edle Kaufhäuser und Variététheater. Nach dem Mauerfall, der die am Checkpoint Charlie getrennte Friedrichstraße wieder vereinte, wurde die Shoppingmeile durch viele Neubauten und die Ansiedlung hochwertiger Geschäfte, Modeboutiquen, Kaufhäuser und Ausstellungsräume wiederbelebt. Heute finden sich rund um die Friedrichstraße vielfältige Einrichtungen, die alle Art von Geschmäckern und Geldbeuteln bedienen. In dem zentralen Abschnitt der Straße prägen Shoppingquartiere wie das luxuriöse TheQ., das moderne Galeries Lafayette und der architektonisch interessante Departmentstore Quartier206 das Bild der Einkaufsmeile. Diese sind bevorzugte Adresse für die kaufkraftstarke Klientel Berlins, mit Flagship-Stores und Luxusboutiquen. Auch große, international bekannte Modeketten wie Esprit und H&M sind durch eine oder mehrere Filialen in der Friedrichstraße repräsentiert. Mode, Kosmetik, Accessoires und Schmuck bilden neben einer umfangreichen Gastronomie den Schwerpunkt des hiesigen Einzelhandels. Einrichtungen wie das Berliner Ensemble, der Admiralspalast und der Friedrichstadtpalast knüpfen zudem an die Tradition der Straße als Amüsier- und Theatermeile an. Passantenzählungen während der vergangenen Jahre ergaben, dass die Friedrichstraße vor allem werktags hoch frequentiert wird, und zwar von durchschnittlich 4.100 bis 4.600 Menschen pro Stunde. Samstags flanieren 3.600 bis 4.000 Menschen stündlich die Straße entlang. Die Business Center in der Friedrichstraße genießen somit einen bedeutenden Standortvorteil.

Weitere beliebte Shoppingadressen in Berlin Mitte sich der Hackescher Markt, der Alexanderplatz und der Potsdamer Platz. Im Szeneviertel Hackescher Markt haben sich Designerläden, Showrooms, Modegeschäfte und familiär geführte Manufakturen angesiedelt. Zudem zieht der Wochenmarkt zweimal pro Woche Touristen, Jung-Berliner und Ausflügler an, die hier regionale Lebensmittel sowie modische Schmuckstücke erstehen möchten.

Am Alexanderplatz bedient das Einkaufscenter Alexa mit rund 180 Geschäften aus den Bereichen Mode, Schmuck, Haushalt, Bücher und Technik kaufwillige Menschen jeglichen Alters. Die Potsdamer Platz Arkaden mit 130 Läden sowie die atemberaubende Mall of Berlin mit 300 Geschäften machen den Süden des Bezirks Mitte zu einer bevorzugten Anlaufstelle. Die 2014 eröffnete Mall of Berlin im Stadtquartier Leipziger Platz 12 bietet eine breit gefächerte Auswahl von Waren des täglichen Bedarfs bis hin zu hochwertiger Mode. Die Food Hall mit 30 Restaurants und die überdachte Flaniermeile mit Piazza und Blick auf den Bundesrat sind weitere Highlights des modernen Einkaufszentrums.

Purchasing power

Da der heutige Bezirk Mitte nach der Jahrtausendwende aus drei grundsätzlich verschiedenen Bezirken entstand, präsentiert sich die Kaufkraft der Einwohner als recht unterschiedlich. So beträgt die durchschnittliche Kaufkraft der Haushalte 2.701€ pro Monat – immerhin fast 300€ niedriger als im städtischen Mittel. Besonders kaufkraftstarke Gebiete sind der Westen des Ortsteils Mitte rund um die Friedrichstraße sowie der Ortsteil Tiergarten, der südlich an die Grünfläche des großen Tiergartens angrenzt – hier stehen den Haushalten zwischen 3.450 und 3.650€ monatlich zur Verfügung. Diese Tatsache spiegelt sich auch im Mietkostenatlas wieder: In den Ortsteilen Mitte und Tiergarten gibt es die vergleichsweise teuersten Mietwohnungen. Spitzenreiter sind der Hackersche Markt und die Straße Unter den Linden. Richtung Norden und Westen, wo sich ehemals die Industrie- und Arbeiterviertel von Berlin befanden, nehmen sowohl die Mietkosten als auch die Kaufkraft ab. In Wedding wird im Durchschnitt die niedrigste Kaufkraft erreicht.

Berlin konnte 2015 mehr als 12,3 Millionen Touristenankünfte verzeichnen, mit insgesamt mehr als 30,2 Millionen Übernachtungen. Fast 40% der Besucher kommen dabei aus dem Ausland; im Vergleich mit anderen deutschen Städten ist dies ein erfreulich hoher Wert. Berlin Mitte ist mit seinen zahlreichen historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten, modernen Einkaufs- und Unterhaltungszentren sowie kulturellen Angeboten die Top-Destination in der gesamten Stadt – dies spiegelt sich auch in der außerordentlich hohen Hoteldichte wider. Das wiederum bedeutet, dass die mietenden Unternehmen der hiesigen Business Center nicht allein von der Kaufkraft der Einheimischen und Tagesausflügler profitieren.

Parking

Falls Ihr auserwähltes Business Center keine privaten Parkplätze anbietet oder Sie Besuch von auswärts erwarten, kann die Nähe zu einem günstigen, öffentlichen Parkhaus ein entscheidender Standortvorteil sein.

In der Tiefgarage der Mall of Berlin am Leipziger Platz 12 zahlen Sie 2,50€ pro Stunde, bei einem Tagespreis von 20€. Auf den Stellplätzen der Friedrichstadt Passagen mit Zugang zu den Shoppingquartieren TheQ. und Quartier206 kostet die Stunde 2€ mit einem Tageshöchstpreis von 8€. Auch am Operncarrée in der Französischen Straße 39 und an der Staatsoper am Bebelplatz kostet das Parken 2€ pro Stunde. Die Parkhäuser in der Dorotheenstraße nördlich der Humboldt-Universität bieten dieselben Konditionen und bieten sich als Parkmöglichkeit an, wenn Sie die Business Center im nördlichen Bereich der Friedrichstraße erreichen möchten. Für die Business Center am östlichen Spreeufer empfehlen sich dagegen die Tiefgaragen City Quartier-Dom Aquarrée in der Spandauer Straße 3, Rathaus Passagen in der Grunerstraße 5-7 sowie Am Alexanderplatz in der Alexanderstraße 2.

Einen Überblick zu den öffentlichen Parkmöglichkeiten in Berlin Mitte mit Preislistung erhalten Sie hier.

Development insight

Im Ortsteil Moabit entsteht zurzeit das neue Stadtquartier Europa City. Nördlich des Hauptbahnhofs, eingebettet zwischen den Zuggleisen und dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, wird innerhalb der nächsten Jahre ein modernes Viertel mit insgesamt 3.000 Wohnungen, Büros, Freiflächen, Bildungseinrichtungen, Gewerbe- und Einzelhandelsfläche entstehen. Die Heidestraße, die das Bauareal zerschneidet, soll dabei die Funktion einer Hauptgeschäftsstraße tragen. Bislang ist der 38m breite Boulevard mit allerlei Bäumen und Büschen gesäumt worden. Neben einer vierspurigen Straße, die durch einen begrünten Mittelstreifen in zwei Teile getrennt wird, gibt es Fahrradstreifen, Parkbuchten und breite Gehwege. Im aktuellen Bauabschnitt entstehen östlich der Heidestraße die ersten Wohnungen des neuen Quartiers; westlich des künftigen Boulevards wird ab 2017 gebaut werden. In der direkten Nachbarschaft zur Europa City entsteht zudem das Quartier Lehrter Straße mit mehr als 1.000 Miet- und Eigentumswohnungen. So kann der wachsenden Bevölkerung Berlins Rechnung getragen werden.

Ab 2020 soll zudem der historische Kern von Berlin rund um das Nikolaiviertel und das Alte Rathaus lebenswerter ausgestaltet werden. Zurzeit führt hier die sechsspurige Grunerstraße entlang, wodurch der Bereich viel von seinem einstigen Charme eingebüßt hat. Durch die Verlegung und Schmälerung der Straße soll Platz für ein urbanes Quartier mit 440 Wohnungen, Bürofläche und Gastronomie entstehen. Der Berliner Senat erhofft sich dadurch, dass der Molkenmarkt und das Klosterviertel ihre alte Bedeutung als Ort des urbanen gesellschaftlichen Geschehens zurückerhalten.

Bis 2019 wird am Alexanderplatz zudem ein 150m hoher Wohnturm gebaut. Die untersten der insgesamt 39 Stockwerke nehmen Geschäfts- und Gewerbeflächen sowie öffentlichen Einrichtungen ein; darüber entstehen 475 luxuriöse Wohnungen. 

Industry description

Auch in Berlin Mitte vollzieht sich der wirtschaftliche Strukturwandel, infolge dessen Dienstleistungsunternehmen (v.a. aus den Bereichen Medien, Werbung und Kultur) und Einzelhandelsbetriebe das Handwerk und das produzierende Gewerbe ersetzen. Zudem zeichnet sich Mitte als ein Innovations-, Bildungs- und Forschungsstandort aus. Neben der Humboldt Universität tragen das Universitätsklinikum Charité, das Deutsche Herzzentrum, die Technische Fachhochschule sowie der Technologie- und Innovationspark TIB in Wedding bedeutend dazu bei. Das Uniklinikum Charité nördlich der Spree ist mit etwa 16.800 Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber in ganz Berlin. Die Deutsche Bahn AG mit Sitz am Potsdamer Platz führt mit über 19.000 Beschäftigten die Liste der Top-Arbeitgeber in der Hauptstadt an.

Im Nordwesten des Bezirks Mitte erstreckt sich das Industriegebiet Moabit West mit etwa 300 angesiedelten Betrieben. Diese sind hauptsächlich in der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Produktion und dem Maschinenbau sowie der Elektrotechnik und -energie tätig. Der größte Arbeitgeber im Industriegebiet ist die Siemens AG mit dem Produktionsbereich Gasturbinenfertigung. Auch das Spezialchemie-Unternehmen Atotech Deutschland GmbH weist vergleichsweise viele Mitarbeiter auf. 

Der Ortsteil Mitte ist dagegen hauptsächlich von Einzelhandelsfläche und touristisch genutzter Fläche geprägt, wie bereits mehrfach ausgeführt wurde. Die kulturelle Landschaft besteht aus zwei Opernhäusern, mehreren Theatern und einer Vielzahl an Spezialmuseen – die berühmtesten davon liegen zusammen mit dem Berliner Dom auf der Museumsinsel. Diskotheken und gastronomische Betriebe runden das Freizeit- und Unterhaltungsangebot im Berliner Stadtzentrum ab. Aufgrund der außerordentlichen Attraktivität für Geschäftsreisende und Freizeittouristen aus der ganzen Welt haben sich weit mehr als hundert Hotels in Berlin Mitte angesiedelt und eine moderne, international ausgerichtete Hotellandschaft geschaffen.

Hotels and hostels

Nähe Potsdamer Platz:

Marriott Hotel
Inge-Beisheim-Platz 1
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 204€

Maritim Hotel
Stauffenbergstraße 26
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 94€

Motel One Berlin Potsdamer Platz
LP12 Mall of Berlin, Leipziger Pl. 12
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 83€

 

Am Hauptbahnhof:

Amano Grand Central
Heidestraße 62
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 79€

Meininger Hotel Berlin Hauptbahnhof
Ella-Trebe-Straße 9
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 56€

 

Nördliche Friedrichstraße:

Regent Berlin
Charlottenstraße 49
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 169€

Meliá Berlin
Friedrichstraße 103
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 114€

Hotel NH Collection Berlin Friedrichstraße
Friedrichstraße 96
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 86€

 

Südliche Friedrichstraße:

Novum Select Hotel Berlin Gendarmenmarkt
Charlottenstraße 66
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 133€

Gat Point Charlie Hotel
Mauerstraße 81-82
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 70€

 

Nähe Alexanderplatz:

H2 Hotel Berlin Alexanderplatz
Karl-Liebknecht-Str. 32
mittlere Preisklasse ab 76€

Motel One Berlin Hackescher Markt
Dircksenstraße 36
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 72€

Indigo Hotel Berlin Mitte am Alexanderplatz
Bernhard-Weiß-Straße 5
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 109€