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IoT - Internet of Things - Internet der Dinge

17
Jul
2016
Niels Wegener
Der neueste Trend IoT, Internet of Things – Internet der Dinge, bietet fast unbegrenzte Möglichkeiten. IoT wird unser Leben, unsere Arbeit und Büros weltweit revolutionieren – und die Revolution hat schon begonnen.

Mit IoT verschmelzen Technologie und physikalische Geräte wie wir Sie kennen. In Zukunft wird Datenaustausch und Interaktion zwischen verschiedenen Geräten Einzug in unser Leben halten. Natsha Friis Saxberg, Director of Future Growth bei dem IT-Infrastruktur Spezialisten Atea erklärt uns, was wir vom Internet der Dinge erwarten können.

Natascha

„IoT ist nicht eine bestimmte Sache, sondern viele verschiedene Dinge wie Software, Hardware und Protokolle“, sagt Natasha Friis Saxberg. IoT kann Teil unseres Smartphones sein, so wie wir es aus unserem Alltag kennen, aber zum Beispiel auch von Geräten die wir bis dato nicht mit dem Internet in Verbindung bringen wie Möbel, Thermostate und Staubsauger.

Nicht weniger als 5 Milliarden Geräte sind bereits mit dem Internet verbunden und all diese Geräte können mit anderen Geräten interagieren und aus der Ferne gesteuert werden. Gerade dies stiftet womöglich Verwirrung über das Konzept IoT.

„Eigentlich ist es mit dem IoT wie über Strom zu sprechen. Über Strom zu sprechen ist auch nicht immer einfach und es ist eine Sache wenn Strom eine Glühbirne zum Leuchten bringt, aber eine andere wenn Strom einen Computer antreibt.“

Unabhängig von der Verwirrung zum IoT gibt es keinen Zweifel daran, dass der technologische Fortschritt in vollem Gange ist, mehr und mehr Einzug in unser Leben hält und Unternehmen intelligenter und effizienter werden lässt. Drei von vier dänischen Unternehmen erwarten laut Monitor Group, dass das IoT ihre Branche in den nächsten Jahren verändern wird.

 

Wie verwenden wir das IoT heute?

Grundsätzlich werden Sie das IoT in der gleichen Weise verwenden wie sie Hard- und Software immer genutzt haben, sagt Natasha Friis Saxberg.

„Was neu ist, ist das Technologie jetzt in eine Vielzahl neuer Geräte Einzug hält. Das können Dinge sein, die wir in der Regel nicht mit intelligenter Technik assoziieren würden.“ 

Mit einem Sensor auf dem Schreibtisch oder im Bürostuhl können Sie messen wie Sie sitzen. Sie können ferner automatisch benachrichtigt werden, wenn Sie mal wieder aufstehen und sich bewegen sollten. Gleichzeitig können Sie benachrichtigt werden, wenn Sie die Tisch- oder Stuhlhöhe um ein paar Zentimeter nach oben oder unten verändern sollten.

Sensoren können auch dafür verwendet werden nachzuweisen, wann Personen im Büro ankommen und automatisch für eine optimale Beleuchtung am Arbeitsplatz sorgen. 

Natasha Friis Saxberg überrascht es daher nicht, dass Tech-Unternehmen an der Spitze stehen wenn es um den Einsatz neuer Technologien geht. Doch auch in der Versicherungsbranche halten neue Technologien Einzug. So können zum Beispiel Autos aufzeichnen und melden, wann und wie schnell beschleunigt wird und ob Höchstgeschwindigkeiten eingehalten werden. Faktoren, die sich in Zukunft im Versicherungspreis niederschlagen könnten. Darüber hinaus wird das IoT auch Unternehmens- und Branchenübergreifend genutzt.

 

IT und Arbeitsplatz der Zukunft

Eigentlich denkt Natasha Friis Saxberg sollten wir uns weniger darauf konzentrieren was das IoT alles kann, sondern vielmehr darauf, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen wird und wie uns das IoT in Zukunft beim Arbeiten unterstützen kann. 

„Der zukünftige Arbeitsplatz, gerade bei Technologieunternehmen wie Apple und Cisco, wird in Zukunft sehr viel mobiler sein“, sagt sie.

IoT macht es einfacher zusammenzuarbeiten, wenn die Mitarbeiter an verschiedenen Standorten sind. Ein Beispiel dafür sind die neusten Videokonferenzsysteme, die ein großes Maß an Flexibilität schaffen.

„Bei Atea haben wir neue Tagungsräume geschaffen, die es unseren Mitarbeitern erlauben, egal wo sie sich befinden, per Videoschaltung an Meetings teilzuhaben und über verschiedene Soft- und Hardware Tools Präsentationen zu verfolgen“, sagt Natasha Friis Saxberg. 

„Zukünftiges Arbeiten wird dominiert werden von flexiblen open offices. Doch große Büroräume und Mitarbeiter die ständig ihren Sitzplatz wechseln bringen neue Herausforderungen. Technologie kann hier helfen Mitarbeiter einfach und schnell zu finden und zu lokalisieren. 

Wir haben Geräte in unseren Telefonen (beacons) die registrieren, wo wir sind. Andere Mitarbeiter können uns so einfach und schnell auf einer Echtzeitkarte im Gebäude finden“, sagt sie.

 

 Mødelokale



Produktive Services und automatischer Zugriff

IoT kann auch für Vorhersagen genutzt werden, zum Beispiel können Sie in Zukunft eine Benachrichtigung erhalten, wenn Ihr Besucher auf dem Parkplatz ankommt.

„Wir entwickeln einen ‘Vorhersageservice‘, so wird, zum Beispiel, wenn Ihr Besucher auf dem Parkplatz vorfährt automatisch eine Tasse Kaffee in unserem Café für den Besucher gebrüht. Besucher erhalten außerdem einen Tag vor dem Meeting eine Benachrichtigung darüber, dass für Sie ein Parkplatz auf unserem Gelände reserviert wurde und wo sich dieser Parkplatz befindet. Wenn die Gäste einparken wird wiederum unsere Rezeption benachrichtigt, so dass Sie Ihren Besucher begrüßen können“, sagt Natasha Friis Saxberg.

Auch Schlüssel und Zugangskarten wird das IoT revolutionieren, sagt sie. Technologie wird automatisch erkennen wer Zugang zu bestimmten Bereich hat und wer nicht. Schlüssel und Zugangskarten werden so überflüssig. 

 

Hinweise für die IT-Strategie

Wenn Unternehmen eine Strategie für den Umgang und die Implementierung von IoT entwerfen empfiehlt Natasha Friis Saxberg unter anderem zu prüfen, welche Mitarbeiter und Kunden bereits Erfahrung im Umgang mit der Technologie gesammelt haben. Sie sollten sich außerdem fragen, was Ihre Mitarbeiter benötigen und wie sich der Arbeitsalltag optimieren lässt. Ein Aspekt der auf der Hand liegt ist die Zentralisierung von Wissen.

„Sie können den Wissensaustausch optimieren, wenn Ihre Mitarbeiter wissen, woran der Kollege gerade arbeitet. So können Erfahrung ausgetauscht werden und wichtige Tipps gegeben werden.

Die Technologie ist bereits vorhanden, es muss also vor allem ein Umdenken stattfinden, sagt Natasha Friis Saxberg. Wenn es jedoch um den Einsatz neuer Technologien geht sollten Sie sich erst fragen: „wie soll unser Arbeitsplatz der Zukunft aussehen?“ Erst danach sollten Sie sich auf die Suche nach Technologien machen, die Sie in Zukunft unterstützen können. 

Grenzen setzt Ihnen nur Ihre eigene Fantasie“, sagt sie.

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

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