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Coworking in explosivem Wachstum – Prognose spricht von einer weltweiten Verdopplung an Räumlichkeiten

23
Jul
2018
Friederike Schüle
Die enorme Nachfrage nach gemeinsamen Büros und modern gestalteten Coworking Spaces wächst weiterhin in starkem Ausmaß. Laut einer neuen Prognose wird der globale Markt eine Verdopplung an Coworking Spaces von knapp 15.000 im Jahr 2017 auf über 30.000 im Jahr 2022 sehen.
23
Jul
2018
Friederike Schüle

Neben der Anzahl an weltweiten Coworking Spaces wird auch die Zahl der Coworker erwartungsgemäß explodieren – von 1,74 Millionen Menschen Ende 2017 auf äußerst beeindruckende 5,1 Millionen im Jahr 2022.

Die äußerst interessante Prognose wurde von dem US Business-Portal „Small Business Labs“ in Zusammenarbeit mit der Global Coworking Unconference Conference (GCUC) aufgestellt.

Das erwartete Wachstum an weltweiten Coworking Spaces würde einem durchschnittlichen Anstieg von 16,1% pro Jahr während der nächsten Jahre bis 2022 gleichkommen.

Hinsichtlich der Mieter schätzt die Prognose einen jährlichen Anstieg von 24,2% im selben Zeitraum.

 

Durchbruch

„Falls die Vorhersage nur annähernd Recht behält, wird die Coworking-Revolution einen fantastischen, endgültigen Durchbruch erleben“, kommentiert Global Relationship Manager Martin Roerholt von Matchoffice.com.

„Die optimistischen Wachstumsraten der US-Prognose fallen bedeutend höher als unsere Prognosen bei MatchOffice aus, doch das könnte daran liegen, dass unsere Daten hauptsächlich auf den Bewegungen des europäischen Markts basieren.“

 

Prognose

Die Anzahl an Coworkern wird aller Voraussicht nach explosionsartig ansteigen – von 1,74 Millionen Ende 2017 auf beeindruckende 5,1 Millionen im Jahr 2022.

 

Die von Small Business Labs und GCUC veröffentlichte Prognose stützt sich derweil auf die Tatsache, dass Indien und ganz besonders China in rezenten Jahren das populäre Coworking-Konzept aufgenommen haben und schon jetzt den größten Markt für gemeinsame Büros bilden.

Auf den gut entwickelten Coworking-Märkten in den Vereinigten Staaten und Europa ist zu erwarten, dass das Wachstum nicht ganz so rasend schnell voranschreitet, aber immer noch mit etwa 15% pro Jahr.

 

Die Millenials

Insbesondere die rapide ansteigenden Preise für gewerbliche Immobilien in den Städten haben den Bedarf nach höherer Flexibilität angekurbelt. Immer mehr Firmen sehen sich dazu ermutigt, flexiblen Coworking-Lösungen den Vorrang zu geben.

Dieser Trend wird sich erwartungsgemäß über die nächsten Jahre beschleunigen, da einige Firmen aktuell noch auf die Beendigung ihrer langfristigen Mietverträge warten. Dann werden auch sie auf flexiblere Konzepte umsteigen und gemeinsame Büros mieten.

Die Vorlieben der Millenials und die neuartigen Arbeitsgewohnheiten junger digitalisierter StartUps tragen stark zu dem steigenden Bedarf an zumeist sehr trendigen Coworking Spaces bei.

 

Coworking Lokalebasen.dk

Die Vorlieben der Millenials und die Arbeitsgewohnheiten junger StartUps tragen definitiv zu dem steigenden Bedarf an trendigen Coworking Spaces bei.

 

„Endlich haben Unternehmensvermittler und Akteure aus der Immobilienbranche ernsthaft damit begonnen, schwerwiegende Investitionspotentiale in den Coworking Spaces zu erkennen. Diese Tatsache steigert das Interesse an derartigen gemeinsamen Büros weiterhin.

In Zukunft werden wir auch eine steigende Zahl an kleineren Coworking Spaces sehen, und genau diese Entwicklung wird das zukünftige Wachstum ankurbeln.

Die momentanen Bewegungen auf dem Markt werden in ökonomischer Hinsicht von den sehr großen Locations bestimmt – beispielsweise WeWork, welches seine Coworking Spaces oftmals auf mehreren Stockwerden einrichtet. Mit dieser Maßnahme zielt man darauf ab, die durchschnittlichen Grenzkosten pro Mitgliedschaft zu minimieren,“ fügt Martin Roerholt hinzu.

 

Aktuelle Trends

Während der vergangenen Jahre haben selbst sehr große Firmen damit begonnen, die vielen Vorteile sozialer, kreativer und innovativer Coworking-Umgebungen zu nutzen.

„Trendanalysen zeigen, dass heutzutage selbst die größten und bekanntesten Unternehmen ihre eigenen Coworking Spaces innerhalb der eigenen Gebäude einrichten, oder auswärtige Räumlichkeiten für bestimmte Abteilungen und Mitarbeitergruppen mieten.

Immer mehr Menschen können außerhalb der traditionellen Büro-Umgebung arbeiten und nehmen Projekte als Freelancer an. Diese Zielgruppe zieht Arbeitsplätze in der Nähe ihres Wohnorts vor, um sich das tägliche Pendeln zu ersparen. Diese Bewegung wird nochmal einen ganz neuen Markt hevorbringen,“ erwartet Martin Roerholt.  

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