
Die Städte des Ruhrgebiets haben es schwer, sich als alleinstehende Wirtschaftszentren zu behaupten. Oftmals wird einfach nur „vom Pott“, dem Ruhrgebiet oder der Metropolregion Rhein-Ruhr gesprochen. Und obwohl es viele Faktoren gibt, die Essen als Standort für die ortsunabhängige Digitalwirtschaft auszeichnen, will man sich gar nicht von den Nachbarn abgrenzen – die Stärke Essens liegt immerhin in der interregionalen Verflechtung und der Nähe zu anderen Handels- und Gewerbezentren, Smart Cities sowie Logistikhubs. Mal schnell zum Flughafen? Oder zu einer international renommierten Veranstaltung? Vielleicht weckt eine neue Messeausstellung das Interesse, oder ein entspannter Badetag am See? Von Essens Coworking Spaces aus ist es ein Leichtes, das Umland zu erkunden und benachbarte Gemeinden zu besuchen. Die A40 (welche praktischerweise direkt am Innenstadtrand vorbeiführt) bildet zusammen mit den quasi parallel verlaufenden Bahngleisen die wichtigste West-Ost-Achse des Ruhrgebiets. Auch Richtung Norden und Süden besteht Anschluss mittels diversen Schnellstraßen – große Teile des Stadtgebiets sind dagegen überraschend ruhig, mit aufgelockerten Wohnvierteln und Gartensiedlungen.
Die dezentrale Natur Essens spielt sich auch in der Verteilung der Coworking Center wider: Während der kompakte Stadtkern quasi frei von Büroflächen ist, gibt es ausgezeichnete Coworking Angebote in den südlichen Lagen und den äußeren Stadtbezirken. Weit ab vom Schuss sind Sie trotz alledem nicht: Die nächste Autobahnauffahrt liegt meist nur einen Katzensprung entfernt, während weitläufige Industrieparks und Gewerbeinfrastrukturen für reichlich Ruhrpott-Feeling sorgen.
