Einführung

Hannover zählt seit 1875 zu den deutschen Großstädten und weist heute auf einer Fläche von etwa 204 km² über 546.000 Einwohner (Stand: Juni 2015) auf. Die Hauptstadt von Niedersachsen ist auf internationaler Ebene als Messestadt und dabei vor allem als Austragungsort der traditionsreichen Hannover Messe sowie der CeBIT bekannt. Weitere führende Messen wie die AGRITECHNICA, EuroTier, IAA Nutzfahrzeuge, EuroBLECH, Domotex und die CeMAT finden ebenfalls hier statt. Immerhin gilt das von der Deutschen Messe AG betriebene Messegelände im Süden des Stadtgebiets mit 24 Hallen als das größte der Welt.

Hannover liegt im zentralen Norden Deutschlands an der Leine, der Ihme und an dem Mittellandkanal. Letzterer ist die längste künstliche Wasserstraße der Bundesrepublik und schafft eine Verbindung der hannoverschen Binnenhäfen mit der Ems, der Weser, der Elbe und der Havel. Aufgrund der strategischen Lage gilt Hannover als ein Verkehrsknotenpunkt für Verbindungen zwischen Nord und Süd sowie Ost und West. Der Flughafen Hannover-Langenhagen befindet sich unter den Top 10 der größten Passagierflughäfen in Deutschland.  Im Jahr 2015 verzeichneten die Beherbergungsbetriebe der Stadt 2.232.282 Übernachtungen. Grund der hohen Gästezahlen sind hauptsächlich die Messen und Kongresse, aber auch ein zunehmender Freizeittourismus. Etwa 22% der Übernachtungsgäste kommen aus dem Ausland.

Mit weitläufigen Flussauen, Grünanlagen und Freiflächen wie den Herrenhäuser Gärten und dem Stadtwald Eilenriede präsentiert sich Hannover als sehr naturnah: Immerhin entfallen nur 49% der Stadtfläche auf Verkehrsinfrastruktur und bebaute Fläche. Veranstaltungszentren wie der Schützenplatz und der Sportpark am Maschsee, die kulturhistorischen Schätze der Altstadt und die Erlebnis-Infrastruktur rund um den Zoo und das Sea Life-Aquarium machen Hannover zu einer äußerst lebenswerten Stadt.

Als Mieter eines Business Centers in Hannover profitieren Sie von all diesen Aspekten. Derweil bieten neun Business Center ihre Räumlichkeiten zur Miete an. Die Objekte befinden sich in der Innenstadt, u.a. in der Nähe des Hauptbahnhofs, an der nach Süden (Richtung Messegelände) abgehenden Hildesheimer Straße und an der nach Norden abgehenden Vahrenwalder Straße. Auch in den nordöstlichen Bezirken Groß-Buchholz und Bothfeld befinden sich einige Business Center.

Geschichte

Die Uferterrasse der Leine, auf der sich Hannover später ausbreitete, war bereits zur römischen Kaiserzeit besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung der mittelalterlichen, befestigten Marktsiedlung „Hanovere“ erfolgte im Jahr 1150; spätestens im Jahr 1239 galt sie dann im rechtlichen Sinn als eine Stadt. 1333 wurde die Eilenriede, der größte Stadtwald in ganz Europa, erstmals erwähnt. Innerhalb der zwei darauffolgenden Jahrzehnte entstanden die Kreuzkirche, die Aegidienkirche und die Marktkirche, die bis heute das Stadtbild prägen. Zu dieser Zeit lebten und wirtschafteten in Hannover etwa 4.000 Menschen. 1636 wurde Hannover dann zur herzoglichen Residenzstadt; Georg von Calenberg veranlasste infolgedessen den Bau des Leineschlosses. Drei Jahrzehnte später wurde der Große Garten als Teil der Sommerresidenz Herrenhausen angelegt. Ab 1814 galt Hannover dann als Königsresidenz. 1857 war der Baubeginn des Welfenschlosses, in dem heute die Universität Hannover untergebracht ist; zwei Jahre später betrug die Einwohnerzahl Hannovers dank rezenter Eingemeindungen 55.000. Der zentrale Kröpcke-Platz entstand im Jahr 1878 in der preußischen Provinzhauptstadt, infolge der Anlegung der Karmarschstraße. 1907 fanden weitere Eingemeindungen umliegender Dörfer statt. Innerhalb weniger, darauffolgender Jahre wurden das Rathaus, die Stadthalle und der Mittellandkanal eingeweiht.

Durch 88 Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges wurde die Altstadt Hannovers weitestgehend zerstört – die bis heute als Ruine erhaltene Aegidienkirche dient als Mahnmal. Nach Kriegsende war die Einwohnerzahl auf die Hälfte gesunken. Doch 1947 führte die erste Exportmesse zum schnellen Wiederaufbau der neuen, niedersächsischen Hauptstadt. Wenige Jahre später entstand der Messeschnellweg als Schnellstraße zwischen dem Autobahnkreuz Hannover-Buchholz und dem Messegelände. Bereits 1954 lebten wieder 500.000 Menschen in der Stadt. 1986 entstand die CeBIT, die Weltführer-Messe für Informations- und Kommunikationstechnik, als eigenständige Veranstaltung. 2000 schrieb die Messestadt Hannover ein weiteres Mal Geschichte, als die EXPO als erste Weltausstellung in Deutschland hier ausgetragen wurde. Die Jahre zuvor waren von umfassenden Städtebau- und Umgestaltungsmaßnahmen geprägt. 

Infrastruktur

Die Business Center in Hannover profitieren von einem optimalen Anschluss an das Verkehrs- und ÖPNV-Netz. Zusätzlich zu den Regionalbahn- und S-Bahnlinien sichern 12 Stadtbahn- und 38 Buslinien ein schnelles Vorankommen innerhalb des Stadtgebiets. Als Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs dienen der Hauptbahnhof, die Haltestelle Kröpcke inmitten der hannoverschen Einkaufsmeile sowie der benachbarte Aegidientorplatz. Die Messe erreichen Sie vom Stadtzentrum aus mittels der Stadtbahnlinien 1, 2, 6 und 8, oder mittels der Zugverbindungen S1, RE2 und RE10 (Bahnhof Hannover Messe/Laatzen). Der Flughafen ist mittels der S-Bahnlinie S5 mit der Innenstadt verbunden. Der Hauptbahnhof in Hannover ist einer der meistfrequentierten Fernbahnhöfe in Deutschland, mit über 200 Fernverkehrszügen sowie rund einer Viertel Millionen Fahrgäste pro Tag. Auch mehr als 200 Nahverkehrszüge stellen sicher, dass die 160.240 Einpendler jeden Tag ihren Arbeitsort in der Stadt erreichen.

Im Norden und Osten von Hannover verlaufen die Bundesautobahnen A2 (Oberhausen-Berliner Ring) und A7 (Dänemark-Österreich). An insgesamt drei Autobahnkreuzen treffen diese und die A37, die später in den Messeschnellweg übergeht, aufeinander. Der Messeschnellweg (B3-B6) führt teilweise durch den Stadtwald und sorgt für ein problemloses Vorankommen in Hamburgs Osten. Währenddessen verbindet die quer durch das Stadtgebiet verlaufende B6 Hannovers Nordwesten mit dem Südosten. Da keine der Schnellstraßen direkt an das Zentrum heranführt, erreichen Sie die Business Center in Altstadt-Nähe am bequemsten mit dem ÖPNV. Hannovers Business Center im Süden, Norden und Nordosten der Stadt können dagegen auch schnell mit dem Auto erreicht werden.

Der Flughafen Hannover-Langenhagen im äußersten Norden der Stadt zählt mit mehr als 76.000 Flugbewegungen und knapp 5.292.000 Passagieren zu den zehn größten Flughäfen der Bundesrepublik. Direktverbindungen bestehen in europäische Städte wie London, Barcelona, Salzburg, Antalya, Kiew und Moskau. Durch Umsteigeverbindungen sind zahlreiche Destinationen in Afrika, Asien und Amerika zu erreichen.  Der Flughafen liegt direkt an der Regionalautobahn A352, welche Anschluss an die A2 und die A7 liefert. Von Hannovers Business Centern in der Innenstadt aus fahren Sie maximal 30min bis hierher.

Umkreis

Hannovers Business Center sind in unterschiedlich großen, teilweise sehr modernen Gebäuden untergebracht. Hier arbeiten mehrere Unternehmen in getrennten Büros unter einem Dach, wodurch sie preisliche und logistische Vorteile auskosten. Die zu mietenden Büros sind i.d.R. zwischen 12 und 55m² groß und im Normalfall bezugsfertig ausgestattet. Das heißt, dass Möbel, Dekorationselemente und die so wichtige Kommunikationsinfrastruktur wie High-Speed-Internetanschlüsse und Telefonanschlüsse bereits vorhanden sind. Nach Abschluss des Mietvertrags können Sie also sofort mit der Arbeit beginnen und sparen dadurch Zeit und Geld.

Je nach Ihren individuellen Bedürfnissen können Sie die Büros in Hannovers Business Centern tage- oder monatsweise mieten. Viele Unternehmen nutzen die Business Center z.B. als temporären Außenstandort während Messe- und Kongressveranstaltungen. Junge Unternehmen nutzen die Räumlichkeiten oft mehrere Jahre lang, um sich nicht mit unnötigen Geld- und Logistikproblemen herumzuärgern und von dem produktiven Arbeitsumfeld zu profitieren. Auch kleine und mittelständische Unternehmen nutzen die Business Center gerne für viele Jahre als ihren festen Standort. Immerhin sind die Büroflächen hier i.d.R. viel günstiger als wenn Sie eine Immobilie anderswo anmieten. Steht ein Meeting oder einer Konferenz an, kann spontan ein Konferenzraum hinzugebucht werden. Auch Telefon- oder Sekretärsleistungen können von dem fachlich geschulten, mehrsprachigen Personal des Business Centers übernommen werden. Ebenso sparen Sie an Reinigungskräften und Wartungsarbeitern ein, denn all diese Services werden vom Business Center gestellt. Durch die zentrale Lage und die Nähe zu wichtigen Businessorten wie dem Hauptbahnhof, der Messe und der Autobahn werden weitere Standortvorteile geschaffen.

Die Georgstraße und die davon abgehende Bahnhofstraße in Hannover zählen zu den meistbesuchten Einkaufsmeilen in ganz Deutschland. Laut Passantenzählungen an einem Samstagnachmittag im April 2016 wird die Georgstraße von 12.200 und die Bahnhofstraße von 9.580 Menschen pro Stunde besucht. Der Kröpcke-Platz ist dabei nicht nur ein zentrales Verbindungsglied zwischen den Straßen, sondern auch ein beliebter Treffpunkt und zugleich wichtigster Knotenpunkt der Stadtbahn. Seit Oktober 2015 schwebt eine Lichtskulptur in etwa 15m Höhe über dem Platz und setzt das bunte Treiben nach Einbruch der Dunkelheit in Szene. Die Bahnhofstraße, die den Kröpcke mit dem Ernst-August-Platz am Hauptbahnhof verbindet, bietet ein besonderes Shopping-Erlebnis: Hier befinden sich die Geschäfte und Restaurants auf zwei Ebenen! Viele Besucher kommen nach Hannover, um das interessante und platzeffiziente Shopping-Konzept der Nici de Saint Phalle-Promenade kennenzulernen. Die Karmarschstraße dient als Verlängerung der Bahnhofstraße und führt vom Kröpcke in die Altstadt am rechten Leineufer. Hier kommen Hannovers Gäste hin, um zwischen den Fachwerkhäusern und Kirchen zu flanieren, die einladenden Gastronomiebetriebe zu besuchen sowie das Neue Rathaus und das Leineschloss (heute Sitz des Niedersächsischen Landtags) zu bestaunen. Die traditionsreiche Markthalle liefert ein besonderes Erlebnis für alle Kulinarikfans. Jeden Samstag findet beiderseits des Leineufers der traditionsreiche Altstadt-Flohmarkt statt. Die Staatsoper, mehrere Bankenfilialen, Hotels und Theatren ergänzen die Unterhaltungs- und Businessinfrastruktur in der Innenstadt.

Wer lieber überdacht einkaufen geht, findet in der Ernst-August-Galerie am Bahnhof rund 150 Fachgeschäfte und Restaurants. Die Galerie Luise und die Kröpcke-Passage runden das erlebnisreiche Shopping-Angebot in Hannover ab. Einwohner der umliegenden Gemeinde werden auch von den Einkaufszentren in Langenhagen, Altwarmbüchen und Laatzen bedient.

Zahlreiche Gewerbe- und Businessparks mit Spezialisierung auf bestimmte Branchen erhöhen die Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort. Zu den renommiertesten Anlagen zählen der Medical Park (Life Sciences) in Gross-Buchholz und der Expo Park (IT, Medien und Hightech) in der Nähe der Messe. Wenn Ihr Unternehmen auf diese Bereiche spezialisiert ist, sollten Sie ein Business Center in der Nähe dieser Standorte in Erwägung ziehen.

Kaufkraft

Die Kaufkraft pro Einwohner in der Stadt Hannover beträgt 22.071 Euro. Mit einem Kaufkraftindex von 102,9 haben die Bürger demnach mehr Geld für Konsumzwecke zur Verfügung als im Durchschnitt in Niedersachsen oder auf Bundesebene. Dies sind rundum gute Aussichten für die Mieter eines Business Centers in Hannover. Während die Einzelhandelskaufkraft 5.932 Euro beträgt, erreicht die Stadt einen Einzelhandelsumsatz von etwa 800 Euro mehr – ein Zeichen dafür, dass ein Umsatzzufluss aus umliegenden Gemeinden besteht. Einige Orte innerhalb der Region Hannover stechen zudem durch eine sehr hohe Kaufkraft hervor. Burgwedel, Hemmingen, Isernhagen und Wedemark weisen eine Pro-Kopf-Kaufkraft von über 25.000 Euro auf. Weitere volkswirtschaftliche Kennzahlen wie Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung sind in der Region Hannover überdurchschnittlich hoch – eine  Bestätigung für die Wettbewerbsfähigkeit und hohe Wirtschaftskraft im Raum Hannover. 

In der Stadt an der Leine gibt es insgesamt acht Hochschulen mit 43.707 Studenten, darunter die Universität Hannover, die Fachhochschule, die Medizinische Hochschule und die Tierärztliche Hochschule. Des Weiteren verzeichnet Hannover ein Pendlersaldo von 110.607 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten jeden Tag. An der Ausländerquote von 16,2%, tragen Türken, Polen, Griechen und Ukrainer die höchsten Anteile. 15,2% der Bevölkerung sind unter 18 Jahre jung und 24,5% 60 Jahre und älter. Der demographische Wandel wird auch in Hannover weiterhin zu spüren sein. Bis 2030 wird zudem prognostiziert, dass die Einwohnerzahl um etwa 20.000 Menschen ansteigen wird.

Parkmöglichkeiten

Viele Business Center bieten Ihren Kunden und deren Gästen private Parkplätze an, sodass Sie sich i.d.R. wenig um öffentliche Parkmöglichkeiten sorgen müssen. Dennoch kann es sinnvoll sein, sich der Parksituation in der Innenstadt, rund um die Messe und an anderen wichtigen Businessorten bewusst zu sein. Mobilität innerhalb der Stadt ist heutzutage ein immens wichtiges Thema, und demzufolge bietet auch der berühmte Messestandort Hannover hervorragende Verkehrs- und Parkkonzepte an. Die folgende Übersicht listet die kostengünstigsten Stellplätze rund um Hannovers Business Center auf.

Wenn Sie die Business Center in der Innenstadt, zwischen dem Hauptbahnhof und dem Leineufer, besuchen möchten, bieten sich folgende Parkhäuser an:

  • Ernst-August-Galerie, Herschelstraße 2 (erste zwei Stunden 1,70 Euro, dann 1,50 Euro pro weitere Stunde)
  • Windmühlenstraße 3 (erste zwei Stunden 3 Euro, 24 Stunden 12 Euro)
  • Mehlstraße 2 (erste zwei Stunden 3 Euro, 24 Stunden 12 Euro)
  • Osterstraße 42 (erste zwei Stunden 2,20 Euro, 24 Stunden 11 Euro)
  • Altstadt, Schmiedestraße (erste zwei Stunden 3 Euro, 24 Stunden 13,20 Euro)

Weitere nützliche Parkmöglichkeiten gibt es in den Parkhäusern:

  • Vahrenwalder Platz (erste zwei Stunden 2 Euro, Tagespreis 7 Euro)
  • Hannover Congress Centrum (erste zwei Stunden 1 Euro, 24 Stunden 3,50 Euro)
  • Calenberger Esplanade (erste zwei Stunden 3 Euro, 24 Stunden 10 Euro)

Rund um das Messegelände bestehen ausreichend Abstellmöglichkeiten in Form von Parkplätzen, Parkdecks und Parkhäusern. Tagespreise für einen PKW betragen während Fachmessen 10 Euro und während Verbrauchermessen 6 Euro. Weitere Informationen rund um das Parken auf dem Messegelände finden Sie hier.

Eine interaktive Karte zu Parkmöglichkeiten rund um Hannovers Business Center im Innenstadtbereich gibt es hier.

Projekte und Stadtentwicklung

Im Zuge des stadtplanerischen Umgestaltungsprojekts Hannover City 2020+ sollen noch bis zum Jahr 2020 Maßnahmen greifen, um öffentliche Plätze und Räume innerhalb der Innenstadt aufzuwerten. Nach einer ausgedehnten Dialog- und Informationsphase wurden ab 2012 erste konkrete Bauvorhaben realisiert. Ein solches Vorhaben ist die Bebauung beider Kopfenden des Marstallplatzes: Hier sollen bis 2017 zwei mehrgeschossige Gebäude mit gemischter Gewerbe-, Wohn- und Büronutzung entstehen. Während sich eins der Gebäude direkt am Leineufer befindet, profitiert das andere Gebäude von der direkten Nähe zur Innenstadt. Dazwischen bleibt der öffentliche, begrünte Platz bestehen. Insgesamt erhält die Uferstraße Am Hohen Ufer einen neuen Anstrich. Zwischen der Goethestraße-Brücke und dem historischen Museum entstehen Wohnungsneubauten, eine neue Stadtterrasse mit Baumallee sowie eine Freitreppe.

Ein sehr großes städtebauliches Projekt ist das neue Quartier Wasserstadt Limmer. Im nördlichsten Bereich des Stadtteil Limmers, malerisch eingegrenzt von der Leine und dem Leine-Stich-Kanal (der zum Lindener Hafen führt), sollen voraussichtlich ab 2017 erste Wohngebäude entstehen. Das 23ha große, ehemalige Continental-Fabrikgelände, das seit der Jahrtausendwende brachlag, wurde hierfür mit Ausnahme einiger historisch bedeutsamer Bauten abgerissen und für das Projekt vorbereitet. In insgesamt fünf Bauabschnitten sollen nun vor allem Wohnungen (darunter auch Studentenappartements), aber auch Kindertagesstätten, Freiflächen (darunter Sport- und Spielplätze) sowie Gewerbe- und Dienstleistungsflächen entstehen. Eine zusätzliche Buslinie wird die Wasserstadt Limmer an die Linie 700 anbinden. Das Quartier mit bis zu 2.000 Wohneinheiten verspricht mehrere Tausend, potentielle Neukunden für die Unternehmen in Hannovers Business Centern.

Wirtschaft und Unternehmen

Der wohl größte Standortvorteil für Kunden der Hannover Business Center ist die Nähe zur Deutschen Messe. Mit einer Hallenfläche von 463.285 m² und einer Freifläche von 58.070 m² finden hier einige der größten und meistbesuchten Messeveranstaltungen der Welt statt. Zu den deutschen Riesen gehören die CeBIT (3.244 Aussteller, 187.759 Besucher), die Hannover Messe (4.790 Aussteller, 174.139 Besucher) und die Agritechnica (2.897 Aussteller, 448.912 Besucher).

Zu den wachsenden Leitbranchen in Hannover gehören die Informations- und Kommunikationswirtschaft, die Produktionstechnik, wissensbasierte unternehmensnahe Dienstleistungen, die Gesundheitswirtschaft, das Messe- und Kongresswesen sowie der Bereich Wissenschaft und Forschung. Die Logistik-Branche verzeichnet derzeit zwar kaum Wachstum, gehört jedoch mit vielen Tausend Beschäftigten zu den traditionellen Leitbranchen in der Region. Die Finanz- und die Kreativwirtschaft sehen im Raum Hannover ebenfalls eine konstante Beschäftigungszahl, während die Automobil- und die Energiewirtschaft leicht zurückgehen. Dabei weisen die Wirtschaftsabschnitte Kfz-Handel, -Instandhaltung und -Reparatur sowie freiberufliche, technische und wissenschaftliche Dienstleistungen mit jeweils über 4.200 Betrieben die höchste Anzahl an Betrieben auf. Insgesamt zählen mehr als 88% der 44.488 Unternehmen in der Region Hannover unter 10 Mitarbeiter. Dazu kommen weitere, 4.679 Kleinbetriebe mit unter 50 Mitarbeitern, mehr als 1000 mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und etwa 226 Großunternehmen. Das umsatzstärkste Unternehmen ist die Continental AG, ein Konzern der Automobilzulieferer-Industrie mit mehr als 188.000 Beschäftigten. Weitere Wirtschaftsriesen mit Unternehmenssitz in Hannover und mehr als 10.000 Angestellten sind die TUI AG, die ContiTech AG, die Dirk Rossmann GmbH, Volkswagen Nutzfahrzeuge und die Nexans Deutschland GmbH Gruppe. Starke Umsätze erzielen zudem die AGRAVIS Raiffeisen AG, die Stadtwerke Hannover und der Akku- und Batteriehersteller Johnsons Control Power Solutions Europe.     

Hannover ist und bleibt eine zentrale, logistische Drehscheibe und ein bedeutender Umschlagsplatz – und das zu Luft, zu Land und zu Wasser. Zu den logistischen Knoten in der Region zählen der Nordhafen und der Lindener Hafen, der Flughafen Hannover-Langenhagen sowie der geplante Container-Umschlagbahnhof Megahub Lehrte.

Hotels und Hostels

Hotels in der Nähe von Hannovers Business Centern

In Bothfeld und Gross-Buchholz:

Mercure Hotel Oldenburger Allee
Oldenburger Allee 1
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 83 Euro

Hotel ibis Hannover Medical Park
Feodor-Lynen-Straße 1
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 66 Euro

Hotel Première Classe
Rendsburger Str. 8
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 53 Euro



An der Messe:

Median Hotel Hannover Messe
Karlsruher Str. 8
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 89 Euro

H4 Hotel
Würzburger Str. 21
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 81 Euro

Pro Messe
Münchener Str. 1A
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 62 Euro

 

In Hannover Mitte (zwischen Hauptbahnhof und Leineufer):

Kastens Hotel Luisenhof
Luisenstraße 1-3
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 159 Euro

Central Hotel Kaiserhof
Ernst-August-Platz 4
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 114 Euro

Hotel City Panorama
Münzstraße 5
mittlere Preisklasse ab 68 Euro

Royal City Hotel
Große Packhofstraße 21
mittlere Preisklasse ab 58 Euro