Einführung

Wuppertal ist das kulturelle, wirtschaftliche, politische und industrielle Zentrum des Bergischen Landes südlich des Ruhrgebiets. Dank der Nähe zu bedeutenden Großstädten wie Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Dortmund verzeichnet die 358.000-Einwohnerstadt beachtliche Standortvorteile, während das fast schon ländliche Ambiente angenehme und stressfreie Arbeitsbedingungen garantiert. Die Bezeichnung als „Deutschlands grünste Großstadt“ verdient sich Wuppertal, da etwa 36% der Stadtfläche unter die Kategorien Wald- und Freiflächen bzw. Parkanlagen und Grünflächen fallen.

Wuppertal besteht im Grunde genommen aus den vier Stadtgemeinden Vohwinkel, Elberfeld, Ronsdorf und Barmen, die sich 1929 zusammenschlossen und seitdem immer stärker zusammenwuchsen. Heutzutage gliedert sich die Stadt in zehn Bezirke. Der größte Anteil der Infrastruktur befindet sich im Tal der Wupper – hier verlaufen u.a. auch die Bahnstrecke und die B7. Elberfeld und Barmen weisen mit etwa 65.000 bzw. 59.000 Einwohnern die höchsten Bevölkerungskonzentrationen auf. Steile Straßenzüge und Treppen sind aufgrund der hügeligen Topographie, die von 100 m bis auf 350 m ü NN ansteigt, kennzeichnend für die Stadt.

Wuppertal ist weitaus weniger bekannt als seine prominenten Nachbarn aus der Rhein-Ruhr-Region und wird daher als Standort für Unternehmen gerne unterschätzt. 19 Gewerbegebiete, darunter die zwei gewerblichen Entwicklungsgebiete EngineeringPark und Mittelstandspark VohRang, befinden sich innerhalb des 168km² großen Stadtgebiets. Die möglichen Standorte für Ihr Büro in Wuppertal sind dabei so vielfältig wie die Landschaftstopographie: Sie haben die Wahl zwischen gläsernen Neubauten in der City, charmanten Altbauten in den Villenvierteln, gemütlichen Gründerzeit-Lofts, praktischen Büros an der Autobahn oder ruhigen Denkstätten in ländlicher Umgebung. Besonders beliebte Bürolagen sind die Stadt- und Stadtteilzentren von Elberfeld und Barmen sowie die ausgewiesenen Gewerbegebiete entlang der Hauptverkehrsachsen. Medien- und Designunternehmen konzentrieren sich vor allem im Bezirk Heckinghausen. Die höchsten Büroflächenumsätze in Wuppertal verzeichnen die Verwaltungs- und Vertriebsabteilungen der produzierenden Unternehmen sowie Rechts-, Steuer- und Wirtschaftsberater.

Darüber hinaus sticht Wuppertal durch günstige Lebenshaltungskosten und Mietpreise sowie eine hohe kulturelle und touristische Attraktivität hervor: In der Stadt befinden sich etwa 4.500 Baudenkmäler (darunter überwiegend Villen und Wohnhäuser aus der Gründerzeit), ein Zoologischer Garten, die Bergische Universität sowie die über 100 Jahre alte Schwebebahn.

Geschichte

Die Stadt Wuppertal erhielt ihre heutige Form erst im Jahre 1929, als sich mehrere Gemeinden zusammenschlossen. Die Siedlungen Elberfeld und Barmen sind jedoch spätestens seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Lange Zeit waren die Talgemeinden von der Textilherstellung geprägt: Die Garne wurden mit Wupperwasser auf den Wiesen gebleicht und anschließend gefärbt. Im 18. Jahrhundert hielten die mit Wasserkraft betriebenen Flechtmaschinen Einzug und stärkten die wirtschaftliche Führungsstellung.

Wuppertal wird oftmals als Wiege der festländischen Industrialisierung bezeichnet, da sich hier im 19. Jahrhundert eines der größten europäischen Industriezentren ausbildete. Dies gründete einerseits auf dem lokalen Vorhandensein von Eisenerz, Kohle, Holz und Wasserkraft in der unmittelbaren Umgebung. Andererseits lockte die relativ liberale Konfessionspolitik zahlreiche Unternehmerfamilien an, die Wuppertal durch ihre Investitionsfreudigkeit einen bundesweiten Entwicklungsvorsprung sicherten. Das Ruhrgebiet diente vor dem eigenen Aufstieg als Industriezentrum als Rohstofflieferant für die Wuppertaler Betriebe. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts gewannen Dortmund, Duisburg und Düsseldorf in industrieller Hinsicht an Bedeutung. Neben der Textilindustrie waren in Wuppertal Unternehmen aus der chemischen Industrie, dem Maschinenbau und der Elektrotechnik heimisch. Bayer, das wohl bekannteste Wuppertaler Unternehmen, wurde 1863 hier gegründet und produziert noch heute im Elberfelder Stammwerk (der Hauptsitz liegt mittlerweile in Leverkusen). Ab den 1970er Jahren verlor die lokale Textilindustrie aufgrund der zunehmenden Globalisierung des Marktes an Bedeutung. Der Strukturwandel machte der Stadt, wie auch seinen größeren Nachbarn im Ruhrgebiet, zu schaffen. Heutzutage wird Wuppertal diesbezüglich aktiv gefördert und kann seine Stellung als Dienstleistungs- und Bürostandort zunehmend stärken.

Infrastruktur

Trotz der Lage im Grünen verzeichnet Wuppertal eine hervorragende Anbindung an das Straßen- und Schienenverkehrsnetz. Durch das Stadtgebiet führen die A1 (als Verbindung zwischen der Kölner und der Dortmunder Region), die A46 (von Düsseldorf kommend, leitet im Dreieck Wuppertal-Nord in die A43 bzw. in die A1 über) sowie die Regionalautobahn A535. In diesen verkehrsgünstigen Lagen haben sich große Industrie- und Gewerbegebiete entwickelt. Die von Düsseldorf kommende B7 ist neben den Autobahnen die bedeutendste Schnellstraße im Stadtgebiet; sie führt parallel zur Wupper durch die Innenstadtzentren von Elberfeld und Barmen. Ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt neben dem Autobahndreieck Wuppertal-Nord ist das Sonnborner Kreuz zwischen Vohwinkel und Elberfeld. Von hier zweigt auch die Landesstraße L418 ab, die Sie direkt zum Campus Freudenberg der Bergischen Universität und zum angeschlossenen Technologiepark bringt. Den Flughafen in Düsseldorf erreichen Sie von den Büros in Wuppertal binnen 40 Minuten; der Flughafen Köln/Bonn liegt etwa eine Fahrtstunde entfernt.

Der Hauptbahnhof Wuppertal befindet sich am südlichen Flussufer direkt gegenüber der Elberfelder City. Durch das Tal verkehren insgesamt vier S-Bahnlinien, vier Regionalbahnlinien sowie mehrere ICE- und IC/EC-Linien, die eine direkte Verbindung zwischen Köln, Dortmund und Hamm schaffen. Die historische Schwebebahn verkehrt von Vohwinkel über den Hauptbahnhof bis zum Bahnhof in Oberbarmen. Dank des effizienten Busnetzes erreichen Sie auch die hügeligen Areale Wuppertals jederzeit. Somit gestaltet sich die Anbindung an Ihr Büro selbst dann problemlos, wenn es nicht einer Schnellstraße oder in einem Stadtteilzentrum liegt.

Dank des strategisch günstigen Standorts und des effizienten Schnellstraßennetzes genießen Sie von den Büros in Wuppertal eine schnelle Anbindung an alle Großstädte der Rhein-Rhuhr-Region. Wer ohne PKW unterwegs ist, erreicht mit den Nah- und Fernverkehrszügen die Düsseldorfer/Kölner Region und die Dortmunder Region einwandfrei. Dadurch profitieren Sie von der Nähe zu internationalen Flughäfen, Messegeländen, Kongresszentren, Veranstaltungszentren und hoch frequentierten Innenstädten, während Sie an einem üblichen Arbeitstag die Großstadthektik hinter sich lassen und sich ganz auf Ihre Inhalte konzentrieren können.

Umkreis

Ob Sie selbstständig sind, freiberuflich arbeiten, Ihr eigenes Start-Up gegründet haben, einen Familienbetrieb leiten, ein größeres Unternehmen verwalten oder gar in der Industrie heimisch sind: Ein eigenes Büro ist das A und O, um erfolgreich in der Wirtschaft bestehen zu können. Verkehrsgünstig gelegene Städte wie Wuppertal mit einem breiten Angebot an Gewerbeflächen und einer langen Tradition als Wirtschaftsstandort weisen eine großzügige Auswahl an Büros und Büroimmobilien auf. Infolge des Strukturwandels hin zu einem weitaus dominierenden Dienstleistungssektor hat die aktive Förderung traditioneller und innovativer Unternehmenskonzepte absolute Priorität. Die Verfügbarkeit von modernen Büroflächen in der Wuppertaler Innenstadt wird durch Neubau-, Ausbau- und Sanierungsarbeiten garantiert. Zahlreiche Initiativen zur Optimierung der Lebens- und Arbeitsqualität versprechen weiterhin eine positive zukünftige Entwicklung der Wirtschaftsbedingungen. Start-Ups profitieren außerdem von den vielversprechenden Angeboten des Startercenters NRW Wuppertal-Solingen-Remscheid.

Obwohl die Mietkosten auch in Wuppertal leicht ansteigen, liegen die Preise pro Quadratmeter niedriger als im nordrhein-westfälischen Durchschnitt und bedeutend geringer als im deutschen Durchschnitt. Zusammen mit der idyllischen Naturlandschaft, der reichhaltigen Kultur und dem gut ausgeklügelten Verkehrskonzept bietet Wuppertal optimale Bedingungen, um in den hiesigen Büros aktiv zu werden. Im Gegensatz zu Business Centern sind konventionelle Büros in Wuppertal eine langfristige bis permanente Lösung für Ihren Betrieb. Sie kommen dadurch von dem „Home Office“- und „Start-Up“- Image weg und etablieren sich als professionelles und ernst zu nehmenes Unternehmen. Sie arbeiten in ungestörter Atmosphäre und können sich beliebig entfalten. So treffen Sie z.B. Ihre eigenen Entscheidungen, was Kommunikationsmedien, Büroequipment und Möbel angeht. Dank der Individualisierung Ihres Arbeitsplatztes können Sie sich dort fast so heimisch fühlen wie in Ihren eigenen vier Wänden.

Wuppertal bietet Büroflächen in modernen Citybauten, denkmalgeschützten Häusern oder auch effizienten Bürokomplexen an. Ob Sie eine zentrale Lage in der Stadtmitte bevorzugen, einen vorteilhaften Standort im Gewerbegebiet wünschen oder doch lieber auf der „grünen Wiese“ arbeiten – in Wuppertal ist all dies möglich.

Elberfeld und Barmen weisen zusammen eine Verkaufsfläche von etwa 130.000m² auf. In Elberfeld befinden sich mit der Rathhaus-Galerie und den City-Arkaden die einzigen Einkaufszentren innerhalb des Stadtgebiets; die Fußgängerzonen Poststraße/Alte Freiheit sowie Schwanenstraße und Herzogstraße ziehen die meisten Kunden an. Hier beträgt die Passantenfrequenz im Durchschnitt 3000 Menschen pro Stunde. In Barmen schlendern immerhin 1.900 Menschen stündlich die Einkaufsstraßen Alter Markt, Werth und Höhne entlang. Da Supermärkte, Baumärkte und sonstige Fachhändler heutzutage immer mehr Platz beanspruchen, ist auch in Wuppertal der Trend zur Ansiedlung auf der „grünen Wiese“ zu beobachten. Zahlreiche Gewerbegebiete und Einkaufsparks abseits der Innenstädte zeugen davon.

Zwei prestigeträchtige Gewerbe- und Businessparks, die sich derzeit im Ausbau befinden, sind: 

Engineering Park in Ronsdorf, am Ende der L418          
Zielgruppe: Automotive, Maschinen- und Werkzeugbau, Metallverarbeitung sowie Unternehmen der Wertschöpfungskette

Mittelstandpark VohRang in Vohwinkel, auf der Fläche des ehemaligen Rangierbahnhofs
Zielgruppe: mittelständische Betriebe mit eher kleinräumigem Flächenbedarf

Weitere große Gewerbe- und Industriegebiete befinden sich westlich von Vohwinkel an den Bahngleisen (Simonshöfchen), in Elberfeld-West am Sonnborner Kreuz (Sonnborn, Varresbeck), in Ronsdorf an der A1, in Barmen an der A46 (Clausen, Hatzfeld), in Langerfeld an der A1 sowie in Oberbarmen nahe des Autobahndreiecks Wuppertal-Nord (Nächstebreck, Ullendahl).

Kaufkraft

Negative Schlagzeilen titulieren Wuppertal gerne als eine schrumpfende und „aussterbende“ Großstadt, die von Abwanderung, Flächenaufgabe und Vergreisung betroffen ist. Der demographische Wandel und der wirtschaftliche Strukturwandel hinterlassen demzufolge deutliche Spuren in der ehemaligen „Wiege der Industrialisierung“. Allerdings wurde gerade während der letzten Jahre ein positiver Zuwanderungstrend beobachtet, der nicht allein den Flüchtlingen aus den Krisengebieten geschuldet ist: Immer mehr junge und qualifizierte Europäer, meist mit Familien im Gepäck, wählen Wuppertal als ihren Heimatort. Nachdem jahrelang ein negatives Wanderungssaldo vorherrschte, konnte Wuppertal ab 2010 wieder steigende Wanderungsgewinne verzeichnen. Dementsprechend soll die Bevölkerung innerhalb der nächsten Jahre sogar leicht ansteigen. Insbesondere die nordöstlichen Bezirke Barmen, Oberbarmen und Heckinghausen sehen sich von bedeutenden Zuwächsen betroffen, während die ländlichen Randlagen wie Cronenberg, Langerfeld-Beyenburg und Uellendahl-Katernberg an Beliebtheit verlieren. Dementsprechend liegt das Durchschnittsalter der Bevölkerung in den Tallagen niedriger als im hügeligen Umland. Knapp 21.000 Studierende sind aktuell an der Bergischen Universität eingeschrieben. Das Pendlersaldo ist leicht positiv – täglich pendeln 46.800 Arbeitnehmer nach Wuppertal ein und 46.670 Menschen aus.

Die Kaufkraftkennziffer in Wuppertal liegt bei 97, also nur leicht unterhalb des deutschen Durchschnitts. Dies lässt sich in eine Einzelhandelskaufkraft von 5.491 € pro Person (Stand: 2014) übersetzen: Den Rest ihres Einkommens geben die Wuppertaler z.B. für Miete, Versicherungen, Altersvorsorge und Reisen aus. 

Aufgrund der schnellen Erreichbarkeit der Großstädte im Rhein-Rhuhr-Gebiet – Essen und Düsseldorf liegen beispielsweise nur etwa 30km entfernt – und der daraus folgenden starken Wettbdewerbssituation mit anderen Einzelhandeszentren liegt die Einzelhandelszentralität in Wuppertal bei 84%. Dabei werden laut einer rezenten Studie vor allem Möbel und Hausratsobjekte, Elektrowaren sowie Bücher und Spielwaren außerhalb gekauft. Die Sortimente „Nahrungs- und Genussmittel“ sowie „Optik und Schmuck“ erfahren kaum einen Kaufkraftabfluss, und das Sortiment „Bekleidung, Schuhe und Sport“ weist eine überraschend positive Einzelhandelszentralität von 112 auf. Der dennoch verbesserungswürdigen Situation möchte die Stadt mit städtebaulichen Projekten und gezielten Förderinitiativen entgegentreten. Immerhin gilt Wuppertal als ein Oberzentrum in Nordrhein-Westfalen.

Parkmöglichkeiten

Wuppertal bietet im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten sehr kostengünstige Parkmöglichkeiten in Zentrumsnähe an. Die niedrigen Tagespreise und die vielerorts verfügbaren Langzeitrabatte und Monatskarten erlauben es, die Parkplätze dauerhaft für Ihren Arbeitsalltag zu nutzen, falls direkt an Ihrem auserwählten Büro keine private Stellmöglichkeit vorhanden ist. Müssen Sie terminlich einmal woanders hin fahren, können Sie auch dort problemlos Ihr Auto für ein paar Stunden abstellen.  


Hier folgt ein Überblick über die Parkhäuser und Parkplätze im Elberfelder Zentrum:

Bundesallee  
Mäuerchen (Teijin)    
Ohligsmühle, Alexanderstraße
Johannisberg    
Galeria Kaufhof, Neumarkststraße    
Rathaus-Galerie, Karlsplatz 7  
Hofaue City    
CinemaxX, Kosiceufer    

0,50 €/h, max. 3 €
1,10 €/h, max. 8 €
1-1,30 €/h, max. 8 €
1,10 €/h, max. 6,60 €
1,50 €/h, max. 15 €
1 €/h, max. 10 €
1,50 €/h, max. 9 €
0,70 €/h, max. 10 €


 Im Barmener Zentrum gibt es folgene Angebote: 

Alter Markt/Steinweg P1, Bernhard-Letterhaus-Straße
Lindenstraße
Rathaus Große Flurstraße      

1 €/h, max. 4 €  
1 €/h, max. 7 €
1,30 €/h, max. 12 €

 

 

Die interaktive Karte “Parkinfo Wuppertal” zeigt Ihnen nicht nur weitere Parkmöglichkeiten an, sondern informiert auch über die jeweilige Auslastung der Parkplätze. Somit können Sie noch vor der Anreise Ihren Aufenthalt in der Wuppertaler Innenstadt planen.

Projekte und Stadtentwicklung

Das größte Neubau- und Umgestaltungprojekt in Wuppertal schreitet aktuell am Döppersberg zwischen der B7 und dem Hauptbahnhof in Elberfeld voran. Eine attraktive, barrierefreie Fußgängerverbindung über die Schnellstraße soll den neu entstehenden Bahnhofsvorplatz inklusive Busbahnhof mit der nördlich angrenzenden Innenstadt zusammenführen. Direkt am Flussufer entsteht der Wupperpark und im ungenutzten Gebäude der Bundesbahn-Direktion siedelt sich das City Outlet Wuppertal an. Die erste Teileröffnung des riesigen Marken Outlet-Centers ist für 2018 geplant; in zwei weiteren Bauabschnitten soll die Anzahl der Shops auf insgesamt 150 ansteigen. Ziel des Döppersberg-Projekts ist die städtebauliche und funktionale Aufwertung des gesamten, derzeit vom Verkehr dominierten Bahnhofsumfelds. Es ist davon auszugehen, dass die Attraktivität der Büros in der Elberfelder City nach Fertigstellung des modernen Areals am Döppersberg ansteigen wird.

Für das Jahr 2025 ist der Bau einer Kabinenseilbahn geplant, die den Hauptbahnhof mit dem Campus der Bergischen Universität und dem Schulzentrum Süd in Küllenhahn verbinden soll. Derzeit sieht sich der öffentliche Nahverkehr, der tagtäglich über 20.000 junge Menschen zu den rund 165m höher gelegenen Bildungszentren transportiert, mit Limitationen konfrontiert. Das Seilbahnprojekt ist Teil der “Initiative 2025” mit insgesamt 13 Schlüsselprojekten zur Verbesserung der Lebensqualität und den Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in Wuppertal.

Neue Wohnflächen sollen den Standort Wuppertal auch für deutsche Familien und Arbeitnehmer wieder attraktiver machen und die positive Wanderungsbilanz unterstützen. Aktuelle Projekte umfassen das Bergische Plateau auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Wichlinghausen (250 neue Wohneinheiten sowie ergänzende Grünflächen), die Heinrich-Böll-Straße in Oberbarmen (mehrere Einzel-, Doppel und Reihenhäuser) sowie die Greueler Straße in Cronenberg. Letzteres definiert sich als Pilotprojekt für energie- und ressourceneffizientes Bauen.

Wirtschaft und Unternehmen

Wuppertal ist als Zentrum der Frühindustrialisierung auf dem europäischen Festland bekannt geworden. In der Vergangenheit war die Wirtschaft sehr einseitig von der Textilveredelung und der Metallverarbeitung geprägt. Heute präsentiert sich Wuppertal als ein ein sehr vielseitiger Standort für einerseits traditionelle Branchen und andererseits neue, zukunftsorientierte Dienstleistungen. Das produzierende Gewerbe nimmt in Wuppertal derzeit 33,1% von der Bruttowortschöpfung ein. Der Dienstleistungssektor liegt mit einem Anteil von 66,9% etwa im deutschen Durchschnitt.

Die Kompetenzfelder Automotive, Health Care, Energie- und Ressourceneffizienz, Event und Kommunikation, Metallverarbeitung sowie Produktentwicklung sind in Wuppertal besonders stark aufgestellt. Internationale Marktführer wie Bayer AG (chemische & pharmazeutische Industrie), Vorwerk & Co KG (Direktvertrieb von Haushaltsgeräten und Einrichtungsobjekten), Delphi Corporation (Automobilzulieferung), Erfurt & Sohn KG (Wandbeläge & Tapeten) und FAG Schaeffler Technologies AG & Co KG (Maschinenbau & Automobilzulieferung) haben die Stadt im Grünen zu ihrem Standort gemacht. Ebenfalls bedeutend sind die Unternehmen Axalta Coating Systems, Barmenia Versicherungen, Barmer GEK, Berning, Coroplast, GEPA – The Fair Trade Company, Johnson Controls, Johann Hermann Picard sowie Riedel Funk- und Intercomtechnik. Derzeit sind in Wuppertal 18.301 Unternehmen angemeldet.

Hotels und Hostels

Ebenso wie Büro- und Gewerbeflächen sind auch die Businesshotels in Wuppertal unschlagbar günstig – sehr zur Freude Ihrer Gäste und Geschäftspartner. Neben Budget- und Cityhotels im Stadtinneren gibt es gehobene Alternativen sowie familiengeführte Landhotels in ruhiger Lage. Ein Geschäftsaufenthalt in Wuppertal fühlt sich somit beinahe wie ein idyllischer Wochenendtrip an.

 

Elberfeld:

McDreams Hotel Wuppertal City
Friedrich-Ebert-Straße 131
2 Sterne, untere Preisklasse ab 42 €

TRYP by Wyndham Wuppertal
Otto-Hausmann-Ring 203
3 Sterne, untere Preisklasse ab 56 €

Ibis Wuppertal City
Hofaue 4
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 64 €

Vienna House Easy
Auf dem Johannisberg 1
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 71 €

Arcade Hotel
Mäuerchen 4
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 83 €

 

Ronsdorf:

Hotel Park Villa
Erich-Hoepner-Ring 5
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 125 €

 

Barmen:

Hotel Amical Wuppertal Barmen
Rauental 24
4 Sterne, untere Preisklasse ab 50 €

Hotel Imperial Wuppertal
Heckinghauser Str. 10
mittlere Preisklasse ab 59 €

 

Oberbarmen:

Ibis Budget Wuppertal Oberbarmen
Gabelsbergerstraße 1
1 Stern, untere Preisklasse ab 38 €