Einführung

Die Stuttgarter Innenstadt ist kein fest definierter Bereich, der von einem Stadtteil oder -bezirk eingenommen wird. Allgemeinhin gilt das Gebiet rund um die Einkaufs- und Businessmeile Königstraße zwischen dem Hauptbahnhof und der Schnellstraße B27a als Zentrum. In dieser Vorzugslage befinden sich neben Einzelhandels-, Unterhaltungs- und Verwaltungseinrichtungen auch mehrere Business Center, sowie die bedeutendsten historischen und kulturellen Adressen der Schwabenstadt. Der Innenstadtbereich stimmt grob mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Mitte überein; allerdings werden auch die angrenzenden Randbereiche der „inneren Bezirke“ Nord, Ost, Süd und West mit eingerechnet. Diese inneren Bezirke grenzen sich durch ihre Lage im dicht bebauten Talkessel zu den 18 „äußeren Bezirken“ im hügeligen Umland ab.  

Stuttgart definiert sich dank zahlreicher Grünflächen und einer breit angelegten, kulturellen Freizeitlandschaft als eine äußerst lebenswerte Stadt. In der Nähe der Business Center in der Stuttgarter Innenstadt konzentrieren sich nicht nur Geschäfte, Kaufhäuser und Restaurants, sondern auch Museen, Kunstgalerien, Theater und Sehenswürdigkeiten. Daneben macht sich das Zentrum als Sitz der Börse, zahlreicher Banken, Versicherer und Bausparkassen einen Namen als bedeutender Finanzplatz innerhalb Deutschlands. Als baden-württembergische Landeshauptstadt verfügt Stuttgart zudem über zahlreiche  Ämter, Botschaften und Konsulate, Landes- und Bundesbehörden, Ministerien sowie Justizanstalten, die sich ebenfalls im Bereich der Innenstadt konzentrieren. Medien- und Kreativunternehmen, Architektur- und Ingenieurbüros sowie die leistungsstarke Bildungslandschaft (bestehend aus der Universität Stuttgart, der Dualen Hochschule, der Hochschule für Technik usw.) setzen die Tradition Stuttgarts als Ideenschmiede und Innovationsstadt fort. Immerhin fanden in der Stadt am Neckar zahlreiche mittelständische Unternehmen und heutige Global Player ihren Ursprung. So verzeichnet Stuttgart die zweitgrößte Anzahl an Patentanmeldungen europaweit.

Insgesamt offeriert die Stadt einen interessanten und wirtschaftlich höchst attraktiven Mix für Start-Ups, kleine sowie mittelständische Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche, dem Automobil- und Ingenieurswesen. Sieben Business Center profitieren aktuell von dem förderlichen Arbeitsambiente, der prominenten Nachbarschaft und dem hochwertigen Standort in der Stuttgarter Innenstadt.

Geschichte

Der Name Stuttgart leitet sich von dem Begriff „Stutengarten“ ab, welcher ein Mitte des 10. Jahrhunderts hier gegründetes Gestüt bezeichnete. Herzog Liudolf von Schwaben, der Sohn des damaligen Königs Otto I., erachtete den Standort im Talkessel als optimal für die Pferdezucht und ging somit als erste bedeutende Persönlichkeit in die Geschichtsbücher Stuttgarts ein. Da eine offizielle Gründungsurkunde fehlt, ist davon auszugehen, dass der badische Markgraf Hermann V. die Siedlung im Jahr 1219 zur Stadt erhob – höchstwahrscheinlich war das Gebiet durch Erbangelegenheiten in seinen Besitz übergegangen. Schon zwei Jahrzehnte später ging Stuttgart an den Grafen Ulrich von Württemberg über und ab dem 14. Jahrhundert vollzog die Stadt eine Entwicklung zum gräflichen und später herzoglichen Herrschaftssitz. Eberhard I., dem dies zu verdanken ist, liegt heute in der Stiftskirche begraben. Damals lebten die Einwohner Stuttgarts hauptsächlich vom Handwerk und vom Weinbau.

Das 16. und frühe 17. Jahrhundert waren von Bauernaufständen, Armut und Kriegen geprägt, wodurch Stuttgarts Bevölkerungszahl auf etwa 4.500 schrumpfte. Ein Kupferstich aus dem Jahre 1698 zeigt das damalige Ausmaß der Stadt mit dem Schlossbereich, dem historischen Kern rund um die Stiftskirche sowie dem erweiterten Innenstadtbereich mit der Hospitalkirche und der Leonhardskirche.

Unter dem verschwenderischen Herzog Carl Eugen entstanden die heutigen Schlösser von Stuttgart, darunter auch der Repräsentationsbau des Neuen Schlosses im Herzen der Innenstadt. In diesem war ab 1775 die Hohe Karlsschule untergebracht, die vor allem dank ihres berühmten Schülers Friedrich Schiller Geschichte schrieb. 1806 setzte unter dem König Friedrich I ein erneuter Aufschwung in der Stuttgarter Innenstadt ein, infolge dessen die Königstraße zur Prachtmeile umgestaltet wurde. Von nun an machte sich Stuttgart als Zentrum des Buchhandels und Schriftsteller-Stadt einen Namen.   

Aufgrund der ungünstigen geographischen Lage und fehlender Rohstoffquellen kam die Industrialisierung in Stuttgart nur sehr schleppend in Gang. Der 1846 eröffnete Bahnhof am Schlossplatz änderte diese Situation jedoch drastisch: Die Einwohnerzahl stieg an und zahlreiche Firmen aus den Bereichen Textil & Bekleidung, Chemie & Farbenherstellung, Maschinenbau sowie Süßwaren wurden gegründet. Von nun an weitete sich der siedlungstechnisch erschlossene Bereich über die Grenzen des Bezirks Stuttgart-Mitte aus, u.a. auch durch beginnende Eingemeindungen.

Nach der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs erholte sich Stuttgart relativ schnell und vollzog eine beachtenswerte Entwicklung. Der Zuzug von Flüchtlingen, Heimatvertriebenen und Gastarbeitern ließ die Bevölkerungszahl in der neuen Landeshauptstadt des ab 1952 vereinigten Baden-Württembergs drastisch ansteigen.

Infrastruktur

Die Schnellstraßen B27 und B14 rahmen das Herz der Stuttgarter Innenstadt südlich des Hauptbahnhofs förmlich ein. Richtung Norden besteht über diese beiden Bundesstraßen Anschluss an die B10, die an der Grenze zwischen Stuttgart und Bad Cannstatt verläuft. Im Süden und Westen des Stadtgebiets mündet das Schnellstraßensystem dagegen in die Autobahnen A8 und A81. Da alle Business Center in Stuttgart Innenstadt direkt an oder in unmittelbarer Reichweite der B27/27a liegen, genießen Sie, Ihre Mitarbeiter und Ihre Gäste hervorragenden Verkehrsanschluss an den Bürostandort. 

Der Stuttgarter Hauptbahnhof begrenzt nicht nur den historischen Stadtkern nach Norden, sondern ist auch als bedeutender Haltepunkt im deutschen ICE-Streckennetz bekannt. Stuttgart weist direkte Verbindungen nach Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg und Ulm sowie ferner nach Frankfurt am Main und München auf. Über das IC- und EC-Streckennetz ist Ihr Unternehmen zusätzlich direkt mit Nürnberg, Tübingen sowie der Schweizer Grenze bei Schaffhausen verbunden. Im Rahmen des Projekts S21 wird der traditionelle Kopfbahnhof derzeit zu einem unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut, wodurch umliegende Business-Orte noch schneller zu erreichen sein werden.

Fernerhin sind die Business Center in Stuttgart Innenstadt optimal an das ÖPNV-Netz angeschlossen. Da der enge Talkessel an vereinzelten Tagen von einer hohen Verkehrsbelastung mit Stauvorkommen und erhöhten Feinstaubwerten betroffen ist, macht das Ausweichen auf die S-Bahn- und Stadtbahnlinien durchaus Sinn. So genießen Sie von den Haltestellen „Hauptbahnhof“ und „Stadtmitte“, die von sieben zentralen S-Bahnlinien angesteuert werden, Zugang zu Ihrem Büro. Noch näher ran an die Business Center kommen Sie mit den Stadtbahnlinien U1, U2, U5-7, U9, U11, U12, U 14, U15 und U24 (Haltestellen „Börsenplatz“, „Schlossplatz“, „Rotebühlplatz“ sowie „Eckhartshaldenweg“). Natürlich stehen auch zahlreiche Busverbindungen zur Verfügung, die Sie teilweise direkt vor die Türen der Business Center befördern. Carsharing-Angebote und öffentliche Fahrradmietstationen sollen die Entwicklung Stuttgarts zur umweltfreundlichen Verkehrszone weiterhin fördern und dürfen gerne in Anspruch genommen werden.

Die S2 und S3 bringen Sie vom Hauptbahnhof innerhalb von 35 Minuten Fahrtzeit zum Flughafen und Messegelände an der A8 im Süden Stuttgarts. Mit dem Auto fahren Sie ab den Business Centern etwa 30 Minuten lang. 

Umkreis

Die Business Center in der Stuttgarter Innenstadt bestechen durch Vorzugslagen an der B27 oder im Einzugsbereich der prestigeträchtigen, hoch frequentierten Einkaufsmeile Königstraße. Die modernen Gebäude, in denen die Business Center untergebracht sind, überzeugen wiederum mit lichtdurchfluteten Räumen, hochwertiger Büroausstattung, leistungsstarker Kommunikationstechnologie, anspruchsvollen Dienstleistungen sowie praktischen, gemeinschaftlich nutzbaren Einrichtungen. Denn neben den 12 bis 90m² großen Büros (darunter Einzelbüros, Teambüros und Coworking-Spaces) weisen die Business Center zusätzlich buchbare Besprechungsräume sowie Lounges, Kantinen und Teeküchen auf. Highspeed Internet, Faxgeräte und Kopierer stehen Ihrem Unternehmen selbstverständlich zur Verfügung. Weitere Services der Business Center umfassen einen Empfangsservice, Sicherheitsdienst, Catering, IT-Wartung sowie Reinigung. Das kompetente, mehrsprachige Personal im zentralen Sekretariat kümmert sich liebend gerne um individuelle Angelegenheiten und die Annahme von Telefonanrufen in Ihrem Firmennamen. Bei der Miete eines virtuellen Büros profitieren Sie von den professionellen Sekretariatsleistungen, selbst wenn Sie Ihr Unternehmen z.B. von zuhause aus betreiben.

Die entscheidenden Vorteile der Business Center liegen in den zeitlich äußerst flexiblen Mietverträgen und den Kosteneinsparungen gegenüber eines üblichen Büros. Deshalb profitieren insbesondere frisch gegründete, kleine und aufstrebende Unternehmen mit begrenztem Budget von dem Konzept. Während Messen und Kongresstagen bieten sich die Räumlichkeiten der Business Center als temporärer Außenstandort an, um direkt vor Ort präsent zu sein.

Die unangefochtene Shopping- und Kulturmeile von Stuttgart heißt Königstraße. Diese führt auf gerader Linie vom Hauptbahnhof am Schlossplatz vorbei bis hin zur Marienstraße, welche den südlichsten Abschnitt des Einzelhandelsparadieses in der Stuttgarter Innenstadt bildet. Kurz bevor die Marienstraße auf die geschäftige B27a trifft, lockt das 2014 neu eröffnete Stadtkaufhaus Gerber mit über 80 Geschäften und Lokalen.

Mit einer Länge von 1,2km gilt die Königstraße als die längste durchgängige, autofreie Einkaufsstraße in Europa. Wer schnellen Fußes unterwegs ist, kann sie innerhalb von etwa 20 Minuten ablaufen. Die hohe Verweilqualität sowie zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten sorgen allerdings dafür, dass die Besucher der Stuttgarter Innenstadt mehrere Stunden auf der einst hoheitlichen Prachtallee verbringen – selbst, wenn sie eigentlich gar nichts einkaufen wollen. Die Straße, die ebenfalls Standort mehrerer Business Center und sonstiger Bürogebäude ist, führt vorbei an großen Kaufhäusern, Modehäusern und Fachgeschäften, Banken, Restaurants, Boutiquen und Einkaufszentren. Höhepunkt ist ein Blick über den Schlossplatz zum Neuen Schloss. Hier befinden sich auch die Königsbau Passagen mit rund 60 Läden und Gastronomiebetrieben, die unter Einbeziehung der historischen Bauwerksfassade errichtet wurden und somit ein Vorzeige-Beispiel für die Kombination von Tradition und Moderne sind. Zentrale Adressen wie das Staatstheater, der baden-württembergische Landtag, das Kunstmuseum Stuttgart sowie das Landesmuseum Württemberg bestehen ebenfalls rund um die Schlossanlage.  Südlich des Schlossplatzes schließt zudem der städtische Urkern mit der Stiftskirche, dem Marktplatz und dem Rathaus an.

Zählungen der Passantenfrequenz, die von verschiedenen Unternehmen an unterschiedlichen Tagen im Jahr durchgeführt wurden, ergaben, dass auf der Königstraße stündlich etwa zwischen 6.000 und 8.900 Menschen unterwegs sind.  

Natürlich konzentriert sich das Einzelhandelsgewerbe in Stuttgart Innenstadt nicht allein auf die Königstraße. So ist praktisch der gesamte historische Kern zwischen der B27, B27a und B14 vom Handel und von öffentlicher Infrastruktur geprägt, sodass sich der Besucherstrom auf viele Nebenstraßen und Gassen verteilt.  Ein weiterer attraktiver Anziehungspunkt für Einwohner, Einpendler und Touristen ist das 2014 eröffnete Einkaufszentrum Milaneo  im Europaviertel zwischen Hauptbahnhof und Pragfriedhof. Mit 43.000m² Verkaufsfläche gilt es als das größte Einkaufszentrum im südwestlichen Deutschland.

Kaufkraft

Der Stadtbezirk Stuttgart-Mitte zählt aktuell über 22.500 Einwohner, wovon fast die Hälfte einen Migrationshintergrund aufweisen. Im Zuge des demographischen Wandels verringerte sich der Anteil der Unter-18-Jährigen im Vergleich zu vergangenen Jahrzehnten auf 9,8%, wobei der Anteil der Über-65-Jährigen mit 12% keinen Zuwachs verzeichnet. Die Innenstadt kennzeichnet sich als ein von Singles und Ein-Personen-Haushalten dominiertes Gebiet, was auch auf die Nähe zur Universität und Technischen Hochschule sowie auf die Bedeutung des Zentrums als Dienstleistungs-Standort zurückzuführen ist.

Dabei wird die Stuttgarter Innenstadt nur zweitranging zum Wohnen genutzt – hauptsächlich befinden sich im Zentrum Verwaltungssitze und öffentliche Einrichtungen, Handelsbetriebe sowie Freizeitflächen. Als prioritäres Versorgungszentrum für die äußeren Stadtbezirke und umliegenden Landkreise der Region Stuttgart verzeichnet die Innenstadt einen regen Zustrom von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Sozialstellung und Kaufkraft. Deshalb ist das Einkaufs-, Dienstleistungs- und Unterhaltungsangebot in der Innenstadt auch breit aufgestellt. Zudem steigt die Zahl der Touristenankünfte wie in anderen Großstädten Deutschlands seit Jahren stetig an. 2015 lag die Zahl bei knapp 1,9 Millionen Menschen, wovon 511.000 aus dem Ausland kamen. Insgesamt registrierten die Beherbergungsbetriebe mit mehr als zehn Betten 3.561.490 Übernachtungen, bei einer Bettenauslastung von 52%. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 1,9 Tagen ist der Wochenend- und Freizeittourismus das Hauptstandbein in Stuttgart – was zuletzt an der hohen kulturellen Attraktivität der baden-württembergischen Landeshauptstadt liegen mag.

Mit einem Kaufkraftindex von 112 schneidet Stuttgart besser ab als viele andere deutschen Großstädte: Im bundesweiten Ranking aller Stadtkreise liegt die Automobilhochburg am Neckar auf Platz 5. Auch in punkto Zentralitätskennziffer sieht sich Stuttgart mit einem Wert von 121,9 auf einem der obersten Plätze. Diese Kennziffer bezeichnet das Ausmaß des Netto-Kaufkraftzuflusses, wobei Werte über 100 auf eine Funktion als Versorgerzentrum hinweisen. 2015 verzeichnete Stuttgart eine Einzelhandelskaufkraft von 7.103 € pro Person und einen Einzelhandelsumsatz von 7.722 € pro Person – das bedeutet, dass Besucher von außerhalb in gewichtigem Maße zum Umsatz vor Ort beigetragen haben.

Parkmöglichkeiten

Da einige Business Center in der Fußgängerzone der Königstraße liegen, sind Sie als Mieter der Büros eventuell auf öffentliche Parkmöglichkeiten im näheren Umfeld angewiesen. Günstige Stellplätze in der Stuttgarter Innenstadt offerieren z.B. die Tiefgaragen „Stuttgarter Volksbank EG“ nahe der Stadtbahnhaltestelle Börsenplatz (1,30 €/h, max. 15 €), „Marquardtbau“ in der Stephanstraße (zwischen 1 und 2 €/h, max. 12 €) sowie „Breite Straße“ (2,20 €/h, max. 18 €). Für die meisten zentralen Parkgelegenheiten müssen Sie allerdings mit Preisen von 2,50 € bis 3 € je angefangener Stunde rechnen, wobei die Tageshöchstpreise maximal 20 € betragen.

Die praktische Übersicht zur aktuellen Verkehrslage auf den Hauptverkehrsadern in Stuttgart hilft Ihnen, Ihre unkomplizierte Anreise zu den Business Centern zu planen. Auch können Sie hier die Belegungsrate der Parkhäuser einsehen. Somit ist es Ihnen möglich, bei überdurchschnittlich hohem Verkehrsaufkommen spontan auf die S- und Stadtbahnen zurückzugreifen.  

Projekte und Stadtentwicklung

Das prominenteste Projekt in der Stuttgarter Innenstadt ist der Umbau des Hauptbahnhofs zu einem Durchgangsbahnhof im Rahmen des Mega-Projekts Stuttgart21. Dieses wird als „städtebauliche Jahrhundertchance“ angesehen – zu Ihren zukünftigen Vorteilen als Mieter der Business Center zählen kürzere Reisezeiten sowie mehr Direktverbindungen zu umliegenden großen Städten. Auch der Flughafen und die Messe sollen künftig nach nur etwa 8 Minuten Fahrtzeit erreichbar sein – eine absolut begrüßenswerte Entwicklung für Investoren und Unternehmen. Durch die unterirdische Gleisführung werden etwa 100ha Fläche in absoluter Vorzugslage frei, die für die Errichtung von Parkanlagen und zwei urbanen Quartieren genutzt werden. „Lichtaugen“ versorgen dabei den Bahnhof in elf Metern Tiefe mit ausreichend Tageslicht, während das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude erhalten und ebenso weiterhin genutzt wird. Voraussichtlich ab dem Jahr 2021 können Sie in vollem Umfang von dem neuen Prestigebau in der Innenstadt profitieren.  Von der einst angespannten Lage, die sich 2010 in erheblichen Bürgerprotesten äußerte, ist mittlerweile nichts mehr zu spüren.

Während Stuttgart bevölkerungstechnisch weiter wächst und Unternehmen aus ganz Deutschland anzieht, steigt der Bedarf an Wohn-, Einzelhandels- und Büroflächen in zentraler Lage. Ab April 2017 dient das Dorotheen Quartier zwischen Altem Schloss, Rathaus und Markthalle als ein Anziehungspunkt für Einwohner, Arbeitnehmer und Besucher. Hochwertige Geschäfte und Modehäuser, Gastronomiebetriebe, ein Lebensmittelmarkt, Wohnflächen sowie Büros machen das Dorotheen Quartier zu einem Vorzeigebeispiel für urbane Durchmischung. Das Quartier Rosenberg, welches im Sommer 2017 bezugsfertig ist, konzentriert sich dagegen vollkommen auf die Bereitstellung von Wohnungen.

Der Bau des Europaviertels als nördlichster Stadtteil von Stuttgart-Mitte befindet sich ebenso in den letzten Zügen. Als Standort von vier Hotels, des Einkaufzentrums Milaneo, der Stadtbibliothek und zahlreicher Bürogebäude und Hochhäuser setzt das Europaviertel ein Zeichen für den Businessstandort Stuttgart. Das 18-stöckige Wohn- und Hotelhochhaus Cloud Nr.7 zieht als neues Tor zum Zentrum die Blicke bereits auf sich.

Wirtschaft und Unternehmen

Stuttgart und das benachbarte Bad Cannstatt sind als Ursprungsort und Heimat zahlreicher heutiger Global Player bekannt. Dazu zählen die Unternehmen Daimler AG, Porsche AG, Robert Bosch GmbH, A. Stihl Maschinenfabrik, Alfred Kärcher GmbH & Co.KG, Esselte Leitz GmbH & Co.KG., Alfred Ritter GmbH & Co. KG sowie der ehemalige Brause- und Süßwarenhersteller Frigeo (heute zu Katjes gehörend). Die Schwabenstadt charakterisiert sich insgesamt als Kompetenzzentrum für Mobilität, Ingenieurs- und Kreativhochburg sowie als bedeutender Finanzplatz. Ebenso stark vertreten sind die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie die IT- und Medienbranche.

Etwa 100 Finanzdienstleister sind in Stuttgart und insbesondere in der Innenstadt nahe der Business Center zu finden. Zu den größten und bekanntesten Einrichtungen zählen die Landesbank Baden-Württemberg, die Allianz Lebensversicherungs-AG, die LBS Baden-Württemberg, die Wüstenrot & Württembergische AG sowie die Börse Stuttgart. Die Schwabenstadt ist somit der drittwichtigste Finanzstandort in ganz Deutschland. Die Institute vor Ort konzentrieren sich vor allem auf die Bedürfnisse des ideenreichen Mittelstands – immerhin genießt Stuttgart einen traditionellen Ruf als Zentrum der Innovationen und des Fortschritts

Hotels und Hostels

Stuttgart-Nord – B27:

Hotel ibis Stuttgart City
Presselstraße 15
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 57 €

 

Stuttgart-Mitte – zwischen Schloss und Hauptbahnhof:

Hotel Motel One Stuttgart Hauptbahnhof
Lautenschlagerstraße 14
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 79 €

Hotel Unger
Kronenstraße 17
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 117 €

Steigenberger Graf Zeppelin
Arnulf-Klett-Platz 7
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 169 €

 

Stuttgart-Mitte – südliche Altstadt:

Novum Hotel Boulevard Stuttgart City
Marienstraße 3b
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 69 €

Hotel Wartburg Stuttgart
Lange Str. 49
3 Sterne, gehobene Preisklasse ab 100 €

Hotel Royal
Sophienstraße 35
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 100 €