Einführung

Mit einem Business Center in Essen treffen Sie auf gute Ausgangsbedingungen für Ihren zukünftigen Unternehmensstandort. Die kreisfreie Stadt ist mit über 570.000 Einwohnern die größte Stadt Sachsens und die zehntgrößte Stadt Deutschlands. Die mitteldeutsche Metropole hat sich zum wichtigsten Zentrum des Ballungsraums Leipzig-Halle entwickelt, in dem über 1 Millionen Menschen leben und arbeiten. Rasantes Bevölkerungswachstum, eine hervorragende Infrastruktur sowie wirtschaftliche und kulturelle Stärke machen Leipzig zu einem optimalen Unternehmensstandort für ihre Büros in einem der Business Center der Stadt. Mit einem Business Center in der mitteldeutschen Metropole befinden Sie sich in guter Gesellschaft: Zahlreiche Unternehmen aus den Branchen Industrie, Logistik, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen, Medien sowie Buch- und Verlagswesen haben sich ebenfalls für Leipzig entschieden und haben ihren Sitz in den Büros, Business Centern und Gewerbeflächen der Stadt. Eine Plattform für regen Austausch bietet die Leipziger Messe, die älteste Messe Deutschlands, die u.a. große Messen wie die Leipziger Buchmesse, die Industriemesse Intec und die Auto Mobil International ausrichtet. Im zugehören Congress Center Leipzig finden viele internationale Großkongresse aus den Bereichen Medizin, Industrie und Dienstleistung statt. Wissenschaftlich unterstützt wird die Wirtschaft der Universitätsstadt durch die Universität Leipzig und diverse Forschungsinstitute wie das Max-Planck-Institut, das Fraunhofer Institut und bio- und umwelttechnologische Institute.

 

Das Stadtgebiet gliedert sich in die zehn Stadtbezirke: Mitte, Nordost, Ost, Südost, Süd, Südwest, West, Alt-West, Nordwest, Nord. Das komplette Stadtgebiet und auch die Business Center sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und per PKW, Schienenverkehr oder Flugzeug gut erreichbar. Die geschichtsträchtige und im Wandel befindliche Stadt hält auch nach Feierabend viel Sehenswertes bereit: bedeutende Museen wie das Museum der bildenden Künste und das deutsche Buch- und Schriftmuseum, historische Denkmäler wie das Völkerschlachtdenkmal und die Thomaskirche, in der Bach einst wirkte, eine lebhafte Musikszene,  Theater, Oper und eine bemerkenswerte Anzahl von Grünflächen und Parks.

Geschichte

Leipzig, die am schnellsten wachsende Großstadt Deutschlands, ist nicht nur eines der Zentren Mitteldeutschlands, sondern auch von jeher ein Zentrum für Buchdruck und –handel, Messen, Hochschulen und Kultur. Auch Rückschläge wie den Dreißigjährigen Krieg, den Zweiten Weltkrieg und die Zeit als Teil der DDR hat die Stadt erfolgreich überwunden und ist noch lange nicht am Endpunkt ihrer rasanten Vorwärtsentwicklung angekommen. Profitieren auch Sie vom beispiellosen Aufstieg einer Kulturmetropole, und entscheiden Sie sich für ein Business Center im Herzen einer pulsierenden deutschen Metropole.

Als Gründungsjahr von Leipzig kann das Jahr 1165 gelten, in dem der Ort das Stadt- und Marktrecht erhielt. In die gleiche Zeit fallen auch der Bau der beiden großen Kirchen, der Thomaskirche und der St. Nikolaikirche sowie die Ursprünge der Leipziger Messe, die zu den ältesten Messen der Welt gehört. Leipzig wurde 1497 sogar zur Reichsmessestadt erhoben und somit zum wichtigsten deutschen Handelsplatz für den Güteraustausch zwischen Ost- und Westeuropa. Eine zentrale Rolle in Leipzigs Entwicklung zur Messestadt spielte bis ins 20. Jahrhundert der Pelzhandel, die Weiterverarbeitung und die Herstellung von benötigten Werkzeugen und Maschinen. Die Gründung der Leipziger Universität 1409 fällt ebenfalls noch ins Mittelalter. Sie zählt damit zu den ältesten deutschen Universitäten und nahm in der Folgezeit in den Entwicklungen rund um die Reformation und den Buchdruck immer wieder eine bedeutende Rolle ein.

Im Vergleich zu anderen Druckerstädten wie Mainz, Köln und Augsburg hielt der Buchdruck in Leipzig relativ spät Einzug, erreichte dank der Reformation aber eine große Bedeutung. 1491 wurde das erste Buch vom Wanderdrucker Marcus Brandis gedruckt. Die Stadt holte schnell auf und um 1500 gab es bereits 11 Druckereien in der Stadt. Schon hier offenbarte sich die wichtige Rolle der Universität, die einer der bedeutendsten Auftraggeber des Druckgewerbes war. Der große Aufschwung kam während der Reformation und der Bauernkriege. Schon 1519 hatten sich Martin Luther, Andreas Karlstadt, Philipp Melanchthon und der katholische Theologe Johannes Eck zu der berühmten „Leipziger Disputation“ getroffen und theologische Themen wie die Stellung des Papstamtes und die kirchliche Lehrautorität diskutiert. In der Folgezeit erschienen in Leipzig zahlreiche Schriften Luthers trotz des Verbots durch den katholischen Landesherren. Darüber hinaus wurden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bereits 20 Prozent alle deutschsprachigen Buchtitel nur in Leipzig gehandelt. Die Lebensbedingungen der Stadt verbesserten sich insgesamt dank der Bedeutung als Handels- und Messestadt, durch die sich auch ein wohlhabendes Bürgertum entwickelte, welches wiederum seinerseits die Weiterentwicklung der Stadt vorantrieb. So entstand etwa relativ früh eine Trinkwasserversorgung. Der Dreißigjährige Krieg /1618-1648) setzte Leipzig sehr zu. Unter der Last zahlreicher Besetzungen und den Kriegsleiden sank die Bevölkerungszahl von 18.000 auf 12.00 Einwohner drastisch. Auch die Bedeutung der Leipziger Messen und die Buchproduktion sanken vorübergehend, nahmen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aber wieder Fahrt auf. Die Leipziger Messe wurde zur wichtigsten deutschen Handelsmesse und Leipzig wurde zum Zentrum des deutschen Buchhandels, noch vor Frankfurt am Main. Das Ensemble aus Buchhändlern, Verlegern, der Messe, Manufakturen und Kaufleuten trug dazu bei, dass Leipzig zu einem hervorragenden Kulturzentrum aufstieg. Die kulturelle Landschaft prägten in dieser Zeit u.a. Persönlichkeiten wie Johann Sebastian Bach, der 1723-1750 Thomaskantor und Stadtmusikdirektor Leipzigs war, und Johann Wolfgang Goethe, der 1765-68 an der Universität studierte.

Die Stadt wurde 1813 zum Schauplatz einer der bedeutendsten Schlachten der Geschichte. In der Völkerschlacht bei Leipzig gelang es einem Bündnis aus Österreich, Preußen, dem Russischen Reich und Schweden die Truppen des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte zu besiegen und somit seinen weltherrschaftlichen Ambitionen ein jähes Ende zu setzen. Noch heute kündet das Völkerschlachtdenkmal von diesem historischen Ereignis. Der Fortentwicklung Leipzigs im 19. Jahrhundert tat das kriegerische Spektakel keinen Abbruch.

Seit 1879 war auch das höchste Zivil- und Strafgericht, das Reichsgericht, in Leipzig beheimatet. Es wurde unter den Nationalsozialisten allerdings zunehmend für deren Zwecke instrumentalisiert und am Ende des Zweiten Weltkriegs aufgelöst. Der Zweite Weltkrieg führte zu erheblichen Zerstörungen der Innenstadt und kostete mehrere tausend Menschenleben in der Stadt. Nach Kriegsende führte die Zugehörigkeit Sachsens zur Sowjetischen Besatzungszone schließlich dazu, dass Leipzig 1949 Teil der DDR wurde. Damit sanken nicht nur die Bevölkerungszahlen kontinuierlich, sondern auch die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt, wenngleich der Wiederaufbau und die städtebauliche Entwicklung weiter voran gingen, wie etwa die erste Nachkriegsmesse 1946 und der Bau des Opernhauses 1960 belegen. Als zweitgrößte Stadt der DDR und wichtiges Zentrum spielte Leipzig dann auch dank der friedlichen Montagsdemonstrationen gegen die politischen Verhältnisse 1989 eine wichtige Rolle in der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Ende der DDR. 1990 wurde es Teil des Freistaats Sachsen.

Seit der Wiedervereinigung hat sich viel getan: 1996 eröffnete das neue Messegelände und 2000 eine neue Start- und Landebahn auf dem Flughafen Leipzig/Halle, auf dem seitdem auch Interkontinentalflüge abgewickelt werden. BMW und Porsche legten ihre Werke in die Stadt. Weiterhin hat Leipzig seine Entwicklung als bedeutende Metropole im Osten der Republik fortgesetzt und ist auch heute noch eine zentrale Medien-, Messe- und Universitätsstadt mit viel Potential für die Zukunft – perfekte Ausgangsbedingungen für die Verlegung Ihres Unternehmensstandorts in ein Business Center vor Ort.

Infrastruktur

Leipzig ist ein wichtiger Verkehrsknoten Mitteldeutschlands und Verbindungspunkt zwischen Ost- und Westeuropa. Von der günstigen Lage und hervorragenden Anbindung können auch Sie bei der Auswahl eines Business Centers vor Ort profitieren.

Mehrere Bundesautobahnen gewährleisten die gute Erreichbarkeit Leipzigs mit dem Auto. Im Norden verläuft die A14 (Wismar-Leipzig/Nossen), im Westen die A9 (Berlin-München) und im Süden die A38 (Göttingen-Leipzig). Eine vierte Autobahn, die A72 Richtung Chemnitz, ist bereits im Bau bzw. in Planung. Ebenfalls in Planung ist eine neue Schnellstraße, die 87n von Leipzig nach Torgau. Sie dient als Ergänzung für die bereits durch das Stadtgebiet verlaufenden Bundesstraßen B2, B6, B87, B181, B184 und B186. Alle unsere Business Center liegen in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Verkehrsadern und gewährleisten so eine hervorragende Anbindung an das Straßennetz.

Auch heute ist Leipzig außerdem ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Der Leipziger Hauptbahnhof ist der größte Kopfbahnhof Deutschlands und ein wichtiger überregionaler Knotenpunkt für ICE- und IC-Verkehr sowie den S-Bahn- und Regionalverkehr im Großraum Halle/Leipzig. Im Nachtzugverkehr bestehen auch internationale Verbindungen nach Prag, Wien, Zürich, Basel und Amsterdam. Eine wichtige Rolle für den Güterverkehr nehmen die Güterbahnhöfe in Wahren. Engelsdorf, am Flughafen und auch das Güterverkehrszentrum in der Nähe des Schkeuditzer Kreuzes.

Am Schkeuditzer Kreuz befindet sich auch der Leipzig Halle Airport, der seit 2015 auch über einen eigenen Fernbahnhof verfügt. Der Flughafen steuert die großen deutschen Flughafen, europäische Metropolen und Ferienziele am Mittelmeer und in Nordafrika an. Im Frachtbereich belegt er sogar den zweiten Platz hinter Frankfurt am Main und ist auch international logistisch bedeutsam. DHL, Aerologic und European Air Transport Leipzig liefern von hier aus.

Im Stadtgebiet unterhalten die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) den öffentlichen Nahverkehr und gewährleisten eine gute Anbindung des Business Centers Ihrer Wahl an das gesamte Stadtgebiet bei Tag und bei Nacht. Das ÖPNV-Netz besteht aus 13 Straßenbahnlinien und 51 Buslinien und wird stetig weiter ausgebaut, um dem städtischen Wachstum gerecht zu werden. Mit 149,9 Kilometern ist das Netz das zweitgrößte in Deutschland. Außerdem ergänzen sechs der sieben S-Bahn-Linien den öffentlichen Personennahverkehr und sichern so die Anbindung der Stadt an die Region und das benachbarte Halle. Im Nachtverkehr fahren neun Nightliner sternförmig vom Hauptbahnhof über die Stadtteile.

Umkreis

Leipzig wartet mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten in der ganzen Stadt auf. Nicht umsonst ist die Stadt der stärkste ostdeutsche Einzelhandelsstandort nach Berlin. Besonders einzigartig wird die Innenstadt durch die Unterbringung der Geschäfte in historischen Passagen und Innenhöfen, in deren Renovierung und Neubauten in den letzten Jahren viel Geld geflossen ist. Wenn Sie mit einem Business Center in Leipzig liebäugeln, dann sollten Sie wissen, dass die meisten Business Center in der Nähe der Innenstadt liegen oder gut an diese angebunden sind  

Insgesamt können Besucher in der Innenstadt in über 350 Geschäften einkaufen. Die wichtigste Einkaufsmeile der Stadt ist die die Petersstraße in der Innenstadt, in der viele internationale Modeketten und Parfümerien, Buchläden, Einkaufszentren und kulinarische Angebote zu finden sind. Ganz in der Nähe bieten die Grimmaische Straße, die Hainstraße und die Nikolaistraße weitere Einkaufsmöglichkeiten und eine große Auswahl an namhaften Marken. Aber auch Designerboutiquen, Kunstgalerien, Fachgeschäfte und Schnäppchenläden gibt es in den Lichthöfen und Passagen der Innenstadt rund um den Leipziger Markt. Gute Beispiele hierfür sind die Madlerpassage, der Petershof, der Barthelshof und das Hansa Haus. Ein besonderes Aushängeschild sind die Höfe am Brühl, in dem 2012 130 Geschäfte aus Einzelhandel, Dienstleistungsbereich, Gastronomie, Wohnen, Kunst und Kultur Einzug hielten. Hier finden sich auch individuellere Mode- und Schmuckgeschäfte. Das gilt auch für die Läden an der Gottschedstraße und der Karl-Liebknechtstraße, letztere beherbergt diverse alternative Subkulturen, kreative und bunte Geschäfte.

Auch am Stadtrand gibt es ein breites Angebot an Waren und Dienstleistungen. Besonders auffällig sind hier die Einkaufszentren, die sich über das Stadtgebiet erstrecken. Das Alle Center im Leipziger Süden in Grünau nennt über 100 Geschäfte sein eigen und deckt gängige Waren und Dienstleistungen ab. Das Paunsdorf Center in Paunsdorf beherbergt weit über 100 Shops und gehört zu den größten Shoppingcentern in Leipzig. Das größte Einkaufszentrum ist jedoch unbestritten das Nova Eventis in Günthersdorf zwischen Halle und Leipzig. Über 200 Fachgeschäfte, umfangreiche Gastronomie, Möbelhäuser und ein Erlebniscenter sind dort untergebracht.

Kaufkraft

Leipzig gehört zu den flächengrößten Städten Deutschlands und ist gleichzeitig die am schnellsten wachsende Großstadt Deutschlands. Das Entwicklungspotential, das sich dadurch bietet, macht die Wahl eines Business Centers in der Stadt zu einer besonders interessanten Option. Das starke Wachstum um etwa 10.000 Menschen jährlich erklärt sich vor allem durch den Zuzug junger Menschen und den Geburtenüberschuss 2013 und 2014. Dennoch altert die Bevölkerung insgesamt weiter. Das aktuelle Durchschnittsalter von 46,7 Jahren wird 2030 auf 47,6 Jahre ansteigen, der Anteil der über 65-Jährigen wird dann voraussichtlich 31 Prozent erreichen. Unter den ostdeutschen Großstädten hat Leipzig außerdem mit 10,8 Prozent Migranten und über 5 Prozent Ausländeranteil den höchsten Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund. Den höchsten Anteil daran haben Zugezogene aus der Russischen Föderation, Syrien, Polen, der Ukraine, Vietnam und Kasachstan.

Die Kaufkraft liegt zwar unter dem Bundesdurchschnitt, nähert sich diesem aber an. Zudem liegt die Verkaufsfläche pro Einwohner mit 1,69 m² pro Kopf deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Ungebrochen ist das Interesse des Einzelhandels an seinem Engagement in der Stadt, was wohl zu einem großem Teil auf die Einwohnerentwicklung zurückzuführen ist. Die Einkommen und damit die Kaufkraft in Leipzig steigen zwar insgesamt, allerdings vergrößert sich auch die Kluft zwischen armen und besser gestellten Stadtteilen. Gründe dafür sind demografische Faktoren, Wanderungsbewegungen, aber auch die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Für die Wahl Ihres Standorts und des für Sie optimal gelegenen Business Centers oder Büros lohnt es sich, einen detaillierten Blick auf die stadtteilspezifische Ausprägung der Kaufkraft und Bevölkerungsstruktur zu werfen. Die einkommensschwächsten Einwohner wohnen im Osten und Westen der Stadt, etwa in Volkmarsdorf, Neustadt-Neuschönefeld, Lindenau und Grünau. Einkommensrückgänge gibt es in Schleußig, Lindenthal und Reudnitz-Thonberg. Deutlich besser sieht es in Plagwitz, Gohlis-Nord, Eutritzsch, Heiterblick, dem Waldstraßenviertel und Neulinenau aus, in denen das Durchschnittseinkommen durch den Zuzug gutverdienender junger Menschen steigt.

Parkmöglichkeiten

Falls das Business Center Ihrer Wahl keine Parkplätze für Sie bereit hält, bietet die Stadt Leipzig Abhilfe. Es empfiehlt sich das Parkplatzsystem der Stadt Leipzig nutzen. Es zeigt, wo öffentliche Parkplätze und Parkhäuser zu finden sind. Die Parkpreise im Innenstadtbereich variieren im Durchschnitt zwischen 2 und 4 Euro pro Stunde. Gegebenenfalls bietet sich die Nutzung von Park & Ride Anlagen und die Weiterfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr an, der das das Stadtgebiet gut erschließt. Busse, Straßenbahnen und der Regionalverkehr bringen sie bei Tag und bei Nacht zu Ihrem Business Center, Hotel oder nach Hause.

Projekte und Stadtentwicklung

Seit der Wiedervereinigung hat die Stadt zahlreiche Schritte unternommen, um städtebauliche Modernisierungen und Verbesserungen einzuleiten. Umfangreiche Sanierungen der Vorkriegsbauten aus der Gründerzeit und der Ausbau der Infrastruktur verliehen der städtischen Landschaft neuen Glanz und machen die Stadt auch für Unternehmen immer attraktiver. Im ganzen Stadtgebiet verteilen sich ihre Firmensitze in Büros, Business Centern und auf Gewerbeflächen.

Ein wichtiges Projekt für die städtische Infrastruktur ist das Straßenbahnausbau im Leipziger Südosten, der sich noch in der Planungsphase befindet. Die wachsenden Ortsteile Probstheida und Stötteritz sowie das Herzzentrum der Uniklinik sollen somit an das ÖPNV-Netz angebunden werden. Durch den ÖPNV-Ausbau verbessert hat sich bereits die Lage des Wilhelm-Leuschner-Platzes. Seine Nutzung befindet sich auch noch in der Planungsphase. Dort könnten laut aktuellen Plänen zukünftig das Leipziger Leibnizinstitut für Landerkunde, ein neues Verwaltungsgebäude und eine neue Markthalle entstehen.

Seit der Neueröffnung der Messe 1996 steht das Gelände der Alten Messe zur Disposition. Rund 250 Millionen Euro sind bereits investiert worden. Teile der Hallen wurden abgerissen, in anderen siedelten sich Unternehmen an, darunter zahlreiche Fahrzeughändler und Dienstleister. Auch zur Unterbringung von Flüchtlingen wird das Gelände genutzt. Das Potential ist allerdings noch lange nicht ausgeschöpft. Das Leipziger Stadtarchiv soll in den Sowjetischen Pavillon in Halle 12 einziehen und auch die Biowissenschaft hat die Alte Messe zu ihrem Standort auserkoren. Das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie und die Leipziger Bio City, einer der größten Biotechnologieparks in Deutschland, haben bereits Einzug gehalten und in den nächsten Jahren werden ihnen aller Voraussicht nach weitere Interessenten aus dem medizinischen Forschungsbereich folgen.

Auch im Bereich Wohnungsbau tut sich etwas. Neben der Sanierung von Altbauten werden auch gezielt Neubauten angelegt. Am Lindenauer Hafen in Plagwitz entstehen rund 500 neue Wohnungen und damit ein neues Stadtquartier. Eines der größten innerstädtischen Bauprojekte hängt seit mehreren Jahren in der Schwebe, soll aber in den nächsten Jahren realisiert werden: Auf der 40 Hektar großen Brachfläche des Bayerischen Bahnhofs sollen Wohnungen für einige tausend Menschen, Gewerbeflächen, Schulen und Kindergärten entstehen. Der Wohnungsbau ist insgesamt eingebunden in konzeptionelle Stadtteilpläne, die insbesondere die sozialen und städtebaulichen Defizite des Ostens und Westens der Stadt abmildern bzw. beheben wollen.

Wirtschaft und Unternehmen

Über 38.000 Unternehmen und mehr als 5100 Handwerksbetriebe haben Leipzig als Standort für ihre Büros, Business Center und Gewerbeflächen gewählt. Sie verteilen sich vor allem auf die Branchen Industrie, Logistik, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen, Medien sowie Buch- und Verlagswesen. Wenn auch Sie einer dieser Branchen angehören oder mit ihnen zusammenarbeiten, dann ist ein Business Center in Leipzig eine gute Wahl.

Die Industrie hat eine wechselhafte Entwicklung hinter sich. Nach der Wende brach nahezu die gesamte Industrieproduktion in sich zusammen. Die Erholung war jedoch positiv und so steht die Industrie mittlerweile wieder auf soliden Beinen. Zu den altansässigen Unternehmen gehören etwa das Maschinenbauunternehmen Kirow Ardelt GmbH, die TAKRAF GmbH, ein Hersteller von Tagebauausrüstung und das Kugel- und Rollenlagerwerk Leipzig, ein Hersteller von Wälzlagern. In jüngerer Zeit haben sich auch einige Industriegrößen dazu gesellt, darunter Siemens mit über 1500 Mitarbeitern, Porsche mit knapp 2500 Mitarbeitern und BMW mit einem Netzwerk von über 10.000 Mitarbeitern. Letztere machten Leipzig rasch zu einem Automobilstandort. Auch die Leipziger Verkehrsbetriebe stiegen in den Fahrzeugbau – wenngleich auf der Schiene – ein und beschäftigen mittlerweile über 2000 Mitarbeiter.

Ein Wirtschaftsförderschwerpunkt der Stadt ist das Cluster Energie und Umwelt. In der Tat ist die Energiewirtschaft stark vertreten. Der umsatzstärkste Energieversorger VNG – Verbundnetz Gas und Verbio Vereinigte Bioenergie AG residieren in Leipzig, ebenso wie das Deutsche Biomasseforschungsinstitut und die größte Energiebörse Kontinentaleuropas European Energy Exchange. Stark sind auch die Stadtwerke Leipzig, die zu den acht größten Stadtwerken Deutschlands gehören.

Ein weiteres Cluster der Stadt befindet sich in der Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie. Zahlreiche Wissenschaftsinstitute, Kliniken und Unternehmen wie die Universität Leipzig, das Universitätsklinikum, das Herzzentrum Leipzig und das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie beschäftigen über 38.000 Menschen in diesem Bereich. Hinzu kommen Institutionen aus der Gesundheitswirtschaft wie die Krankenhausgesellschaft Sachsen und die Landesgeschäftsstelle Sachsen der Barmer GEK. Mit der Inter-Forum AG, einem Dienstleister für gesetzliche Krankenversicherungen, ist auch eines der 15 größten Unternehmen der Region vor Ort tätig. Weiter gefördert wird der Schwerpunkt mit der gezielten Ansiedlung von Unternehmen der Biotechnologie in der Bio City Leipzig, einem Biotechnologiepark.

Aufgrund seiner zentralen Lage hat sich Leipzig zudem zu einem Verkehrs- und Logistikzentrum entwickelt. Nicht ohne Grund hat der Mitteldeutsche Verkehrsverbund seinen Sitz in Leipzig, die DB Netz koordiniert den Regionalbereich Südost aus der Stadt heraus. Zahlreiche Logistikunternehmen und –zentren profitieren außerdem von der guten Lage. In der Nähe der Messe befinden sich diverse Zulieferer der Automobilwerke, sowie das größte deutsche Logistikzentrum von Amazon. Transnationale Bedeutung hat das europäische Luftdrehkreuz von DHL am Flughafen, das den Transport in ganz Europa koordiniert und über 10.000 Arbeitsplätze schafft. Hinzu kommen ProLogis und sein Logistikzentrum im Norden und der DB Schenker.

Nach wie vor ist Leipzig eine Buchstadt, auch wenn zahlreiche Verlage wie Brockhaus und Reclam nur noch als Zweigniederlassungen in der Stadt angesiedelt sind. Alteingesessene Verlage wie E.A. Seemann und Koehler & Amelang haben Leipzig die Treue gehalten und werden durch einige Neugründungen und Neuansiedlungen ergänzt. Renommierte Verlage wie der Klett-Verlag, Voland & Quist und Faber & Faber haben in der Stadt ihren Sitz. In Gestalt der Leipziger Buchmesse, der Nationalbibliothek, einiger Ausbildungsstätten und Museen lebt die Buchstadt Leipzig bis heute weiter. Im Zusammenhang mit dem Buchdruck steht auch die Presselandschaft mit zahlreichen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen und Redaktionen. Dazu gehören die Leipziger Volkszeitung, die regionale Ausgabe der Bild-Zeitung und einige kleinere Stadt- und Kulturmagazine. Mittlerweile stärker belebt ist die Funk- und Fernsehlandschaft Leipzigs. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien haben seinen Hauptsitz in der Stadt und einige private Radiosender wie Energy Sachsen und Radio Leipzig senden von hier.

Möchten auch Sie zu der Riege nationaler und internationaler Unternehmen gehören, die in Leipzig durchstarten? Dann entscheiden Sie sich für ein Business Center in der zukunftsträchtigen Ruhrmetropole.

Hotels und Hostels

Im Folgenden finden Sie eine Liste verschiedener großer Hotels in strategisch guter Lage, die für die Unterbringung von Geschäftskunden oder Firmenmitarbeitern in der Nähe der von uns angebotenen Business Center und wichtiger infrastrukturellen Knotenpunkten gut geeignet sind.

Radisson Blu Hotel Leipzig
Gegenüber Oper und Gewandhaus, gratis W-LAN, Veranstaltungsräume, Fitness
Augustusplatz 5-6, 04109 Leipzig

Hotel Motel One Leipzig-Nikolaikirche
An der Nikolaikirche und 4 Minuten von der Uni, gratis W-LAN, Leih-IPads
Nikolaistraße 23, 04109 Leipzig

InterCityHotel Leipzig
10 Minuten vom Hbf, gratis W-LAN, Tagungsräume, ÖPNV-Ticket inklusive
Tröndlinring 2, 04105 Leipzig

Hotel NH Leipzig Messe
Nahe Congress Center und Messe, gratis W-LAN, Konferenzräume, Fitness und Sauna
Fuggerstraße 2, 04158 Leipzig

Sachsenpark-Hotel Leipzig
Nahe Congress Center und Messe, gratis W-LAN, Tagungsräume, Sauna
Walter-Köhn-Straße 3, 04356 Leipzig

Galerie Hotel Leipziger Hof
Nahe Business Center, gratis W-LAN, Tagungsräume, Saune Kunstgalerie
Hedwigstraße 1-3, 04315 Leipzig

Hotel Ibis Styles Leipzig
Am Flughafen, Sauna, Wellness, Fitness
Haynaer Weg 15, 04435 Radefeld / Leipzig