Einführung

Mit einem Büro in Köln treffen Sie auf hervorragende Ausgangsbedingungen für Ihre unternehmerischen Ambitionen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Unternehmensstandort und dem passenden Standort für Ihre Büros suchen, dann ist die größte Stadt Nordrhein-Westfalens und viertgrößte Stadt Deutschlands eine gute Option. Die 1.000.000 Einwohner Stadt liegt mitten in einer der größten europäischen Metropolregionen, der Metropolregion Rhein-Ruhr, die zu den wichtigsten Wirtschaftsräumen Deutschlands zählt. Zahlreiche nationale und internationale Unternehmen haben Köln zum Standort für Ihre Büros gewählt. Besonders stark vertreten sind Unternehmen aus den Branchen Industrie, Handel, Medien, Gesundheitswirtschaft, Dienstleistungen, Logistik, Wissenschaft und Forschung. Gekrönt wird das starke wirtschaftliche Profil der Stadt durch ihre Bedeutung als Kongress- und Messestandort. In den Kölner Messehallen finden u.a. bekannte Messen wie die Süßwarenmesse, die Art Cologne und die Videospielmesse Gamescom statt. Köln ist darüber hinaus dank der Universität zu Köln mit ihren 50.000 Studierenden, der Technischen Hochschule Köln mit 25.000 Studierenden und 17 weiteren Hochschulen der bedeutendste Bildungs- und Forschungsstandort im Westen Deutschlands und der drittgrößte bundesweit.  

 

Die Rheinmetropole gliedert sich insgesamt in neun Stadtbezirke, die von 1 bis 9 durchnummeriert sind, aber auch mit Namen betitelt werden können: 1. Innenstadt; 2. Rodenkirchen; 3. Lindenthal; 4. Ehrenfeld; 5. Nippes; 6. Chorweiler; 7. Porz; 8. Kalk; 9. Mühlheim. Das komplette Stadtgebiet und auch unsere Büros sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und auch per PKW, Schienenverkehr oder Flugzeug gut erreichbar. Köln bietet zudem nach Feierabend vielfältige Freizeitmöglichkeiten in der Stadt und im Umland. Zu den besonderen Highlights zählen die Altstadt, der Kölner Dom, der Kölner Zoo, der Rhein, Museen und Galerien, Theater und Oper, die Kölner Philharmonie und die Musikszene, bekannte Veranstaltungen wie die Kölner Karneval und zahlreiche Parks und Grünflächen in der Stadt und in ihrem Umland.

Geschichte

Schön unter den Römern wird „Colonia“ alias Köln zur Stadt erhoben und zu einem wichtigen Handels- und Produktionszentrum des Imperiums. Karl der Große gründet schließlich 785 das Erzbistum Köln. Vom 12. bis 15. Jahrhundert ist Köln mit 40.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste und eine der wohlhabendsten Städte im deutschen Sprachraum. Mächtige Kölner Bürger gründen 1388 die erste städtische Universität und sind beteiligt an der Gründung des einflussreichen Wirtschaftsbunds Hanse und der Entwicklung der Stadt zum Messezentrum. Die starke Stellung der Bürgerschaft kulminiert 1475 schließlich in der Erhebung Kölns zur Freien Reichsstadt. Gleichzeitig ist Köln aber auch eine wichtige Stadt für die deutschen Kaiser, die dort oft verweilen. Anfang des 16. Jahrhunderts entwickelt sich Köln zur „Medienstadt“, da sich die ersten Druckereien in der Stadt niederlassen. Sie spielen eine große Rolle in der konfessionellen Auseinandersetzung, die auch das Stadtleben immer mehr beeinflusst und im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) mündet.   

 

1794 halten die siegreichen französischen Revolutionstruppen Einzug in die Stadt. Zwar bedeutet die Besatzung eine weitgehende Säkularisierung aller Stifte und Klöster, aber auch eine Modernisierung überalterter Strukturen. Auch nach dem Abzug der Franzosen und der Zuweisung Kölns an das preußische Königshaus werden die Reformen fortgesetzt und die Stadt blüht erneut auf. Während 1800 noch 40.000 Menschen in Köln leben, sind es 1888 schon 200.000. Meilensteine der Industrialisierung sind die Aufnahme des Dampfverkehrs 1825, die ersten Eisenbahn in Köln 1839 und die Befestigung des Hafens. Auch die Fertigstellung des Kölner Doms, dessen Bau schon seit Jahrhunderten im Gange war, fällt in diese Zeit. Während Köln politisch eher katholisch-konservativ blieb, schloss sich auch das kulturelle Leben der Stadt den positiven Entwicklungslinien an.

 

Der Erste Weltkrieg führt bald zu Versorgungsproblemen, 1918 zum Bombardement Kölns und schließlich zur Kapitulation und Besetzung durch britische Truppen bis 1924. Trotz dieses Rückschlags gelingt es der Stadt weiter den Weg der Modernisierung und Industrialisierung zu gehen. Viele der damit verbundenen Erfolge verdankt sie ihrem neuen Bürgermeister Konrad Adenauer. 1919 wird die Universität wiedereröffnet und war schon 1922/23 die zweitgrößte im Land Preußen. Ein Jahr später findet die erste große Messe statt. Der Flughafen Butzweilerhof wird nun auch für die zivile Luftfahrt genutzt und zum zweitgrößten Flughafen auf deutschem Gebiet. Wirtschaftliche Meilensteine umfassen die Errichtung der Kölner Ford-Werke 1931 und der Bau der ersten Autobahnstrecke, sowie die Internationale Presse-Ausstellung 1928. 1933 muss Adenauer der nationalsozialistischen Machtergreifung weichen, der dunkle Zeiten folgen. Der Zweite Weltkrieg setzte dem nationalsozialistischen System ein Ende, legt die Stadt aber in Schutt und Asche. Von den 770.000 Einwohnern vor dem Krieg blieben gerade einmal 40.000 übrig. 90 Prozent der Innenstadt und 70 Prozent des Wohnraums werden zerstört.

 

Die Nachkriegszeit steht ganz im Zeichen des rasanten Wiederaufbaus rund um Gebäudebau, Stadtplanung und Infrastruktur. Die Messe, seine verkehrsgünstige Lage und die lange kaufmännische Tradition führten rasch wieder dazu, dass Köln ein Handelszentrum von internationalem Rang wird, das 1975 eine Millionen Einwohner zählte. Es entwickeln sich im Laufe der Jahrzehnte unterschiedliche Wirtschaftsbereiche weiter, darunter vor allem die Medienbranche, Banken und Versicherungswesen, Logistik, chemische Industrie, Automobilbau und Hotelgewerbe.

Infrastruktur

Köln ist überaus verkehrsgünstig gelegen und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Deutschland. Von der günstigen Lage und hervorragenden Anbindung können auch Sie bei der Auswahl eines Büros vor Ort profitieren.

 

Mit dem Auto erreichen Sie die Stadt über den Kölner Autobahnring, der aus drei Autobahnen besteht: der A1 (Heiligenhafen-Saarbrücken), der A3 (Emmerich-Neuhaus) und der A4 (Aachen-Görlitz). Der Kölner Ring kreuzt ferner die Autobahnen A559 (Porz-Köln-Vingst), A555 (Köln-Bonn) und die A57 (Goch-Köln). Die A59 ist aus Richtung Düsseldorf am Kreuz Leverkusen-West und aus Richtung Bonn am Heumarer Dreieck ebenfalls an den Ring angebunden. Ergänzend verlaufen neun Bundesstraßen durch Köln.

Köln ist eine wichtige Drehscheibe des deutschen Nah- und Fernverkehrs auf der Schiene. Drei Fernbahnhöfe, fünf Regionalbahnhöfe und 21 S-Bahn-Höfe verbinden die Stadt mit regionalen, nationalen und internationalen Zielen. Auch der Güterverkehr nutzt die Stadt am Rhein für seine Zwecke.

Über den Flughafen Köln-Bonn im Südosten des Stadtgebiets ist Köln problemlos per Flugzeug erreichbar. Er ist ein wichtiger Standort für den Passagierverkehr und bedient 139 Flugziele in 38 Ländern. Darüber hinaus ist er aber auch einer der umschlagsstärksten Frachtflughäfen in Deutschland, sowie das Europa-Drehkreuz von UPS Airlines. Eine Alternative zum Stadt-Flughafen ist der Airport Düsseldorf, der mit der Bahn innerhalb von 40 Minuten erreicht werden kann.

Der Kölner Hafen spielt hauptsächlich für den Güterverkehr eine Rolle und hat sich nach Duisburg zum zweitgrößten deutschen Binnenhafen entwickelt.

 

Der Kölner Nahverkehr wird in der Hauptsache von den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) betrieben, die die Anbindung des Büros Ihrer Wahl an das restliche Stadtgebiet und wichtige Ziele wie die Messe, den Hauptbahnhof, den Flughafen und Hotels gewährleistet. Ein dichtes Netz an Stadtbahnen und Stadtbus-Linien deckt die Stadt ab. Das Tagliniennetz wird am Wochenende und vor Feiertagen den Nachtverkehr auf diversen Stadtbahnlinien ergänzt, der nach Mitternacht noch dafür sorgt, dass Sie auch zu später Stunde von Ihrem Büro oder jedem anderen Ort im Stadtgebiet nach Hause oder in Ihr Hotel kommen.

Umkreis

Köln ist eine beliebte Shopping-Metropole. Die Mehrheit der von uns angebotenen Büros befindet sich in unmittelbarere Nähe von Geschäfts- und Shoppingzentren. Wenn Sie und Ihr Unternehmen mit dem Einzelhandel zusammenarbeiten, bietet sich ein Büro in der Stadt an.

 

Das unangefochtene Zentrum des Konsums ist die Innenstadt rund um den Dom und in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. Die beliebtesten Einkaufsstraßen sind die Schildergasse und die Hohe Straße. Etwas trendiger geht es auf der nahe gelegenen Ehrenstraße zu, Luxusmarken finden sich auf der Mittelstraße. Auch die Kölner Passagen in der Innenstadt und am Ring ziehen Besucherinnen und Besucher von nah und fern in ihren Bann.

 

Auch ein Bummel durch die Einkaufsstraßen der einzelnen Viertel lohnt sich. Prominente Einkaufscenter außerhalb der Innenstadt finden sich im Hauptbahnhof und am Flughafen. Rund um die Neusser Straße in Nippes reihen sich Lebensmittel- und Schreibwarengeschäfte, Buchläden und Bekleidungsgeschäfte aneinander. Das multikulturelle und junge Ehrenfeld bietet eine Vielzahl von kleinen Geschäften mit originellem Angebot. Köln-Sülz wartet mit vielen Cafés, originellen Boutiquen und Designern entlang seiner Einkaufsstraßen an der Berrenrather, Luxemburger und Zülpicher Straße auf. Im hippen Belgischen Viertel tummeln sich Künstlerinnen, Künstler und Designtalente und bieten ihre Werke in kleinen Läden zum Verkauf an. Sehr gemischt ist das Angebot in der Kölner Südstadt, in der man sowohl Comic-Läden, als auch Mode für jedes Alter findet.

Kaufkraft

Das Bevölkerungswachstum in der Domstadt wird sich laut einer Modellrechnung im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen weiter fortsetzen. Bis 2040 soll die Einwohnerzahl um bis zu 20 Prozent zunehmen. Der demographische Wandel folgt aber dem bundesdeutschen Trend der Alterung der Gesellschaft. Während aktuell rund 18,6 Prozent der Einwohner über 65 Jahre sind, sollen es bis 2035 über 20 Prozent sein. Der Ausländeranteil an der Stadtbevölkerung liegt etwa bei 16 Prozent. Die größten Gruppen der in Köln registrierten Ausländer kommen aus der Türkei, Italien, Polen, Serbien und Griechenland.

 

Zwar liegt Köln bezüglich seiner Kaufkraft über dem bundesdeutschen Durchschnitt, liegt aber gleichzeitig im Ranking aller Stadtkreise über 200.000 nur auf dem 9. Platz. Für die Wahl Ihres Standorts und des für Sie optimal gelegenen Büros lohnt es sich, einen detaillierten Blick auf die Viertel spezifische Ausprägung der Kaufkraft und Bevölkerungsstruktur zu werfen. Zu den wohlhabenderen Vierteln gehören Thielenbruch, Bayenthal, Marienberg, Lindenthal und Rodenkirchen. Sozial schwache Stadtviertel sind etwa Chorweiler, Ostheim, Kölnberg, Finkenberg und weite Teile von Mühlheim.

Parkmöglichkeiten

Falls das Büro Ihrer Wahl keine Parkplätze für Sie bereit hält, bietet die Stadt Köln Abhilfe. Sie stellt einen Verkehrskalender, der über die Parkplatzbelegung in der Stadt Auskunft gibt. Er zeigt minutengenau, wo freie Parkplätze zu finden sind. Die Parkpreise im Innenstadtbereich variieren im Durchschnitt zwischen 1,50 und 4 Euro pro Stunde. Gegebenenfalls bietet sich die Nutzung von Park & Ride Anlagen und die Weiterfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr an, der das das Stadtgebiet gut erschließt.

Projekte und Stadtentwicklung

die positive Entwicklung der Stadt voranzutreiben. Unternehmen, die ihre Büros in Köln haben, treffen somit auf eine gute Ausgangslage. Viele der geplanten Bauprojekte dienen der Stärkung des Wirtschaftsstandorts Köln und machen die Stadt als Standort für Büros sehr attraktiv.

 

Gleich mehrere Projekte sind in der Kölner Innenstadt/Stadtmitte im Gange. Im historischen Zentrum werden diverse Straßen, Plätze und Gebäude neu gestaltet. Die Neugestaltung der Ostseite des Kölner Doms, die teilweise durch die UNESCO gefördert wird, soll einen neuen städtebaulichen Akzent setzen und die Domumgebung neu ordnen. Weiterhin sollen das Römisch-Germanische Museum, das Kölnische Stadtmuseum und das Kurienhaus der Hohen Domkirche zu Köln in einem 14.000 Quadratmeter Gebäudekomplex unter dem Namen „Historische Mitte“ zusammengefasst werden. Der Kurt-Hackenberg-Platz östlich davon soll währenddessen zu einer Art Stadtgarten umgewandelt werden. Auch einige weitere Kulturbauten und –denkmäler im Umfeld sollen entweder umgebaut oder, wie im Fall der Ärchäologischen Zone, neu gebaut werden, um den historischen Charakter Kölns in Szene zu setzen. Darüber hinaus werden auch die Kölner Oper und das Schauspielhaus für 400 Millionen Euro saniert. Die dafür notwendigen städtischen Investitionen werden im Bereich von Gewerbe- und Handelsimmobilien durch einige Privatinvestitionen ergänzt. Auf dem Breslauer Platz an der Nordseite des Hauptbahnhofs entsteht in diesem Rahmen etwa mit dem „Coeur Cologne“ ein modernes Büro- und Geschäftszentrum. im Süden die Handels- und Büroimmobilie Gürzenich-Quartier.

 

Unter dem Namen „Parkstadt Süd“ firmiert ein umfangreiches Stadtteilprojekt, das zwischen Rhein und Universität einen neuen grünen Stadtteil vorsieht. Es soll die südliche Innenstadt mit den angrenzenden Stadtvierteln Bayenthal, Raderberg, Zollstock, Sülz und Neustadt-Süd verbinden. Der Innere Grüngürtel soll damit vollendet werden und rund um die historische Markthalle ein bunt gemischtes Parkviertel mit neuen Wohnungen, Büros und Gewerbeflächen entstehen. Die Gesamtfläche des Planungsgebietes beträgt rund 115 Hektar.

 

Auch auf der rechten Rheinseite, die bisher eher industriell geprägt war, sind weitgehende strukturelle Veränderungen angedacht oder bereits im Bau. Im Süden von Mühlheim rund um den Hafen soll ein urbanes Viertel entstehen. Die Koelnmesse wird südlich davon zudem ihr Gelände komplett erneuern. Mit der MesseCity soll außerdem ein modernes Büroviertel entstehen. Der Deutzer Hafen soll schon in wenigen Jahren zu einem Wohnquartier, das bis zu 4.500 Menschen beherbergen soll, umfunktioniert werden. Auch 5000 Arbeitsplätze sollen dort durch die Ansiedlung von Firmen geschaffen werden. Im Deutzer Feld sind bereits Handels- und Gewerbeflächen, ein Einkaufszentrum, neue Wohnquartiere und das Polizeipräsidium zu finden. Auf den noch freien Flächen sollen ein Feuerwehrzentrum, ein Domizil der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, der städtische Wohnbaukonzern GAG und weitere Wohnungen untergebracht werden. Und auch für die Fachhochschule Köln stehen Veränderungen an: Sie soll auf den neuen Campus Deutz ziehen, um den herum ein „akademisches Viertel“ wachsen soll.

Wirtschaft und Unternehmen

Wenn Ihre Wahl auf ein Büro in Köln fällt, steht Ihnen zahlreiche Branchen vor Ort zwecks Zusammenarbeit zur Verfügung. Als wirtschaftliche Schwerpunkte gelten die Bereiche Industrie, Handel, Medien, Gesundheitswirtschaft, Dienstleistungen, Logistik, Wissenschaft und Forschung. Wenn Sie sich für eines unserer Büros in Köln entscheiden, finden Sie also viele starke Unternehmen als potentielle Kooperationspartner vor.

 

Die Industrie hat nach wie vor ein starkes Standbein in der Millionenstadt am Rhein. Internationale Konzerne und Mittelstands-Unternehmen, wie Ford, LANXESS und Steinert Elektromagnetbau halten der Stadt die Treue. Insbesondere die Teilbranchen Automobile, Chemie, Maschinenbau und Energie- und Umweltwirtschaft sind in Köln stark vertreten. Die Automobil-Industrie stellt hierbei fast 45 Prozent der Angestellten, der größte Arbeitgeber ist unangefochten Ford. Auch der Maschinenbau hat in Köln eine lange Tradition, wie die Erfindung des Viertakt-Motors in den Deutzer Motorenwerken 1876 zeigt. Rund 17.500 Beschäftigte arbeiten in diesem Bereich für Unternehmen wie die Deutz AG und Oerlikon Leybold Vacuum.. Mehr als ein Viertel des deutschen Chemie-Umsatzes wird außerdem in Köln erwirtschaftet, alle großen deutschen Chemieunternehmen sind vor Ort, darunter Bayer, ExxonMobil Chemical, Ineos oder LANXESS.

 

Der Handelstradition folgen Unternehmen aus Groß-, Einzel- und Außenhandel, wie etwa  Kaufhof, die Rewe Group, Saturn und Globetrotter. Auch internationale Konzerne wie Barilla, Pernod Richard und Toys’R’Us haben ihre Deutschlandzentralen und Distributionszentren in der Rheinmetropole. Die Koelnmesse präsentiert 90 Prozent der exportfähigen Weltgüter und richtet jährlich 25 Leit- und 80 Fachmessen aus. Der fünfgrößte Messeplatz weltweit strebt danach seine Position in Zukunft durch bauliche Erweiterungen und neue Veranstaltungsformate noch zu verbessern.

 

Im Zuge des Strukturwandels der letzten Jahrzehnte hat sich Köln auch zu einer Dienstleistungsmetropole entwickelt. Über 80 Prozent der Beschäftigten arbeiten in verschiedenen Bereichen dieses Sektors. Die Versicherungswirtschaft ist mit Unternehmen wie der AXA, DEVK; DKV; Generali und Roland vertreten. Steuer- und Unternehmensberatungen, Finanzdienstleisterinnen und Finanzdienstleister, Um- und Ansiedlung-Services, Übersetzerinnen und Übersetzer, Bürocenter für den kurzzeitigen Bedarf oder Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler gibt es in Köln ebenso zahlreich.

 

Die Gesichter der Kölner Medienlandschaft sind vielgestaltig. Die Stadt ist die Heimat vieler bedeutender TV- und Online-Sender und beschäftigt 34.000 Menschen in Film und Fernsehen. Berühmte Arbeitgeber sind der WDR und die RTL-Senderfamilie. Ein Drittel des deutschen TV-Programms wird in der Medienmetropole produziert, darunter bekannte Sendungen wie „Alarm für Cobra 11“ und der „Tatort“. Auch Kino-Highlights werden vor Ort produziert, etwa in einer der größten und modernsten Studiolandschaften Europas, den MMC-Studios. Neben dem WDR senden Radiosender wie Deutschlandfunk, DeutschlandradioKultur und DRadio Wissen, Cosmo (ehemals: Funkhaus Europa) und Radio Köln aus der Domstadt. Köln ist außerdem Standort bedeutender Verlage und Mediengruppen. Der größte Verlag ist M. DuMont Schauberg (MDS), weitere große Namen sind Bastei Lübbe, Kiepenheuer & Witsch und die EGMONT Verlagsgesellschaften. Köln ist auch eine Musikstadt, in der wichtige Veranstaltungsagenturen wie Prime Entertainment, Alba Kultur und das Konzertbüro Schöneberg ihren Sitz haben, aber auch eine lebhafte Konzertszene mit renommierten Festivals wie der c/o pop zu finden ist. Bekannt ist die Rheinmetropole zudem als Standort für Werbe- und Kommunikationsunternehmen. Einige der Top 100 Werbeagenturen Deutschlands haben ihre Büros in Köln, darunter Oliver Schrott Kommunikation und Media Consulta. Rund 11.000 Unternehmen arbeiten in der IT- und Kommunikationsbranche, was Köln in Deutschland eine Spitzenposition einbringt. Microsoft hat seine NRW-Zentrale und ein School Technology Innovation Center in Köln. Der E-Commerce ist mit prominenten Aushängeschildern wie dem Onlineportal Kalaydo, Hitmeister und dem Hotel-Reservierungssystem HRS ganz vorne mit dabei. Dem Medienbereich zugehörig und ebenfalls gut aufgestellt ist die Games-Branche. Neuaufsteiger und Branchengrößen arbeiten hier Hand in Hand. Mit dabei sind u.a. Electronic Arts, KaiserGames und Studio Bright Future. Talente werden u.a. von der Fachhochschule Köln im Cologne Game Lab gefördert

 

Die Arbeit der Gesundheitswirtschaft reicht in Köln von Grundlagenforschung über Medizintechnik und Versicherungswesen bis zu Angeboten im Bereich Prävention, Diagnostik und Rehabilitation. Viele bundesweit wichtige Institutionen haben in Köln ihre Büros. Ein umfassendes Netzwerk von Kammern, Verbänden, Unternehmen, Hochschulen, Krankenkassen, Krankenhäusern und Forschungseinrichtungen arbeitet unterstützt vom Verein „Gesundheitsregion KölnBonn e.V.“ im Bereich Life Sciences eng zusammen.

 

wohl vor allem dank seiner zentralen Lage am Rhein und in Europa ist Köln einer der führenden Logistik-Standorte Deutschlands. Wichtiger Dreh- und Angelpunkt ist das Güterverkehrszentrum Köln Eifeltor (GVZ), der Großumschlagplatz des Kombinierten Verkehrs (KV) in Europa. Etwa 100 nationale und internationale Züge pro Woche machen hier halt oder starten von hier aus. Eine ähnliche Funktion erfüllt seit 2015 das Terminal Nord in Köln-Niehl. 4500 Wagen passieren täglich die drittgrößte Güterzug-Anlage Europas in Gremberghoven. Der Köln-Bonn Airport ist zudem der drittgrößte Frachtflughafen Deutschlands. Große Logistik-Unternehmen wie FedEx und UPS haben hier wichtige Distributionszentren angesiedelt. Auch auf dem Wasser ist ein großer Güterstrom zu verzeichnen. Etwa 6 Millionen Tonnen Güter pro Jahr werden im Chemie-Binnenhafen Köln-Godorf umgeschlagen. Die Häfen der Hafen und Güterverkehr Köln AG in Niehl versorgt die Industrie und den Handel der Region ebenfalls mit Gütern.

 

Möchten auch Sie zu der Riege nationaler und internationaler Unternehmen gehören, die in Köln durchstarten? Dann entscheiden Sie sich für ein Büro in der Rheinmetropole. Wir beraten Sie gerne!

Hotels und Hostels

Im Folgenden finden Sie eine Liste verschiedener großer Hotels in strategisch guter Lage, die für die Unterbringung von Geschäftskunden oder Firmenmitarbeitern in der Nähe der von uns angebotenen Büros gut geeignet sind.

 

Hotel Lyskirchen

In der Innenstadt, nahe Hbf, gratis W-LAN, gratis Frühstück, Konferenzräume, Fitness, Sauna

Filzengraben 26, 50676 Köln

 

Novum Hotel Leonet Köln Altstadt

Nahe Innenstadt, gratis W-LAN, gratis Frühstück, Businesscenter, Fitness

Rubensstraße 33, 50676 Köln

 

Wyndham Köln

Am Hbf, nahe Innenstadt, gratis W-LAN, Business Center, Fitness

Breslauer Platz 2, 50668 Köln

 

Ibis Styles Köln City

In der Altstadt Süd, gratis W-LAN, gratis Frühstück, Business Center

Barbarossaplatz 4A, 50674 Köln

 

Mercure Hotel Severinshof Köln City

In der Altstadt Süd, gratis W-LAN, Business Center, Konferenzräume, Fitness, Sauna

Severinstr. 199, 50676 Köln

 

Hotel NH Collection Köln Mediapark

Am Mediapark, nahe S-Bahn, gratis W-LAN, Business Center, Tagungsraum, Fitness

Im Mediapark 8B, 50670 Köln

 

Hotel Motel, One Köln Mediapark

Am Mediapark, nahe S-Bahn, gratis W-LAN,

Am Kümpchenshof 2, 50670 Köln

Airport BusinessHotel Köln GmbH

Nahe Flughafen, Airport Businesspark und Messe, gratis W-LAN, gratis Parken, Sauna

Frankfurter Str. 643, 51145 Köln

 

Novum Hotel Mariella Airport

Nahe Flughafen, gratis W-LAN, Konferenzraum

Hauptstraße 369, 51143 Köln