Einführung

Köln Innenstadt ist der erste von neun Bezirken in der bunten Stadt am Rhein. Beim Blick auf eine Karte fällt das Zentrum schon allein wegen seiner kreisrunden Form auf. Dabei gliedert sich der Bezirk in die linksrheinischen Stadtteile Altstadt-Süd, Altstadt-Nord, Neustadt-Süd und Neustadt-Nord und in den rechtsrheinischen Stadtteil Deutz. Der linksrheinische Bereich wird durch einen konzentrischen Grüngürtel begrenzt. Auch die Kölner Ringe – die Hauptschlagader des Innenstadt-Verkehrs – besitzen eine konzentrische Form. Von hier aus führen mehrere Radialstraßen mit Autobahnanschluss ins Umland. Wichtige Orte wie der Hauptbahnhof, der Mediapark und die zentralen Einkaufs- und Ausgehmeilen der Stadt sind hier zu finden. Der weltberühmte Kölner Dom, weitere historische Schätze und Sehenswürdigkeiten sowie zahlreiche Theater und Museen machen die Kölner Altstadt zu einem Anziehungspunkt für Kultur- und Geschichtsinteressierte. Die ausgeglichene Mischung mit einer regen Shoppingszene, einem fröhlich-bunten Nachtleben, Erholungsflächen und mehreren Verkehrsknotenpunkten machen das Gebiet jedoch zu einer beliebten und hochfrequentierten Destination für praktisch Jedermann.

Deutz am gegenüberliegenden Ufer des Rheins ist insofern relevant für Unternehmen, da sich hier das Messegelände befindet. Zusammen mit der Lanxess-Arena, zahlreichen Bürogebäuden, dem Rheinboulevard und der Oper bildet der nördliche Bereich des Stadtteils ein Veranstaltungs-, Business- und Unterhaltungszentrum der besonderen Art.

Köln Innenstadt ist der kleinste und zeitgleich am dichtesten besiedelte Bezirk der Karnevalshochburg. Über 128.000 Einwohner profitieren von der vielseitigen Wirtschafts- und Freizeitinfrastruktur auf 16,37km² Fläche. Mit einem Durchschnittsalter von 41 Jahren zeigt sich die Bevölkerung des Bezirks vergleichsweise jung, wobei vor allem Neustadt-Süd die jüngeren Generationen anlockt – nicht zuletzt aufgrund der Nähe zur Universität. Der hohe Anteil an Ein-Personen-Haushalten zeigt an, dass die Kölner Innenstadt vor allem bei Singles ein beliebter Wohnort ist – der überdies mehr als 12.000 Zuzüge pro Jahr von außerhalb der Stadt verzeichnet.

Elf der insgesamt 15 Kölner Business Center befinden sich im Bereich der Innenstadt. Ob Sie als Unternehmen eine verkehrsgünstige Lage entlang der Kölner Ringe, einen idyllischen Standort am Rheinufer oder eine belebte Lage am Neumarkt inmitten des Zentrums bevorzugen – die Business Center in Köln Innenstadt überzeugen mit modernstem Design, praktischer, unternehmensfreundlicher Ausstattung und effizientem Management.

Geschichte

Die Stadt Köln entstand im Jahr 50 n.Chr, als die römische Siedlung Oppidum Ubiorum von der Kaiserin Agrippina zur Stadt erhoben wurde. Die Ehefrau von Kaiser Claudius war hier 16.n. Chr. geboren und kann somit als die erste berühmte Bürgerin Kölns bezeichnet werden. Noch heute ist die römische Vergangenheit an vielen Orten erlebbar, und das nicht nur als Form von Relikten im Römisch-Germanischen Museum – die damalige Straßenführung ist z.B. größtenteils bis heute erhalten. So blickt die Hohe Straße, heute eine beliebte Flaniermeile für Einheimische und Touristen, auf eine bewegte, 2000-jährige Vergangenheit zurück.

310 entstand die erste Brücke über den Rhein; damals bestand das heutige Deutz nur aus einem Kastell. In der Folgezeit durchlebte die römische Stadt bis zum Zusammenbruch der Herrschaft um 450 ihre Blütezeit. Im Jahr 785 gründete Karl der Große das Erzbistum Köln. Schon bald stieg der Ort zu einem geistlichen Zentrum und einer bedeutenden Pilgerstätte auf. 1248 war die Grundsteinlegung für den heutigen Dom, dessen Bau zu Anfang des 16. Jahrhunderts jedoch eingestellt wurde. 1388 wurde die Kölner Universität als erste städtische Universität Deutschlands gegründet. Die Kölner Börse, die drittälteste in der Bundesrepublik, entstand 1553. Drei Jahrhunderte nach dem Baustopp am Dom, als die überarbeiteten Fassadenpläne wiederentdeckt wurden, begann man mit dem Weiterbau. Die „ewige Baustelle des Rheinlandes“ gilt seit dem Jahr 1880 offiziell als vollendet. 1898 wurde der Rheinauhafen, heute ein modernes Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbegebiet, in der südlichen Innenstadt eingeweiht. Bedeutende Meilensteine in der Stadtgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts waren die Gründung der Kölner Messe (1922), die Anlage des Rheinparks (1926) und die Entstehung der Westdeutschen Rundfunk AG als Beginn der Entwicklung zur Medienstadt (1927).

Infolge des Zweiten Weltkriegs trug die Altstadt schwerwiegende Schäden davon: Rund 90% der Gebäude galt nach den Luftangriffen als zerstört. Die folgenden Jahrzehnte waren vom Wiederaufbau und der Restauration, aber auch vom Neubau und der Neuentstehung zahlreicher Kulturattraktionen wie der Oper, der Philharmonie und einigen Museen geprägt. Zudem entwickelte sich Köln als Medienstandort Schritt für Schritt weiter – 1988 wechselte RTLplus (die heutige Mediengruppe RTL) seinen Standort von Luxemburg nach Köln. Der rechtsrheinische Stadtteil Deutz sah vor allem in jüngerer Zeit eine beneidenswerte Entwicklung: 1998 wurde die Lanxess Arena eröffnet, während die Messe und der benachbarte Bürokomplex bis 2010 entstanden. Am Rheinufer und auf dem Messegelände werden auch künftig Bauprojekte realisiert.

Infrastruktur

Von der Kölner Innenstadt aus genießen Sie direkten Anschluss an die Autobahnen A4, A57 und A559 (die später in die A59 übergeht). Weitere wichtige Hauptverkehrsadern wie die A1 und die A3 erreichen Sie über die Radialstraßen, die aus dem Stadtzentrum wegführen. Dabei formen die A1, A3 und A4 eine Art Autobahnring, der das weitere Stadtgebiet von Köln umgibt. Entlang der Kölner Ringe (B9) finden sich zahlreiche Knotenpunkte des privaten und öffentlichen Verkehrs wie der Barbarossaplatz, der Ludwigplatz und der Hansaring. In dieser verkehrsgünstigen Lage finden sich fünf der elf Business Center in Köln Innenstadt, zwei weitere Einrichtungen liegen in unmittelbarer Reichweite der Ringstraße. Zwischen diesen Business Centern und der Messe wechseln Sie innerhalb von nur etwa 10 Fahrtminuten hin und her. Der Flughafen Köln/Bonn liegt 20min entfernt.

Der Kölner Hauptbahnhof in Altstadt-Nord ist ein bedeutender Fernbahnhof mit Direktverbindungen zum Frankfurter Flughafen und zu den restlichen Städten der Metropolregion Rhein-Ruhr. Dank der grenznahen Lage zu den Benelux-Staaten gilt der Hauptbahnhof des Weiteren als Tor zu den Großstädten Westeuropas wie Paris, Luxemburg, Brüssel, Amsterdam und London. 

Auf der Strecke Hansaring-Hauptbahnhof-Messe treffen alle S- und Regionalbahnlinien Kölns aufeinander, bevor sie sich in unterschiedliche Richtungen spalten. Die S-Bahnlinien S13 und S19 führen Sie von den Business Centern in der Kölner Innenstadt direkt an den Flughafen. Das restliche Schnellbahnstreckennetz wird von der Stadtbahn eingenommen. Der Neumarkt am westlichen Ende der Einkaufsmeile Schildergasse ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt und ermöglicht den Umstieg auf fast alle Stadtbahnlinien. Die U1 und U9 fahren von hier aus zum Messegelände in Deutz, während die U12 und die U15 entlang der Kölner Ringe verkehren. Die Stadtbusse decken überwiegend den flussnahen Bereich zwischen dem Chlodwigplatz, dem Hauptbahnhof und der Messe ab.

Umkreis

Die Zentren deutscher Großstädte stechen als Tourismus-, Einzelhandels-, Verwaltungs- und Business-Hotspots hervor. Damit sind sie ausnahmslos bevorzugte Standorte für Business Center. Die hierzulande immer beliebter werdenden Einrichtungen bestehen vorwiegend aus Büroflächen, sind allerdings nicht mit reinen Bürogebäuden gleichzusetzen. Business Center vereinen komplett ausgestattete Büro- und Kongressräume sowie vielseitige Dienstleistungen unter einem Dach, und greifen damit Unternehmen finanziell und logistisch unter die Arme. Der Vorteil an Business Centern ist, dass die Arbeitsräume bei Bedarf direkt bezogen werden können, da Möbel, wichtige Kommunikationstechnologie und sonstiges Büro-Equipment bereits vorhanden und installiert sind. Zudem sind die Mietverträge in ihrer Dauer flexibel und passen sich ganz Ihren Bedürfnissen an. Gerade Start-Ups und wachsende Unternehmen bevorzugen Business Center als ihren langjährigen Unternehmenssitz, und das nicht nur wegen der kreativen und produktiven Arbeitsatmosphäre. Minutenweise abgerechnete Telefon- und Sekretariatsarbeiten werden bei Bedarf gerne von dem kompetenten Fachpersonal für Sie übernommen. Kantinen, Lounges und Parkplätze stehen in den meisten Fällen ebenfalls zur Nutzung bereit. Gerne können Sie auch nur ein virtuelles Büro in den Business Centern der Kölner Innenstadt anmieten.

Die Business Center in der Kölner Innenstadt weisen gegenüber anderen Städten einen klaren Standortvorteil auf: Die gut besuchten Einkaufsstraßen kurbeln den Einzelhandel mächtig an. Von dem ÖPNV-Verkehrsknotenpunkt Neumarkt aus verläuft die Schildergasse nur wenige Hundert Meter Richtung Osten, bis sie auf eine weitere beliebte Shoppingmeile, die zum Dom führende Hohe Straße, trifft. Passantenzählungen zufolge ist die Schildergasse die meistbesuchte Einkaufsstraße in ganz Deutschland, und das seit nunmehr zehn Jahren. Im Langzeit-Durchschnitt flanieren samstags etwa 13.622 Menschen pro Stunde an den hiesigen Geschäften und Gastronomiebetrieben vorbei. 2016 wurden sogar 16.835 Passanten pro Stunde gezählt – das sind immerhin 2.000 Kauflustige mehr als in München oder Frankfurt.

Während die Schildergasse, die Neumarkt-Galerie und die Straßen nördlich davon (z.B. Ehrenstraße und Breite Straße) vor allem die kaufwillige Bevölkerung von Köln und dem näheren Umland ansprechen, wird die Hohe Straße vermehrt von Touristen frequentiert. Die Souvenirhändler am Wallraffplatz, exklusive Boutiquen, Museen, die Philharmonie und ein sehr gut besuchter Weihnachtsmarkt profitieren von der Nähe zum Dom und bilden mit ihm zusammen die touristische Anlaufstelle Nr.1 – gut, dass der Hauptbahnhof gleich in der Nähe liegt. Besucher, die nicht in Kauflaune sind, gehen vom Dom direkt weiter zum Rathausplatz, in dessen unmittelbarer Umgebung es zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten gibt. Richtung Rheinufer erstreckt sich ein kleines Unterhaltungs- und Gastronomieviertel mit zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants.

Ein weiterer Anziehungspunkt in der Kölner Innenstadt ist die Halbinsel des Rheinauhafens mit dem Schokoladenmuseum an der äußersten Spitze und den drei markanten Kranhäusern, in denen übrigens auch zwei Business Center untergebracht sind.

Kaufkraft

Köln ist bekanntermaßen bunt, und das nicht nur aufgrund der ausgeprägten Homosexuellen-Szene, für welche die Stadt deutschlandweit bekannt wurde. Ein ständiger Strom an Besuchern aus dem In- und Ausland und eine hohe ethnische Vielfalt tragen dazu bei, dass die Mieter der hiesigen Business Center eine sehr vielfältige Klientel genießen. Etwa 30% der Einwohner in Köln Innenstadt weisen einen Migrationshintergrund auf (der städtische Durchschnitt liegt bei knapp 37%). Die durchschnittliche Haushaltsgröße von 1,50 Personen – der niedrigste Wert in ganz Köln – und der relativ niedrige Altersdurchschnitt verdeutlichen, dass hier vor allem Singles der jüngeren Generation wohnen. Dies dürfte unter anderem auch daran liegen, dass das Areal der Universität Köln – mit 48.000 eingeschriebenen Studenten die zweitgrößte Universität Deutschlands – direkt an den Stadtteil Neustadt-Süd angrenzt.

Die Arbeitslosenquote von 5,9 liegt unter dem Kölner Durchschnitt und auch leicht unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Da die Innenstadt als bedeutendes Versorgungszentrum eine hohe Anziehungskraft auf Menschen anderer Bezirke und umgebender Landkreise ausübt, spielt die Bevölkerungscharakteristik im ersten Kölner Bezirk allerdings keine ausschlaggebende Rolle – egal, welche Art von Klientel Sie von den Business Centern aus erreichen wollen, in Köln werden Sie sie finden.

Mit einem Kaufkraftindex von 108,5 und dem neunten Platz im bundesweiten Stadtranking (Städte über 200.000 Einwohner) sind die Bedingungen für Unternehmen, die ihre Produkte in Köln vertreiben wollen, schlichtweg hervorragend.

Parkmöglichkeiten

Erst kürzlich wurden in Köln mehrere Tausend vergünstigte Parkplätze eingerichtet, auf denen Kunden und Besucher der Business Center ihr Auto für nur 4€ bis zu 24h lang abstellen können. Parkscheinautomaten mit einem auffälligen, blauen Band kennzeichnen die Langzeitparkplätze am Straßenrand. Bei vorübergehenden Aufenthalten in Köln sind die Stellplätze also eine hervorragende, kostengünstige Alternative zum Parkhaus – im Falle, dass Ihr auserwähltes Business Center keine ausreichende Anzahl an privaten Parkplätzen vorweist. Die vergünstigten Stellplätze finden Sie:

  • In Altstadt-Süd, am südwestlichen Ende der Severinsbrücke rund um die Straße Katharinengraben
  • In Altstadt-Nord, nördlich des Theodor-Heuss-Rings rund um die Clever Straße
  • In Deutz, in der Nähe des Dorint Hotels An der Messe Köln, am südöstlichen Ende der Severinsbrücke rund um den Bebelplatz sowie in der Alarich- und Suevenstraße

Die Stundenpreise in den Parkhäusern und Tiefgaragen in der Altstadt belaufen sich auf 1,20€ bis 2,50€. Die Tageshöchstpreise betragen etwa 10€ bis 20€. Die günstigsten Parkgelegenheiten befinden sich rund um die Kölner Ringe, während sich die regulären Preise innerhalb der Altstadt auf 2€/h belaufen.

Wenn Sie auf der Suche nach preiswerten Parkgelegenheiten in der Nähe der Kölner Business Center sind, sollten Sie sich an diese Adressen wenden:

  • Kaiser-Wilhelm-Ring, Kaiser-Wilhelm-Ring 26 Stundenpreis: 1,20 Euro
  • Im Klapperhof, Im Klapperhof 13 Stundenpreis: 1,40 Euro
  • Mediapark, Maybachstraße 1 Stundenpreis: 1,50 Euro
  • Ringkarree, Im Klapperhof 49 Stundenpreis: 1,50 Euro
  • Rhein Triadem, Am Alten Ufer 35 Stundenpreis: 1,50 Euro
  • Kölnarena, Willy-Brandt-Platz 3 Stundenpreis: 1,30 Euro

Diese interaktive Karte gibt Auskunft darüber, welche Parkhäuser momentan ausgelastet sind und welche noch reichlich freie Plätze aufweisen.

Projekte und Stadtentwicklung

Die Stadt Köln ist sich ihrer Wettbewerbsvorteile bewusst und investiert weiterhin fleißig in die Kulturschätze der Altstadt sowie in das Rheinufer zu beiden Seiten. Dadurch steigen auch die Attraktivität der Business Center und Ihre Erfolgschancen als Unternehmen weiter an.

Vor dem Rathaus gibt die Archäologische Zone Zeugnisse aus der römischen Zeit und der bewegten jüdischen Vergangenheit preis. Dazu zählen ein Statthalterpalast, Abwasserkanäle, eine ab der Antike genutzte Synagoge, ein jüdisches Bad aus dem 8. Jahrhundert und mehrere Häuser aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. Seit vielen Jahren wird nun der Bau eines Jüdischen Museums geplant, das sowohl über- als auch unterirdisch begehbar sein soll. Auch wurde die Dom-Ostseite kürzlich erst neu gestaltet.

In unmittelbarer Nähe zu den Kölner Ringen entstand zuletzt das Gerling-Quartier, das sich als ein luxuriöses Business- und Wohnviertel definiert. Dank hochwertiger Eigentumswohnungen wie Penthouses, Lofts und Stadtvillen steigt der Anteil der kaufkraftstarken Bevölkerung in Köln Innenstadt weiter an.

In Deutz herrscht ebenfalls eine rege Bautätigkeit. Der 2016 abgeschlossene Rheinboulevard, dessen Tribüne den Blick auf die gegenüberliegende Altstadt freigibt, zieht an sonnigen Tagen zahlreiche Menschen an. Im September 2016 erfolgte der Spatenstich zur Messe City zwischen dem Deutzer Bahnhof und dem Messe-Eingang Süd, auf einem ehemaligen Parkplatz-Areal. Die mehrstöckigen Gebäude sollen vorwiegend Büroflächen enthalten, aber auch Platz für Hotels, Gastronomiebetriebe und Einzelhandelsgeschäfte schaffen.

Im südlichen Deutz wird schon bald ein neues Stadtviertel am Wasser entstehen. Das 35ha große, ehemalige Industriehafengelände liegt momentan weitgehend brach und schafft damit optimale Bedingungen für ein städtebauliches Großprojekt – nicht allein aufgrund der bevorzugten Lage am Rhein, direkt an den „Poller Wiesen“. Unter Integration des industriellen Erbes soll ein gemischtes Quartier mit Wohn- und Arbeitsflächen, ähnlich wie am Rheinauhafen, entstehen.

Wirtschaft und Unternehmen

Zahlreiche Attraktionen wie der Kölner Dom, das moderne und idyllische Rheinufer, die Hohenzollernbrücke mit ihren Liebesschlössern, renommierte Museen, imposante Gotteshäuser aus der romanischen Epoche und das historische Rathaus machen Köln zu einer primären Reisedestination innerhalb Deutschlands. Fast 6 Millionen Menschen übernachteten im Jahr 2015 in den Hotels der Stadt und sorgten für besonders viel Umsatz. Dabei kamen 3,9 Millionen Gäste aus dem Inland und 2,08 Millionen Besucher aus dem Ausland. Briten, Amerikaner und Niederländer stellten die größten Gruppen ausländischer Touristen. Die Übernachtungszahlen in Köln wachsen wie in vielen deutschen Großstädten seit mehreren Jahren stetig an. Nach Berlin und Hamburg verzeichnete die Karnevalshochburg 2015 den größten Anstieg an Übernachtungen.

Auch als Kongressstandort wird Köln immer beliebter. Das Messe-, Tagungs- und Dienstleistungszentrum in Deutz entwickelt sich dabei zusehends zu einem bedeutenden Business-Areal auf deutschem Grund. Die Messegesellschaft Koelnmesse organisiert jährlich über 80 Veranstaltungen im In- und Ausland, und dies mit großem Erfolg: 2015 schrieb das Unternehmen mit einem Rekord-Umsatz von 321,2 Millionen Euro Geschichte. Gemessen an ihrer Ausstellungsfläche ist die Koelnmesse derzeit die sechstgrößte Messe weltweit; die bekannteste Veranstaltung ist die gamescon im August, die vor allem das breite Publikum anzieht (2016 waren es 345.000 Besucher) und seit ihrem Beginn 2009 konstant weiter anwächst. Im Rahmen des ambitionierten Ausbauprogramms Messe 3.0 soll das Messegelände nicht nur moderner, effizienter und attraktiver, sondern auch noch größer werden. Dank Rheinboulevard, Rheinpark und der Oper am Tanzbrunnen ist der Uferbereich im Norden des Stadtteils Deutz auch außerhalb von Veranstaltungs- und Messetagen gut besucht. Von den Business Centern in der Kölner Innenstadt liegen diese wichtigen Orte nur eine kurze Fahrt über die Rheinbrücke entfernt.

Zudem macht sich Köln immer mehr als innovative Medienstadt einen Namen, wobei die Bereiche Rundfunk und Werbung die größten Umsätze innerhalb der lokalen Kultur- und Kreativwirtschaft verzeichnen. Fernsehsender wie RTL, n-tv, VOX und Super RTL sind in Deutz beheimatet, während der WDR traditionsgemäß in der Altstadt seinen Sitz hat.  

Der Altstadtbereich von Köln ist neben dem Tourismus vor allem vom Einzelhandel, der Gastronomie und der Hotellerie geprägt.

Hotels und Hostels

Neustadt-Nord:

Flandrischer Hof
Flandrische Str. 3
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 85 Euro

Hotel NH Collection Köln Mediapark
Im Mediapark 8B
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 93€

Mercure Hotel Köln Belfortstraße
Belfortstraße 9
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 96€

Steigenberger Hotel Köln
Habsburgerring 9-13
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 123€

Altstadt-Nord:

Cerano City Hotel
Elisenstraße 16
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 53€

Hotel Cristall - Superior
Ursulaplatz 9-11 1
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 79€

ibis Hotel Köln am Dom
Bahnhofsvorpl.
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 97€

Altstadt-Süd:

Hotel Novotel Köln City
Bayenstraße 51
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 87€

Hotel Altera Pars
Thieboldsgasse 133-135
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 89 Euro

Mercure Hotel Severinshof Köln City
Severinstr. 199, Kleine Spitzengasse
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 95 Euro

Deutz:

Dorint Hotel An der Messe Köln
Deutz-Mülheimer Str. 22-24
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 109€

Insel Hotel
Constantinstraße 96
3 Sterne, gehobene Preisklasse ab 110€