Einführung

Hamburg ist in vielerlei Hinsicht eine besondere und rekordverdächtige Stadt: Mit über 1.860.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2016), die sich auf einer Fläche von 755km² nur etwa 6m oberhalb des Meeresspiegels verteilen, ist Hamburg die zweitgrößte Metropole Deutschlands, die achtgrößte in der Europäischen Union und davon wiederum die größte, die keine Hauptstadt ist. An der Elbe gelegen und nachhaltig von Wasserflächen, Kanälen und dem Hafenbetrieb geprägt, beheimatet Hamburg den größten Seehafen Deutschlands und nach Rotterdam und Antwerpen den drittgrößten Containerhafen in Europa. Mit der Speicherstadt und dem Kontorhausviertel ist die Hansestadt UNESCO-Welterbestätte und mitunter auch deswegen die zweitmeistbesuchte Stadt Deutschlands: 2016 verzeichnete Hamburg 6,5 Millionen Gästeankünfte und 13,3 Millionen Übernachtungen, bei einer durchschnittlichen Zimmerauslastung von über 75%. Andererseits fühlen sich hier auch die Bürger sehr wohl: In einer 2016 veröffentlichen Studie schaffte es Hamburg unter die Top 10 der lebenswertesten Städte weltweit. Als logistische Drehscheibe und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Nordens beheimatet Hamburg allen voran die Wirtschaftszweige der Luft- und Raumfahrttechnik, der Biowissenschaften, der Informationstechnik, des Konsumgüterhandels sowie der Medien-, Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit der Innenstadt, dem derzeit aufgewerteten Altona und der aufsteigenden Hafencity sticht Hamburg als bedeutender Ausgeh- und Veranstaltungsort sowie Büro- und Dienstleistungsstandort heraus.

Hamburg gliedert sich in sieben Bezirke mit insgesamt 104 Stadtteilen. Das Herz der Stadt schlägt dabei eindeutig in Hamburg Mitte – hier befinden sich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten nebst architektonischen Prestigeobjekten, dem Hafen und dem Einzelhandelszentrum. Die Büros und Business Center konzentrieren sich in dem Stadtkern zwischen der Außenalster im Norden, dem Hauptbahnhof im Osten, der Elbe im Süden und dem Stadtteil St. Pauli im Westen. Dabei liefert Hamburg eine spannende Architekturmischung: Futuristische Hochhäuser und breite Glasfassaden wechseln sich mit aufwendig renovierten Altstadtvillen und historischen Gebäuden im Speicherstadt-Stil ab. Von den Bürofenstern aus genießen Sie dabei teilweise unübertreffliche Aussichten über Hamburgs Wasserflächen.

Geschichte

Der Ursprung der heutigen Stadt Hamburg liegt in der Hammaburg aus dem 8. Jahrhundert (die Grabungsstätte befindet sich am heutigen Domplatz), von deren Taufkirche ausgehend Karl der Große den heidnischen Norden missionieren wollte. Der schon bald zum Erzbistum aufgestiegene Ort wurde jedoch im Jahr 843 von den Wikingern überfallen und verlor daraufhin wieder an Bedeutung. Im 12. Jahrhundert gründete Graf Adolf III. von Schauenberg und Holstein eine Handels- und Marktsiedlung am westlichen Ufer der Alster – die Neustadt war geboren. Ein Meilenstein für die Geschichte Hamburgs war schließlich der (später als gefälscht deklarierte) Freibrief von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, der zahlreiche Privilegien für die Stadt und insbesondere die Verleihung des Hafenrechts enthielt. Daraufhin entwickelte sich die Stadt zu einem florierenden mittelalterlichen Handelszentrum, das mit der Zeit zur Hansestadt, Reichsstadt und zu einem kulturellen Zentrum aufstieg. Als 1625 die Wallanlagen errichtet wurden, bestand Hamburg mit insgesamt 40.000 Einwohnern aus der Altstadt zwischen Alster, Alsterfleet und Elbe und der noch spärlich besiedelten Neustadt östlich davon. Am Ende des Nikolaifleets befand sich der ursprüngliche Hafen, der bis 1842 als solcher in Betrieb war. Dann zerstörte der berühmte Hamburger Brand große Teile des Gebiets, sodass dieser schlussendlich weiter südlich an die Elbe verlegt wurde. Die Bürgerhäuser an der Deichstraße sind die letzten Zeugen der hamburgischen Bebauung vor dieser Zeit. Im restlichen 19. Jahrhundert wuchs der Hafen rund um die Elbe rasant an und die Speicherstadt entstand – zahlreiche billige, vom Land hinzugezogene Arbeitskräfte verrichteten die körperlich schwere Hafenarbeit. In der Altstadt lebte man auf engstem Raum, allerdings mit einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl. 1892 bedeutete die ausgebrochene Cholera-Epidemie, die über 8.600 Hamburgern das Leben kosten, einen schwerwiegenden Imageverlust für die Hafenstadt. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs litt das mittlerweile zu einer erweiterten Großstadt herangewachsene Hamburg mit über 1,6 Millionen Einwohnern unter der Zerstörung der Bombenangriffe. Im Jahr 1962 ging eine sechs Meter hohe Sturmflut in die Geschichte ein, und in den 80er Jahren sorgten die Hausbesetzungen in der Hafenstraße für ein großes mediales Interesse.

Infrastruktur

Die Stadtfläche von Hamburg wird von den Bundesautobahnen A1 im Osten und A7 im Westen durchzogen. Gleichzeitig führen die A23 und A24 an die Metropole heran. Verschiedene kürzere Autobahnabschnitte (A25, A253, A255) sorgen für ein schnelles Vorankommen in den von Gewerbe- und Industriegebieten geprägten Randbereichen. Ein Netz aus Bundesstraßen, bestehend aus der B4, B5, B75, B431, B433 und B447, geleitet Sie aus jeglicher Himmelsrichtung an die Büros in Hamburgs Innenstadt. Als wichtigste Verkehrsader gilt hierbei die B4, die von Altona und St. Pauli kommend den Süden des historischen Kerns erschließt und in die Ringstraße abzweigt. Letztere zieht den historischen Verlauf der Wallanlagen um die Altstadt und Neustadt nach und geleitet Sie u.a. direkt zum Hauptbahnhof. Das Messe- und Kongressviertel schließt in nordwestlicher Richtung an die Wallanlagen an und ist von den Büros im Zentrum aus innerhalb weniger Minuten mit dem PKW oder der U-Bahn zu erreichen. Zur Speicherstadt und Hafencity gelangen Sie von der B4 aus über einige wenige abzweigende Straßen und Brücken.

Der Hamburger Hauptbahnhof zählt mit bis zu 450.000 Reisenden täglich zu den meistfrequentierten Bahnhöfen in ganz Deutschland. Von hier aus genießen Sie direkte ICE- und IC-Verbindungen nach Flensburg, Kiel, Bremen, Lübeck, Rostock, Berlin, Hannover und Bremen.  Neben zwölf Personenzuggleisen führen auch sechs U-Bahngleise durch ihn hindurch. Insgesamt verfügt Hamburg über vier U-Bahnlinien, die Hamburgs Stadtteile nördlich der Elbe an wichtige zentrale ÖPNV-Knotenpunkte wie den Hauptbahnhof, den Jungfernstieg und das Berliner Tor anbinden. Die S-Bahnlinien bringen Sie derweil ins nördliche Ohlsdorf und zum Flughafen, ins östliche Bergedorf, bis nach Buxtehude, Stade und Wedel im Westen und nach Eidelstedt und Pinneberg im Nordwesten. Wer ab Eidelstedt nahe des Autobahndreiecks HH-Nordwest weiter in das nördliche Umland Richtung Quickborn und Kaltenkirchen reisen möchte, greift auf die AKN-Züge der Linie A1 zurück.

Von den Büros in Hamburgs Altstadt (Referenzpunkt: Neuer Wall) erreichen Sie folgende Orte innerhalb der angegebenen Zeit:

  • Messe 5min
  • Elbphilharmonie 6min
  • Hauptbahnhof 7min
  • Reeperbahn 8min
  • Flughafen 30min

Der Flughafen gilt mit einem ständig wachsenden Passagieraufkommen, welches 2016 16,2 Millionen Menschen betrug, als fünftgrößter Verkehrsflughafen in Deutschland. Er bietet rund 15.000 Arbeitsplätze und 60 Airlines (darunter v.a. Eurowings/Germanwings, Lufthansa, AirBerlin und EasyJet), die 130 Direktziele auf internationaler und nationaler Ebene ansteuern.

Umkreis

Ob Sie ein junger Alleinunternehmer sind, einem expandierenden Start-Up angehören, einem global agierenden Unternehmen vorstehen oder den Familienbetrieb in der vierten Generation führen – an einem eigenen Büro kommen Sie nicht dran vorbei. Für viele Berufe, insbesondere im Bereich der Dienstleistungen, ist Ihr Büro Ihr Aushängeschild. Es bestimmt maßgeblich über Ihren Erfolg als Unternehmer, den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens und auch dessen Ruf mit. Die Räumlichkeiten wirken sich auf die herrschende Arbeitsatmosphäre und Mitarbeitermotivation, die erreichte Effizienz und auch auf zukünftige Expansionsmöglichkeiten aus. Dementsprechend will die Wahl Ihres Büros gut überlegt sein. Langfristige Mietverträge bieten Ihnen den Vorteil von Stabilität und Konsistenz – etwas, das die Mieter in den Business Centern nicht genießen. Außerdem verfügen Sie über die alleinige Entscheidungsfreiheit bezüglich der Art der verwendeten Gerätschaften, Möbel, Internet- und Telefonanschlüsse sowie Büro-Accessoires. Sie können sich nach Ihrem Gustos einrichten und nutzen nur die Installationen und Services, die Sie tatsächlich benötigen. Dies kann durchaus (finanzielle) Vorteile gegenüber dem „All-Inclusive-Paket“ der Business Center haben.

Der Hamburger Einzelhandel konzentriert sich zwar wie in anderen Städten auch auf die Innenstadt, doch hier gibt es gleich mehrere Shopping- und Flaniermeilen, sodass sich das lokale Handels-, Gastro- und Kulturgewerbe räumlich stark verteilt. Die Mönckebergstraße, kurz auch „Mö“ genannt, ist zusammen mit der parallel verlaufenden Spitalerstraße die erste Adresse für Besucher, die mit dem Zug aus dem Umland anreisen – die Straße führt direkt vom Hauptbahnhof zum Rathaus und weist einen klassischen Einkaufsstraßen-Mix mit großen Mode- und Kaufhäusern, internationalen Fashionstores und renommierten Fachgeschäften auf. Die Europa-Passage verbindet das Ende der Mönckebergstraße mit dem Beginn des Jungfernsteigs. Die ehemalige Prachtmeile ist heutzutage zwar eine gut ausgebaute Verkehrsader, eröffnet jedoch den Zugang zum Hamburger Shopping-Paradies. Rund um die Poststraße und die Große Bleichen findet sich ein breit gefächertes Angebot an Modegeschäften. Das hier angrenzende Hanseviertel ist eine weitere Einkaufspassage mit 60 Läden, die Teil eines 45.000m² großen Gebäudekomplexes mit zusätzlichen Wohnungen, Büros, einem Hotel und einem Parkhaus sind.

Die favorisierte Adresse für die kaufkraftstarke Klientel ist der Neue Wall mit den Schwerpunkten Luxus, Lifestyle und Mode. Entlang der zentralen Gasse auf der langgezogenen Halbinsel zwischen dem Bleichenfleet und dem Alsterfleet finden sich hochwertige Boutiquen und Designer-Stores. Die Büros am Neuen Wall sind eine optimale Wahl für alle, die auf einen angesehenen Standort innerhalb der Hamburger City Wert legen.

In der Hafencity, Hamburgs jüngstem Stadtteil, entwickeln sich nebst einer lebendigen Kultur- und Vergnügungsszene mit Galerien, Museen und Freizeitattraktion weitere Shopping-Hotspots, z.B. entlang des Überseeboulevards. Gerade bei Unternehmen aus der Unterhaltungs-, Kreativ- und Medienbranche sind die Büros an den hiesigen Kais und Alleen stark nachgefragt.

Im Hinblick auf die Passantenfrequenz gehören die Mönckebergstraße, die Spitalerstraße und der Jungfernsteig zu den Top-Einzelhandelslagen in Hamburg. Verschiedene Zählungen ergaben für diese Straßen Durchschnittswerte zwischen 6.000 und 13.900 Menschen, die pro Stunde hier entlanggehen.

  • Abgesehen davon verteilen sich mehrere Einkaufszentren auf die umliegenden Stadtbezirke, Stadtteilbereiche und Randlagen, um eine dezentrale Versorgung zu gewährleisten. Das größte unter ihnen, das Alstertal Einkaufszentrum mit 240 Geschäften, befindet sich von ruhigen Wohngegenden umgeben im äußersten Norden Hamburgs. Die längste Shopping Mall, die Hamburger Meile mit 150 Läden, erstreckt sich am Mundsburger Damm nordwestlich der Außenalster. Weitere Einrichtungen sind das Elbe Einkaufszentrum mit 180 Shops an der B431 im Westen Hamburgs, das Billstedt Center mit 120 Shops im Osten der Stadt und das Phoenix Center mit 110 Shops im südlichen Harburg.

Kaufkraft

Mit einem Kaufkraftindex von 109,4 liegt Hamburg erfreulicherweise über dem bundesweiten Durchschnitt. Das bedeutet, dass die Einwohner der Elbmetropole mehr Geld für Konsumzwecke zur Verfügung haben als in vielen anderen Städten und Gemeinden Deutschlands. Dabei ist Hamburg ein wahrlicher Schmelztiegel, sodass pauschal keine vorherrschende Klientel bestimmt werden kann. Grundsätzlich gilt, dass Sie als Mieter eines Hamburger Büros eine außerordentlich breit gefächerte und vielfältige Kundenbasis genießen. Wie in allen Metropolen bestehen auch hier demographische und sozioökonomische Unterschiede zwischen der Innenstadt und den dörflichen Stadtrandlagen, wobei die von der Hafenindustrie eingenommenen Stadtteile nochmals spezifische Charakteristika aufweisen.

Die höchsten Bevölkerungsdichten werden in den Stadtteilen Eimsbüttel, Hoheluft, Sternschanze, Ottensen, Dulsberg und Eilbek erreicht, die sich in der Übergangszone zwischen der Innenstadt und dem Stadtrand befinden. Dagegen weisen die altstadt- und hafennahen Stadtteile aufgrund der Dominanz von Industrie und Gewerbe sehr niedrige Bevölkerungsdichten auf, ebenso wie der gesamte Hamburger Süden, der vorwiegend von landwirtschaftlichen Flächen und Mooren geprägt ist. Die ausländische Bevölkerung konzentriert sich wiederum in den hafenlastigen Stadtteilen im Osten und Süden Hamburgs; gleichzeitig liegt die Arbeitslosenquote in genau jenen Gebieten am höchsten. Rekordhalter ist der Stadtteil Veddel mit einer Quote von 10,6%, während in der just gegenüberliegenden Hafencity ein Minimum von 1,6% erreicht wird. Generell beträgt der Ausländeranteil in Hamburg 15,7% und die Arbeitslosenquote beläuft sich auf niedrige 5,6%.

Mit 21 Hochschulen ist Hamburg eine außerordentlich bedeutende Universitätsstadt. Die größte von ihnen ist die Universität Hamburg mit mehr als 41.000 Studierenden. Der Campus erstreckt sich westlich der Außenalster, quasi gegenüber von dem Kongress- und Messegelände. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (>16.000 Studierende), die Technische Universität (>7.000 Studierende) und die neu eingerichtete HafenCity Universität tragen ebenfalls eine überdurchschnittliche Rolle in der Hamburger Hochschullandschaft. Dazu gesellen sich u.a. die FOM Hochschule für Ökonomie und Management, diverse Fernhochschulen, englischsprachige Law-, Medical- und Businessschools sowie die Helmut-Schmidt-Universität für Bundeswehr-Offiziere.

Das Bundesland verzeichnet ein positives Wanderungssaldo von knapp 20.000 Menschen pro Jahr – sowohl die Geburtenrate als auch die Zuwanderungsrate liegen entsprechend höher als die Sterbe- und Abwanderungsrate. Mit einer Zentralitätskennziffer von 117,8 übt Hamburg zudem eine hohe Anziehungskraft auf die Einwohner der angrenzenden Bundesländer aus. Immerhin liegen die nächsten größeren Metropolen Bremen und Hannover mindestens 1,5 Stunden entfernt. Gerade für Menschen aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern stellt Hamburg daher ein bedeutendes Oberzentrum dar. Täglich verzeichnet die Stadt etwa 338.000 Einpendler und nur 111.000 Auspendler.

Parkmöglichkeiten

Nicht alle Büros bieten ihren Mietern private und kostenfreie Parkplätze an. Gerade, wenn Sie sich für eine zentrale City-Lage entscheiden, häufigen Besuch von Kunden und Geschäftspartnern erwarten oder einfach nur öfters diverse Erledigungen im Hamburger Stadtgebiet tätigen müssen, werden Sie auf möglichst günstige und praktisch gelegene Stellplätze angewiesen sein. In hochfrequentierten Lagen in der Altstadt und der Neustadt, z.B. rund um die beliebten Einkaufsmeilen und in den neuen Prestigevierteln der Hafencity, müssen Sie mit Preisen von nahezu 3€ pro Stunde und Tageshöchstsätzen von 20-30€ rechnen. Außerhalb der Wallanlagen zahlen Sie 2€ pro Stunde (bei Tageshöchstsätzen von unter 20€) und in den dezentralen Lagen im Hamburger Norden betragen die Parkpreise generell 1-1,50€ pro Stunde.

Eine hilfreiche Übersicht zu den Parkmöglichkeiten, deren Konditionen und ihrer aktuellen Auslastung finden Sie hier.

Projekte und Stadtentwicklung

Ein europaweit zukunftsweisendes Lärmschutzprojekt entsteht derzeit in Hamburgs Western an der A7. Die täglich stark frequentierte Autobahn wurde ab dem Elbtunnel um zwei Fahrstreifen auf insgesamt acht erweitert. Dass die angrenzenden Wohngebiete nicht unter dem Verkehrslärm leiden, stellt die Stadt nun mittels einer überdurchschnittlich hohen Investition in Wände, Flüsterasphalt und Tunnel sicher. Die entstehenden Freiflächen auf den Tunneldächern offerieren gleichzeitig neue Möglichkeiten, die Wohnviertel zusammenwachsen zu lassen, Parkanlagen und Kleingärten zu errichten und zusätzlichen Platz für Wohnungsneubauten zu schaffen. Während sich die nördlichen zwei Tunnel bereits im Bau befinden, wird der „Deckel Altona“ voraussichtlich bis 2025 fertiggestellt sein.

Ebenfalls im Bezirk Altona soll die „Neue Mitte Altona“ entstehen. Das Projekt sieht die großflächige Neugestaltung des lokalen Bahnverkehrs vor: Der Fernbahnhof Hamburg-Altona wird auf langfristige Sicht an den jetzigen S-Bahnhof Diebsteich verlegt, sodass die freiwerdende Fläche der Stadtentwicklung zur Verfügung steht. Der erste Bauabschnitt konzentriert sich auf die Entwicklung des stillgelegten Güterbahnhofs und der ehemaligen Brauereiflächen östlich des riesigen Gleisdreiecks. Dort entstehen nun mehrere Gebäudekomplexe mit freifinanzierten und geförderten Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen. Komplementäre Einzelhandels-, Büro- und Gewerbeflächen sind ebenfalls vorgesehen.

Neben Mitte Altona ist die schrittweise Entwicklung der 127ha großen Hafencity ein weiteres überregional bekanntes Projekt der Elbmetropole. Südlich der UNESCO-gelisteten Speicherstadt entsteht ein völlig neuer Stadtteil, der nach seiner Fertigstellung 14.000 Hamburgern eine neue Heimat bieten will – damit würde sich die momentane Bevölkerung der Innenstadt verdoppeln. Zusätzlich entstehen hochwertige Büroflächen, Parks, Verwaltungs- und Veranstaltungsgebäude, touristische Attraktionen, moderne Gewerbeparks und attraktive Einzelhandelsstandorte. Während die Bauarbeiten im westlichen Bereich größtenteils abgeschlossen sind (hier finden Sie zahlreiche ansprechende Büros in modernen wie auch geschichtsträchtigen Gebäuden), sieht es im südlichen Überseequartier und im Osten des Inselkomplexes noch recht karg aus. Bis zum Jahr 2030 soll die Hafencity mit Ausnahme einzelner Gebäude abgeschlossen sein. Mit vielen Hundert Unternehmen, Tausenden Büronutzern, berühmten Kultureinrichtungen, internationalen Schulen und der HCU HafenCity Universität in der unmittelbaren „Nachbarschaft“ befinden Sie sich dann in bester Gesellschaft.

Wirtschaft und Unternehmen

Die Metropolregion Hamburg, zu der auch die kreisfreien Städte Lübeck, Schwerin und Neumünster gehören, zählt über fünf Millionen Einwohner. Die wichtigsten Wirtschaftsbranchen umfassen Chemie, Ernährungswirtschaft, Fahrzeug- und Maschinenbau, Hafen und Logistik, Life Sciences, Luftfahrt, Maritime Wirtschaft, Medien & IT, Neue Energien und Tourismus. Der größte Arbeitgeber der Stadt ist die Airbus Operations GmbH mit über 12.000 Beschäftigten und Sitz in Finkenwerder am südlichen Elbufer. Auf dem zugehörigen Werksflugplatz bestreiten die Flugzeuge des Typs Airbus A318 und A321 ihre Erstflüge. Zweitgrößter Arbeitgeber sind die Asklepios Kliniken in St. Georg, Wandsbek, Altona und Barmbek mit mehr als 11.000 Mitarbeitern, gefolgt von der Lufthansa Technik AG am Flughafen, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der Otto Group. Insgesamt sind in Hamburg 106.000 Unternehmen registriert, und jährlich kommen mehr hinzu. Das liegt unter anderem auch an der regen Gründerszene, die sich dank des jugendlichen Flairs, der breit gefächerten Ausbildungs- und Hochschullandschaft und der zielgerichteten Förderinitiativen etabliert hat. 2015 verzeichnete Hamburg 3.596 Betriebsgründungen und 20.162 Gewerbeanmeldungen.

Der Hafen ist mit Abstand der bekannteste und wichtigste Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Immerhin nimmt er ein Zehntel der gesamten Stadtfläche ein. 2016 betrug der Warenumschlag 138,2 Millionen Tonnen, wovon allein 91,7 Tonnen auf Container entfielen. Das Importvolumen lag mit 77 Millionen Tonnen über dem Exportvolumen mit 60 Millionen Tonnen. Hauptsächlicher Handelspartner ist seit vielen Jahren China mit einem Containerverkehr von 2,58 Millionen TEU, gefolgt von Russland (0,45 Millionen TEU), Singapur, den USA und Finnland. Etwa 151.000 Beschäftigte halten den Universalhafen weiterhin auf Wachstumskurs.

Hotels und Hostels

Am Flughafen:

Leonardo Inn Hamburg Airport
Zeppelinstraße 12
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 89 €

 

An der Messe / Universität:

Mercure Hotel Hamburg Mitte
Schröderstiftstraße 3
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 106 €

Hotel Vorbach
Johnsallee 63
3 Sterne, gehobene Preisklasse ab 115 €

 

Altstadt / Neustadt:

Scandic Hamburg Emporio
Dammtorwall 19
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 134 €

Henri Hotel
Bugenhagenstraße 21
gehobene Preisklasse ab 135 €

Sofitel Hamburg Alter Wall
Alter Wall 40
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 167 €

 

Am Hauptbahnhof / St. Georg:

Arcotel Rubin Hamburg
Steindamm 63
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 86 €

Novum Hotel Continental Hauptbahnhof
Kirchenallee 37
3 Sterne, gehobene Preisklasse ab 130 €

 

Hafencity:

25hours Hotel HafenCity
Überseeallee 5
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 132 €

 

Altona:

B&B Hotel Hamburg-Altona
Stresemannstraße 318
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 69 €