Einführung

Der Bezirk Hamburg Mitte wirkt beim ersten Blick auf eine Karte wie ein horizontaler, von Wasserflächen durchzogener Streifen, der die Hafenstadt an der Elbe in einen Nord- und einen Südteil trennt. Hamburg Mitte ist einer von sieben Bezirken und besteht wiederum aus neunzehn Stadtteilen. Die wohl bekanntesten davon sind St.Pauli, Neustadt, Hamburg-Altstadt und Hafencity, allesamt im nordwestlichen Bereich des Bezirks. Dieser Teil, bestehend aus der Innenstadt und dem neuen Hafenstadtteil, kann als Herzstück Hamburgs bezeichnet werden. Hier liegen berühmte Sehenswürdigkeiten wie die legendäre Ausgehmeile Reeperbahn, die neue Elbphilharmonie, die Landungsbrücken, das Internationale Maritime Museum, der See Binnenalster, die UNESCO-Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel, die als Wahrzeichnen geltende Hauptkirche St. Michaelis sowie das imposante Rathaus. Groß angelegte Veranstaltungen wie der Hamburger DOM, der Hafengeburtstag und vielfältige Straßenfeste zu jeder Jahreszeit locken weitere Pendler, Tagesausflügler, Wochenendtouristen und Partygänger nach Hamburg Mitte. Immerhin verzeichnete die Stadt 2015 mehr als 12,5 Millionen Übernachtungen, bei einer durchschnittlichen Zimmerauslastung von über 75%. Neben dem florierenden Gastgewerbe konzentrieren sich in dem Gebiet der Einzelhandel und die Dienstleistungsbranche von ganz Hamburg.

In dem 142km² umfassenden Bezirk Hamburg Mitte wohnen knapp 300.000 Einwohner, also etwa 17% der gesamten Stadtbevölkerung. Die vergleichsweise niedrige Einwohnerdichte lässt sich dadurch erklären, dass die Stadtteile südlich der Norderelbe hauptsächlich von der Hafenindustrie und von Wasserfläche eingenommen werden. Auch die Hafencity und die östlichen Stadtteile Rothenburgsort und Billbrook sind von der Wirtschaft und Industrie geprägt. Immerhin ist der offene Tidehafen der größte Seehafen Deutschlands und nach Rotterdam und Antwerpen der drittgrößte Containerhafen in Europa. Die nordöstlichen Bereiche Hamm, Horn und Billstedt bestehen dagegen vorwiegend aus Grünflächen und Wohnbebauung. Im Gegensatz dazu steht die Hamburger Innenstadt mit ihrer vielseitigen Einkaufs-, Unterhaltungs- und Ausgehkultur. Prestigeträchtige Bauten, Firmenzentralen, Bürogebäude und Business Center tragen zur Bedeutung als konventionelles Stadtzentrum bei. Aufgrund der hohen Anziehungskraft der Innenstadt auf Touristen und Einwohner umliegender Bezirke und Regionen sind Unternehmen, die sich in den hiesigen Business Centern ansiedeln, nicht primär auf die Bevölkerung vor Ort angewiesen – ein entscheidender Vorteil gegenüber peripheren Standorten.

In Hamburg Mitte befinden sich 25 der insgesamt 29 Business Center der Stadt. Die Einrichtungen konzentrieren sich auf den Bereich zwischen St. Pauli und Hammerbrook. Bevorzugte Standorte der Business Center in Hamburg Mitte sind westlich des Hauptbahnhofs und auf der Halbinsel zwischen der Bleichenfleet und der Alsterfleet (rund um die Geschäftsstraße Neuer Wall).

Geschichte

Rund um das Dorf Hammaburg in der heutigen Altstadt nahm im 8. Jahrhundert die Entstehung Hamburgs ihren Lauf. Dort lebten anfangs etwa 200 Bauern, Fischer und Handwerker. Ein bedeutender Meilenstein in der städtischen Geschichte war im Jahr 1189 erreicht, als der römisch-deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa der Siedlung einen Freibrief mit Handels- und stadtrechtlichen Privilegien verlieh: Dieser war die Grundlage für die Entstehung des Hafens und des Aufstiegs Hamburgs zu einer mächtigen Hansestadt (der Brief stellte sich übrigens Jahrhunderte später als Fälschung heraus). Als 1216 die Neustadt und die Altstadt vereinigt wurden, war Hamburg als Stadt geboren.  Zu dieser Zeit bestand bereits der Alsterhafen am Ende des Nikolaifleets, der bis 1842 zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum Hamburgs gehörte. Allerdings wurde der Fleet mit der Zeit zu schmal für die immer größeren Schiffe, und ein verheerender Brand zerstörte den Hafenbereich schließlich vollständig.

Zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert waren Piraten ein altbekanntes Problem für die norddeutschen Hansestädte. Die berüchtigte Hinrichtung von Störtebeker und seiner Mannschaft soll am Hamburger Hafen stattgefunden haben, woran heute ein Denkmal erinnert. Als Schutzmaßnahme vor dem 30-jährigen Krieg wurden 1625 die Wallanlagen fertiggestellt, welche die Altstadt und die noch spärlich besiedelte Neustadt umschlossen – heutzutage erinnern die extensiven Grünflächen und die rundliche Straßenführung an die ehemalige Installation. Hamburg zählte damals etwa 40.000 Einwohner.

Im 19. und 20. Jahrhundert musste Hamburg gleich mehrere Rückschläge verzeichnen: 1842 zerstörte ein Großbrand einen Großteil der Innenstadt; auf der Deichstraße am Nikolaifleet stehen noch ein paar Bürgerhäuser aus der Zeit davor. Später litt die Hamburger Bevölkerung unter Wohnungsnot, dichter Bebauung und einer Cholera-Epidemie. Im Zuge der Operation Gomorrha im Sommer 1943 griffen amerikanische Militärflugzeuge die Stadt an und hinterließen eine Wüste der Verheerung. Und 1962 richtete eine Sturmflut großflächigen Schaden an; seitdem werden in Hamburg strikte Maßnahmen gegen das Übertreten der Deiche realisiert.

Infrastruktur

Durch den Bezirk Hamburg Mitte führen gleich mehrere Autobahnen: Die A7 im Westen, die A1 im Osten und die beginnende A24 an der nordöstlichen Bezirksgrenze. Zudem mündet die Lokalautobahn A252 in das Hafengebiet südlich der Norderelbe. Schnellstraßen wie die B4 (die quer durch die Innenstadt verläuft), die B5 und die B75 tragen zur optimalen Verkehrsanbindung der Business Center in Hamburg Mitte bei. Die innere Ringstraße Ring1 verläuft entlang der Innenseite der Wallanlagen und führt Sie sozusagen einmal um die Neustadt und die Altstadt herum, bevor sie im Süden in die B4 mündet. Zudem führt der Ring1 am Hauptbahnhof vorbei. Den Flughafen im Norden der Stadt erreichen Sie vom Neuen Wall aus innerhalb von 25min, die Messe und das CCH Congress Center liegen nur 7-10min Fahrt von den Business Centern in Hamburg Mitte entfernt.

Mit bis zu 450.000 Reisenden täglich ist der Hamburger Hauptbahnhof am östlichen Rand der Altstadt neben Frankfurt und München der meistfrequentierte Bahnhof in Deutschland – und dabei mit nur 12 Personenzuggleisen bedeutend kleiner als seine „Konkurrenten“. Zusätzlich besitzt der 1906 eröffnete Hauptbahnhof sechs U-Bahngleise. Dabei halten hier, abgesehen von den im Nordwesten der Stadt verkehrenden Linien A1, A2 und A3, ausnahmslos alle Schnellbahnlinien von Hamburg. Ganz in der Nähe dieses so wichtigen Fern- und Stadtverkehr-Knotenpunkts haben sich fünf Business Center angesiedelt.

Abgesehen vom Hauptbahnhof sind die Haltestellen Jungfernsteig und Berliner Tor wichtige Knotenpunkte des ÖPNV. Die Business Center in Hamburg Mitte erreichen Sie bequem mittels der S-Bahn oder einer der vier U-Bahn-Linien. Derzeit ist eine fünfte U-Bahn-Linie in Planung, die auf ihrem Weg zwischen den Nordwesten und dem Nordosten Hamburgs ebenfalls durch die Innenstadt führen soll. Falls Ihr favorisiertes Business Center nicht in der unmittelbaren Nähe einer S- oder U-Bahn-Station liegt, können Sie auch auf die effizienten Metrobusse, Schnellbusse oder Stadtbusse zurückgreifen. 

Umkreis

Das Konzept der Business Center kommt ursprünglich aus Nordamerika und ist hierzulande seit den 80er Jahren beliebt. Der Begriff Business Center bezeichnet dabei ein Gebäude bzw. einen Gebäudekomplex in zentraler Stadtlage, dessen möblierte und technisch meist vollwertig ausgestattete Büros von Unternehmen gemietet werden. Die Vertragslaufzeiten sind sehr flexibel und reichen von einigen Tagen bis hin zu vielen Jahren. Zusätzlich zu den Büroräumen stehen in den Business Centern Konferenzräume und kollektiv genutzte Areale wie Kantinen, Lounges etc. zur Verfügung. Bei Bedarf können Sie als mietendes Unternehmen gerne die Sekretariats- und Telefondienstleistungen des kompetenten Büropersonals in Anspruch nehmen. Sie verfügen dabei über eine eigene Firmenadresse und Anrufe werden in Ihrem Firmennamen entgegengenommen, sodass für Ihr Unternehmen keinerlei Nachteile entstehen. Stattdessen stechen die Business Center in Hamburg Mitte durch logistische und finanzielle Vorteile heraus. Immerhin müssen Sie sich um Einrichtung, zusätzliches Personal, Verpflegung, Reinigung und Wartung keine Sorgen machen.

Start-Up-Unternehmen mit begrenztem Budget siedeln sich gerne in den Business Centern an, um Kosten einzusparen, die bei der Miete eines konventionellen Büros entstehen würden. Etablierte Unternehmen nutzen die Büros der Business Center während wichtiger Geschäfts- und Wirtschaftsveranstaltungen in der jeweiligen Stadt, um direkt vor Ort vertreten zu sein.

Das Besondere an Hamburg Mitte ist, dass sich der Einzelhandel nicht wie in vielen anderen Städten auf eine zentrale Flaniermeile konzentriert, sondern dass jeder Stadtteil und jedes Viertel seine eigene, charakteristische Shoppingszene hat. So finden sich rund um die Business Center in der Innenstadt gleich mehrere „Hotspots“ des Einzelhandels.

Eine sehr beliebte Einkaufsstraße ist beispielsweise die Mönckebergstraße („kurz „Mö“) zwischen dem Hauptbahnhof und dem Rathaus. Zusammen mit der Spitalerstraße bildet sie eine der Top-Shoppingadressen in ganz Hamburg. Dabei ziehen große Waren- und Modehäuser wie Karstadt, Galeria Kaufhof, Peek&Cloppenburg und Saturn sowie bekannte Markengeschäfte wie H&M, Douglas und Jack Wolfskin vorzugsweise die breite Masse an. Bei schlechtem Wetter ist das Flanieren in drei Einkaufspassagen möglich. Kulinarische Angebote und Unterhaltungseinrichtungen wie Theater und Kinos geben der „Mö“ einen typischen Einkaufsstraßen-Charakter.   

Das fünfstöckige Einkaufszentrum Europa Passage schafft sozusagen eine Verbindung zwischen der Mönckebergstraße und der traditionellen Prachtmeile Jungfernsteig (diese war übrigens die erste asphaltierte Straße in Deutschland). Hier, im Bereich zwischen dem Gänsemarkt und dem Neuen Wall auf der Fleetinsel, befinden sich die legendären Flaniermeilen in Hamburg Mitte. Ein besonders großes Angebot an Geschäften aller Art inklusive Einkaufspassagen, Fachgeschäfte, inhabergeführte Läden, Designer-Boutiquen und internationale Top-Marken bieten die Große Bleichen und die Poststraße. Der Neue Wall steht indes für Luxus, Lebensart und Mode: Hier zieht es vor allem die kaufkraftstarken Gesellschaftsschichten hin, die in den Boutiquen von Chanel, Lacoste, Burberry und Gucci einkehren. Mehrere Business Center profitieren von diesem gehobenen Ambiente und der starken Anziehungskraft, die der Neue Wall auf Besucher und Touristen ausübt.  

Die Hafencity sticht derweil mit jungen, kreativen Trendläden und einem einladenden Nachtleben heraus. Flagship-Stores, Designerläden und Kunstgalerien locken ebenso wie moderne Cafés und Restaurants mit Blick auf die Elbe und den Hafen. Museen, kulturelle Attraktionen und zeitgemäßes Entertainment (z.B. „Spicy’s Gewürzmuseum“, „Dungeon Hamburg“ und „Miniatur Wunderland“) machen die Hafencity zu einer einzigartigen Adresse für fortschrittliches Infotainment, Genuss und Spaß. Diese innovative und kulturell vielseitige Umgebung schafft optimale Standortbedingungen für Unternehmen, die sich in den hiesigen Business Centern einmieten möchten.

Kaufkraft

Der Bezirk Hamburg Mitte weist einen Ausländeranteil von 26% auf; dies ist mehr als der städtische Durchschnitt von 14,7%. Knapp die Hälfte der hier Wohnhaften weist gar einen Migrationshintergrund auf. Ein-Personen-Haushalte machen dabei 68% aller Haushalte aus; in der Hafencity wohnen die Menschen jedoch vorzugsweise in größeren Haushalten zusammen. Die Arbeitslosenquote von Hamburg Mitte liegt bei 8,1%, wobei Stadtteile wie die Altstadt und die Hafencity bedeutend niedrigere Werte aufweisen. Immerhin ist jeder Stadtteil innerhalb des Bezirks in seinen individuellen Ausprägungen sehr unterschiedlich. Die durchschnittlich höchsten Einkommen erzielen die sozialversicherungspflichtigen Bewohner der Stadtteile Waltershof und Finkenwerde (> 29.000 €), Neustadt (>31.000 €), St.Georg (>36.000 €) und Hafencity (>81.000 €). Das mittlere Einkommen im Bezirk beläuft sich derweil auf etwa 23.800 €.

Die Stadt Hamburg ist seit mehreren Jahren Spitzenreiter unter den Bundesländern in Bezug auf die Kaufkraft pro Einwohner. Mit über 24.000 €, die durchschnittlich jedem Einwohner im Jahr für Konsumzwecke zur Verfügung stehen, und einem Kaufkraftindex von 109,8 sticht die Perle des Nordens im innerdeutschen Vergleich heraus. Betrachtet man das Ranking der Stadtkreise über 200.000 Einwohner, liegt Hamburg immerhin auf dem achten Platz. Dabei ziehen vor allem die luxuriösen Flaniermeilen rund um den Neuen Wall und den Jungfernsteig sowie die aufregend moderne Hafencity die kaufkraftstarke Klientel von Hamburg und dem Umland an, sodass für die hier angesiedelten Unternehmen weitere Vorteile entstehen.

Parkmöglichkeiten

Viele Business Center bieten für ihre Kunden private Parkplätze an. Dennoch bleibt die Parkplatzthematik in verdichteten, urbanen Räumen wie in der Hamburger Innenstadt bestehen; vor allem, wenn Sie Besuch von auswärts erwarten oder mal schnell mit dem PKW eine andere Business-Adresse anfahren möchten.

Günstige Stellmöglichkeiten finden Sie in folgenden Parkhäusern und Tiefgaragen:

  • Deutsch-Japanisches Zentrum, an der Stadthausbrücke 1, Neustadt (2€/h, max. 8€)
  • Madison (Herrengraben), Schaarsteinweg 6, Neustadt (2€/h, max. 20€)
  • Rödingsmarkt, Rödingsmarkt 4, Neustadt (2€/h, max. 15€)
  • Miniatur Wunderland / Dungeon, Kehrwieder, Hafencity (2€/h)
  • Speicherstadt, am Sandtorkai 6, Hafencity (2€/h, max. 12€)
  • Katharinenkirche, neue Gröningerstraße 12, Altstadt (2€/h, max. 15€)
  • Europa Passage, Hermannstraße 11, Altstadt (2€/h, max. 16€)

Eine Übersicht zu den Parkplätzen in Hamburg Mitte finden Sie hier.

Projekte und Stadtentwicklung

Hamburg Mitte steckt derzeit mitten im größten städtebaulichen Projekt von ganz Europa: Die Hafencity. Während der westliche Bereich größtenteils fertiggestellt ist und bereits seit mehreren Jahren begeisterte Ausflügler, Touristen und Einheimische anzieht, gleichen die südöstlichen Bereiche noch einem Niemandsland: Hier wird in den nächsten Jahren noch kräftig gebaut werden. Das 1997 angekündigte Projekt umfasst 127ha Landfläche, wodurch die Hamburger Innenstadt um weitere 40% Fläche erweitert wird. Durch ein Investitionsvolumen von über 10 Milliarden Euro soll die Hafencity ein gehobenes Dienstleistungs- und Wohnparadies werden: Immerhin sind 42% der Fläche für Büronutzungen, weitere 15% für Kultur, Wissenschaft, Bildung, Hotellerie und Freizeit vorgesehen. Auf 32% der Hafencity entstehen Wohnungen; derzeit sind etwa 1.800 der geplanten 7.000 Wohnungen fertiggestellt. 2005 zogen die ersten Bewohner in den neuen Stadtteil. Ebenfalls hier angesiedelt haben sich bereits über 730 Unternehmen, zahlreiche Kultureinrichtungen, internationale Schulen und die HCU HafenCity Universität. Damit ist die Mehrheit der Projekte realisiert. 2017 wird das südliche Überseequartier in Angriff genommen; das gesamte Areal soll größtenteils bis 2030 bebaut sein. Mächtige Kreuzfahrtschiffe legen bereits jetzt am Chicagokai an und kurbeln den Tourismus und die Wirtschaft in Hamburg Mitte mächtig an. Bislang profitieren drei Business Center in Hamburg Mitte von dem Flair des aufstrebenden Stadtteils. Die Attraktivität der Hafencity auf Einwohner und Besucher wird in den nächsten Jahren weiter steigern, sodass die hier angesiedelten Unternehmen Teil der aufregenden Hamburger Zukunft sind.

Wirtschaft und Unternehmen

Der Wirtschaftsstandort Hamburg kennzeichnet sich durch einen vielfältigen Mix an starken Branchen. Diese sind:

  • Luftfahrtindustrie
  • Medien und Kreativwirtschaft
  • Tourismus
  • Maritime Wirtschaft
  • Nanotechnologie
  • Handel und Finanzwirtschaft
  • Logistik
  • Industrie

Die Wirtschaftsstruktur von Hamburg Mitte ist dabei bedeutend vom Einzelhandel und Tourismus sowie vom Hafenbetrieb geprägt.  Der Hafen verzeichnete im Jahr 2015 einen Warenumschlag von 137,8 Millionen Tonnen – allein 90,6 Millionen Tonnen fielen dabei auf Container. Greifergut (mit einem hydraulischen Greifwerkzeug verlastetes, festes Massengut) und Flüssiggut nehmen den zweiten und dritten Platz ein. Dabei wurden 77 Millionen Tonnen Seegüter importiert und 60 Millionen Tonnen Seegüter exportiert. Nach einem konstanten Anstieg des Güterumschlags in den frühen 2000ern schwanken die Zahlen seit 2008, bleiben jedoch generell hoch.  Die bedeutendsten Handelspartner des Hamburger Hafens sind China, Russland und Brasilien. Das Gebiet nimmt eine Fläche von 4.226ha zu Land und 2.919ha zu Wasser ein und bietet insgesamt 282 Liegeplätze für Seeschiffe, davon 40 für Großschiffe. Somit nimmt der Hafen ein Zehntel des Stadtgebiets und den überwiegenden Anteil des Bezirks Hamburg Mitte ein. Er gilt als der drittgrößte Binnenhafen Deutschlands, der größte Seehafen Deutschlands und der drittgrößte Containerhafen Europas.

Der größte Arbeitgeber in Hamburg ist der führende Flugzeughersteller Airbus Operations GmbH mit Sitz in Finkenwerder. Im Nordwesten des Stadtteils am Elbufer nimmt das Unternehmen mit 12.700 Mitarbeitern und einem Umsatz von 7,6 Milliarden Euro ein riesiges Areal ein. Auf dem zugehörigen Werksflugplatz werden die Erstflüge der hier endmontierten Airbus A318 bis A321 bestritten. Auch die A380-Flugzeuge fliegen den Airport an, um lackiert und fertig ausgestattet zu werden. Die Asklepios Kliniken mit 12.000 Mitarbeitern sind das zweitgrößte Unternehmen in der Stadt – dazu gehört auch die Asklepios Klinik im Stadtteil St.Georg. Die Deutsche Bahn AG steht mit 8.450 Mitarbeitern an dritter Stelle.   

Hotels und Hostels

Preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie in der Hamburger Innenstadt vor allem in den Stadtteilen St.Georg und Hammerbrook, im Bereich zwischen dem Hauptbahnhof und dem Berliner Tor. Von diesen Hotels aus müssen Sie eventuell auf den ÖPNV zurückgreifen, um die Business Center in Hamburg Mitte zu erreichen.

Hotel Terminus
Steindamm 5
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 60€

Generator
Steintorplatz 3
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 67€

A&O Hamburg Hauptbahnhof
Amsinckstraße 2-10
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 70€

 

Folgende gehobene Hotels für Stadt- und Geschäftsreisende sind von den Business Centern in Hamburg Mitte fußläufig zu erreichen.

St. Pauli:

Arcotel Onyx
Reeperbahn 1 A
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 98€

East Hamburg
Simon-von-Utrecht-Straße 31
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 139€

 

Hafencity West:

AMERON Hotel Speicherstadt
Am Sandtorkai 4
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 134€

The Westin Hamburg
Platz der Deutschen Einheit 2
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 210€

 

Neuer Wall/Jungfernsteig:

Steigenberger Hotel Hamburg
Heiligengeistbrücke 4
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 127€

Renaissance Hotel
Hanseviertel - Einkaufspassage, Große Bleichen
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 135€

Hamburg Marriott Hotel
ABC-Straße 52
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 143€

 

Hauptbahnhof:

InterCity Hotel Hamburg Hauptbahnhof
Glockengießerwall 14
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 93€

Henri Hotel Hamburg Downtown
Bugenhagenstraße 21
gehobene Preisklasse ab 125€

Barceló Hamburg
Ferdinandstraße 15
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 136€

 

Berliner Tor:

B&B Hotel Hamburg City-Ost
Anckelmannstraße 9
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 74€

Junges Hotel
Kurt-Schumacher-Allee 14
3 Sterne, gehobene Preisklasse ab 104€