Einführung

Frankfurt am Main ist wohl jedem Businessreisenden auf der Welt ein Begriff: So hebt sich die Stadt als ein außergewöhnlicher Bankenstandort und ein viel frequentierter Verkehrsknotenpunkt, allem voran im Flugverkehr, von anderen deutschen und europäischen Städten ab. Dabei ist die Frankfurter Innenstadt für Geschäftsleute, Touristen und Einheimische meist die allererste Anlaufstelle. Hier konzentrieren sich das wirtschaftliche, kulturelle und soziale Leben, der Einzelhandel und der Schienenverkehr.

Die Frankfurter Innenstadt setzt sich aus drei Ortsteilen (Innenstadt I, II und III) mit insgesamt zehn Stadtteilen zusammen. Für die Mieter hiesiger Büroflächen und Business Center sind die Stadtteile Innenstadt, Bahnhofsviertel, Westend-Süd und Bockenheim besonders relevant. In diesen Bereichen befinden sich bekannte Adressen wie das Einkaufsparadies Frankfurter Zeil, die Goethe-Universität als drittgrößte Volluniversität Deutschlands, das Bankenviertel rund um Taunusanlage, Gallusanlage und Neue Mainzer Straße sowie das Messegelände am neuen Europaviertel.

Frankfurt befindet sich laut mehrerer Ranglisten unter den Top 10 der weltweiten Finanzplätze. Immerhin haben hier mehr als 200 Banken, darunter vornehmlich Auslandsbanken, ihren Sitz. Dazu gehören die Europäische Zentralbank, die vier größten deutschen Kreditinstitute Deutsche Bank AG, Commerzbank AG, KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau und DZ Bank AG sowie weitere „Riesen“ im Finanzgeschäft wie die ING-DiBa, DekaBank Deutsche Girozentrale, Credit Suisse, Bank of America, Bank of China und HSBC Trinkaus. Zusätzlich findet sich im Bereich des Bankenviertels eine hohe Konzentration an Unternehmensberatungen, Anwaltskanzleien, Aufsichtsbehörden, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und weiteren Dienstleistungsunternehmen. Auch die Frankfurter Wertpapierbörse als die größte deutsche Börse hat ihren Sitz in der Frankfurter Innenstadt.

Nicht zu Unrecht hat sich die Frankfurt als gewichtiges Finanz-, Dienstleistungs- und Messezentrum einen Namen gemacht. Besucher aus ganz Deutschland kommen hier her, um einmal einen Blick auf die berühmten Wolkenkratzer zu werfen und an der  zukunftsorientierten Wachstumseuphorie teilzuhaben. Insgesamt weist Frankfurt knapp 110 Bauwerke mit einer Höhe von mindestens 50m sowie 30 Gebäude mit einer Höhe von mindestens 100m auf. Aktuell sind in der Stadt am Main 14 Wolkenkratzer (von über 150m Höhe) beheimatet; viele weitere sind derzeit im Bau oder in Planung. Aufgrund der beeindruckenden Skyline, die vom gegenüberliegenden Flussufer zu bestaunen ist, wird Frankfurt auch als „Mainhattan“ bezeichnet.

21 Business Center haben sich mittlerweile in Frankfurt Innenstadt angesiedelt, vornehmlich im Bereich des Messeturms, entlang der Mainzer Landstraße und im Herzen des

Geschichte

Die Vorläuferkirche des heutigen Kaiserdoms St. Bartholomäus in der Altstadt fand bereits im 7. Jahrhundert Erwähnung. Die Stadt Frankfurt wurde als "Franconofurd" im Jahre 794 erstmals urkundlich erfasst. Die traditionsreiche Herbstmesse (heute unter dem Namen „Tendence“ bekannt) ist seit dem Jahr 1150 bekannt. Ab 1329 ging eine zweite Messe, die Frühjahrsmesse und heutige „Ambiente“, in die Geschichtsbücher ein. 1478 bauten die ersten Buchhändler ihre Stände auf der Messe auf und nur zwei Jahre danach wurde die Buchmesse ein fester Bestandteil der alljährlichen Veranstaltung auf dem Römerberg. An den Platz angrenzend stand seit einigen Jahrzehnten das aus elf Patrizierhäusern umgebaute Rathaus, welches noch heute unter dem Namen „Römer“ bekannt ist.

Ab 1562 rückte der Dom in den Mittelpunkt der deutschen Politik, denn hier fanden in der Folge zehn Kaiserkrönungen statt, beginnend mit der Wahl von Maximilian II. zum Oberhaupt. 1585 gilt als das Entstehungsjahr der Frankfurter Börse; die erste Aktie wurde hier 1820 gehandelt.  Zu dieser Zeit waren die Mauern rund um die Stadtteile Altstadt und Innenstadt bereits zu einem Park umgewandelt worden – die westlichen Wallanlagen sind heute der Mittelpunkt der Frankfurter Skyline. 

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden die Frankfurter Oper, die neue Börse am Börsenplatz sowie die Goethe Universität. Auch durchlebte Frankfurt als Industrie- und Handelsstadt sowie Messestandort einen regen Aufschwung. Nach einem umfassenden Wiederaufbau des historischen Kerns infolge des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich Frankfurt zu dem Wirtschafts- und Finanzzentrum, wie wir es heute kennen. 1957 nahm die Deutsche Bundesbank ihre Geschäfte auf und zahlreiche Finanzinstitute aus dem Ausland siedelten sich in der City an. Die ersten Bürohochhäuser AEG-Hochhaus, Bienenkorbhaus, Fernmeldehochhaus und Zürichhaus wurden gebaut. In den 80er und 90er Jahren entstanden das Museumsufer am Schaumankai südlich des Mains, der symbolträchtige Messeturm, der 258m hohe Commerzbankturm sowie weitere Hochhäuser, die seitdem die berühmte Skyline prägen. Dank einer regen Bautätigkeit wächst diese stetig weiter an.

Infrastruktur

Die Bedeutung des Frankfurter Flughafens als europäische Verkehrsdrehscheibe steht außer Frage: Jährlich werden hier etwa 60 Millionen Passagiere und 2 Millionen Tonnen Luftfracht befördert. Dank zahlreicher Flugverbindungen können Sie und Ihre Mitarbeiter fast 300 Destinationen in über 100 Ländern der Welt direkt ansteuern. Von den Business Centern in Frankfurt Innenstadt erreichen Sie den „Fraport“ in 15-20 Minuten über die A5 oder in nur 9 Minuten mittels der S-Bahn 9 ab dem Hauptbahnhof.

Insgesamt genießen Sie einen schnellen Anschluss an die Autobahnen A3 (Niederlande-Österreich), A5 (Hessen-Schweiz), A66 und A661. Direkt an die Innenstadt heran führen die A66, die folglich eine Unterbrechung erfährt, und die A648. Dadurch glänzen insbesondere die Business Center an der Messe mit einer hervorragenden verkehrstechnischen Anbindung. Zahlreiche mehrspurige Schnellstraßen wie die B8, B44, Mainzer Landstraße/Reuterweg und Friedberger Landstraße gewährleisten auch ein schnelles Vorankommen im Innenstadtbereich sowie eine einwandfreie Erreichbarkeit der Business-Areale und Bürogebäude. 

Der Frankfurter Hauptbahnhof zählt zusammen mit München zu den am meisten frequentierten Hauptbahnhöfen in ganz Deutschland. Der Kopfbahnhof bedient täglich etwa 450.000 Reisende und wird von insgesamt 19 Fernverkehrslinien (davon sind 15 ICE-Verbindungen) angefahren. Dadurch bestehen Verbindungen u.a. nach Berlin, Hamburg, München, Basel, Wien, Paris, Amsterdam und Brüssel, und das teilweise im 2- bis 3-Stunden-Takt.

Wenn Sie lieber umweltschonend und staufrei die Business Center in Frankfurt Innenstadt erreichen, profitieren Sie von einem schnell getakteten ÖPNV-Netz mit neun S-Bahnlinien, neun U-Bahnlinien sowie zehn Straßenbahnlinien. Letztere verkehren tagsüber üblicherweise im 10- bis 15-Minuten-Takt. Viele Business Center sind fußläufig von den Haltestellen Festhalle/Messe (16, 17, U4), Alte Oper (U6, U7), Frankfurt Hauptwache (S1-S9) sowie Holzhausenstraße (U1, U2, U3, U8) erreichbar.

Umkreis

Wer die Vorzüge eines Business Centers nutzt, braucht sich um Büroausstattung, Kommunikationsinfrastruktur, Stromrechnung, Sekretariatspersonal, Reinigung und IT-Wartung nicht zu sorgen, denn all dies wird für Sie arrangiert. Auch zusätzliche Konferenzräume stehen zur Verfügung.
Die Büros unterschiedlicher Größe (10-90m², von Einzelarbeitsplätzen bis Teambüros), die das Herzstück der Business Center bilden, sind direkt bezugsfertig. Dabei passen sich die Laufzeiten der Mietverträge an Ihre individuellen Bedürfnisse an: Sie können die Leistungen der Business Center für einige Wochen, mehrere Monate bis hin zu vielen Jahren in Anspruch nehmen. Besonders Start-Ups und kleine Unternehmen mit begrenztem Budget profitieren von den logistischen und finanziellen Vorteilen, denn die Mietkosten für die Büros in den Business Centern fallen in der Regel viel günstiger aus als bei der Unterhaltung eines separaten Büros. Kantinen, Teeküchen, Business Lounges und private Parkplätze sind ebenfalls Teil vieler Business Center.
Dabei dürfen Sie sich über eine repräsentative Firmenadresse sowie verschiedene Sekretariatsleistungen wie z.B. eine Telefonbeantwortung in Ihrem Firmennamen freuen. Gerne dürfen Sie bei der Miete eines „virtuellen Büros“ auch nur den Sekretariatsservice in Anspruch nehmen.
Einige Business Center in Frankfurt Innenstadt überzeugen zudem mit speziellen Einrichtungen wie Fitnesscenter und Außenterrassen sowie Concierge-Diensten, welche Ihren Arbeitsalltag mit persönlichen Highlights füllen.  Da viele Business Center in modernen Hochhäusern untergebracht sind, gehören sie zur berühmten Frankfurter Skyline – die ansprechende Optik und zukunftsweisende Innenausstattung sorgen für ein höchst angenehmes Arbeitsambiente.

Der Einzelhandel in der Frankfurter City sowie in der gesamten Mainmetropole konzentriert sich auf den Stadtteil Innenstadt zwischen dem Opernplatz, dem ÖPNV-Knotenpunkt Konstablerwache und der Berliner Straße im Süden. Hier finden Besucher eine breit gefächerte Mischung an Kaufhäusern, Fachgeschäften, Boutiquen, Modeläden, modernen Einkaufszentren, Gastronomiebetrieben, Hotels und vereinzelten kulturellen Einrichtungen.
Die Altstadt jedoch ist das wahre kulturelle Zentrum von Frankfurt. Geschichtsträchtige Orte wie der Römerberg und der Dom, Kirchen, Kunstgalerien, Schauspielhäuser und Museen machen diesen Bereich zur primären Anlaufstelle für Besucher, Touristen und alle, die das moderne Frankfurt von einer anderen Seite kennenlernen möchten.
Westlich an die Innenstadt schließt das berüchtigte Bankenviertel an. Der hier beginnende Grüngürtel mit Gallus- und Taunusanlage schafft eine willkommene Auflockerung der dichten Bebauung und garantiert spektakuläre Aussichten zu beiden Seiten.

Unterschiedliche Straßen und Bereiche locken in der Innenstadt unterschiedliche Arten von Kundschaft an. So ist das Gebiet zwischen Opernplatz und Börse aufgrund der starken Konzentration an Gastronomiebetrieben als „Fressgass“ bekannt, während die kaufkraftstarke, anspruchsvolle Klientel die südlich davon verlaufende Goethestraße mit exklusiven Designerläden von u.a. Michael Kors, Jimmy Choo, Giorgio Armani, Tiffany & Co und Thomas Sabo aufsucht.
Die Zeil zwischen Hauptwache und Konstablerwache zieht mit ihren großen Kauf- und Modehäusern (Karstadt, Galeria Kaufhof, Peek & Cloppenburg etc.) und der futuristischen Mall „My Zeil“ die breite Masse an. Passantenzählungen an ausgewählten Samstagen während der letzten zehn Jahre ergaben, dass stündlich etwa 12.448 Menschen die Zeil entlang schlendern – damit landet Frankfurt bundesweit auf Platz 3. 2016 wurden sogar 14.250 Menschen gezählt. Ein anderes Unternehmen kam auf den Wert von 10.145 Passanten pro Stunde an einem Samstag und knapp 8.000 Menschen an einem Wochentag. Von dieser hoch frequentierten Vorzugslage profitieren derzeit zwei Business Center in der Frankfurter Innenstadt.

Das Messegelände ist ein weiterer Besuchermagnet, und das nicht nur aufgrund der international bekannten Messeveranstaltungen wie IAA, Frankfurter Buchmesse, Achema, Automechanika, Ambiente und Tendence. Hier befinden sich zwei Kongresszentren, das Mehrzweck-Veranstaltungszentrum Festhalle sowie das 2013 eröffnete Shopping-Center „Skyline Plaza“ mit etwa 170 Geschäften und Dienstleistungsbetrieben. Die Hochhäuser an der B44 sind zudem ein wichtiger Bestandteil der Skyline. Da ist es wenig überraschend, dass sich allein in diesem Bereich sechs der 21 Business Center in Frankfurt Innenstadt befinden.

Kaufkraft

Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main ist neben München die kaufkraftstärkste Region in ganz Deutschland: Immerhin liegen die nordwestlich an die Stadt Frankfurt angrenzenden Landkreise Main-Taunus-Kreis und Hochtaunuskreis mit einem Kaufkraftindex von jeweils über 135 unter den Top 5 der wohlhabendsten Verwaltungseinheiten in Deutschland. Auch Frankfurt kann sich kaufkrafttechnisch sehen lassen: Der überdurchschnittlich hohe Index von 115,4 beschert der Stadt im bundesweiten Stadtranking Platz 3. Die Mieter der hiesigen Business Center dürfen sich also auf eine rege Konsumbereitschaft der Bevölkerung und beste Erfolgsaussichten beim Vertrieb ihrer Produkte freuen.

Da die Innenstadt als überregionales Versorgungszentrum zahlreiche Menschen aus den umliegenden Gemeinden anzieht, werden Sie nicht nur die Frankfurter Stadtbevölkerung zu Ihrem zukünftigen Kundenkreis zählen können. Von den mehr als 540.000 Arbeitnehmern, die in der Stadt beschäftigt sind, charakterisieren sich etwa 350.000 als Pendler: Sie wohnen im weniger verdichteten Umland und reisen tagtäglich in das Zentrum ein. Hier gehen sie nicht nur zur Arbeit, sondern suchen auch Geschäfte, Institutionen und Freizeitangebote auf. Zusätzlich besuchen jährlich mehr als 5 Millionen Gäste die Mainmetropole – dabei steigt die Zahl der Ankünfte und Übernachtungen stetig an. 2003 kam beispielsweise nicht einmal die Hälfte der heutigen Besucher nach Frankfurt. 43% der Touristen kommen mittlerweile aus dem Ausland. Dabei ist die Business-Destination vor allem bei Reisenden aus den USA und Asien beliebt.

Parkmöglichkeiten

Frankfurt als moderne Business-Stadt ist optimal auf Pendler und Besucher, die mit dem PKW anreisen, eingestellt. So gibt es im Innenstadtbereich zahlreiche Parkhäuser und Tiefgaragen in unmittelbarer Nähe der Business Center.

Direkt an der Messe, in den Parkhäusern „Congress Center Messe Frankfurt“ und „Messeturm“ belaufen sich die Preise auf 2,90€ je angefangene Stunde. Lassen Sie Ihr Auto den ganzen Tag dort stehen, zahlen Sie 27€. Günstiger stellen Sie Ihr Vehikel am Skyline Plaza mit 2.400 Stellplätzen ab (erste Stunde kostenlos, danach 1,50€ je angefangene Stunde). Während Messeveranstaltungen können Sie auch im Parkhaus und auf dem Freigelände „Rebstock“ parken, wobei ein kostenfreier Shuttlebus Sie direkt vor die Tore der Messehallen bringt.

Die Business Center in der Nähe Mainzer Landstraße/Alte Oper erreichen Sie bequem von den Parkhäusern „Westend“, „Trianon“, „Opernturm“ und „Alte Oper“ aus, wobei Sie mit Stundenpreisen zwischen 1,50 und 2,50€ rechnen müssen.

Direkt in der Innenstadt bieten sich die Parkhäuser „MyZeil“ mit 877 Stellplätzen (2,50€ je angefangene 50min) sowie „Hauptwache“ mit 426 Stellmöglichkeiten (2,50€ je angefangene Stunde) an.

Generell müssen Sie in den Vorzugslagen innerhalb des Zentrums mit Preisen von mindestens 2,50€ je angefangene Stunde rechnen. Da der Großteil der Business Center in Frankfurt Innenstadt jedoch private Kundenparkplätze zur Verfügung stellt, müssen Sie auf die öffentlichen Parkhäuser nur in Ausnahmefällen zurückgreifen.

Auf der hilfreichen, interaktiven Karte von mainziel.de können Sie alle Parkmöglichkeiten, deren Kapazitäten und die aktuelle Verkehrslage in der City einsehen.

Projekte und Stadtentwicklung

Als stetig wachsende Stadt mit steigendem Arbeitsplatz- und Wohnbedarf reagieren externe und städtische Investoren auf den Trend und bauen vermehrt in die Höhe, um hochwertige Fläche für Büros und exklusive Stadtwohnungen zu schaffen. So wird Frankfurts Liste an Hochhäusern fast alljährlich erweitert; aktuell befinden sich allein in der Innenstadt sechs Hochhäuser im Bau. Spätestens ab 2019 stehen dann der 155m hohe Marienturm, der 172m hohe Grand Tower und der 185m hohe Omniturm als neue Wolkenkratzer in der Mainmetropole.

Insbesondere auf dem Messegelände rund um den Skyline Plaza entstehen in den nächsten Jahren mehrere Hochhäuser der Superlative.
Das zukünftig höchste Wohnhochhaus Deutschlands, der Grand Tower, wird 401 Eigentumswohnungen mit 42m² bis 120m² Fläche beinhalten. Die Mieter dürfen sich über ein luxuriöses Wohnambiente mit Zusatzdienstleistungen sowie atemberaubende Ausblicke vom Balkon aus freuen.
Gegenüber davon und in direkter Nachbarschaft zum bereits bestehenden Tower 185 ist das Hotel- und Bürohochhaus The One geplant. Fahrradparkplätze, Car-Sharing-Stationen und Elektrofahrzeug-Ladestationen sollen den 185m hohen Wolkenkratzer besonders für die umweltbewusste, hippe Stadtbevölkerung attraktiv machen.
Etwas südlich davon wird ab 2018 der Tower 90 stehen. Das Besondere an dem 90m hohen Wohnturm, der auf einem brachliegenden Areal an der Mainzer Landstraße entstehen soll, sind die hängenden Gärten, die nicht nur als grüner Blickfang von außen dienen sollen, sondern auch zu einem verbesserten Wohnklima im Inneren des Gebäudes beitragen werden.
Die genannten Hochhäuser bilden dabei so etwas wie den krönenden Abschluss am Ostende des neu entstehenden Europaviertels. Auf dem 90ha großen Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs südlich und westlich der Frankfurter Messe wird seit 2005 gebaut. Die in Ost-West-Richtung verlaufende Europa-Allee dient als die Hauptverkehrsachse durch das neue Viertel. 2019 soll das städtebauliche Großprojekt abgeschlossen sein und dann Arbeitsplätze für rund 30.000 Menschen sowie Wohnfläche für 10.000 Menschen bereitstellen.

Auch die Innenstadt wird um ein weiteres, prestigeträchtiges Gebäude reicher. Direkt neben dem Einkaufszentrum „My Zeil“ entsteht das „Upper Zeil“ mit zeitgemäßer Glasfassade. Das bereits bestehende Kaufhaus Galeria Kaufhof wird einen Großteil der Verkaufsfläche einnehmen.

Mit der steigenden Attraktivität des urbanen Zentrums von Frankfurt für eine kaufkraftstarke, zukunftsorientierte Klientel sowie Besucher von außerhalb gewinnen auch die Business Center in Frankfurt Innenstadt an Standortvorteilen dazu. 

Wirtschaft und Unternehmen

Die wohl bekanntesten Unternehmen in Frankfurt sind im Finanzsektor heimisch. Dazu zählen die deutschen Kreditinstitute Deutsche Bank AG, Commerzbank AG, DZ Bank Gruppe, KfW Bankengruppe, Deka Bank Deutsche Girozentrale und Helaba Landesbank Hessen-Thüringen. Deren Hauptsitze und die Zentralen namhafter ausländischer Banken befinden sich im Bereich der Innenstadt, mit einem Fokus auf dem Bankenviertel. Zusammen mit der Deutschen Bundesbank, der Europäischen Zentralbank (im Stadtteil Ostend), der Börse und vieler kleinerer Unternehmen bilden sie den Finanzstandort Frankfurt am Main.

Weiterhin charakterisiert sich die Stadt als zentrale europäische Verkehrsdrehscheibe und internationaler Messe- und Handelsplatz. Stark vertretene Branchen wie IT und Telekommunikation, Kreativwirtschaft sowie Immobilienwirtschaft machen die Frankfurter Innenstadt zu einem Dienstleistungszentrum der Extraklasse.

Der von dem Grüngürtel eingeschlossene Bereich der Innenstadt und Altstadt gilt als ein Versorgungszentrum der A-Kategorie. Offiziell definiert sich ein A-Zentrum als „oberzentral bedeutsames Hauptzentrum […] mit gesamtstädtischen und übergemeindlichen Versorgungsfunktionen“, wo Kaufwillige  „spezialisierte Güter und Dienstleistungen des mittel- und langfristigen Bedarfs“ anfragen. Das westlich angrenzende Bahnhofsviertel gehört als Versorgungszentrum der Kategorie B an. Dies bedeutet, dass eine bedeutende Anzahl an Menschen alltäglich bis regelmäßig aus den umliegenden Ortsteilen und Landkreisen einpendelt, um in der Frankfurter Innenstadt zu konsumieren. Der Einzelhandelsumsatz ist rund um die Zeil am höchsten.

Auf der Frankfurter Messe, dem drittgrößten Messegelände weltweit (mit der weltweit zweitgrößten Ausstellungsfläche nach Hannover), finden jährlich über 40 Veranstaltungen mit rund 1,4 Millionen Besuchern statt. Allen voran sticht die IAA Personenkraftfahrzeuge als äußerst beliebte Publikumsausstellung heraus; sie gilt als die größte Messeveranstaltung in ganz Deutschland. Nicht weniger bekannt sind die traditionsreiche Buchmesse, die weltgrößte Chemiemesse Achema sowie die Ambiente mit den Themenschwerpunkten „Living“, „Giving“ und „Dining“, die sich als die bedeutendste Konsumgütermesse rühmt. Das Unternehmen Messe Frankfurt führte 2016 138 Veranstaltungen im In- und Ausland durch. Der Umsatz belief sich auf über 640 Millionen Euro.

Hotels und Hostels

 

Festhalle/Messe:

Skyline Hotel Europaviertel Frankfurt
Hohenstaufenstraße 1-3
mittlere Preisklasse ab 89€

Hotel NH Frankfurt Messe
Friedrich-Ebert-Anlage 38
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 105€

Maritim Hotel Frankfurt
Theodor-Heuss-Allee 3
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 167€

 

Mainzer Landstraße nahe Bankenviertel:

Favored Hotel Domicil Frankfurt
Karlstraße 14
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 71€

Savigny Hotel Frankfurt City
Savignystraße 14-16
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 91€

Holiday Inn Frankfurt – Alte Oper
Mainzer Landstraße 27,
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 162€

 

Bahnhofsviertel nahe Bankenviertel:

Ramada Frankfurt City Centre
Weserstraße 17
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 59€

Mercure Hotel Kaiserhof Frankfurt City Centre
Kaiserstraße 62
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 107€

 

Alte Oper/Bockenheimer Anlage:

The Doorman – Die Welle Frankfurt
Leerbachstraße 7
Aparthotel, gehobene Preisklasse ab 167€

 

Westhafen:

Hotel ibis Frankfurt Centrum
Speicherstraße 4
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 54€

 

Innenstadt/Hauptwache:

Hotel Zentrum
Roßmarkt 7
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 83€