Einführung

Frankfurt am Main befindet sich im Süden von Hessen und ist mit 724.486 Einwohnern (Stand: 2015) gleichzeitig die größte Stadt des Bundeslandes. Dank seiner relativ zentralen Lage ist Frankfurt ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, sowohl für den Flug-, Bahn- als auch den Straßenverkehr. Mit einer viel höheren Geburten- als Sterberate und etwa 10.000 mehr Zuzügen als Wegzügen pro Jahr, wächst die Stadt und der umgebende Ballungsraum Frankfurt-Rhein-Main ständig an. Frankfurt am Main weist außerdem einen internationalen, multikulturellen Charakter auf: etwa 27 % der Bevölkerung sind aus anderen Ländern zugezogen und weitere 22 % weisen einen Migrationshintergrund auf. Dabei nehmen professionelle Expats einen gewichtigen Anteil ein. 

Frankfurt ist seit vielen Jahrhunderten eine der bedeutendsten Städte in Deutschland und heutzutage vor allem als Finanz-, Dienstleistungs- und Messezentrum bekannt. Aufgrund der spektakulären Wolkenkratzer und modernen Hochhäuser im „Bankenviertel“ (Stadtteile Westend-Süd, Bahnhofsviertel und Innenstadt mit der Taunusanlage als Schwerpunkt), wird Frankfurt umgangssprachlich auch liebevoll „Mainhattan“ genannt. Die berühmte Skyline ist das Wahrzeichen der Stadt und außerdem ein Sinnbild für Wohlstand und Zukunftsorientierung. Hier haben bedeutende Institutionen, Unternehmen und Banken wie die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank und die Frankfurter Wertpapierbörse ihren Sitz – aber auch Business Center sind in den Hochhäusern zu finden.

Die Messe und der Frankfurt Airport – nach Passagieraufkommen der drittgrößte in Europa und der zwölftgrößte der Welt – tragen weiterhin zu der außerordentlichen Bedeutung von Frankfurt als Business-Stadt bei. Daneben verfügt Frankfurt am Main über einen hohen kulturellen und historischen Reiz, dank zahlreicher Museen und Baudenkmäler wie den Römerberg (Rathausplatz) im Zentrum der Altstadt, welcher als ein weiteres Wahrzeichen der Stadt gilt. Mit der Goethe-Universität als drittgrößte Volluniversität Deutschlands (nach Zahl der Studenten) trägt „Mainhatten“ auch eine entscheidende Rolle als Bildungsstandort. Unternehmen in Frankfurt profitieren also von optimalsten Bedingungen, um sich in einem Büro in einem der vielen Business Centern in der Stadt niederzulassen.

Geschichte

Im Jahr 794 fand "Franconofurd" anlässlich einer Reichsversammlung unter Karl dem Großen seine erste urkundliche Erwähnung. Die Frankfurter Messe, welche sich aus dem örtlichen Markt entwickelte, ist dagegen seit dem 12. bzw. 13. Jahrhundert schriftlich belegt. Um 1480 etablierte sich dann die Buchmesse als fester Bestandteil der Messe, welche damals noch auf dem Römerberg rund um das Rathaus stattfand.
Ab 1530 machte sich Frankfurt als ein Zentrum des Buchdrucks und des Buchhandels einen Namen; etwa drei Jahrhunderte später wurde die Stadt mittels der Taunusbahnstrecke nach Wiesbaden an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die erste Aktie wurde übrigens 1820 an der städtischen Börse gehandelt – gegen Ende des 19. Jahrhunderts war Frankfurt bereits ein führender Banken- und Börsenplatz. Zur gleichen Zeit etwa wurde das Stadtgebiet durch die Eingemeindung mehrerer umliegender Dörfer erweitert, während der Oberbürgermeister Franz Adickes entscheidend dazu beitrug, dass Frankfurt den Ruf einer modernen Industrie- und Handelsstadt erhielt. Die Einwohnerzahl stieg aufgrund dieser beiden Faktoren während eines Zeitraums von 40 Jahren um etwa das Dreifache an – 1928 lebten hier 548.000 Menschen.
1936 wurde der Flughafen „Rhein-Main“, der heutige Frankfurt Airport, im Stadtwaldgebiet eröffnet. Die Frankfurter Rundschau als erste deutsche Tageszeitung wurde im August 1945 erstmalig gedruckt und vier Jahre später erschien die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nach einem umfassenden Wiederaufbau infolge des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich die Stadt innerhalb weniger Jahre zu einem leitenden Wirtschafts- und Finanzzentrum, während der Flughafen in Größe und Passagieraufkommen wuchs. In den 80er und 90er Jahren entstand schließlich die Skyline mit einigen der höchsten Bürohochhäuser in Europa; vor allem Finanzinstitute, Hotels und Business Center siedelten sich nun hier an.

Infrastruktur

Frankfurt bietet als eine der größten Verkehrsdrehscheiben Deutschlands ausgezeichnete Bedingungen für Wirtschaft und Handel. Dank des internationalen Flughafens – auch „Fraport“ genannt – sind die Business Center in Frankfurt selbst aus fernen Ländern schnell zu erreichen. Der Fraport wird seit 1965 ständig vergrößert und erweitert; zuletzt um das Terminal 3, welches voraussichtlich 2022 seinen Betrieb aufnehmen wird. Hier werden pro Jahr etwa 60 Millionen Passagiere befördert, wobei über 100 Fluggesellschaften knapp 300 Ziele in mehr als 100 Ländern ansteuern. Dazu kommen mehr als 2 Millionen Tonnen Luftfracht pro Jahr. Die Business Center rund um den Fraport eignen sich demnach hervorragend für internationale Unternehmen bzw. Unternehmen der Touristik- und Verkehrsbranche – nicht zuletzt, da diese sich direkt an den deutschen Hauptverkehrsadern A3 und A5 befinden. Verbindungen zur Innenstadt und zum Hauptbahnhof bestehen über die B43 und die A5, wobei Sie etwa 15min Fahrt einplanen sollten. Mit der S-Bahn 9 sind Sie innerhalb von 9min am Hauptbahnhof.

Das Innenstadtgebiet von Frankfurt wird grob durch die A3 im Süden (verkehrt von den Niederlanden bis nach Österreich), die A5 im Westen (verkehrt von Hessen bis zur Schweiz) und die A661 als Lokalautobahn im Osten eingegrenzt. Dazu besteht eine Vielzahl an Schnellstraßen: die B44 führt beispielsweise direkt am Messegelände und am Hauptbahnhof vorbei. Die Mainzer Landstraße, an welcher zahlreiche Business Center liegen, und die Friedberger Landstraße führen an die Innenstadt heran.     

Durch die Lage am Main finden sich in Frankfurt auch mehrere Binnenhäfen. Während viele davon an Bedeutung verloren haben und mittlerweile zu Wohngebieten umgewandelt werden, ist der Osthafen nach wie vor fast vollständig ausgelastet. 

Das ÖPNV-Netz umfasst neun S-Bahnlinien (verkehren im 30-Minuten-Takt), neun U-Bahnlinien (verkehren im 10- bis 15-Minuten-Takt) und zehn Straßenbahnlinien (verkehren im 10- bis 15-Minuten-Takt). Zum Businesszentrum zwischen Messe, Hauptbahnhof und Innenstadt mit zahlreichen Business Centern verkehren alle S-Bahnlinien, die U4, U5, U6 und U7 sowie die Straßenbahnlinien 11, 16, 17 und 21 (treffen am Platz der Republik zusammen). Vom Hauptbahnhof aus erreichen Sie Köln in weniger als einer Stunde; nach München, Berlin, Hamburg, Brüssel, Amsterdam und Paris beträgt die Fahrzeit zwischen drei und vier Stunden.

Umkreis

Business Center wurden vor allem ab Beginn der 80er Jahre in Deutschland errichtet, als das amerikanische Konzept hierzulande populär wurde. Business Center sind laut dem Bundesverband Business Center e.V. Gebäude bzw. Gebäudekomplexe in zentraler Stadtlage mit möblierten und technisch tlw. vollwertig ausgestatteten Büros sowie Konferenzräumen, welche für unterschiedliche Zeiträume und inklusive zusätzlicher Leistungen vermietet werden. So können Sie als mietendes Unternehmen bei Bedarf gerne Büropersonal für z.B. Sekretariats- oder Telefonarbeiten anfragen, deren Dienste minutenweise abgerechnet werden. Dank der flexiblen Mitverträge mit minimalen Laufzeiten von etwa einem Monat eignen sich die Büroräume in Business Centern vor allem für Start-Up-Unternehmen mit begrenztem Budget oder als temporärer Außenstandort während Messen und Tagungen (2015 fanden in Frankfurt 36 Messen statt, mit weltweit bekannten Veranstaltungen wie der Buchmesse, IAA und Achema). Sie müssen sich bei Einzug in eines der Business Center in Frankfurt also um Miete, Ausstattung, Personal und zusätzliche Konferenzräume keine Sorgen machen, da Sie alles bequem unter einem Dach vorfinden – mit dem entscheidenden Vorteil, dass Sie direkt mit der Arbeit loslegen können.

Viele Business Center finden sich direkt in der Stadt an repräsentativen Adressen und in der Nähe von renommierten Einkaufsstraßen. So auch in Frankfurt.

Die „Zeil“ ist eine der umsatzstärksten Einkaufsstraßen in Europa und DIE Einkaufsmeile in Frankfurt. Sie führt quer durch die Innenstadt von der Alten Oper im Westen Richtung Zoo im Osten. Hier, in den unmittelbar davon abzweigenden Nebenstraßen und in den Parallelstraßen sind zahlreiche Fachgeschäfte, Kaufhäuser, Einkaufszentren sowie Restaurants und Cafés angesiedelt, welche Kaufwillige aus der gesamten Metropolregion und aus ganz Hessen anziehen. Dabei sind nicht nur bekannte Marken und internationale Firmen, sondern auch Einzelhandelsfachgeschäfte und traditionsreiche, familiengeführte Spezialfachgeschäfte vertreten – eine gelungene Mischung, welche die Frankfurter Innenstadt zu einem wahren Shoppingparadies für Menschen aller Altersklassen, Hintergründe und Kaufkraftklassen macht.
Seit 2009 prägt das vom Stararchitekten Massimiliano Fuksas entworfene „My Zeil“ mit acht Ebenen und einem futuristischen Design die Einkaufsmeile. Direkt nebenan wird ab 2018 das Einkaufszentrum „Upper Zeil“ stehen.

Die Goethestraße, welche ebenfalls wie die Verlängerung der „Zeil“ ihren Beginn am Opernplatz nimmt, zieht weniger die breite Masse, dafür aber Personen mit gehobener Kaufkraft an. Hier finden sich edle Boutiquen von Top-Designern wie Dior, Versace, Michael Kors und Gucci.  

Direkt neben dem Messegelände befindet sich das stillvolle Einkaufszentrum „Skyline Plaza“, welches erst 2013 eröffnet wurde. Hier finden sich rund 170 Geschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe, darunter ein großer Foodcourt und ein Fitness- und Wellness-Spa. Auf dem Dach des Gebäudes liegt ein reizvoller Garten, der mit dem fantastischen Ausblick auf die Frankfurter Skyline weitere Besucher anlockt.

Kaufkraft

Frankfurt am Main weist 2016 einen Kaufkraftindex von 115,4 pro Einwohner auf und liegt damit nach München und Düsseldorf an dritter Stelle unter den deutschen Großstädten. In den nordwestlich und westlich anschließenden Landkreisen Hochtaunuskreis und Main-Taunus-Kreis, welche zur Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main zählen, liegt diese Kennziffer mit 142,8 bzw. 135.6 sogar noch höher. Somit ist die Region nach dem Ballungsgebiet München die kaufkraftstärkste Region innerhalb von Deutschland – hervorragende Bedingungen für Unternehmen, die sich in den Frankfurter Business Centern ansiedeln wollen.

Frankfurt weist insgesamt zehn Hochschulen auf, darunter die Goethe-Universität, drei internationale Management-Hochschulen, die Frankfurter Fachhochschule und die Hessische Berufsakademie.  Aufgrund der ausgedehnten Bildungs- und Unternehmensstruktur findet sich hier eine hochgebildete, kaufkraftstarke und anspruchsvolle Elite. Dank des internationalen Flairs wohnen in Frankfurt auch zahlreiche Professionelle und Spitzenverdiener aus dem Ausland.

Frankfurt wies im ersten Halbjahr 2016 eine Arbeitslosenquote von 6,2 % auf. Unter der erwerbstätigen Bevölkerung arbeiten mehr als 89% im Dienstleistungsbereich, wobei die Mehrheit im Finanz-, Versicherungs- und Wohnungswesen beschäftigt ist. Weiterhin arbeitet ein bedeutender Prozentsatz der Dienstleister im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Kommunikationswesen.

2014 besuchten die Stadt etwa 4,7 Millionen Tagesgäste, wovon rund 2 Millionen aus dem Ausland kamen. Etwa 7,9 Millionen weitere Menschen übernachteten im Frankfurter Stadtgebiet – die Hälfte davon waren Ausländer, vor allem aus Asien und den USA; allerdings sind die Herkunftsnationen breit gefächert. Dabei locken insbesondere Kongresse und Messeveranstaltungen Geschäftsreisende aus aller Welt an. Dass der Touristenstrom nach „Mainhattan“ das ganze Jahr über sehr ausgeglichen ist, kann sich nur als Vorteil für die langfristige Nutzung Frankfurter Business Center erweisen.

Parkmöglichkeiten

Die Stadt am Main bietet ausreichend öffentliche Parkhäuser im Innenstadtbereich, entlang der Mainzer Landstraße, am Messegelände und am Hauptbahnhof an – also genau dort, wo sich ausgesprochen viele Business Center befinden. Auch südlich des Mains und am Flughafen finden sich vielfältige Möglichkeiten, das Auto abzustellen.

Die Parkhäuser an der Messe „Messeturm“ und „Congress Center Messe Frankfurt“ bieten insgesamt fast 1380 Plätze an. Hier zahlen Sie pro angefangene Stunde 2,90 Euro, bei einem Tageshöchstpreis von 27 Euro. Zusätzlich stehen im Parkhaus und auf dem Freigelände „Rebstock“ rund 15.000 Stellplätze zur Verfügung, um während geschäftiger Messetage genügend Platz für Besucher mit dem PKW zu bieten. Am Einkaufszentrum „Skyline Plaza“ ist das Parken eine Stunde lang kostenlos, danach zahlen Sie für jede weitere Stunde zwischen 1,50 und 3 Euro.

Rund um den Hauptbahnhof finden sich die Parkhäuser „Hauptbahnhof Süd“, „Stuttgarter Straße“ und „Tiefgarage Frankfurt Hbf“ mit insgesamt rund 1080 Stellplätzen. In ersterem ist das Parken mit einem Preis von 2 Euro pro angefangene Stunde am günstigsten.

Das „Westend“-Parkhaus im Stadtteil Westend-Süd befindet sich im fußläufigen Umkreis vieler Business Center und präsentiert sich mit einem Preis von 1,50 Euro pro angefangene Stunde als besonders preiswert.

Das Parkhaus „Opernturm“ mit 160 Stellplätzen dient als Tor zur Innenstadt, zur Einkaufsmeile „Zeil“ und zur sich südlich davon erstreckenden Taunusanlage. In der westlichen Innenstadt bieten die Parkhäuser „Goetheplatz“, „Kaiserplatz“ und „Junghofstraße“ insgesamt mehr als 1130 Stellplätze für einen Preis von 2 bis 2,50 pro angefangene Stunde an. Von hier aus erreichen Sie die „Mainhattan“-Skyline mit zahlreichen Business Centern schnell zu Fuß. Am Römer, an der Hauptwache, der Konstablerwache und an der Börse finden Sie weitere große Parkhäuser mit ähnlicher Preisgestaltung.

Am Flughafen stehen Ihnen abseits der Terminal-Parkhäuser im „Main Airport Center“ und im „The Squaire“ fast 4000 Plätze zur Verfügung. Die Preise belaufen sich auf 2,50 bzw. 3 Euro pro angefangene Stunde mit Tageshöchstsätzen von etwa 20 Euro.

Die individuellen Kapazitäten und Preise der Parkhäuser sowie die Zahl der aktuell verfügbaren Stellplätze können Sie hier einsehen.

Projekte und Stadtentwicklung

Frankfurt als ein bedeutendes Wirtschafts-, Handels- und Finanzzentrum charakterisiert sich durch eine äußerst dynamische, rasante und moderne Stadtentwicklung mit zahlreichen Bauprojekten, die zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Attraktivität der Stadt sowohl in wirtschaftlicher, touristischer als auch gesellschaftlicher Hinsicht beitragen.

Das „Lindley Quartier“ wird derzeit ganz in der Nähe des Osthafens an der Hanauer Landstraße errichtet. Im Rahmen dieses Projekts werden auf einem etwa 200x100m großen Grundstück zwei Hotels, vier Bürogebäude und ein Autohaus entstehen. Der Namen für das Vorhaben lehnt an die Lindleystraße an, welche als Abgrenzung parallel zum Hafenbecken verläuft. Die ersten Gebäude sollen Ende 2017 fertig gestellt sein.

Das Einkaufszentrum „Upper Zeil“ wird ab 2018 für modernste Verkaufsfläche in der beliebten Shoppingmeile, direkt neben dem „My Zeil“, sorgen. Dafür wurde das schlecht besuchte Einkaufszentrum „Zeilgalerie“, welches 1992 erbaut und 2011 umgestaltet worden war, abgerissen. Die Glasfassade des neuen Gebäudes soll die Frankfurter City design-technisch weiterhin aufwerten. Alle Flächen sind bereits vermietet, u.a. an Galeria Kaufhof, Benetton, Reserved und Vodafone.

Das Bankenviertel rund um die Mainzer Landstraße und die Taunusanlage wird derweil um einige Hochhäuser und Business Center reicher: dazu zählen das Marienforum (40m hoch) und der Marienturm (150m hoch) sowie ein 185m hoher Wolkenkratzer mit gemischter Wohn-, Büro- und öffentlicher Nutzung, welcher „Mainhattan“ ab Ende 2018 noch einen Tick amerikanischer machen wird.

Eines der größten städtebaulichen Vorhaben wurde dagegen erst vor kurzem abgeschlossen: das Europaviertel entstand innerhalb mehrerer Jahre auf der brachliegenden Fläche des Hauptgüterbahnhofs westlich des Messegeländes. Mit modernsten Hochhäusern, kompakten Wohngebäuden, Business Centern, Grünflächen und einer zentralen Allee ausgestattet, präsentiert sich das Europaviertel als gemischt genutztes, nachhaltiges Stadtquartier mit Wohnraum und Arbeitsplätzen für etwa 13.000 Menschen.  

Weitere geplante oder derzeit in Bau befindliche Projekte umfassen zahlreiche Hotels, Bürohäuser, Wohnhochhäuser und Wohnviertel. Es darf also davon ausgegangen werden, dass sowohl die Bevölkerungszahl als auch die Touristenankünfte in Frankfurt in den kommenden Jahren ansteigen werden – die hier befindlichen Business Center werden somit immer attraktivere Standorte für junge, expandierende und erfolgreiche Unternehmen. Zudem wird das neue Terminal 3 des Frankfurter Flughafens mit 24 zusätzlichen Gates bedeutend zur Attraktivität des Business-Standorts beitragen, denn neue und häufigere Flugverbindungen sowie ein höheres Passagieraufkommen sind dadurch vorprogrammiert.

Wirtschaft und Unternehmen

Frankfurt am Main beheimatet zahlreiche international führende Unternehmen, u.a. aus der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Automobilindustrie, IT- und Telekommunikationsbranche, Bau- und Immobilienbranche, Verkehrsbranche und der Lebensmittelindustrie. Zudem ist Frankfurt Sitz vieler einflussreicher Finanzinstitute, u.a. der Deutschen Bank, Commerzbank, KfW und DZ Bank.

Gemäß der Zahl der Mitarbeiter sind in Frankfurt viele der größten Unternehmen Hessens angesiedelt, mit einem Schwerpunkt auf den Branchen Verkehr & Logistik, Automobile, Finanzen & Kredite sowie Telekommunikation. Zu den größten Arbeitgebern mit mehr als 10.000 Angestellten zählen dabei die Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Bahn AG, der Fraport Konzern, die Deutsche Postgruppe, Commerzbank AG, Deutsche Telekom AG, der Continental Konzern und die Deutsche Bank AG. Weitere große Unternehmen mit Hauptstandort in Frankfurt sind die WISAG Facility Holding GmbH & Co. KG, Siemens AG, der Helaba Konzern, die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, Bilfinger SE, KfW Bankengruppe, Allianz SE und DekaBank Deutsche Girozentrale.

Die Forbes Global 2000-Liste umfasst die 2000 größten, öffentlichen (börsennotierten) Unternehmen, wobei sich die Rangfolge aus einer Kombination aus Umsatz, Nettogewinn, Aktiva und Marktwert errechnet. In dieser Liste erscheint die Commerzbank AG mit 51.305 Mitarbeitern, einem Umsatz von 18,67 Milliarden und einem Marktwert von 11,8 Milliarden US-Dollar auf Platz 333. Die Deutsche Bank AG nimmt mit 101.104 Mitarbeitern, einem Umsatz von 48,31 Milliarden und einem Marktwert von 26,4 Milliarden US-Dollar den insgesamt 448. Platz ein. Schließlich belegt die Deutsche Börse mit Hauptsitz in Eschborn (zur Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main gehörend) den 699. Platz – mit einem Umsatz von 2,6 Milliarden und einem Marktwert von 16,3 Milliarden US-Dollar.

Hotels und Hostels

Frankfurt am Main ist hervorragend auf Geschäftsreisende aus aller Welt vorbereitet – daher finden sich hier auch sehr gute Hotels unterschiedlicher Preisklassen (von etwa 35 bis 200 Euro)  und Sternekategorien (3 bis 5 Sterne) in zentraler Lage, und damit in unmittelbarer Nähe von vielen Business Centern.

 

Frankfurt Airport:

Sheraton Airport Hotel & Conference Center
Airport/Terminal 1, Hugo-Eckener-Ring 15
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 129 Euro

Element
De-Saint-Exupéry-Straße 6
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 87 Euro, auch für längere Aufenthalte geeignet

MEININGER Hotel Frankfurt/Main Airport
Bessie-Coleman-Straße 11
3 Sterne, niedere Preisklasse ab 34 Euro

 

Messegelände:

Maritim Hotel
Theodor-Heuss-Allee 3
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 120 Euro

DORMERO Hotel Frankfurt Messe
Lissabonner Straße 2
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 80 Euro

Motel ONE Frankfurt-Messe
Europa-Allee 25
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 69 Euro

 

Bahnhofsviertel:

Südlich der Mainzer Landstraße, zwischen Hauptbahnhof und Taunusanlage, liegen besonders viele Business Center, welche von den hier genannten Hotels fußläufig erreichbar sind.

Holiday Inn Frankfurt-Alte Oper
Mainzer Landstraße 27
gehobene Preisklasse ab 155 Euro

Steigenberger Hotel Metropolitan
Poststraße 6
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 100 Euro

Hotel Cristall
Ottostraße 3
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 60 Euro

Smart Stay Hotel
Niddastraße 45
niedere Preisklasse ab 39 Euro