Einführung

Mit einem Büro in Frankfurt am Main treffen Sie auf hervorragende Ausgangsbedingungen für Ihre unternehmerischen Ambitionen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Unternehmensstandort und dem passenden Standort für Ihre Büros suchen, dann ist die größte Stadt Hessens und fünftgrößte Stadt Deutschlands eine gute Option. Die 730.000 Einwohner Stadt liegt mitten in einer der wichtigsten deutschen Ballungsräume, der Metropolregion Rhein-Main, die mit etwa 5,5 Millionen Einwohnern zu den wichtigsten Wirtschaftsräumen Deutschlands zählt, Zahlreiche nationale und internationale Unternehmen haben Frankfurt zum Standort für Ihre Büros gewählt. Seinen Weltruf als europäisches Finanzzentrum, gut vernetzte Verkehrs- und Distributionsscheibe und internationaler Messe- und Handelsplatz genießt Frankfurt schon lange. Die wirtschaftlichen Kompetenzen beschränken sich allerdings nicht auf die genannten Kompetenzen, auch in den Branchen Telekommunikation, Internetverkehr und –dienstleistungen, Biotechnologie und Life Science, Immobilienwirtschaft und Kreativwirtschaft kann die Mainmetroopole punkten. Hinter „Mainhattan“, der berühmten Skyline der statt, findet man u.a. die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank und alle großen Finanzinstitute, die Messe Frankfurt mit so renommierten Ausstellungen wie der Frankfurter Buchmesse und der internationalen Automobil-Ausstellung und den Deutschen Fußball-Bund. Auch wissenschaftlich macht die Stadt am Main von sich reden. Die Goethe-Universität Frankfurt ist die drittgrößte deutsche Universität und hat zahlreiche Leibniz- und Nobelpreisträgerinnen und –träger hervorgebracht. Die über 60.000 Studierenden der Stadt studieren ferner an weiteren staatlichen und privaten Hochschulen, darunter die Frankfurt University of Applied Sciences und die internationale Frankfurt School of Finance & Management.

 

Frankfurt gliedert sich insgesamt in 46 Stadtteile. Der kleinste Stadtteil nach Einwohnerzahl ist Flughafen, flächenmäßig die Altstadt. Der größte Stadtteil nach Fläche und Einwohnerzahl ist Sachsenhausen; gefolgt vom Nordend und von Bockenheim. Das komplette Stadtgebiet und auch unsere Büros sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und auch per PKW, Schienenverkehr oder Flugzeug gut erreichbar. Frankfurt bietet zudem nach Feierabend vielfältige Freizeitmöglichkeiten in der Stadt und im Umland. Zu den besonderen Highlights, die Sie im unmittelbaren Umfeld unserer Büros erleben können, zählen die Altstadt mit Römerberg, Römer und Kaiserdom, der Frankfurter Zoo, der Palmengarten, der Main, das Frankfurter Museumsufer und prestigeträchtige Museen wie die Schirn Kunsthalle und das Senckenberg Naturmuseum, Theater und die Alte Oper, die lebhafte Musikszene, bekannte Veranstaltungen wie das Frankfurter Museumsuferfest und die Musikmesse sowie zahlreiche Parks und Grünflächen in der Stadt und in ihrem Umland.

Geschichte

Die erste namentliche Erwähnung von „Franconofurd“ ist in einer Schenkungsurkunde Karls des Großen 794 nachgewiesen. Bereits ein Jahr später verlegte der mächtige Herrscher eine wichtige Synode und Reichsversammlung in die Königspfalz – der Anfangspunkt für die Entwicklung Frankfurts zur fränkischen Kaiserpfalz und später zum Ort der Königskrönungen. Erst unter den Staufern (1138-1254) entwickelt sich Frankfurt zur Stadt.. Die Messe als Drehscheibe des Fernhandels spielt dabei eine entscheidende Der wirtschaftliche Aufschwung manifestiert sich auch im Bevölkerungswachstum, allerdings zog er auch jahrhundertelange Auseinandersetzungen um die wirtschaftliche und politische Teilhabe zwischen dem patrizischen Stadtrat und den Zünften nach sich.

 

Ab 1520 gewinnt die Reformation zunehmend Anhängerinnen und Anhänger in der Stadt am Main, 1533 führt der Rat die Reformation offiziell ein. Spätestens ab dem Augsburger Religionsfrieden ist die Stadt allerdings 1555 gemischtkonfessionell. Zahlreiche Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden wählen Frankfurt daher als Asyl und üben maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt aus. Seit dem Siebenjährigen Krieg (1759-1763) statten französische Besatzer der Stadt zudem regelmäßige Besuche ab und regen zusätzlich einige Modernisierungsmaßnahmen.  

 

1815 erhält Frankfurt den Status einer Freien Stadt und schließt sich dem Deutschen Bund an, einem Vertretungsorgan der deutschen Städte. Immer wieder kommt es zu Umsturzversuchen gegenüber dem feudalen System, sie misslingen allerdings. Dennoch erlebt Frankfurt insgesamt eine gesellschaftliche Blütezeit, in der u.a. das Städel entsteht. Im  19. Jahrhundert beginnt der Aufstieg zum führenden europäischen Finanzplatz. 1854 entsteht mit der "Frankfurter Bank" die erste Gesellschaftsbank, 1820 die Frankfurter Börse. Unter preußischer Herrschaft steigt die Stadt zur Großstadt auf. Wohn- und Industriegebiete sowie Verbesserungen der Infrastruktur prägen die Zeit. Die Bevölkerung wächst von 78.000 1867 auf 437.000 1917. Der Erste Weltkrieg setzt der positiven Entwicklung zunächst ein Ende. Die Bevölkerung hat mit Lebensmittel- und Brennstoffknappheit zu kämpfen. Die Weltwirtschaftskrise 1929 trifft nicht nur die Finanzinstitutionen der Stadt hart, sondern hat auch den Konkurs einiger renommierter Frankfurter Unternehmen zur Folge. Die katastrophale Wirtschaftslage ist einer der Faktoren, der zum Aufstieg der NSDAP führt, die 1933 die Macht im Römer ergreift. Bücherverbrennungen, Deportationen, die Ermordung von politischen Gegnern und offener Antisemitismus sind nun an der Tagesordnung. Im Zweiten Weltkrieg wird Frankfurt ab 1943 zum Ziel alliierter Großangriffe, bei denen die historische Altstadt und die Innenstadt in Schutt und Asche gelegt, 90.000 Wohnungen zerstört und mehrere tausend Menschen getötet werden.

 

Die Zeit nach dem Krieg steht im Zeichen des Wiederaufbaus. Gleichzeitig wählen die Alliierten Frankfurt als Sitz des vereinigten Wirtschaftsgebiets ihrer Zonen. Zwar verlor Frankfurt den Wettbewerb um die deutsche Bundeshauptstadt gegen Bonn, seiner Bedeutung als internationale Wirtschaftsmetropole tut dies freilich keinen Abbruch. Zahlreiche Verlagshäuser, Werbe- und PR-Agenturen sowie Versicherungsgesellschaften begründen Frankfurts Ruf einer Kommunikations- und Dienstleistungsstadt. In den 1980er Jahren entsteht außerdem das Frankfurter Museumsufer mit exzellenten Museen wie dem Jüdischen Museum. Die Gründung der Deutschen Bundesbank 1957 begründet die Entwicklung Frankfurts zum Finanzstandort Nr. 1. Auch die Frankfurter Messe stärkt den Finanzstatus der Mainmetropole, ebenso wie zahlreiche Tagungen und Kongresse mit internationalem Renommee. Der größte kontinental-europäische Flughafen sowie einer der am meisten frequentierten Personenbahnhöfe sichern Frankfurt seinen Status als wichtige Verkehrsdrehscheibe.

Infrastruktur

Frankfurt ist überaus verkehrsgünstig gelegen und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Deutschland. Von der günstigen Lage und hervorragenden Anbindung können auch Sie bei der Auswahl eines Büros vor Ort profitieren.

 

Mehrere Bundesautobahnen verbinden Frankfurt am Main mit deutschen und internationalen Zielen. Am Frankfurter Kreuz kreuzen sich A5 (Hattenbacher Dreieck-Basel) und A3 (Arnheim-Linz), weitere angeschlossene Autobahnen sind: die A66 (Wiesbaden-Fulda), die A648 (Innenstadt-Messegelände) sowie die A661 (Oberursel-Egelsbach). Ebenfalls im Einzugsbereich der Stadt liegen die Bundesstraßen B3, B8, B40, B43, B44 und B521.

Rund 450.000 Fahrgäste nutzen den Frankfurter Hauptbahnhof und das dazugehörige Schienennetz zur An-, Ab- und Durchreise. Der Bahnhof ist nicht nur einer der größten, sondern auch einer der hochfrequentierten Bahnhöfe Europas. Mit 13 Linien ist er außerdem der wichtigste Knotenpunkt im nationalen ICE-Netz. Eine gleichfalls wichtige Rolle spielen der Flughafen Fernbahnhof und der Südbahnhof. Kaum von Bedeutung ist Frankfurts Schiene für den Güterverkehr.  Mit dem Ostbahnhof wird heute nur noch ein kleiner Rangierbahnhof genutzt.

Anders sieht es hier beim Flughafen Frankfurt am Main aus, der als wichtigster Frachtflughafen Europas gilt und über 2 Millionen Tonnen Fracht befördert. Was die Personenbeförderung betrifft, so ist der Flughafen mit über 60 Millionen Passagieren jährlich der drittgrößte Europas und einer der größten internationalen Flughäfen der Welt. Über 100 Fluggesellschaften steuern Ziele in aller Welt an. Eine geringere Bedeutung kommt dem Flughafen Frankfurt-Hahn 120 Kilometer westlich von Frankfurt zu. Hier starten vor allem Billigfluggesellschaften, das Passagieraufkommen liegt aktuell bei 2,6 Millionen Passagieren jährlich.

 

Der Frankfurter Nahverkehr wird in der Hauptsache von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) betrieben, die die Anbindung des Büros Ihrer Wahl an das restliche Stadtgebiet und wichtige Ziele wie die Messe, den Hauptbahnhof, den Flughafen und Hotels gewährleistet. Ein dichtes Netz an Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und Stadtbus- und Regionalbus-Linien deckt die Stadt ab. In Frankfurt und seinen Stadtteilen, zum Flughafen und nach Offenbach fahren außerdem jede Nacht Nachtbusse. Am Wochenende und vor Feiertagen wird auch das Frankfurter Umland mittels Nachtbussen mit der Mainmetropole verbunden.

Umkreis

Frankfurt ist eine beliebte Shopping-Metropole. Die Mehrheit der von uns angebotenen Büros befindet sich in unmittelbarere Nähe von Geschäfts- und Shoppingzentren. Wenn Sie und Ihr Unternehmen mit dem Einzelhandel zusammenarbeiten, bietet sich ein Büro in der Stadt an.

 

Die bekannteste und umsatzstärkste Einkaufsstraße der Stadt ist die Zeil in der Innenstadt, die vor allem Geschäfte der günstigen und mittleren Preiskategorie beherbergt. Sie gehört zu den meistfrequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands. Sehr beliebt ist auch das 2009 eröffnete Einkaufszentrum MyZeil im Palaisquartier. In der nahe gelegenen Goethestraße sind diverse Luxusmarken ansässig. Der Frankfurter Einzelhandel ist zudem geprägt von diversen Einkaufszentren. Die wichtigsten unter ihnen sind das Nordwestzentrum in der Nordweststadt, eines der größten Einkaufszentren Deutschlands, das Hessen-Center in Bergen-Enkheim und das Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach an der Stadtgrenze. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs im Europaviertel findet sich seit 2013 außerdem die Skyline Plaza, ein Einkaufs- und Kongresszentrum mit Platz für 180 Geschäfte.

 

Auch die Stadtteile warten mit einigen Einkaufsstraßen auf, von denen im Folgenden nur einige Beispiele genannt werden können. Die längste Einkaufsstraße Frankfurts, die Berger  Straße, verbindet etwa die Frankfurter Innenstadt mit dem Stadtteil Seckbach und beherbergt zum einen Szenekneipen, kleine Boutiquen und Fachgeschäfte, zum anderen aber auch Filialen größerer Ketten. In der Schweizer Straße in Sachsenhausen reihen sich vor allem hochwertige Fachgeschäfte wie Weinhandlungen, Teeläden, Bäckereien und Metzgereien aneinander. Im Stadtteil Bockenheim bietet die Leipziger Straße eine bunte Mischung aus Geschäften für den täglichen Bedarf, Szeneläden und Gastronomie. Eine beliebte Einkaufsstraße ist auch die Königsteiner Straße in Höchst, deren Geschäfte für den täglichen Bedarf auch Bewohnerinnen und Bewohner benachbarter Stadtteile anziehen.

Kaufkraft

Das Bevölkerungswachstum in Frankfurt ist u.a. dank des Zuzugs junger Menschen ungebrochen. Das Bürgeramt Statistik und Wahlen geht für 2040 von einer Einwohnerzahl von 830.000 aus, wobei das Durchschnittsalter 2040 nicht höher als 41,86 Jahre liegt. Der Ausländeranteil an der Stadtbevölkerung ist mit knapp über 28 Prozent recht hoch. Die größten Gruppen der in Frankfurt am Main registrierten Ausländer kommen aus der Türkei, Italien, Kroatien, Polen und Serbien.

 

Im Ranking aller Stadtkreise über 200.000 liegt Frankfurt auf dem 3. Platz hinter München und Düsseldorf, und auch die Kaufkraft im Main-Taunus-Kreis sowie im benachbarten Hochtaunuskreis liegt über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Für die Wahl Ihres Standorts und des für Sie optimal gelegenen Büros lohnt es sich, einen detaillierten Blick auf die Viertel spezifische Ausprägung der Kaufkraft und Bevölkerungsstruktur zu werfen. Die soziale Schere ist in Frankfurt wie in anderen deutschen Großstädten sehr groß. Während in Stadtteilen wie dem Bahnhofsviertel, im Gallus, Griesheim, Höchst und im Westen der Stadt, in Stadtteilen wie Riederwald und Fechenheim, die Arbeitslosigkeit und Armut hoch sind, sind Viertel wie das Nordend, das Ostend und Bockenheim wirtschaftlich besser gestellt.

Parkmöglichkeiten

Falls das Büro Ihrer Wahl keine Parkplätze für Sie bereit hält, bietet die Stadt Frankfurt Abhilfe. Sie gibt online Einblick in die Parkplatzbelegung. Er zeigt minutengenau, wo freie Parkplätze zu finden sind. Die Parkpreise im Innenstadtbereich variieren im Durchschnitt zwischen 1,50 und 5 Euro pro Stunde. Gegebenenfalls bietet sich die Nutzung von Park & Ride Anlagen und die Weiterfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr an, der das das Stadtgebiet gut erschließt.

Projekte und Stadtentwicklung

Die Stadtverwaltung versucht mit zahlreichen Bauprojekten und Modernisierungsmaßnahmen die positive Entwicklung der Stadt voranzutreiben. Unternehmen, die ihre Büros in Frankfurt am Main haben, treffen somit auf eine gute Ausgangslage. Viele der geplanten Bauprojekte dienen der Stärkung des Wirtschaftsstandorts Frankfurt und machen die Stadt als Standort für Büros sehr attraktiv.

 

Im Innenstadtbereich baut die Stadt Frankfurt derzeit an zwei Großprojekten: Der Neubau des Historischen Museums im Umfeld des Haus Wertheim in der historischen Altstadt und der dazugehörige Museumsplatz sollen bereits 2017 abgeschlossen werden. An der oberen Zeil wird gleich an mehreren Stellen gearbeitet. Die alte Zeil-Galerie soll abgerissen und durch das Projekt UpperZeil, ein 14.800 Quadratmeter großes Geschäftshaus, ersetzt werden. Gleichzeitig wird das Shoppingcenter MyZeil innen umgebaut und umgestaltet. Einige Nebenstraßen der Zeil, wie die Große Friedberger Straße, die Schäfergasse, die Fahrgasse und die Reineckestraße, sollen ebenfalls umgestaltet und attraktiver gemacht werden. In der Nähe der Zeil wird der Gebäudekomplex Flare of Frankfurt neu gebaut. Hier sollen unter dem Begriff „Flare Living“ 60 Eigentumswohnungen entstehen. „Flare Business“ bezeichnet hingegen die Schaffung eines Geschäftshauses. Im DomRömer-Quartier lässt die Stadt ein historisches Fachwerkhaus unter dem Namen „Goldene Waage“ wiederauferstehen. Es soll nach der Fertigstellung einen gastronomischen Betrieb und das Stoltze Museum beherbergen.

 

Unter dem Titel „Gateway Gardens“ firmiert das vielleicht größte Bauprojekt der Stadt Frankfurt. Nordwestlich des Frankfurter Kreuzes und in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Flughafen, auf dem Gelände einer ehemaligen US-Militärsiedlung, soll bis 2021 auf einem Areal von 35 Hektar ein neues gewerblich genutztes Stadtviertel entstehen. Bis zu 18.000 Menschen sollen dort in Büros arbeiten. Schon heute sind dort Hotels und globale Unternehmen wie die Condor Flugdienst GmbH, SunExpress und DB Cargo untergebracht.

 

Wie andere Großstädte hat auch Frankfurt mit Wohnraumknappheit zu kämpfen. Mit diversen Wohnbauplänen soll dem entgegen gesteuert werden. In der Innenstadt sollen etwa im Fischerfeld- und Allerheiligenviertel neue Wohnungen gebaut werden. An der Stiftstraße und an der Katzenpforte sollen zwei Wohnhochhäuser entstehen. Im Nordosten der Stadt, im neuen „Ernst-May-Viertel“ in Bornheim, Seckheim und Nordend-Ost sollen in acht Teilquartieren unterschiedliche Wohnformen entstehen. Auch im Frankfurter Ostend sollen Teilflächen umstrukturiert und in Wohnflächen umgewandelt werden. Auf dem ehemaligen Campus Bockenheim soll hingegen eine Nutzungsmischung aus kulturellen Einrichtungen, Wohnen, Gewerbe, Büros, Einzelhandel, Gastronomie und öffentlichen Räumen stattfinden.

 

Ein wichtiges Anliegen ist auch die Aufwertung von sozialen Problembezirken. Bestes Beispiel ist die Gegend rund um den Frankfurter Hauptbahnhof, die ihren Ruf als Umschlagplatz für Drogen und Kriminalität bis heute nicht ablegen konnte. Die Stadt Frankfurt strebt nach wie vor die Umorganisation des Platzes und des Umfeldes an. In Höchst, das sehr unter der Konkurrenz durch das Main-Taunus-Zentrum, dem Wegzug der Kreisverwaltung und der Verlagerung der Industrie leidet, soll die Innenstadt als Wohngebiet und Geschäftszentrum gestärkt werden.

Wirtschaft und Unternehmen

Wenn Ihre Wahl auf ein Büro in Frankfurt fällt, steht Ihnen zahlreiche Branchen vor Ort zwecks Zusammenarbeit zur Verfügung. Als wirtschaftliche Schwerpunkte gelten die Bereiche Finanz- und Versicherungswirtschaft, IT und Telekommunikation, Logistik und Mobilität, Biotechnologie und Life Science, Kreativwirtschaft, Immobilienwirtschaft und Handel. Wenn Sie sich für eines unserer Büros in Frankfurt entscheiden, finden Sie also viele starke Unternehmen als potentielle Kooperationspartner vor.

 

Frankfurt ist eines der wichtigsten Finanzzentren weltweit. Zu den namhaften Kreditinstituten in den Büros vor Ort gehören die Deutsche Bank AG, Commerzbank, DZ Bank Gruppe und die Deutsche Girozentrale, aber auch internationale Banken wie Credit Suisse, Bank of America und BNP Paribas. Zudem sind wichtige Finanzinstitutionen wie die Deutsche Bundesbank, die Europäische Zentralbank und die Deutsche Börse AG in der Mainmetropole zuhause. Neben Banken sind auch 40 Investmentgesellschaften und 90 Finanzdienstleister in Frankfurter Büros ansässig, darunter die DEKA-Gruppe, Allianz Global Investors und UBS Global Management. Eng mit dem Finanzbereich verbunden ist die Versicherungssparte, die durch große inländische Institute wie die R+V und die Allianz und ausländische Gesellschaften wie die Helvetia und die Zürich Gruppe vertreten ist.

 

In der Großstadt am Main kreuzen sich außerdem nationale und internationale Datennetze. Frankfurt ist der Standort mit der zweithöchsten Rechenzentrumsdichte in Europa, sowie dem DE-CIX, dem wichtigsten deutschen Internetaustauschknoten, und der DENIC, der zentralen Registrierungsstelle für Internetadressen mit de-Endung. Über 100 Telefonunternehmen sind in Frankfurt am Main angesiedelt, zu weiteren namhaften Akteuren im Bereich IT und Telekommunikation zählen beispielsweise Accenture, die Dell GmbH, Infosys Ltd und MSI Technology GmbH. Gleichzeitig bieten mehrere Hochschulen hervorragende Ausbildungs-, Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich IT und Telekommunikation, darunter das Center for Scientific Computing der Goethe-Universität und das E-Finance Lab.

 

Aufgrund seiner zentralen Lage ist Frankfurt auch in den Bereichen Logistik und Mobilität sehr gut aufgestellt. Weltmarktführer wie Ceva Logistics, DB Mobility Logistics, Deutsche Post DHL, Fraport und UPS haben ihre Büros vor Ort. Für Lufthansa Cargo ist Frankfurt das zentrale Drehkreuz. Unterstützt wird ihre Arbeit von den Logistikschwerpunkten der Stadt: dem Frankfurter Flughafen als einem der zehn größten Cargo-Umschlagplätze weltweit; dem Frankfurter Osthafen, als Schwerpunkt für Unternehmen des kombinierten Verkehrs Wasser-Schiene, Straße; den Gewerbegebieten Am Martinszehnten und Frankfurt-Airport-City. Im Bereich Mobilität liegt ein deutlicher Schwerpunkt auf Automobilen, was in der internationalen Automobilausstellung IAA zum Ausdruck kommt. Zahlreiche Unternehmen der Branche wie KIA und Fiat haben ihre Büros und Gewerbeflächen in Frankfurt. Sowohl Mobilität, als auch Logistik werden von der Stadt Frankfurt, dem Land Hessen und weiteren Partnern durch das „House of Logistics and Mobility“, einem Forschungs- und Unternehmens-Hub weiter gefördert.

 

Auch für die Chemie- und Pharmaindustrie sowie die Biotechnologie ist Frankfurt von signifikanter Bedeutung. Die drei Bereiche sind schwerpunktmäßig in den Industrieparks in Höchst, Fechenheim und Griesheim angesiedelt. Das Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FIZ) bietet zudem jungen und mittelständischen Unternehmen maßgeschneidert Labor- und Büroflächen für Forschung und Entwicklung. Die Goethe-Universität und weitere erstklassige Forschungseinrichtungen arbeiten und forschen ebenfalls in diesen Bereichen.

 

Etwa 11.000 Unternehmen arbeiten im Einzel- und Großhandel in Frankfurt und beschäftigen rund 41.000 Menschen in ihren Büros und Geschäften. Von der Stärke der Handelsbranche zeugen die zahlreichen gut besuchten Einkaufsstraßen der Mainmetropole. Die Zeil in der Frankfurter Innenstadt gehört nicht umsonst zu den umsatzstärksten Einkaufsmeilen Deutschlands. Tatkräftig unterstützt wird die Branche durch die Frankfurter Messe, die jährlich über 35.000 Austeller und über 2 Millionen Besucherinnen und Besucher anzieht.

 

In der Kreativbranche punktet Frankfurt vor allem in den Bereichen Software und Games, Werbung, PR und Kommunikation und 38.000 Beschäftigten. Weitere Teilbereiche umfassen Architektur, Design, Buchmarkt, Film, Musik und den kulturellen Sektor. Bundesweit steht die Stadt beim Anteil der Kreativ-Umsätze an der Gesamtwirtschaft an dritter Stelle. Die Software- und Games-Branche ist etwa mit Crytek, Deck 13, Nintendo of Europa und Sony Computer Entertainment vertreten. Auch in der Buchbranche und als Literaturstadt ist die Stadt am Main bedeutend. Man findet hier große Verlage wie S. Fischer, bedeutende überregionale Zeitungen wie die FAZ und literarische Institutionen wie die Internationale Buchmesse und den Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

 

Rund 14.500 Unternehmen können dem Bereich Bau- und Immobilienwirtschaft zugeordnet werden. Zu den größten Unternehmen, die ihre Büros in Frankfurt haben, gehören u.a. DTZ Zadelhoff, Jones LangLaSalle, BNP Paribas Real Estate, Bilfinger Berger, Hochtief und Ed Züblin.

 

Möchten auch Sie zu der Riege nationaler und internationaler Unternehmen gehören, die in Frankfurt am Main durchstarten? Dann entscheiden Sie sich für ein Büro in der Rheinmetropole. Wir beraten Sie gerne!

Hotels und Hostels

Im Folgenden finden Sie eine Liste verschiedener großer Hotels in strategisch guter Lage, die für die Unterbringung von Geschäftskunden oder Firmenmitarbeitern in der Nähe der von uns angebotenen Büros gut geeignet sind.

Excelsior Frankfurt

Am Hbf, nahe Innenstadt, gratis W-LAN, Konferenzzentrum mit Tagungsräumen

Mannheimer Str. 7, 60329 Frankfurt am Main

 

Smart Stay Hotel Frankfurt

In der Innenstadt, nahe Hauptbahnhof, gratis W-LAN, preisgünstig

Niddastraße 45, 60329 Frankfurt am Main

 

Hotel NH Collection Frankfurt

An der Innenstadt, gratis W-LAN, Business Center, Fitness

Vilbeler Str. 2, 60313 Frankfurt am Main

Hotel Motel One Frankfurt-Messe

Nahe Messe und Hbf, gratis W-LAN

Europa-Allee 25, 60327 Frankfurt am Main

 

Mövenpick Hotel Frankfurt City

An der Messe, gratis W-LAN, Konferenzräume, Fitness

Den Haager Str. 5, 60327 Frankfurt am Main

DORMERO Hotel Frankfurt-Messe

An der Messe, gratis W-LAN und Frühstück, Business Center, Konferenzräume, Fitness, Sauna

Lissabonner Straße 2, 60327 Frankfurt am Main

 

Park Inn by Radisson Frankfurt Airport Hotel

Nahe Flughafen, gratis W-LAN, gratis Frühstück und Parken, Business Center, Konferenzräume, Fitness

Amelia-Mary-Earhart-Straße 10, 60549 Frankfurt am Main

 

InterCity Hotel Frankfurt Airport

Nahe Flughafen, gratis W-LAN und ÖPNV-Ticket, Saune und Fitness

Am Luftbrückendenkmal 1, 60549 Frankfurt am Main

 

Dorint Hotel Frankfurt Niederrad

Nahe Flughafen und S-Bahn, gratis W-LAN, Business Center, Konferenzräume, Sauna, Pool

Hahnstraße 9, 60528 Frankfurt am Main