Einführung

Mit einem Business Center in Essen treffen Sie auf gute Ausgangsbedingungen für Ihren zukünftigen Unternehmensstandort. Die Großstadt im Herzen des Ruhrgebiets ist mit knapp 590.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens und die neuntgrößte Stadt Deutschlands. Schon lange ist die Stadt mehr als Kohle und Stahl, sie gilt heute sogar als Vorzeigemodell für den erfolgreichen Wandel einer ehemaligen Industriestadt in einen modernen Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität und vielversprechenden Zukunftsperspektiven, wie auch die Ernennung zur europäischen Kulturhauptstadt 2010  und zur Grünen Hauptstadt Europas 2017 eindrucksvoll beweist. Unternehmen aus den Bereichen Energie, Medizin und Gesundheit, Umwelt und Wasser, Medien, Informations- und Kommunikationstechnologie, Bau- und Immobilienwirtschaft, Chemie und dem Handel sind in Business Centern und auf Gewerbeflächen im ganzen Stadtgebiet untergebracht. Sie arbeiten eng mit den Hochschul- und Forschungseinrichtungen der Universitätsstadt zusammen, etwa mit der Universität Duisburg-Essen, der Folkwang Universität der Künste, der FOM Hochschule, dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsförderung und dem Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. Ein weiterer starker Faktor, der für ein Business Center in Essen spricht, ist die Messe Essen, die neben kleineren Spezial-Messen wie der IPM Spiel auch große Messen wie die E-World energy & water, die Weltmesse des Pferdesports Equitana, die Security und die weltgrößte Oldtimer-Messe Classica ausrichtet.

Das Stadtgebiet gliedert sich in die neun Stadtbezirke Stadtmitte/Frillendorf, Rüttenscheid/Bergerhausen, Essen-West, Borbeck, Altenessen/Karnap/Vogelheim, Zollverein, Steele/Kray, Essen-Ruhrhalbinsel, Werden/Kettwig/Bredeney. Das komplette Stadtgebiet und auch unsere Business Center sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und per PKW, Schienenverkehr oder Flugzeug gut erreichbar. Die europäische Kulturhauptstadt bietet zudem nach Feierabend vielfältige Freizeitmöglichkeiten in der Stadt und im Umland, darunter das Museum Folkwang sowie weitere Museen und Kultureinrichtungen, zahlreiche Denkmale und Orte der Industriekultur, wie die Zeche Zollverein und die Villa Hügel, ein Opernhaus, die Philharmonie Essen, das Grillo Theater, Konzerte, Kneipen, Clubs und viele Grünflächen.

Geschichte

Heute zeugen das Essener Münster und zahlreiche Monumente der Industriekultur, wie etwa das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein, von der turbulenten Geschichte Essens. Die Ruhrmetropole hat ebenso wie die übrigen Großstädte des Ruhrgebiets einen umfangreichen Strukturwandel durchlaufen und hat sich von einer spätmittelalterlichen Waffenschmiede und später dem Zentrum der Montanindustrie zu einer modernen, vielfältigen Großstadt entwickelt. Von der positiven Entwicklung zeugt nicht nur das rasche Bevölkerungswachstum, sondern auch die vermehrte Ansiedlung von Unternehmen, die in Business Centern der Stadt angesiedelt sind.

Schon im Hochmittelalter avancierte die Stiftsstadt zum offiziellen Fürstensitz der Äbtissin des Essener Stifts, 1377 folgte die Ernennung zur freien Reichsstadt. Das Verhältnis zum Stift war in den Folgejahrhunderten immer wieder von Auseinandersetzungen geprägt, in denen es das langfristige Ziel der Stadt war, sich aus der fürstlichen Umklammerung zu befreien. In die gleiche Zeit wie die Ernennung zur Reichsstadt fallen auch die ersten Belege über bergmännische Tätigkeiten in Essen. Zunächst war es vor allem Silber, das abgebaut wurde, aber Mitte des 15. Jahrhunderts kann das erste Kohlebergwerk nachgewiesen werden. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zur Waffenschmiede, diesen Status verlor sie allerdings aufgrund von Konjunkturschwankungen im Vorfeld der Industrialisierung wieder. 1563 schloss Essen sich der Reformation an und wurde schließlich auch protestantisch. Der katholische Stift, dessen Äbtissinnen nach wie vor als Fürstinnen über die Stadt herrschten, konnte mangels militärischer Mittel zur Gegenwehr nur zusehen. Dies änderte sich im Dreißigjährigen Krieg, in dem sich der Stift die katholischen Spanier zur Hilfe holte, die von 1623-1629 die Stadt besetzten und Rekatholisierungsmaßnahmen einsetzten. Abgelöst wurden sie 1629 von den niederländischen Truppen, die auf protestantischer Seite standen. So wurde Essen zum Spielball wechselnder Besatzer. Der Krieg spielte den Essener Bürgern übel mit. Auch nach dem Westfälischen Frieden blieben die Truppen noch eine Zeit lang, die letzten Truppen verließen Essen am 9. September 1650.

1802 besetzten preußische Truppen die Stadt, die schließlich in preußischen Besitz überging und 1873 kreisfrei wurde. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Essen noch ein kleines Städtchen mit 8.000 Einwohnern, doch das sollte sich im Zuge der Industrialisierung rasch ändern. Insbesondere drei Faktoren trugen zur Entwicklung hin zur Großstadt bei: der Aufschwung des Bergbaus, der Ausbau des Eisenbahnnetzes und der Aufstieg der Kruppschen Gussstahlfabrik zum Weltkonzern. Die Familie Krupp, die bereits seit dem 16. Jahrhundert in Essen angesiedelt war, prägte wie keine andere Familie die Entwicklung der Stadt. Als Lieferant von Schienen, Achsen und Federn für Eisenbahnwaggons brachte sie den Ausbau des Eisenbahnnetzes zum dichtesten Eisenbahnnetz des Ruhrgebiets voran. Für die Zechenstandorte und Industriebetriebe war das Eisenbahnnetz ein unschätzbarer logistischer Vorteil. Dank der Kruppschen Herstellung von Massenstahl und Rüstungsmitteln wurde Essen zur „Kanonenstadt“. Durch den Arbeiterbedarf erhöhte sich die Bevölkerungszahl rapide, was wiederum zur Expansion der Werksanlagen führte, die 1873 bereits mehr als 300 Hektar Fläche einnahmen. Der schon im Mittelalter betriebene Bergbau erreichte gleichzeitig ein ganz neues Level, zahlreiche Zechengesellschaften und Bergbauverbände nannten Essen ihre Heimat. Die industrielle Entwicklung und zahlreiche Eingemeindungen Anfang des 20. Jahrhunderts machten aus der „Metropole des Reviers“ die größte Stadt des Ruhrgebiets, die 1911 über 300.000 Einwohner zählte. Die herausragende Stellung schlug sich auch in der städtebaulichen Entwicklung nieder. Zur gleichen Zeit entstanden beispielsweise die renommierte Folkwang Universität, die zum überregionalen Markenzeichen künstlerischen Wirkens wurde und auch das Grillo-Theater.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Essen, das allgemein als Zentrum der deutschen Rüstungsindustrie angesehen wurde, stark unter Beschuss genommen und die Innenstadt zu 93 % zerstört. Nicht mal mehr die Hälfte der ehemals 660.000 Einwohner lebte am Kriegsende in der Stadt.

Nach Kriegsende änderte sich auch das gesellschaftliche und wirtschaftliche Gefüge der Stadt. Da Krupp kein Stahl mehr produzierte und der Bergbau in den 1950er Jahren in eine tiefgehende Krise geriet, wurde ein grundlegender Strukturwandel in Gang gesetzt, der mit der Schließung der letzten Zeche, der Zeche Zollverein 1986, noch lange nicht zum Abschluss gekommen war. Die vormalige Industriestadt rückte immer mehr andere Branchen wie Handel und Dienstleistungen in den Fokus. Die Stiftsvergangenheit wurde 1958 in der Ernennung zum Bischofssitz wieder lebendig, seit 1973 ist Essen außerdem Universitätsstadt. Dass die Stadt 2010 zur europäischen Kulturhauptstadt erklärt wurde, kann nicht nur als positives Signal für den Modernisierungsprozess gelten, sondern auch als vielversprechendes Zeichen für die Zukunft der Ruhrmetropole gewertet werden. In einer wirtschaftlich starken Region wie dem Ruhrgebiet ist Essen ohne Zweifel einer der besten Standorte, an denen Sie in einem Business Center unterkommen können.

Infrastruktur

Essen ist ein wichtiger Verkehrsknoten im Ruhrgebiet und Anziehungspunkt für das ländliche Umland. Von der günstigen Lage und hervorragenden Anbindung können auch Sie bei der Auswahl eines Business Centers vor Ort profitieren.

Mit dem Auto ist Essen über die Autobahnen A40 (Straelen-Dortmund), A42 (Moers-Dortmund), A44 (Aachen-Kassel), A52 (Niederkrüchten-Marl) und A2 (Oberhausen-Berlin) erreichbar. Zusätzlich führen die Bundesstraßen B224, B227 und B231 in die Stadt.

Über die Schiene ist Essen dank eines ICE Fernbahnhofs, sechs Regionalbahnhöfen und 19 S-Bahn-Stationen gut an das nationale und internationale Streckennetz angebunden. Für den Eisenbahngüterverkehr spielt Essen seit der Stilllegung des Rangierbahnhofs heute hingegen keine Rolle mehr.

Einen eigenen Flughafen für den Passagierbetrieb kann die Ruhrmetropole zwar nicht vorweisen, dafür ist der drittgrößte Flughafen Deutschlands, der Flughafen Düsseldorf International, nur 30 km südlich von Essen über die A51 oder mittels öffentlicher Verkehrsmittel sehr gut erreichbar. Der städtische Flughafen Essen/Mühlheim besitzt zwar ein Terminalgebäude, fertigt aber nur private Kleinflugzeuge ab. Auch der Stadthafen Essen hat für den Personenverkehr eine eher geringe Bedeutung. Er wird ausschließlich für den Güterverkehr genutzt und dient zum Umschlag von Brennstoffen, Mineralöl, chemischen Produkten, Eisen, Stahl und weiteren Industrierohstoffen.

Der Essener Nahverkehr wird von der Essener Verkehrs-AG (EVAG) im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr betrieben. Sie gewährleistet die Anbindung des Business Centers Ihrer Wahl an das gesamte Stadtgebiet. Drei U-Bahn- und acht Straßenbahnlinien, sowie knapp 40 Buslinien bedienen das Liniennetz des öffentlichen Nahverkehrs. Das Tagliniennetz wird durch ein Nachtliniennetz aus Nachtexpress-Linien und Taxi-Bussen ergänzt, das auch nach Mitternacht noch dafür sorgt, dass Sie auch zu später Stunde von Ihrem Business Center nach Hause oder in Ihr Hotel kommen.

Umkreis

Für Unternehmen, aber auch Privatpersonen die nach einem Büro suchen sind Business Center die richtige Anlaufstelle. Business Center bieten Ihren Mietern die Möglichkeit in möblierte oder auch unmöblierte Büros einzuziehen. Des Weiteren stellen Business Center die komplette Infrastruktur, die Unternehmen benötigen. Bei Bedarf können die Räumlichkeiten flexibel erweitert werden und z.B. Meetingräume angemietet werden, wenn dies erforderlich ist. Business Center erfüllen also flexibel die Ansprüche die Ihre Mieter stellen, egal ob Klein- oder Großunternehmen.

Für Unternehmen interssant ist, dass sich Essen zur Einkaufsstadt des Ruhrgebiets entwickelt hat. Wenn Sie und Ihr Unternehmen mit dem Einzelhandel zusammenarbeiten, ist ein Business Center in der Stadt eine gute Möglichkeit, die Zusammenarbeit zu vertiefen. Die Business Center in Essen liegen in der Nähe der Innenstadt oder sind gut an diese angebunden.

Das Einkaufszentrum für den Massenkonsum konzentriert ich auf die Limbecker und die Kettwiger Straße in der Innenstadt, unweit vom Hauptbahnhof. An deren Westrand befindet sich als Ergänzung das Einkaufszentrum Limbecker Platz, das rund 200 Geschäfte beherbergt und eines der größten innerstädtischen Einkaufszentren in Deutschland ist. Ein weiteres Einkaufszentrum, die Rathaus Galerie Essen, gibt es am Ostrand. Dort sind etwa 80 Geschäfte angesiedelt. Rund um das Grillo Theater findet man exklusivere Boutiquen und Spezialgeschäfte zu gehobenen Preisen.

Auch die unterschiedlichen Stadtviertel warten mit Kaufhäusern und Einzelhändlern auf. Die heimliche Königsallee Essens und damit etwas teurer ist die Rüttenscheider Straße im gleichnamigen Stadtteil und auch an dieser Top-Adresse finden Sie Business Center um sich hier niederzulassen. Das Südviertel rund um den Isenbergplatz ist das Künstler- und Designerviertel und bietet entsprechend trendige Mode und Szenecafés. Ebenfalls etwas individueller geht es im Stadtteil Werden zu, in dem viele kleine Geschäfte und Boutiquen zum Shoppen einladen.

Kaufkraft

Insgesamt verzeichnet Essen durch Zuzug einen Bevölkerungszuwachs, man kann bis 2040 mit einem Anstieg von über 3,5 % rechnen. Verglichen mit anderen Großstädten ist der Anteil der älteren Einwohner über 60 Jahren bereits recht hoch und liegt bereits bei 30 Prozent. Essen ist der gesamtdeutschen demographischen Entwicklung damit schon voraus.

Die Besiedlung der Stadt zerfällt allerdings wie bei vielen Städten im Ruhrgebiet in zwei Teile, was sich auch im Hinblick auf die Kaufkraft und die Altersstruktur bemerkbar macht. Insgesamt liegt Essen unterhalb des Bundesdurchschnitts, was die Kaufkraft betrifft. Seiner Rolle als Einkaufsstadt des Ruhrgebiets tut das aber keinen Abbruch, da auch Besucher aus dem Umland in die Rechnung mit einbezogen werden müssen. Für die Wahl Ihres Standorts und des für Sie optimal gelegenen Business Centers lohnt es sich, einen detaillierten Blick auf die stadtteilspezifische Ausprägung der Kaufkraft und Bevölkerungsstruktur zu werfen. Der Norden der Stadt ist deutlich dichter bebaut und wird von einer relativ jungen Bevölkerung mit niedrigerem Einkommen bewohnt. Der Ausländeranteil ist zudem höher als im Süden. Die Stadtteile im Süden der Innenstadt sind wirtschaftlich bessergestellt. Auch befinden sich die hier meisten Business Center der Stadt. Dieses Nord-Süd-Gefälle ist allerdings keinesfalls zementiert, die Stadt setzt beispielsweise gezielt auf groß angelegte Wohnbauprojekte im Norden und auf weitere Stadtentwicklungsprojekte zur Verbesserung der sozialen Schere.

Parkmöglichkeiten

Falls das Business Center Ihrer Wahl keine Parkplätze für Sie bereit hält, bietet die Stadt Essen Abhilfe. Im Innenstadtbereich sorgen drei Parkzonen dafür, dass Sie Ihr Auto auf einem der Parkplätze abstellen können. Es empfiehlt sich dem Parkleitsystem der Stadt Essen zu folgen. Es zeigt, wo freie Parkplätze zu finden sind. Die Parkpreise im Innenstadtbereich variieren im Durchschnitt zwischen 2 und 4 Euro pro Stunde. Gegebenenfalls bietet sich die Nutzung von Park & Ride Anlagen und die Weiterfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr an, der das das Stadtgebiet gut erschließt. Busse, U-Bahnen und der Regionalverkehr bringen sie bei Tag und bei Nacht zu ihrem Business Center, Hotel oder nach Hause.

Projekte und Stadtentwicklung

Zahlreiche Bauprojekten und Modernisierungsmaßnahmen dienen dazu, die positive Entwicklung der Stadt  und den erfolgreichen Strukturwandel voranzutreiben. Die Modernisierung der teilweise maroden Infrastruktur der Stadt sorgt für einen großen Teil der Baustellen auf dem 1600 Kilometer langen Straßennetz und an Gebäuden, führt aber auf lange Sicht zu einer noch besseren Anbindung und Qualität der Infrastruktur. Auch die Umwandlung der Industriebrachen in Gewerbe- und Büroräume machen Essen als Standort für Ihre Büros in einem Business Center interessant.

In Zusammenarbeit mit ThyssenKrupp plant die Stadt Essen seit 2000 den Umbau und die neue Nutzung der ehemaligen Krupp-Fabriken. In einem ersten Bauabschnitt sind dort bereits die Hauptverwaltung der ThyssenKrupp AG, eine Hauptverkehrsstraße und ein neuer Park entstanden. Auf 230 Hektar sollen dort noch neue Quartiere für Unternehmen, Verwaltung, Gewerbegebiete und neue Wohnungen entstehen.

Der weitere Umbau und Ausbau eines anderen ehemaligen Industriestandortes soll weiter vorangetrieben werden: Auf dem Gelände der Zeche Zollverein werden in den kommenden Jahren eine Reihe von Neu- und Umbauten mit einem privaten Investitionsvolumen von 150 Mio. Euro umgesetzt. Der Grundstein für den Neubau der Folkwang Universität der Künste wurde bereits 2015 gelegt und soll bis Ende 2017 abgeschlossen sein. Rund 500 Studierende und 70 Mitarbeiter sollen den dann den Neubau beleben. Der Zollverein soll außerdem zum Verwaltungssitz der RAG-Stiftung und Aktiengesellschaft werden, und auch weitere Unternehmen werden auf dem Gelände angesiedelt.

Eines der umstrittensten Bauprojekte des Ruhrgebiets ist ebenfalls in Essen beheimatet. Satte 90 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren in den Umbau der Messe Essen fließen. Aus 18 kleinen Hallen sollen acht große Hallen werden, die Messe soll zu einem der modernsten Messegebäude Deutschlands aufsteigen.

Im Bau befinden sich außerdem zahlreiche Büros an der Messeallee/Ecke Luxemburger Straße am Gruga Carree. Dort soll der Neubau „Silberkuhlsturm“ mit 12.000 qm Fläche auf sechs Geschossen entstehen. Die Fertigstellung ist für 2017 geplant. Mit dem Bau wird die Entwicklung des Areals, auf dem früher das Grugastadion und die Festwiese waren, hin zu einem Mix aus Wohnen und Arbeiten abgeschlossen.

Wirtschaft und Unternehmen

Wie auch in den meisten anderen Großstädten des Ruhrgebiets verschoben sich die Größenordnungen im primären, sekundären und tertiären Sektor grundlegend. Industrie, Bergbau und produzierendes Gewerbe gingen zurück, dafür zeichnete sich in den letzten Jahrzehnten die sukzessive Stärkung der weiterverarbeitenden Industrie und des Dienstleistungssektors ab. Mit der RWE AG, der ThyssenKrupp AG, ALDI Nord, der HOCHTIEF AG und der Schenker AG haben fünf der 50 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands ihre Konzernzentralen in Essen. Wirtschaftliche Schwerpunkte bilden die Felder Energie, Medizin und Gesundheit, Umwelt- und Wasserwirtschaft, Medien, Informations- und Kommunikationswissenschaft, Bau- und Immobilienwirtschaft, die Chemie, der Handel und der Bereich unternehmensbezogener Dienstleistungen.. Mit rund 3,71 Millionen Quadratmeter Büroräumen zählt Essen zu den führenden Bürostandorten der Republik – ein weiterer Grund, sich für ein Business Center in der modernen Ruhrmetropole zu entscheiden.

Essen ist das „Powerhouse of Europe“. Einige namhafte international aktive Energiekonzerne haben hier ihren Hauptsitz. Die hohe Anzahl der Beschäftigten in diesem Sektor und die guten Umsatzzahlen machen Essen zum Energiestandort Nummer 1. Zu den ansässigen Unternehmen gehören mit E.ON Ruhr und der RWE AG die zwei größten Unternehmen auf dem deutschen Strom- und Gasmarkt, ebenso wie die STEAG GmbH und die BHR Hochdruck Rohrleitungsbau GmbH und zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen, die auf Produkte und Dienstleistungen der Energiewirtschaft spezialisiert sind.

Auch im Bereich Umwelt- und Wasserwirtschaft nimmt Essen eine bedeutende Stellung ein. Die Industrialisierung des Ruhrgebiets und der starke Bevölkerungsanstieg erzwangen schon früh effektive Technologien rund um Umwelt- und Wassermanagement. International tätige Unternehmen wie die WTE Wassertechnik GmbH und die SWE Stadtwerke Essen AG, Ingenieure und Dienstleistungsunternehmen sowie Emschergenossenschaft, Lippeverband und Ruhrverband sitzen in der Ruhrmetropole. Die Umwelttechnik befasst sich vor Ort insbesondere mit Bodenschutz, Abfall- und Recyclingwirtschaft, Altlastensanierung, Gewässerschutz, sowie Luftreinhaltung und Lärmschutz. Mit dabei sind Einrichtungen wie die Uni Duisburg-Essen, die DMT GmbH & Co. KG und das BEW – Bildungszentrum. Die erfolgreiche Arbeit der beteiligten Akteure wird 2017 mit dem Titel Grüne Hauptstadt Europas gekrönt.

Im  Bereich Chemie hat Essen weitere Kompetenzen vorzuweisen. An der Spitze der Chemiebranche steht die Evonik Industries AG, die seit über 120 Jahren Produktion, Forschung und Entwicklung in dem Bereich betreibt. Über 90 weitere Unternehmen beschäftigen sich in der Stadt mit chemischen Produkten, Anlagenbau, Zulieferung oder Dienstleistungen im Bereich Chemie. Unterstützt wird die Branche durch u.a. Forschungsinstitute an der Universität, das Zentrum für medizinische Biotechnologie und das Science Support Centre.

Der Bereich Medizin gehört mit etwa 40.000 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Immer mehr Produzenten und Dienstleister, wie etwa die Apothekergenossenschaft Noweda eG, sammeln sich am Standort Essen. Ihre Arbeit geschieht in enger Zusammenarbeit mit den medizinischen Zentren der Stadt, wie dem Universitätsklinikum und die 14 weiteren Krankenhäuser der Stadt.

Die Ruhrmetropole beheimatet auch einige weltweit agierende Bauunternehmen, wie die HOCHTIEF AG, und Unternehmen aus den Bereichen bau- und gebäudebezogene Dienstleistungen und Gebäudetechnik. 35.000 Beschäftigte arbeiten in der Bauwirtschaft. Eng damit verbunden ist die Immobilienwirtschaft, die zu einem Großteil aus Immobilienabteilungen großer Unternehmen besteht. So finden sich ThyssenKrupp Real Estate, EVONIK Industries AG, RWE Systems Immobilien, Gagfah und mfi Management für Immobilien AG vor Ort.

Über 500 Unternehmen sind dem sog. IKT-Cluster angeschlossen und haben Informations- und Kommunikationstechnologien als Schwerpunkt. Zu den Essener IKT-Unternehmen, die ihre Büros und Business Center in der Stadt haben, zählen Atos Origin, BITMARCK, RWE IT, secunet und TÜViT. Neben Großkonzern-Niederlassungen von Siemens oder T-Systems findet man auch innovative Unternehmen wie GFOS und Trafo2 vor. Essen ist auch ein starker Kreativstandort. Etwa 2.800 Unternehmen aus Design, Werbung, Kunst, Musik, Film, Rundfunk, Presse und Verlag wirken in den Büros und Business Centern der Stadt.

Mit 200 allgemeinbildenden Schulen, Berufskollegs und der Internationalen Schule Ruhr, sowie 400 Institutionen und Unternehmen aus dem Bereich Bildung gehört Essen zu den führenden Bildungsmetropolen Deutschlands. Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen, nationale und internationale Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Netzwerke und Initiativen sind hier zu nennen, darunter die Hochschulen Uni Duisburg-Essen, Folkwang Universität, die Journalistenschule Ruhr, die Verwaltungsakademie und das Rheinisch-Westfälische Berufskolleg für Hörgeschädigte.

Hotels und Hostels

Im Folgenden finden Sie eine Liste verschiedener großer Hotels in strategisch guter Lage, die für die Unterbringung von Geschäftskunden oder Firmenmitarbeitern in der Nähe der von uns angebotenen Business Center gut geeignet sind.

ATLANTIC Congress Hotel Essen
In Rüttenscheid nahe Gruga-Areal, 10 Minuten von der Messe, gratis W-LAN, Business Center, Fitness, Sauna
Norbertstraße 2A, 45131 Essen

Mintrops Stadthotel Margarethenhöhe
Historisches Gebäude nahe Grugapark
Steile Str. 46, 45149 Essen

Webers Hotel im RUHRTURM
Im Süden des Zentrums, 1,6 km vom Hbf, gratis W-LAN
Huttropstraße 60, 45138 Essen

Novum Select Hotel Handelshof Essen
Direkt am Hbf, gratis W-LAN, Tagungsräume
Am Hauptbahnhof 2, 45127 Essen 

Welcome Hotel Essen
Nahe Innenstadt, gratis W-LAN und Parkplätze
Schützenbahn 58, 45127 Essen

Holiday Inn Essen – City Centre
Mitten in der Innenstadt, gratis W-LAN, Fitness und Sauna
Frohnhauser Str. 6, 45127 Essen