Einführung

Duisburg gehört sowohl zur Region Niederrhein als auch zum Ruhrgebiet: Die markante Lage an der Flussmündung und damit am „Knick“ der Metropolregion Rhein-Ruhr in Nordrhein-Westfalen bringt der Stadt ein großes Potenzial ein. Dank der Nähe zu Düsseldorf, Essen und weiteren westdeutschen Metropolen profitieren die Mieter der Büros in Duisburg von schnell erreichbaren Innenstädten, Kongress- und Veranstaltungszentren, Messegeländen, Flughäfen, Fernbahnhöfen und nicht zuletzt auch attraktiven Freizeiteinrichtungen. Die traditionelle Industrie- und Hafenstadt Duisburg macht sich heutzutage allem voran als Standort des weltweit größten Binnenhafens einen Namen. Die Logistikbranche, Stahl- und Eisenindustrie, die sich in rheinseitig gelegenen großen Gewerbegewebieten konzentrieren, sind im Stadtbild allgegenwärtig. Immerhin stammt die Hälfte des hierzulande erzeugten Roheisens aus den Duisburger Hochöfen – die einzigen, die im gesamten Ruhrgebiet noch bestehen. Trotz der prägenden Vergangenheit schaffte Duisburg mit Erfolg den Absprung vom düsteren Ruhrpott-Image. Heutzutage zieren moderne Stadtquartiere, Businessparks und umgewandelte Naherholungsflächen die Straßen und Flussufer, während noch vorhandene Brachflächen weiterhin vielfältige Entwicklungs- und Nutzungspotenziale eröffnen.

Duisburg gliedert sich in die sieben Stadtbezirke Walsum, Hamborn, Meiderich/Beeck, Homberg/Ruhrort/Baerl, Mitte, Rheinhausen und Süd. Während im Bezirk Mitte über 105.000 Einwohner leben, verzeichnet der einerseits hafenindustriell und andererseits dörflich geprägte Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl nur knapp über 41.000 Einwohner. Insgesamt zählt Duisburg eine Bevölkerung von 494.445 Menschen.

Die Stadt liegt an der Route der Industriekultur, im Zuge derer Besucher die drei größten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten Duisburgs – den Landschaftspark Duisburg-Nord, den Hafenstadtteil Ruhrort und den Innenhafen nahe der Altstadt – besichtigen. Während die traditionelle Industrie seit Jahren von einem Modernisierungsschub profitiert, schreitet die Stadt auf ihrem Weg zur wirtschaftlichen Vielseitigkeit voran. Neugründungen und die Ansiedlung von Dienstleistern aller Art erfahren eine aktive Förderung. Die beliebte Gastronomiemeile am Innenhafen, neuwertige Shopping-Malls, das Casino, der weitläufige Sportpark mit der Wasserwelt Wedau, kunstvolle Landmarken sowie Industriedenkmäler, die für Museen, Veranstaltungen und sportliche Freizeitbeschäftigungen genutzt werden, zeugen von einer sehr lebendigen Kultur- und Vergnügungsszene. Zudem wartet im Süden Duisburgs die Sechs-Seen-Platte auf Freizeittouristen und Feierabend-Genießer.  

Die Büros in Duisburg verbinden den historisch bedingten, industriellen Charme der kulturreichen Stadt mit modernen Arbeitsplatzkonzepten. Die vorteilhafte Verkehrsführung innerhalb des Stadtgebiets und die schnelle Erreichbarkeit umliegender Großstädte und Geschäftsadressen machen die hiesigen Büros zu einem bevorzugten Standort in Deutschlands pulsierendem Westen.

Geschichte

Obwohl Duisburg im Jahre 883 erstmals schriftlich erwähnt wurde, siedelten bereits viele Jahrhunderte zuvor Römer an der strategisch wichtigen Lage am Fluss. Im 10. Jahrhundert wurde Duisburg zu einer Königspfalz ausgebaut – mehr als 18 Könige hielten sich folglich allein in jenem Jahrhundert hier auf. Nach 1200 verlegte der Rhein seinen natürlich Lauf zunehmend von der Duisburger Altstadt weg. Dies lag daran, dass alte Flussschlaufen durchbrochen wurden und zunehmend verlandeten, während sich der Rhein schon längst einen neuen regulären Lauf geschaffen hatte. Dadurch und durch die verheerende Jahrtausendflut 1342 wurde der damalige wirtschaftliche Aufwärtstrend unterbrochen: Von der prosperierenden Kaufmannstadt blieb eine eher unscheinbare Ackerbürgerstadt übrig. Der Ruhrorter Hafen hatte seine früheste Erwähnung wenig später im Jahr 1392 – die erste Schiffswerft und ein geplanter Ausbau ließen jedoch bis 1712 auf sich warten.

Im 17. Jahrhundert erhielt Duisburg aufgrund der Universitätsgründung und des Wirkens Gerhard Mercators (ein berühmter Kartograf und Globenhersteller) den Ruf einer Gelehrtenstadt. Bald darauf setze auch eine Art frühe Industrialisierung und damit ein erneuter Aufwärtsschub ein. Die aufblühende Textil- und Tabakindustrie leiteten schließlich in die Hochindustrialisierung über. 1820 zählte Duisburg 4.500 Einwohner. Die erste große Fabrik, die Curtius-Schwefelsäurefabrik, hatte man wenige Jahre zuvor errichtet. 1867 begann der Kohlenbergbau in Hamborn. An dem strategisch günstigen Standort in der Nähe der Zechen siedelten sich folglich große Eisen- und Stahlwerke an. 1904 knackte Duisburg dann mit 100.000 Einwohnern die Großstadt-Marke.

Die Industriewerke Duisburgs fungierten nach dem Zweiten Weltkrieg als Motoren des Wiederaufbaus. Die Einwohnerzahl schnellte bis 1961 auf über 500.000 hoch – dabei hatte die Kohlenkrise bereits im Jahr 1957 begonnen. 1975 erweiterte sich das Duisburger Stadtgebiet immens, als die Orte Walsum, Homberg, Rheinhausen, Rumeln-Kaldenhausen und Baerl eingemeindet wurden. Der wirtschaftliche Strukturwandel, wodurch die traditionelle Montanindustrie in Duisburg an Bedeutung verlor, zog seine Schatten hinterher. Die Arbeitslosigkeit stieg, die Bevölkerung wanderte ab und die Stadt erlitt erhebliche Kaufkraftverluste, die selbst die aktive Wirtschaftsförderung nicht anhalten konnte. Einzig und allein der Hafen sah sich von dem Wandel nicht betroffen: Der Güterumschlag boomte weiterhin.

In vergangenen Jahren bemühte sich die Stadt zunehmend um die Schaffung neuer Anziehungspunkte, einer hohen Lebensqualität und eines generell modernen Images. So sieht sich der Innenhafen einem beispielhaften Umgestaltungsprozess ausgesetzt. 2007 und 2008 eröffneten das CityPalais und das Einkaufszentrum Forum Duisburg. Neben den traditionellen Industrie- und Gewerbegebieten und dem modernen Businesspark Rheinhausen sollen in Zukunft viele neue Gewerbeflächen und Stadtquartiere entstehen.

Infrastruktur

Duisburg ist sozusagen das Herz der Rhein-Ruhr-Region, immerhin liegt die Stadt direkt am Zusammenfluss der beiden bedeutenden Wasserwege. Hier, an der Mündung der Ruhr in den Rhein, hat sich seit 1926 der weltgrößte Binnenhafen entwickelt. Der „duisport“ besteht aus öffentlichen und unternehmenseigenen Hafenanlagen mit insgesamt über 20 Becken sowie acht bimodalen und trimodalen Containerterminals. Der Containerumschlag 2016 betrug 3,6 Millionen Standardcontainer, die Kapazität liegt dank konstanter Verbesserungsarbeiten bei 5 Millionen. Die logport-Logistikareale liegen direkt am Rhein im südlichen Duisburg, während sich der traditionelle Hafen am nördlichen Ruhrufer im Stadtteil Ruhrort erstreckt.

Neben der einmaligen Lage am Fluss bestechen die Büros in Duisburg mit einer hervorragenden Anbindung an das Schnellstraßen- und Autobahnnetz. Durch das Stadtgebiet verlaufen die Bundesautobahnen A3 und A59 (jeweils in Nord-Süd-Richtung) sowie A40 und A42 (jeweils in Ost-West-Richtung). In insgesamt vier Autobahnkreuzen treffen diese aufeinander; das Kreuz Duisburg liegt dabei in direkter Nähe zur Innenstadt und zum Hafengebiet. Sowieso bindet die zwischen Hauptbahnhof und Altstadt verlaufende A59 das Duisburger Stadtzentrum hervorragend an die äußeren Bezirke an. Dank der praktischen Verkehrsführung erreichen Sie Ihr zentral gelegenes Büro vom nördlichen oder südlichen Stadtrand aus innerhalb von nur 10 bis 20 Minuten. Essen und Düsseldorf liegen etwa 30 Minuten Fahrt von Ihrem Standort entfernt, und den Flughafen in Düsseldorf erreichen Sie nach nur 20 Minuten.

Wer trotz der vorteilhaften Verkehrssituation lieber auf umweltfreundliche Transportmittel umsteigt, darf sich über ein gut ausgeklügeltes ÖPNV-Netz mit zwei Trambahnlinien (901 & 903), einer U-Bahnlinie (U 79) sowie 31 Buslinien freuen, die fast alle am Hauptbahnhof zusammenführen. Die Büros im Businesspark Rheinhausen erreichen Sie mittels der Buslinien 912 und 928. Das Hafegebiet Ruhrort ist mittels der Trambahnlinie 901 mit dem Duisburger Norden, dem Zentrum und dem Duisburger Osten verbunden. Die U79 führt Sie derweil in den Duisburger Süden Richtung Düsseldorf.

Der Hauptbahnhof bietet zahlreiche Fernverbindungen u.a. nach Amsterdam, Aachen, Köln, Frankfurt am Main, Münster, Hannover und Berlin. S-Bahnen und Regionalzüge verbinden die Büros in Duisburg mit relevanten Businessadressen in Oberhausen, Dortmund, Essen, Mühlheim, Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach und Moers.

Umkreis

Ohne ein Büro geht heuzutage gar nichts mehr: Freiberufler und Selbständige schaffen dadurch den Absprung vom eher unprofessionell und hinderlich wirkenden Home Office, Start-Up-Entrepreneure können sich an einem festen Standort etablieren und entfalten, und große Unternehmen genießen eine zentrale Stelle, wo alle Prozesse, Ideen, Steuerungs- und Verwaltungsarbeiten zusammenfließen. Da unterschiedliche Unternehmen und Dienstleister ganz unterschiedliche Bedürfnisse an Ihr Arbeitsumfeld stellen, präsentieren sich die Büros in Duisburg in einer zufriedenstellenden Vielfalt. So gibt es z.B. Einzelbüros für den energischen Self-Entrepreneur, Mehrpersonenbüros für das erfolgsorientierte Start-Up, Kombibüros mit Einzelarbeitsflächen und Teamräumen für den familiengeführten mittelständischen Betrieb sowie Gruppenbüros für alle expansionsfreudigen Unternehmen.

Ein eigenes Büro in Duisburg ist einer entsprechenden Lösung in einem Business Center dann vorzuziehen, wenn Sie einen langfristigen bis permanenten Standort sowie einen individualisierten Arbeitsplatz wünschen. In punkto Inneneinrichtung, Möbel, Büroausstattung und IT-Infrastruktur genießen Sie das alleinige Entscheidungsrecht. Dadurch fühlen Sie sich in Ihrem Büro besonders wohl und können sich fortan mit Ihrem Standort identifizieren. Zudem nutzen Sie wirklich nur die Geräte und Dienstleistungen, die Sie benötigen und wollen. Dadurch können durchaus immense Preisvorteile gegenüber Business Centern entstehen – dort ist nämlich ein umfangreiches Gesamtpaket im Standardpreis enthalten.

Das 2008 eröffnete Forum Duisburg ist für Besucher der Altstadt schnell auffindbar: Die in den Himmel ragende Goldene Leiter – sozusagen das Wahrzeichen der Shopping Mall – weist nämlich den Weg. Hier teilen sich 80 Geschäfte rund 60.000m² Verkaufsfläche. Das CityPalais vereint dagegen Shopping mit Entertainment. Unter dem Dach des ansprechenden Gebäudes befinden sich 1.200m² Verkaufsfläche, das Duisburger Casino und das Veranstaltungszentrum Mercatorhalle, das für allerlei Events, Aufführungen und Tagungen genutzt wird. Ein weiteres Einkaufszentrum ist die Königsgalerie, die mit ihrer auffälligen Fassade und der blattvergoldeten Krone im Innenbereich fast schon als Sehenswürdigkeit zählt. Hier finden Besucher auf 20.000m² Fläche Läden, Restaurants und Freizeiteinrichtungen. Im Ergeschoss warten dagegen Überreste der mittelalterlichen Stadtmauern.

All diese zentralen Shopping-Adressen reihen sich an der Einzelhandelsstraße Nr. 1, der Königstraße mit der Kuhstraße als ihrer Erweiterung, aneinander. Diese zieht sich einige Hundert Meter vom Hauptbahnhofsvorplatz bis zur Straße Steinsche Gasse. Als reine Fußgängerallee bietet die Königstraße eine hohe Aufenthaltsqualität. Die Nikki de Saint Phalle-Figur „Life Saver“ ist zudem eine zentrale Landmarke. Das an die Königstraße und die Königsgalerie angrenzende Wallquartier lädt mit seinen traditionellen Einzelhandelsfachgeschäften, kreativen Trendläden, Cafés und Restaurants zum gemütlichen Bummeln ein. Die Büros in Duisburgs Altstadt vereinen diesen prestigeträchtigen, hoch frequentierten Standort mit einem lebendigen und abwechslungsreichen Großstadtflair.

Weitläufige Gewerbe- und Businessflächen befinden sich vor allem in den Randgebieten der Hafenareale sowie entlang der Flussufer und der Autobahnen. In unmittelbarer Nähe zur Innenstadt gibt es z.B. einige hervorragende Geschäftslagen zwischen der Ruhr und der A40. Der Innenhafen am Autobahnkreuz Duisburg ist heutzutage ein modernes Businessareal und eine beliebte Freizeitadresse für Einheimische und Touristen. Weitere Gewerbeparks befinden sich inmitten von landschaftlich reizvollen Grünflächen und im dörflichen Umfeld der äußeren Stadtteile. 

Kaufkraft

Mit einem eher mittelmäßigen Einzelhandelskaufkraftindex von 88,8 strahlt die Stadt Duisburg nicht gerade im bundesweiten Vergleich. Die Einzelhandelszentralität von 103,4 kann allerdings wiederum überzeugen. Das bedeutet, dass in Duisburg ein leichter Kaufkraftzufluss in Form von Käufen stattfindet, die Einpendler, Besucher und Gäste von außerhalb tätigen. Gerade der nordwestlich anschließende Landkreis Wesel präsentiert sich als eine bedeutende Kundenbasis für Duisburger Unternehmen. Mit einer Arbeitslosenquote von rund 13% und einem Ausländeranteil von knapp 19% präsentiert sich Duisburg als eine eher bodenständige, mittelständische und wenig luxusorientierte Stadt. Der Weg in eine prosperierende Zukunft wird von der Stadt im Zuge gezielter Förderungen und Ausbaupläne aktiv gelenkt. Die Mieter der Büros in Duisburg können diese spannende Entwicklung als Wirtschaftsakteure mit ähnlichen Interessen aktiv mitgestalten.

Parkmöglichkeiten

Für öffentliche Parkplätze in Duisburg zahlen Sie in der Regel 1,50 € pro angefangene Stunde und 12 € für einen ganzen Tag. Viele Einrichtungen bieten auch Monatstickets für rund 95 € an – eine lohnende Alternative für Unternehmer und Unternehmerinnen, deren Büros im Stadtzentrum keine private Stellmöglichkeit aufweisen.

Hier ist ein Überblick über die günstigsten Parkhäuser in der Altstadt:

CityPalais, Averdunkstraße                                                                                                             1,50 €/h, max. 12 €
Innenhafen, Am Burgacker 3                                                                                                          1,30 €/h, max. 10 €
Königsgalerie, Steinsche Gasse 17                                                                                                   1,50 €/h, max. 12 €
Friedrich-Wilhelm-Platz, Wallstraße 34                                                                                             1,50 €/h, max. 12 €
Forum Duisburg, Lenzmannstraße                                                                                                   1,50 €/h, max. 12 €
Duisburg Hauptbahnhof, Westseite                                                                                               1,50 €/h, max. 6,40 €          

Außerhalb der Innenstadt gibt es zahlreiche weitere Alternativen für Mieter von Büros in Duisburg-Süd, Rheinhausen, am Hafen, in Meiderich-Beeck und in Hamborn. Diese Karte liefert diesbezüglich eine Übersicht.

Projekte und Stadtentwicklung

Duisburg wandelt sich: Sowohl neue Wohnflächen als auch Gewerbegebiete sind im Zuge der Stadtplanung für die zukünftigen Jahre vorgesehen. Die Umgestaltung und Wiedernutzbarmachung brachliegender Industrie- und Verkehrsareale nimmt dabei eine besonders große Bedeutung ein. Die Bauprojekte streben eine gesteigerte Lebensqualität und damit Attraktivität für die Wohnbevölkerung sowie eine erhöhte Anziehungskraft für Gewerbetreibende an. Ihren Ruf als grüne Stadt will Duisburg trotz der regen Bautätigkeit nicht verlieren: Die meisten Projekte sehen die Integration von weitläufigen Freiflächen und kompakter Infrastruktur vor. Ein Paradesbeispiel für die städtebauliche Weiterentwicklung Duisburgs ist z.B. der Rheinpark im Stadtteil Hochfeld. Im Umfeld des noch tätigen Stahldrahtwerks der Firma ArcelorMittal entsteht nach und nach ein attraktiver Freizeitpark mit Wiesen, Strandpromenade, Gastronomie, Skatepark sowie kunstvollen Sehenswürdigkeiten.

Um die Wirtschaft zu stärken und insbesondere die boomende Logistikbranche anzulocken, will die Stadt im Rahmen des Planungskonzepts “Duisburg 2027” bis zu eben diesem Jahr 300 Hektar zusätzliche Gewerbefläche schaffen. Auch dafür sollen vorrangig Industriebrachen umgewandelt werden. Bis 2018 entsteht zudem an der Rheindeichstraße zwischen Homberg und Baerl der neue Gewerbepark Duisburg mit knapp 72.000m² Hallenfläche. In einem ersten Bauabschnitt errichtete dort die Firma VCK Logistics ihr Distributionszentrum. In der nachfolgenden Bauphase entstehen zwei weitere Distributionszentren, deren Teilfächen von den unterschiedlichsten Unternehmen gemietet werden können. Um die Flächenversiegelung in Zaum zu halten, nutzt man den alten Standort der Holzfabrik Hornitex.

Das geplante Wohngebiet „am alten Angerbach“ im Süden Duisburgs soll 320 Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Mehrfamilienhäuser mit großzügigen Garten- und Grünflächen sowie ergänzende soziale Einrichtungen bereitstellen.

Die 90ha umfassende Güterbahnhofsfläche in Wedau wird innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre für die universitätsaffine Gewerbeansiedlung und den Bau einer Gartenstadt entwickelt. In der Gartenstadt sollen bis zu 3.000 Wohneinheiten Platz haben. Das von idyllischen Wasserflächen umgebene Areal an der Sechs-Seen-Platte wird schließlich durch ein oder zwei Fußgängerbrücken mit dem östlich anschließenden Ort Bissingheim verbunden.

Die letzte verbleibende Baulücke im Innenhafen soll derweil durch das Projekt „The Curve“ geschlossen werden. Vier Baukörper, die das geschwungene Ufer und die bereits bestehende Treppenanlage am Wasser nachzeichnen, schaffen Platz für Büros, 100 Wohnungen und ein Hotel.

Ein zukünftiges städtebauliches Großprojekt wird auch der Friedrich-Park darstellen, der auf dem seit 1976 brachliegenden Gelände Schacht 2/5 der Friedrich-Thyssen-Zeche entstehen soll. Angedacht ist ein Gewerbegebiet inmitten einer großzügigen, öffentlich begehbaren Grünfläche. Im Zuge der Entwicklung entsteht auch eine von der A59 kommende Umgehungsstraße. Bereits 2018 könnten die Umgestaltungs- und Bauarbeiten beginnen.

Wirtschaft und Unternehmen

Im Zuge des Strukturwandels in Duisburg haben zwar andere Wirtschaftsbereiche an Bedeutung gewonnen, doch die Eisen- und Stahlindustrie ist keinesfalls ausgestorben. Heutzutage präsentiert sich Duisburg als ein stark modernisierter Stahlstandort mit hohen Produktionsziffern, die im europäischen Raum unübertroffen sind. Über 21.000 Menschen sind derzeit in der eisenschaffenden Industrie beschäftigt.

Die allgemeinen Kompetenzfelder der Stadt sind:

  • Informations-, Kommunikations- und Mikrotechnologie
  • Material- und Werkstofftechnologie
  • personenbezogene Dienstleistungen
  • Umwelt und Energie
  • Logistik
  • Städtetourismus, Urban Entertainment

Zu den bedeutendsten Großbetrieben in Duisburg zählen sowohl Traditionsunternehmen wie Franz Haniel & Cie., Grillo-Werke AG, Krohne Meßtechnik, König-Brauerei und Mineralquellen H. Hövelmann als auch global agierende Firmen wie Imperial Shipping Holding, Makita Werkzeug und Xella International. In den Bereichen Montanindustrie, Logistik und Tourismus spielen weitere zahlreiche Unternehmen in der vordersten Reihe mit, wie z.B.:

  • ThyssenKrupp Stahl AG, Hüttenwerke Krupp Mannesmann und ArcelorMittal
  • Deutsche Bahn AG, Kühne & Nagel, ABX Logistics (Deutschland), New Wave Logistics und Rhenus
  • IFA Hotel & Touristik AG und Schauinsland Reisen

Insgesamt sind mehr als 23.500 Unternehmen in Duisburg bei der IHK und HWK registriert, davon positionieren sich etwa 4.400 in der Sparte des Einzelhandels. Um eine zukunftsfähige Wirtschaftsstruktur zu gestalten, bemüht sich die Stadt um die Förderung von Logistikstandorten, Forschungs- bzw. Technologiestandorten sowie modernen Dienstleistungs- und Businesszentren. Der Aufbau einer mittelstandsorientierten Gründungskultur genießt ebenso Vorrang.

Der Duisburger Hafen ist mit rund 43.000 direkt und indirekt Beschäftigten sowie 230 ansässigen Firmen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt, der gerade in der Zeit des Strukturwandels eine fortwährende Konstante war. Der Hafen darf auch von Küstenmotorschiffen angelaufen werden. Des Weiteren entstand vor etwa 30 Jahren am linken Rheinufer der erste Freihafen im deutschen Binnenland als Teil des internationalen Logistikzentrums Logport. Dieses entwickelte sich auf dem Gelände des ehemaligen Krupp-Stahlwerks in Rheinhausen. Die Erweiterung Logport II befindet sich am gegenüberliegenden Ufer in Angerhausen. Südlich davon, im traditionsreichen Industriestadtteil Hüttenheim, befinden sich einige der bis heute in Betrieb befindlichen Montanindustriewerke. Ein weiterer, bis heute bedeutender Industriestandort ist der Stadtteil Bruckhausen im nördlichen Stadtgebiet.

Hotels und Hostels

Altstadt/Hauptbahnhof:

Garni Hotel Mirage
Ulrichstraße 28
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 68€

B&B Hotel Duisburg
Zum Portsmouthplatz 20
mittlere Preisklasse ab 69€

Wyndham Duisburger Hof
Opernplatz 2
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 89€

Hotel Friederichs
Neudorfer Str. 33-35
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 109€

Mercure Hotel Duisburg City
Landfermannstraße 20
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 116€

 

Homberg-Ruhrort:

Hotel zum Bügeleisen
Augustastraße 2
3 Sterne, untere Preisklasse ab 59€

Hotel Rheingarten
Königstraße 78
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 99€

Hotel La Vigie
Kasteelstraße 1
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 70€

 

Hamborn:

Hotel am Kamin
Wolfstraße 33
1 Stern, untere Preisklasse ab 50€

 

Duisburg Süd:

Hotel Garni Schilling
Bregenzer Str. 17
untere Preisklasse ab 53€

Hotel am Sportpark
Buchholzstraße 27
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 65€