Einführung

Dresden ist das politische Zentrum des Freistaats Sachsen und liegt im Elbtal nahe der tschechischen Grenze. Die Stadt zählte zum Jahresende 2016 553.036 Einwohner, wovon knapp 7% einer ausländischen Nationalität angehörten. Mit einem Wanderungsüberschuss von über 6.000 Menschen pro Jahr und einem erfreulichen Geburtenüberschuss von 700 bis 1.000 wächst Dresden auch in Zukunft weiter. Bis 2030 wird die Einwohnerzahl um etwa 6% ansteigen.

Die sächsische Landeshauptstadt zieht jährlich über 2 Millionen Touristen an, wovon ein bedeutender Anteil Geschäftsreisende, Tagungs- und Kongressteilnehmer sind. Die Dresdner Messe lockte 2016 mit 115 Veranstaltungen insgesamt 472.520 Besucher an. Der Rest der über 4 Millionen Übernachtungen entfällt auf Freizeittouristen, die insbesondere die aufwendig rekonstruierte Altstadt mit solch imposanten Repräsentationsbauten wie der Frauenkirche, der Semperoper, dem Residenzschloss und dem Zwinger begutachten möchten. Für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg nahm sich die Stadt viel Zeit: Noch immer prägen Bauprojekte wie z.B. am Neumarkt, im Zuge derer historische Gebäude rekonstruiert werden, den städtischen Alltag. Das kunstvoll geprägte “Elbflorenz” macht sich heutzutage auch als Zentrum von “Silicon Saxony” einen Namen: Dresden spielt in den Bereichen Informationstechnik und Nanoelektronik eine weltweit führende Rolle. 

Mit neun Hochschulen ist Dresden der bedeutendste Wissenschaftsstandort der neuen Bundesländer. Die Technische Universität Dresden zählt über 36.000 Studierende und rund 8.000 Mitarbeiter. Darüber hinaus sind fünf weitere Hochschulen, drei Fachhochschulen und eine Berufsakademie im Stadtgebiet vertreten. Auch im Hinblick auf außeruniversitäre Forschungseinrichtungen liefert Dresden ein beeindruckendes Bild ab: Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt hier derzeit elf Einrichtungen; dazu gesellen sich drei Max-Planck-Institute, ein Helmholtz-Zentrum sowie vier Institute der Wissensgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz. Besonders für stark technologie-orientierte und innovationsgebundene Unternehmen stellt die Forschungslandschaft in Dresden einen bedeutenden Standortvorteil dar.

Als Verkehrsdrehkreuz spielt Dresden insbesondere als Tor zu Osteuropa und den neuen Bundesländern inklusive Berlin eine bedeutende Rolle. Dank des Flughafens und des Elbhafens ist die Stadt in punkto Logistik und Personenbeförderung besonders stark aufgestellt.

Nach einer jahrzehntelangen Rückständigkeit im Vergleich zu westdeutschen Industriemetropolen präsentiert sich Dresdens Wirtschaft stark, vielseitig und zukunftsorientiert. In der jugendlichen und doch geschichtsträchtigen Stadt harmonisieren Fortschritt und Tradition perfekt miteinander. Die Büros in Dresden sind deshalb eine hervorragende Wahl für Unternehmen, die den Aufwärtstrend in Deutschlands Osten hautnah miterleben wollen und dabei aus den förderlichen Standortbedingungen Profit schlagen möchten. In punkto Work-Life-Balance sowie Lebenshaltungs- und Betriebskosten erfahren Sie als Mieter eines Dresdner Büros weitere Vorteile. 

Geschichte

Im 6. Jahrhundert nach Christus gründeten Slawen im fruchtbaren Elbtal die Siedlung Drezdany, die einige Jahrhunderte später von deutschen Siedlern erobert und dominiert wurde. 1206 erwähnte die erste Urkunde das Dorf Dresdene, das ab dem Jahr 1216 als Stadt gehandelt wurde. Der Ausbau und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt schritten gemächlich voran: Um 1500 zählte Dresden zusammen mit seinen Vororten und der Stadt Altendresden am gegenüberliegenden Elbufer 6.000 Einwohner. Ab 1485 wurde Dresden Residenzstadt der albertinischen Herzöge und wenige Jahrzehnte später kurfürstliche Hauptstadt. Insbesondere der Kurfürst Moritz trieb die bauliche Entwicklung in einer beachtlichen Geschwindigkeit voran. Auch die Einwohnerzahl verdreifachte sich innerhalb eines Jahrhunderts. Ab 1700 wandelte sich das Stadtbild hin zum Barockstil. Der kurfürstliche Hof und die adelige Gesellschaftsschicht gaben bedeutende architektonische, kunsthandwerkliche und künstlerische Leistungen in Auftrag und hielten prachtvolle Hoffeste ab. Die Einwohnerzahl stieg weiter an auf 63.000 Menschen. Allerdings beendete der Siebenjährige Krieg mit Preußen diese Blütezeit. Auch während der napoleonischen Kriege war Dresden Kampfschauplatz und darüber hinaus Aufenthaltsort des französischen Kriegsherren.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Industriebetriebe und Eisenbahnlinien in Dresden. Zu den typischen Industriezweigen gehörten Feinmechanik und Optik sowie Genußmittel wie Schokolade und Zigaretten. Die Stadtbefestigung war abgetragen, sodass rund um den historischen Kern neue Stadtteile entstanden. Man errichtete zusätzliche Elbbrücken, Bahnhöfe und einen Hafen. Schon bald war Dresden die viertgrößte Stadt im Deutschen Reich, außerdem ein kultureller Brennpunkt und ein beliebtes Touristenziel. Nach den verheerenden Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg brannte die Innenstadt während fünf Tage fast vollständig nieder und Dresden verlor wichtige historische Kunstschätze. Ausgewählte Baudenkmäler stellte man ab den 60er Jahren wieder her; der Wiederaufbau bleib jedoch insgesamt lückenhaft. Während der DDR-Zeit sicherte sich Dresden einen Ruf als Kultur-, Kunst-, Wissenschafts- und Bildungsstandort, während die Industrie lange Zeit nicht mehr an ihre frühere Bedeutung anknüpfen konnte.   

Infrastruktur

Die Stadt im Elbtal bietet den Mietern der hiesigen Büros alle erdenklichen Fortbewegungsmittel: Neben ÖPNV, Straßen- und Schienennetz gibt es auch einen Flughafen und einen Hafen im Bezirk Friedrichstadt.

Der Flughafen Dresden International bietet mehrmals täglich bis mehrmals wöchentlich Direktverbindungen nach Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Stuttgart, Amsterdam, Barcelona, Basel, Moskau, Palma de Mallorca und Zürich an. Der Airport im nördlichen Ortsamtbereich Klotzsche ist von den Büros im Stadtzentrum aus innerhalb von nur 15 bis 20 Minuten über die B97 oder die B170 zu erreichen. Alternativ bringt Sie die S-Bahn innerhalb von 23 Minuten vom Hauptbahnhof direkt zur Abflughalle.

Am Dresdner Hauptbahnhof halten täglich 53 Fernzüge, 269 Nahverkehrszüge und 215 S-Bahnen. Bedeutende Direktverbindungen mit dem ICE und IC bestehen z.B. nach Prag, Riesa, Leipzig und Berlin. Aufgrund der Lage im äußersten Osten Deutschlands ist Dresden oftmals der Endpunkt zahlreicher deutscher Fernverkehrslinien, und dabei gleichzeitig das Tor zu den osteuropäischen Großstädten.

Dresden wird im Süden, Westen und Norden von den Autobahnen A4 (führt bis an die polnische Grenze) und A17 (führt bis an die tschechische Grenze) eingerahmt. Ab dem Dreieck Dresden-Nord beim Flughafen führt die A13 direkt nach Berlin. Innerhalb des Stadtgebiets sorgen die Bundesstraßen B6, B97, B170 und B173 dafür, dass zentrale Orte wie der Hauptbahnhof, die Altstadt, die Neustadt und der Hafen einwandfrei erreichbar sind. Die Wilsdruffer Straße führt zudem quer durch die Altstadt und teilt diese in den touristisch interessanten, historischen Kern am Elbufer und das zum Hauptbahnhof führende Einkaufsviertel. Die Büros entlang dieser mehrspurigen Hauptverkehrsadern bieten sich insbesondere für Unternehmen an, deren Mitarbeiter aus dem Umland anreisen und im Berufsalltag oftmals hin- und herpendeln müssen.

12 Straßenbahn- und 29 Buslinien sorgen im täglichen Berufsleben für ein schnelles Vorankommen auch ohne eigenen PKW. Die Linie 10 verkehrt direkt vom Hauptbahnhof und vom Bahnhof Mitte zum Hafen und zur Messe. Die Linie 7 führt dagegen in die nördlichen Ortsamtbereiche Klotzsche und Weixdorf, und die Linie 3 verbindet die Büros in der Innenstadt mit der Technischen Universität. Ob Ihr zukünftiges Büro in der Nähe einer Bus- oder Straßenbahnhaltestelle liegt, können sie auf dieser Karte nachsehen.

Umkreis

Je nachdem, in welcher Branche sich Ihr Unternehmen positioniert, stellen Sie unterschiedliche Anforderungen und Wünsche an ein Büro. Die Dresdner Büros können als zentrale Verwaltungsstellen, Ideenwerkstätten, Support- und Kommunikationszentren oder auch ganzheitliche Unternehmensstandorte auftreten. Sie können konventionell-funktional oder eher innovativ-individuell sein und Platz für Einzelpersonen und Teams bis hin zu ganzen Abteilungen und großen Dienstleistungsfirmen bieten.

Büros sind langfristige bis permanente Lösungen für Ihr Unternehmen. Gerade Dienstleister sollten sich mit ihrem Bürostandort und Arbeitsplatz identifizieren können – eine verkehrsgünstige und zentrumsnahe Adresse in einem angesagten Stadtteil bzw. in der Nähe wichtiger Business-Orte ist in diesem Fall besonders wichtig. Ebenso stechen viele Dresdner Büros durch ihre ansprechende, barocke Fassade heraus, wobei Liebhaber der modernen Architektur keinesfalls zu kurz kommen. Damit Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz rundum wohl fühlen und möglichst effektiv voranschreiten, können Sie die gemieteten Räumlichkeiten entsprechend Ihrer Bedürfnisse einrichten und ausstatten. Diese enorme Entscheidungs- und Entfaltungsfreiheit bieten die eher temporären Büroräume in den Business Centern nicht an. Gerade etablierte Unternehmen, die zielsicher und selbstbewusst in die Zukunft blicken, bevorzugen daher konventionelle Büros. 

Die klassische Einkaufsstraße von Dresden führt vom Hauptbahnhof über die Prager Straße, die Seestraße und den Altmarkt bis hin zur Wilsdruffer Straße. Links und rechts der Shoppingmeile befinden sich große Mode- und Einkaufshäuser, Hotels, kreative Stores, Boutiquen, Schnellrestaurant sowie international bekannte Markengeschäfte. Die Centrum Galerie und die fast doppelt so große Altmarkt Galerie mit etwa 200 Fachgeschäften sind mit ihrem breit gefächerten Sortiment primäre Anlaufstellen für Anwohner und Besucher. Rund um den Altmarkt als städtischen Treffpunkt finden sich vor allem Cafés und Restaurants.
Die Prager Straße zählte in rezenten Studien zur Passantenfrequenz zwischen 3.266 Menschen an einem Dienstagnachmittag und 7.480 Menschen an einem Sonnabend. Die Vermietung der Ladenflächen zu Spitzenpreisen von etwa 120 €/m², der fehlende Leerstand und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Einzelhandelsflächen weisen auf die Beliebtheit Dresdens als Shopping-Destination hin. Die steigende Zahl der Tagestouristen aus Osteuropa treibt die positive Entwicklung voran. Bereits jetzt verzeichnet die Stadt die größte Einzelhandelsfläche pro Einwohner in Deutschland.   

Das nördlich anschließende historische Viertel rund um die Frauenkirche und den Neumarkt ist nicht nur bei Touristen beliebt: Inhabergeführte Geschäfte mit einem anspruchsvollen und individuellen Warenangebot bestimmen das Bild genauso sehr wie angesagte Gastrobetriebe und hochwertige Übernachtungsmöglichkeiten. Das QF-Quartier ist eine exklusive Adresse für Premium-Shopping und gehobene Gastronomie. „Sehen und gesehen werden“ lautet hier das Motto. Die gelungene Symbiose von historischer Rekonstruktion und moderner Architektur schafft ein einzigartiges Ambiente, das zum ausgedehnten Verweilen und Flanieren einlädt. Von hier aus ist es nur ein kurzer Spaziergang zu weiteren Sehenswürdigkeiten wie der Semperoper, dem Zwinger und des Residenzschlosses.

Wer stattdessen barocke Romantik sucht, schlendert durch die Straßen und Gassen der Neustadt. Hier warten Boutiquen, Galerien, Museen, Kunsthandwerkbetriebe, Szenerestaurants und die historische Markthalle auf die Besucher.

Die hochwertigen Büros in Dresdens viel frequentierten Top-Lagen eignen sich optimal für Unternehmer, die Wert auf einen prestigeträchtigen Standort mit vielfältigen Möglichkeiten zur Pausen- und Feierabendgestaltung legen. Die räumliche Nähe der Büros zu den Einrichtungen aus Einzelhandel, Tourismus, Kunst, Kultur und Unterhaltung schafft insbesondere Vorteile für moderne Dienstleister, kreative Start-Ups und renommierte IKT- und Medienbetriebe.

In Dresden gibt es außerdem zehn kommunale Gewerbegebiete, fünf private Gewerbegebiete sowie sechs Technologie- und Gründerzentren. Die größten Flächen nehmen der Airportpark (110 ha), der neu entstandene Wissenschaftsstandort Dresden-Ost  (45 ha) sowie die Gewerbegebiete Kaditz-Mickten (50 ha) und Coschütz-Gittersee (40 ha) ein.

Im Gewerbegebiet Kaditz-Mickten an der A4 liegt das Einkaufszentrum Elbe-Park mit über 170 Geschäfte, einem Kino, einer Bowlingbahn, einem Kinderland, einem Möbeldiscounter und einem Elektronik-Fachmarkt.

Kaufkraft

Dresden verzeichnet eine Kaufkraft von 19.488 Euro pro Einwohner und Jahr. Der Kaufkraftindex von 90,9 liegt zwar unterhalb des bundesweiten Durchschnitts, aber über dem sächsischen Durchschnitt von 84,4. Das liegt teilweise auch an dem vergleichsweise niedrigen Bruttolohn für Arbeitnehmer – dieser ist weitaus geringer als im gesamtdeutschen Mittel. Im Städtevergleich liegt Dresden in punkto Kaufkraft etwa auf dem gleichen Rang wie Erfurt, Berlin und Leipzig.

Die Arbeitslosenquote lag 2016 bei 6,1 % (bezogen auf alle erwerbsfähigen Personen) und hat seit 2009 kontinuierlich abgenommen – im langfristigen Trend sinkt die Zahl sogar seit 2005. Aufgrund der ausgezeichneten Bildungslandschaft genießt Dresden ein hohes Fachkräftepotential. 45,5% der Einwohner sind in einem wissenschaftlich-technischen Beruf tätig oder haben einen entsprechenden Studiengang abgeschlossen – das ist mehr als im deutschen Durchschnitt und liegt weit über dem europäischen Mittel  mit 38,4%. Dresden zählt knapp 45.000 Studierende, wovon allein 35.000 auf die Technische Universität entfallen. Dank der erfreulich hohen Geburtenrate und der anhaltenden Attraktivität für Familien, Arbeitnehmer und auch Firmen aus dem weiteren Umland steigt die Einwohnerzahl jedes Jahr weiter an.

Parkmöglichkeiten

Wenn Ihr angedachtes Büro in Dresdens Altstadt keine privaten Parkplätze anbietet, können Sie problemlos auf die öffentlichen Parkhäuser und Tiefgaragen ausweichen. Auch Ihre Gäste und Geschäftspartner können Sie dank der günstigen Stellmöglichkeiten in der Nähe der Dresdner Büros jederzeit erreichen. Nachfolgend sind nur einige der Optionen aufgelistet:

Parkhaus Mitte, Magdeburger Straße 1                                                                         2 €/h, max. 10 €
Tiefgarage WorldTradeCenter, Ammonstraße 70                                                       1, 50 €/h, max. 12 €
Tiefgarage Wiener Platz/Hauptbahnhof                                                                     1,50 €/h, max. 12 €
Ferdinandplatz P3, Waisenhausstraße                                                                            1 €/h, max. 6 €
Tiefgarage Altmarkt, Wilsdruffer Straße                                                             1,50-2,50 €/h, max. 20 €
SP1 Straßburger Platz, Straßburger Platz 1                                                                1,50 €/h, max. 4 €
Parkplatz Sarrasanistraße                                                                                         1,50 €/h, max. 6 €

 

In dem interaktiven Themenstadtplan von Dresden können Sie alle Parkmöglichkeiten inklusive ihrer aktuellen Kapazität nachsehen.              

Projekte und Stadtentwicklung

Dresden wächst und wächst – das ist schon allein anhand der hohen Anzahl an Neubauprojekten ersichtlich. Im östlichen Stadtteil Striesen entstanden seit 2014 über 30 mehrgeschossige Häuser mit mehreren Hundert Wohnungen. In der Leipziger Vorstadt, die westlich an die Neustadt an der Elbe anschließt, soll schon bald die Hafencity als neues Wohnquartier mit reichlich zwischengeschalteter Grünfläche entstehen. Unmittelbar am Hauptbahnhof steht das brandneue Prager Carrée mit 241 Wohnungen, Laden- und Gewerbefläche, und am Straßburger Platz in der östlichen Altstadt entstanden ein kleines Einkaufszentrum und ein neuer Campus. 

Da die Einwohner aufgrund des gut funktionierenden und konstant aufgewerteten ÖPNV-Netzes immer lieber auf die Straßenbahn umsteigen, sollen im Zuge des Projekts “Stadtbahn 2020” neue Strecken erschlossen werden, die bisherige Buslinien substituieren. Insbesondere die äußeren Stadtteile des südlichen Stadtgebiets erfahren dadurch eine optimierte Anbindung an das Zentrum und alle wichtigen Orte rund um Dresden.

Darüber hinaus macht Dresden mit der hohen Rekonstruktions- und Renovierungsrate historischer Bausubstanz Schlagzeilen. Groß angelegte Projekte wie die Quartiere III, V, VI und VII am Neumarkt mit barocker Fassade oder auch die Sanierung des Kulturpalastes gegenüber dem Altmarkt orientieren sich an einem historischen Vorbild. Dresden will seinen alten Glanz Stück für Stück wiedererlangen. Durch die zahlreichen Vorhaben verringerte sich allerdings der Baumbestand im Stadtzentrum – der Promenadenring, der den historischen Verlauf der Stadtmauern nachzeichnet, soll sich daher ab 2018 wie ein grünes Band mit hoher Aufenthaltsqualität um die Altstadt legen.

Wirtschaft und Unternehmen

Traditionell genießt Dresdens Wirtschaft eine große Branchenvielfalt. Überwiegend vertreten sind

  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Flugzeugindustrie
  • Ernährungswirtschaft
  • Druckwesen
  • Verpackungstechnologie
  • Einzelhandel- und Kongresswirtschaft
  • Kultur- und Kreativwirtschaft

Vor allem die Bereiche “Industrie”, “Handel, Gastgewerbe und Verkehr” sowie “freiberufliche, wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Dienstleistungen” sind in punkto Betriebs- und Beschäftigtenzahl stark aufgestellt. Dabei gehören 99% der derzeit über 49.500 Betriebe dem Mittelstand an. Die größten Arbeitgeber in Dresden mit weit mehr als 250 Angestellten sind die Stadtwerke Drewag (1300 Mitarbeiter), die Elbe-Flugzeugwerke (1100 Mitarbeiter), GlaxoSmithKline Biologicals (700 Mitarbeiter), Globalfoundries, Infineon, SAP, T-Systems Multimedia Solutions, VEM-Sachsenwerk, Veolia sowie Von Ardenne Anlagentechnik GmbH. Zusammen beschäftigen die Wirtschaftsriesen etwa ein Drittel aller Arbeitnehmer vor Ort.

Diese Vielfalt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind die Hauptfaktoren für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg Dresdens. Zu den Schlüsseltechnologien bzw. herausragenden Kompetenzfeldern der Stadt zählen

  • Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Neue Werkstoffe, Photovoltaik und Nanotechnologie
  • Life Sciences und Biotechnologie

Dabei bilden sich im gesamten Stadtgebiet sogenannte Technopole heraus, an denen sich Wissenschafts- und Innovationszentren sowie Firmen eines bestimmten Technologiebereichs konzentrieren. Das größte Technopol liegt im Dresdner Norden: MiNaPolis ist das Zentrum für Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie. Weiterhin bestehen das BioPolis rund um das Universitätsklinikum in Johannstadt, das SciencePolis rund um die Technische Universität Dresden sowie das MatPolis mit einem Fokus auf Nanotechnologie und Neue Werkstoffe.

Insgesamt präsentiert sich Dresden als ein zukunftsfreudiger, wissenschaftlich geprägter und vielseitiger Standort, dessen Büros die unterschiedlichsten Unternehmen willkommen heißen. Gründer, Selbstständige, Unternehmer aus dem Mittelstand und moderne Dienstleister der wachsenden Branchen finden hier optimale Bedingungen vor.  


 

Hotels und Hostels

nahe Hauptbahnhof:

Ibis Hotel Dresden
Prager Str. 5/ 9/ 13
2 Sterne, untere Preisklasse ab 53 €

Hotel Pullman Dresden Newa
Prager Str. 2C
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 88 €

 

Innere Altstadt:

Holiday Inn Express Dresden City Centre
Dr.-Külz-Ring 15a
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 85 €

INNSIDE by Meliá Dresden
Salzgasse 4
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 94 €

Steigenberger Hotel de Saxe
Neumarkt 9
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 107 €

 

nahe Hafen/Messe:

B&B Hotel Dresden
Weißeritzstraße 10
2 Sterne, untere Preisklasse ab 54 €

 

Neustadt:

Hotel Motel One Dresden Palaisplatz
Palaisplatz 1
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 59 €

Park INN by Radisson
Melanchthonstraße 2
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 60 €

 

nahe Flughafen:

DORMERO Hotel Dresden Airport
Karl-Marx-Straße 25
4 Sterne, untere Preisklasse ab 54 €