Einführung

Mit einem Business Center in Dortmund treffen Sie auf gute Ausgangsbedingungen für Ihre unternehmerischen Ambitionen. Dortmund ist das Handelszentrum Westfalens und ein wichtiger Wirtschaftsstandort in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Wenn Sie auf der Suche nach einem Unternehmensstandort und dem passenden Business Center in Deutschland sind, dann ist die größte Stadt des Ruhrgebiets und achtgrößte Stadt Deutschlands eine gute Option. Die 580.000 Einwohner Stadt liegt mitten in einer der größten europäischen Metropolregionen, der Metropolregion Rhein-Ruhr, die zu den wichtigsten Wirtschaftsräumen Deutschlands zählt. Der ehemalige Industriestandort hat sich zu einem der bedeutendsten Dienstleistungs- und Technologiestandorte entwickelt, und auch weitere Branchen, wie die Versicherungswirtschaft und der Einzelhandel sind stark vertreten. Mit 50.000 Studierenden, sechs Hochschulen und 19 weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen zählt Dortmund zu den größten Hochschulstandorten Deutschlands. Branchen wie die Biotechnik, der Maschinen- und Anlagenbau, die Logistik, Mikrosystemtechnik und Informationstechnik profitieren von der engen Zusammenarbeit mit Hochschulen wie der TU Dortmund und der Fachhochschule und Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer Institut. Unternehmen, die ihre Büros, Gewerbeflächen und Business Center in Dortmund haben, profitieren auch vom Messezentrum Westfallenhallen, in dem renommierte Messen wie die You, Creativa und Intermodellbau statt finden.

Die Westfalenmetropole gliedert sich insgesamt in zwölf Stadtbezirke: die drei Innenstadtbezirke West, Nord und Ost und 9 Bezirke, die sie ringförmig umgeben. Diese sind Eving, Scharnhorst, Brackel, Aplerbeck, Hörde, Hombruch, Lütgendortmund, Huckarde und Mengede. Das komplette Stadtgebiet und auch die vielen Business Center sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und auch per PKW oder Schienenverkehr gut erreichbar. Die ehemalige Hansestadt bietet zudem nach Feierabend vielfältige Freizeitmöglichkeiten in der Stadt und im Umland, darunter Theater, Oper, Konzerte, Kneipen, Clubs, Parks und Museen und natürlich den Fußball.

Geschichte

Dortmund blickt bereits auf eine über 1100 Jahre alte Geschichte zurück, in der die Stadt u.a. als Mitglied der Hanse im 14. Jahrhundert und später während des 19. und 20. Jahrhunderts als Zentrum der Industrialisierung und der Stahlindustrie eine wichtige Bedeutung hatte. Die westfälische Metropole zeigt eindrucksvoll, wie der erfolgreiche Strukturwandel von einer reinen Industriestadt in eine moderne Wirtschaftsmetropole gelingt. Große Unternehmen und innovative Startups, die im ganzen Stadtgebiet in Büros, Gewerbeflächen und Business Centern untergebracht sind, sind der beste Beweis.

Schon im 8.-10. Jahrhundert gewinnt die westfälische Siedlung Dortmund, die noch weit entfernt davon ist, eine Stadt zu sein, während der Sachsenkriege rasant an Bedeutung und wird sogar zum Austragungsort von wichtigen Hoftagen und schließlich zur Königspfalz. Erst im 12. und 13. Jahrhundert gelingt es dem Ort, sich aus der königlichen Umklammerung zu lösen, mittels weit reichender Privilegien durch die staufischen Könige wird Dortmund zur Reichsstadt. Als einzige Reichsstadt Westfalens und eine der größeren Mittelstädte besaß Dortmund damals bereits überregionale Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf seine wirtschaftliche Stärke und seine Mitgliedschaft im mächtigsten Handelsbund jener Zeit, der Hanse. Sowohl der Handel mit dem Ostseeraum, Flandern und England, als auch Kunst, Kultur und Gesellschaft der Reichsstadt florierten, und die westfälische Stadt erholte sich sogar von Rückschlägen wie der Pest und territorialen Auseinandersetzungen der lokalen Adligen.

Die konfessionellen Auseinandersetzungen des 16. und 17. Jahrhunderts spielten Dortmund übel mit. Die 1570 protestantisch gewordene Stadt unterstand dem katholischen Kaiser als Stadtherren und wurde daher im Dreißigjährigen Krieg von beiden konfessionellen Lagern als Feind angesehen. Die Zerstörung des Krieges und hohe Kriegsschulden führten zum wirtschaftlichen Ruin und zum Versinken in die politische Bedeutungslosigkeit. Der Niedergang kulminierte 1802 in dem Verlust der reichsstädtischen Eigenständigkeit und langjähriger Fremdherrschaft. Einen großen Einschnitt bedeutete die französische Revolution und die Ära Napoleon, die ehemalige westfälische Reichsstadt wurde als Hauptstadt des Ruhrdepartments wieder zu einem wichtigen Verwaltungssitz.

Seinen Status als Zentrum behielt Dortmund auch ab 1815 unter preußischer Herrschaft, während der die Stadt zum Verwaltungszentrum für den gesamten Steinkohlebergbau an Ruhr und Niederrhein wurde. Die einsetzende Industrialisierung war es, die der Stadt weiter auf die Beine half. Neben allmählich wachsenden Großbetrieben in der Brauindustrie, die die mittelalterliche Braukunst auf ein neues Level hob, führten neue technische Errungenschaften zur grundlegenden Weiterentwicklung der Kohle- und Eisengewinnung und des Bergbaus. Dortmund wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zum Zentrum der industriellen Entwicklung Westfalens und des Ruhrgebiets. Hochöfen, Fördertürme, Kohlenhalden und Fabriken schossen wie Pilze aus dem Boden. Auch die Bevölkerung machte einen Sprung von 6.000 Einwohnern 1832 auf 17.500 Einwohner 1856. 1875 waren es schon 57.742 und 1895 befand sich Dortmund mit 110.000 Einwohnern bereits an der Schwelle der Großstadt. Während der Erste Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft wieder viel Leid und Krisen bedeuteten, brachte die Zeit zwischen den zwei Weltkriegen sowohl politische und wirtschaftliche Krisen, als auch eine Blütezeit im Hinblick auf kulturelle und städtebauliche Entwicklungen. In diese Zeit fällt etwa der Bau des hoch frequentierten Dortmunder Flughafens und der Westfalenhalle.

Der Zweite Weltkrieg machte aus vielen der Gebäude ein Trümmerfeld. Da die Industriemetropole von den Alliierten als „Rüstungsschmiede“ eingeschätzt wurde, wurden weite Teile der Stadt zerbombt, 95 Prozent des Stadtkerns lagen in Schutt und Asche. Die Stadt musste sich ein weiteres Mal neu erfinden. In der Tat trieb man den Wiederaufbau zügig voran und die Stadt wurde aufgrund der weltweiten Nachfrage nach Stahl und Eisenprodukten in den 50er Jahren schnell zur größten Industriestadt der neuen Verwaltungseinheit Nordrhein-Westfalen. 1956 betrug die Bevölkerungszahl schon wieder 658.000 Einwohner. Allerdings machten veränderte Strukturen auf dem Energiemarkt der Industrie zu schaffen. Die Folge waren Massenentlassungen und die sukzessive Stilllegung von Schachtanlagen. Dortmund musste vor billiger Importkohle und preisgünstigem Mineralöl kapitulieren und sich vom Kohleabbau verabschieden. Einer ähnlichen Konkurrenz sah sich ab 1975 die Stahlindustrie ausgesetzt. Zwar verringerte sich die Beschäftigtenzahl im Industriesektor in jener Zeit drastisch, dafür vollzog sich auch in anderen Bereichen ein grundlegender Strukturwandel, der Dortmund bis heute prägt. Die Gründung der Dortmunder Universität 1968 und zahlreicher weiterer Hochschulen und Forschungseinrichtungen machte die Stadt dafür sukzessiv zum Wissenschafts- und Technologiestandort. Die Stadt wurde durch weitere städtebauliche Maßnahmen modernisiert, und so findet man heute unzählige große und kleine Unternehmen u.a. aus Information, Kommunikation, graphischem Gewerbe, Logistik und dem Dienstleistungssektor in den Büros, Business Centern und auf Gewerbeflächen der Stadt.

Infrastruktur

Dortmund ist der wichtigste Verkehrsknoten im östlichen Ruhrgebiet und Anziehungspunkt für das ländliche Umland. Von der günstigen Lage und hervorragenden Anbindung können auch Sie bei der Auswahl eines Business Centers vor Ort profitieren.

Die Westfalenmetropole ist mit dem Auto schnell und einfach erreichbar. Dazu tragen vor allem die durch die Stadt verlaufende B1 und der mehrspurige Innenstadtring bei. Von außerhalb führen sechs Autobahnen aus allen Himmelsrichtungen nach Dortmund: die A1 (Bremen-Köln), die A2 (Oberhausen-Berlin), die A40 (Dortmund-Venlo), die A42 (Dortmund-Kamp-Lintfort), die A44 (Aachen-Dortmund, Dortmund-Kassel) und die A45 (Dortmund-Aschaffenburg). Zusätzlich führen die vier Bundesstraßen B1, B34, B235 und B236 ans Ziel.

Auch über die Schiene besteht ein guter Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. Als einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte im deutschen Schienennetz verfügt Dortmund über einen ICE-Fernbahnhof und über 23 Regionalbahnhöfe und 25 S-Bahnhöfe.

Der Flughafen Dortmund im Osten der Stadt ist der drittgrößte Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen und ebenfalls eine gute Möglichkeit, die Stadt zu erreichen. Er setzt sich vor allem aus Billigfluggesellschaften, touristischem Linienverkehr, Geschäftsreiseverkehr und allgemeiner Luftfahrt zusammen und bedient zahlreiche europäische Destinationen, insbesondere in Osteuropa. Die Anreise per Schiff ist zwar eher unüblich, aber auch in der Binnenschifffahrt ist Dortmund über den Dortmund-Ems-Kanal mit dem Rhein und der Nordsee verbunden und kann einen der größten Kanalhäfen vorweisen.

Der Dortmunder Nahverkehr wird in der Hauptsache von der DSW21 im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr betrieben, die Anbindung des Business Centers Ihrer Wahl an das restliche Stadtgebiet und wichtige Ziele wie die Westfallenhallen, den Hauptbahnhof, Kompetenzzentren und Hotels ist in jedem Fall gewährleistet. Zum einen kann man sich mittels vier S-Bahnlinien, Regionalexpress und Regionalbahnen im Stadtgebiet fortbewegen. Zum anderen sorgt aber auch ein Netz aus acht innerstädtisch verlaufenden U-Bahnen für eine gute Anbindung im Nahverkehr. Ergänzt werden sie durch 73 Buslinien, die ein Streckennetz von 852,1 Kilometern bedienen. Die beiden Universitätsstandorte, das Stadtteil Eichlinghofen und den Technologiepark verbindet eine automatische H-Bahn.

Umkreis

Die Entwicklung der Stadt hat viele Business Center nach Dortmund gezogen. Business Center sind vollausgestatte Bürogebäude, in denen Mieter einfach und unkompliziert Büroräume anmieten können. Business Center bieten wahlweise möblierte oder unmöblierte Räumlichkeiten an. Mieter profitieren dabei von einer Vielzahl von Serviceangeboten in einem Business Center und so sind die Standorte ideal für Unternehmen, die sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren wollen.

Das Dortmunder Geschäftsleben spielt sich unweit der von uns vermittelten Business Center ab. Wenn Sie und Ihr Unternehmen mit dem Einzelhandel zusammenarbeiten, bietet sich ein Business Center in der Stadt an. Die populärste und umsatzstärkste Einkaufsstraße in Dortmund und dem übrigen Ruhrgebiet ist der Westenhellweg in der Innenstadt. Unterstützt wird die dichte Ansiedlung großer Einzelhandelsfilialen von großen Handelsketten wie Kaufhof und H&M, von Modegeschäften, Boutiquen, Fachgeschäften und Gastronomie dort durch vergleichsweise günstige Mietpreise. Weitere wichtige Einkaufsstraßen sind etwa der Ostenhellweg, Kaiserstraße und Brückstraße. Dort finden sich vor allem Geschäfte der günstigen und mittleren Preiskategorie. Das Brückstraßenviertel zeichnet sich zudem vor allem durch ein junges Publikum, zahlreiche Trendläden und internationale Gastronomie aus. Das unangefochtene Szene-Viertel der Stadt ist das sehr studentische Kreuzviertel in der westlichen Innenstadt, in dem sich Cafés, Kneipen, aber auch diverse kleinere Boutiquen und Einzelhandelsgeschäfte aneinanderreihen. Auch im Westen liegt die Rheinische Straße, die sich zum Kreativ-Quartier entwickelt hat. Höhere Prise findet man in der Kleppingstraße, die ebenfalls in der Innenstadt liegt und aus Modeläden, Boutiquen, Designergeschäften und Galerien besteht.

Auch einige Stadtteilzentren verfügen über eine eigene Fußgängerzone und bieten vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Die Stärke des Dienstleistungszentrums wird hier einmal mehr deutlich. Jenseits der Innenstadt stellt der Indupark im Dortmunder Westen ein wichtiges Einzelhandelszentrum dar, das u.a. großflächige Geschäfte wie IKEA und Decathlon beherbergt. Die Gastronomieszene hat sich zwischen Ostwallmuseum, Südwall und altem Markt besonders ausgeprägt. Weitere Gewerbe- und auch Industrieflächen finden sich u.a. am Büroboulevard B1, im TechnologiePark Dortmund und am Phoenix-Standort in Hörde. Gewerblich besonders interessant sind die alten Industriebrachen, die zu einem großen Teil in Gewerbeflächen umgewandelt wurden und werden. Im Westen der Stadtmitte rund um das Dortmunder U sind Logistik- und Handelsunternehmen angesiedelt. Auch um das ehemalige Stahlwerk Phoenix-Ost in Hörde finden sich einige Geschäfte und Unternehmen. Am Standort Phoenix-West ist nicht nur die MST.factory, die für den Bereich Mikrosystemtechnik eine tragende Rolle spielt, sondern auch weitere Unternehmen der Gastronomie und Dienstleistung.

Kaufkraft

Die Bevölkerung Dortmunds konzentriert sich vor allem auf den Innenstadtbereich, wobei insgesamt nur ein Sechstel des Stadtgebiets besiedelt ist. Die Besiedelung nimmt außerhalb des Innenstadtbereichs von Nord nach Süd und von West nach Ost ab. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung beträgt etwa 43 Jahre und liegt auch was die sonstige Altersstruktur betrifft im deutschen Durchschnitt. Vor allem durch die Industrialisierung und die Bedeutung als Zentrum der Kohle-, Bergbau- und Stahlindustrie spielten Einwanderer eine immer wichtigere Rolle. Der Ausländeranteil entspricht dem anderer Großstädte und setzt sich vor allem aus Türken, Polen, Griechen und Einwandern aus dem Rest der EU zusammen. Kaum davon zu trennen ist der deutlich höhere Migrantenanteil, der über 60 Prozent beträgt und wie auch andernorts steigt.

Insgesamt ist in Dortmund wie auch in anderen Städten des Ruhrgebiets die Kaufkraft gesunken. Damit eng zusammen hängt die Kaufkraftarmut, das Verhältnis von Einkommen und Alltagskosten wie Miete und Kinderbetreuung ist nicht ausgeglichen. Auf das Stadtgebiet verteilt variiert die Kaufkraft allerdings stark. Für die Wahl Ihres Standorts und des für Sie optimal gelegenen Business Centers oder Büros lohnt es sich, einen detaillierten Blick auf die stadtteilspezifische Ausprägung der Kaufkraft und Bevölkerungsstruktur zu werfen. Dass Dortmund ein Anziehungspunkt für das Umland und natürlich die gesamte Rhein-Ruhr-Region ist, spielt bei der Einschätzung der Kaufkraft ebenfalls eine Rolle und kann als gutes Argument für ein Business Center in Dortmund gelten. Nur auf die Stadt bezogen können vor allem die nördlichen Bezirke wie Eving, Lindenhorst, Nette, die nördliche Innenstadt und die Großsiedlung Scharnhorst-Ost als einkommensschwach eingestuft werden. Die nördlichen Stadtteile Husen, Kurl, Grevel, Holthausen und Brechten zeichnen sich hingegen durch einen hohen Einkommensdurchschnitt und niedrige Arbeitslosigkeit aus. Im Dortmunder Süden und Osten sind nur Hörde und Wickede Bezirke mit schwacher Kaufkraft.

Parkmöglichkeiten

Falls das Business Center Ihrer Wahl keine Parkplätze für Sie bereit hält, bietet die Stadt Dortmund Abhilfe. Über 10.000 öffentlich ausgewiesene Parkplätze stehen in Dortmund zur Verfügung. Es empfiehlt sich dem Parkleitsystem der Stadt Dortmund zu folgen. Es zeigt minutengenau, wo freie Parkplätze zu finden sind. Die Parkpreise im Innenstadtbereich variieren im Durchschnitt zwischen 1 und 3 Euro pro Stunde. Gegebenenfalls bietet sich die Nutzung von Park & Ride Anlagen und die Weiterfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr an, der das das Stadtgebiet gut erschließt.

Projekte und Stadtentwicklung

Die Stadtverwaltung versucht mit zahlreichen Bauprojekten und Modernisierungsmaßnahmen die positive Entwicklung der Stadt voranzutreiben. Insbesondere die Umwandlung der Industriebrachen in Gewerbe- und Büroräume und die Ansiedlung von Unternehmensclustern machen Dortmund als Standort für Ihre Büros in einem unserer Business Center interessant.

Eines der Großprojekte ist die Aufwertung der Nordstadt in der nördlichen Innenstadt, die ihr Image als sozialer Problembezirk ablegen soll. Mittels öffentlicher Fördermaßnahmen wurden dort etwa zur Förderung der Logistik- und IT-Branche der e-port-dortmund als Gründungs- und Kompetenzzentrum gebaut. Im Gange sind außerdem die Renovierung von Wohnungen, die Sanierung des Naturkundemuseums und die Eröffnung zahlreicher Geschäfte. Auch die EU-Initiative URBAN II unterstützt den Umbau des Stadtteils, ebenso wie viele Initiativen, Träger, Vereine und Kreative.

Eng mit der Nordstadt verbunden ist das Hafenviertel rund um die Speicherstraße. Hier soll ein Gründungscampus, schicke Bürogebäude und ein Bildungs- und Begegnungszentrum entstehen. Bei letzterem handelt es sich um ein Projekt mit dem Titel „Heimathafen“, das ein Förderzentrum für Zuwanderer wird und damit der Bedeutung von Zuwanderern für die Stadt Rechnung trägt.

Im Umfeld des Dortmunder U, das bereits 2010 fertiggestellt wurde, soll in den nächsten Jahren unter dem Titel „Unionviertel Kreativ“ die Ansiedlung junger kreativer Unternehmen unterstützt werden. Zur Förderung zählen vor allem die Raumerschließung und –-bewirtschaftung, Gründungsunterstützung und Qualifizierung sowie Kommunikation und kreativwirtschaftliche Impulsprojekte. Auch der Rest des Stadtteils rund um die Rheinische Straße wird im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ durch bauliche, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Maßnahmen weiterentwickelt, etwa im Bereich Wohnungsbau und Begrünung.

Ein auch in Zukunft wichtiges Projekt der Stadtentwicklung läuft unter dem Namen „Phoenix West“ in Hörde am Phoenixsee. Dort entstehen etwa 2.000 Wohneinheiten, ebenso wie Bürobebauung. Bis dato haben sich dort bereits 121 Firmen, vor allem aus den Bereichen Dienstleistung, Gastronomie, IT und Medien, mit 1200 Mitarbeitern niedergelassen. Fortschritte im Wohnungsbau sind auch im Quartier Westerfilde/Bodelschwingh  geplant. Auch eines unserer Business Center liegt in der Nähe des Phoenixsees.

Das größte infrastrukturelle Projekt ist zweifellos der Aus- und Umbau des Stadtbahnhofs unter dem Hauptbahnhof, in den bis 2019 37 Millionen Euro fließen sollen. Daneben ist das gesamte Stadtgebiet Maßnahmen zur Verbesserung und Modernisierung der Infrastruktur unterworfen. Die geplanten Bauprojekte dienen zu einem Großteil auch der Stärkung des Wirtschaftsstandorts Dortmund und die Verdichtung diverser Branchenstandorte machen die Stadt als Standort für Büros, Gewerbeflächen und Business Center sehr attraktiv.

Wirtschaft und Unternehmen

Der wirtschaftliche Schwerpunkt Dortmund ist lange nicht mehr nur die Industrie, die der Stadt lange als hauptsächlicher Wirtschaftsmotor diente. Die Beschäftigungslücke, die durch den Stellenabbau im Kohle- und Stahlindustrie sowie im Bergbau entstanden ist, soll durch einen umfassenden Strukturwandel geschlossen werden. Wenn Ihre Wahl auf ein Business Center in Dortmund fällt, steht Ihnen zahlreiche Branchen vor Ort zwecks Zusammenarbeit zur Verfügung. Als wirtschaftliche Schwerpunkte gelten die Bereiche Logistik, Mikrosystemtechnologie, Maschinen- und Anlagenbau, Informations- sowie Kommunikationstechnologien. Dazu kommen außerdem die Gesundheitswirtschaft, Biomedizin, Energietechnik. Den größten Anteil an der Dortmunder Wirtschaft hat mit über 70 Prozent der Dienstleistungssektor. Wenn Sie sich für eines unserer Business Center in Dortmund entscheiden, finden Sie also viele starke Unternehmen als potentielle Kooperationspartner vor.

Im Bereich Logistik hat nicht nur Ikea sein Europa-Distributionscenter in Dortmund gebaut, auch Logistikriesen wie Rhenus und DHL haben in der Westfalenmetropole Logistikzentren von europäischer Bedeutung. Über 800 Logistik-Unternehmen machen Dortmund zum führenden Logistikstandort Deutschlands und zu einer der wichtigsten Logistikdrehscheiben Europas.

Insbesondere wenn Ihr Unternehmen einen Technologie—Schwerpunkt hat, ist ein Business Center in Dortmund die richtige Wahl. Dortmund ist das größte deutsche Zentrum für Mikrosystemtechnik, welche sich vor allem in der MST.factory konzentriert. 26 Unternehmen mit über 1500 Beschäftigten und der IVAM Fachverband für Mikrotechnik haben ihren Sitz in der Stadt. Die Kommunikationsverarbeitung und Informationstechnologie ist mit über 100 Unternehmen und 12.000 Beschäftigten repräsentiert. Zwei der 25 größten IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen, die Adesso AG und Materna GmbH, haben Dortmund als Standort gewählt. Unterstützt wird der Schwerpunkt durch die TU Dortmund, Fachhochschule und das IT-Center Dortmund, die wichtige Ausbildungsstätten für die Branche sind. Durch sich auch ein Netzwerk von Startup-Unternehmen herausgebildet. Zu nennen wäre hier etwa das Startup Baby-Market, das zu den größten und ältesten Online-Shops in Deutschland gehört und mittlerweile zu den führenden Anbietern für Baby- und Kinderausstattung zählt.

Die Hochschulstruktur kommt auch weiteren technologischen Schwerpunkten der westfischen Metropole zugute: Für den Maschinen- und Anlagenbau ist Dortmund der größte deutsche Standort ist. Führende Unternehmen wie WILO.SE, der weltweit führende Hersteller für Pumpensysteme in der Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik, die KHS GmbH, ABP Induction Systems GmbH, ThyssenKrupp haben ihren Hauptsitz in der Stadt. Die Energietechnik ist ebenfalls stark vertreten. Zu den ansässigen Unternehmen im Bereich Gasnetz, Verteilernetz und Übertagungsnetz zählen die Amprion GmbH als zweitgrößter Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland und der Schweiz, RWE Vertrieb, Thyssengas, Progas und die Westnetz GmbH. In diesem Bereich findet sich auch der größte Arbeitgeber der Stadt, die Dortmunder Stadtwerke (DSW21), die über 3000 Menschen beschäftigen. Die starke Position Dortmunds als Technik-Zentrum wird noch durch den Technologiepark Dortmund unterstützt, in dem über 8500 Beschäftigte in etwa 280 Unternehmen arbeiten. Im Zentrum ist auch das BioMedizinZentrumDortmund beheimatet, das im Bereich Biomedizin und Biotechnologie wichtige Forschungsarbeit leistet.

Es sind außerdem viele deutsche Versicherer in der Dortmund zu finden. Neben der Signal Iduna-Gruppe und der Continentale Krankenversicherung, die zu den 20 größten Versicherungsunternehmen Deutschlands gehören, sind hier etwa die AOK Nordwest, die Bundesinnungskrankenkasse Gesundheit und die VKH Vorsorgekasse Hoesch Dortmund zu nennen.

Hotels und Hostels

Im Folgenden finden Sie eine Liste verschiedener großer Hotels in strategisch guter Lage, die für die Unterbringung von Geschäftskunden oder Firmenmitarbeitern in der Nähe der von uns angebotenen Business Center gut geeignet sind.

Radisson Blu Hotel Dortmund
Am Westfalenpark, 1,6 km von den Westfalenhalle, gratis W-LAN, Wellness-Bereich
An der Buschmühle 1, 44139 Dortmund

Mercure Hotel Dortmund City
Innenstadt West, gratis W-LAN, 11 Minuten vom Dortmunder U
Kampstraße 35-37, 44137 Dortmund

City Hotel Dortmund
6 Minuten von Dortmund Hbf, kostenloses Frühstück
Grafenhof 6, 44137 Dortmund

Tryp Dortmund Hotel
Am TechnologiePark, 10 Minuten von der Uni, gratis W-LAN
Emil-Figge-Straße 41, 44227 Dortmund

Hotel NH Dortmund
Am Hauptbahnhof, gratis W-LAN, Sauna, Fitness
Königswall 1, 44137 Dortmund

Hotel Esplanade
Gratis W-LAN, Sauna, Fitness
Burgwall 3, 44135 Dortmund

Hotel Ibis Dortmund City
Budget Hotel, Gratis W-LAN,
Märkische Str. 73, 44141 Dortmund