Einführung

Aufgrund der Lage am östlichen Rand des Ruhrgebiets präsentiert sich die Stadt Dortmund als Tor zur Metropolregion Rhein-Ruhr. Mit rund 600.000 Einwohnern befindet sie sich zusammen mit Köln, Düsseldorf und Essen unter den Top 10 der größten Metropolen Deutschlands. Ehemals eine wichtige Reichs- und Hansestadt, entwickelte sich Dortmund im Zuge der Industrialisierung zu einem Zentrum der Schwerindustrie und der Bierherstellung. Bald schon von der Strukturkrise geplagt, wandelte sich die Stadt schließlich zu einem zukunftsfähigen Standort für Technologie, Wissenschaft, IT und Logistik. Auch die Versicherungswirtschaft und der Einzelhandel haben hier Fuß gefasst und tragen zu der neuen Prosperität Dortmunds bei – immerhin gilt der Westenhellweg als eine der meist frequentierten Shoppingmeilen in der Bundesrepublik. Die teilweise noch bestehenden Industriebrachflächen bieten der Stadt derweil ein enormes Entwicklungspotenzial, um mehr Einwohner anzulocken, die Lebensqualität zu verbessern und die Wirtschaft zu diversifizieren. Gerade die Gründerszene fühlt sich in Dortmund sehr wohl. Während die Hochschullandschaft mit rund 50.000 Studierenden ein großes Angebot an jungen, motivierten Fachkräften sicherstellt, kümmert sich die städtische Wirtschaftsförderung um begünstigende Rahmenbedingungen. Dortmund als Technologiestandort für den Mittelstand blickt dabei auf eine fast 40 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte zurück. Die Stadt schreitet unaufhaltsam voran und adressiert ihre gesellschaftlichen und ökonomischen Brennpunkte schnell, gezielt und effektiv. Dortmund ist sozusagen der lebende Beweis dafür, dass der ehemals verhöhnte Ruhrpott mittlerweile ein hoch attraktiver, moderner Unternehmensstandort ist.

Dortmund besitzt mit dem internationalen Flughafen, dem Messe- und Kongresszentrum “Westfalenhallen” und dem Binnenhafen einen ausgezeichneten Standortvorteil. Der Binnenhafen am Ende des Dortmund-Ems-Kanals war früher ein Umschlagsplatz für Kohle, Erz und Getreide. Heutzutage dient er hauptsächlich der Versorgung der Rhein-Ruhr-Region, die immerhin über 5 Millionen Einwohner zählt. In den zehn Hafenbecken werden jährlich etwa 3 Tonnen an Containern, Baustoffen, Mineralölen und sonstigen Schiffsgütenr umgeschlagen.
Während historische Denkmäler im Stadtbild weitgehend fehlen, besticht Dortmund durch seinen Industriekultur-Charme, die große Anzahl an zeitgenössischen Museen, idyllische Grünflächen sowie den urbanen, multikulturellen Flair. Über 700.000 Gäste strömen jährlich in die Stadt und realisieren mehr als 1,1 Millionen Übernachtungen.

Ehrgeizige, weltoffene und innovative Unternehmer finden in den Büros in Dortmund einen hervorragenden Standort. Die Business Parks, Bürogebäude und Gewerbegebiete entlang der Hauptverkehrsachsen eröffnen Ihnen Zugang zum gesamten Ruhrgebiet, während Sie von einem großen, hauptsächlich nach Osten expandierenden Einzugsgebiet profitieren. In den Büros in der Innenstadt genießen Sie besonders viel Kundennähe, vielseitige Freizeitmöglichkeiten und einen schnellen Anschluss an alle Stadtbezirke, während die repräsentative Adresse bei Kunden und Partnern einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Geschichte

Im heutigen Altstadtkern von Dortmund kreuzten sich schon in der spätantiken bis frühmittelalterlichen Zeit zwei bedeutende Transport-, Handels- und Militärswege, die Köln und Münster sowie Duisburg und Soest miteinander verbanden. Die erste schriftliche Erwähnung von Dortmund als „Throtmanni“ datiert auf die Zeit zwischen 800 und 884. Dortmund wurde schon bald danach zur Königspfalz mit einer kleinen befestigten Siedlung voller Händler und Handwerker. Um das Jahre 1200 erreichte die Stadt dann die Ausdehnung der heutigen, von der Ringstraße eingerahmten City. Die 82ha große Fläche sollte den Dortmundern bis zum Einsetzen der Industrialisierung reichen. Durch Krisen, Fehden und Kriege verlor die Stadt nämlich ab dem 14. Jahrhundert und insbesondere infolge des Dreißigjährigen Krieges an wirtschaftlicher Bedeutung. Die Reichsstadt wurde zum  Ackerbürgerstädtchen, das Ende des 18. Jahrhunderts gerade einmal 4.500 Einwohner und etwas über 1.000 Haushalte zählte. Das Stadtbild war von ungepflasterten Straßen, Fachwerkhäusern und vier große Kirchen geprägt. Bald darauf wandelte sich Dortmund allerdings zur Industriestadt: Zechen zur Kohleförderung entstanden, Stahlverarbeitungsbetriebe sprossen aus dem Boden, die Eisenbahn dampfte an den Häusern vorbei und Schiffe fuhren in den neuen Hafen am Ende des Dortmund-Ems-Kanals ein. Nicht zuletzt durch die Eingemeindungen umliegender Städte wuchs Dortmund rasant an, was natürlich auch zu vielen sozialen Brennpunkten führte.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Dortmunder Altstadt zu 98% zerstört. Infolge des weit verbreiteten Wunsches, sich von den Grundrissen der mittelalterlichen Stadt loszulösen, blieb vielen historischen Gebäuden der Wiederaufbau verwehrt. Schon 1950 erblickte der fünfhunderttausendste Dortmunder das Licht der Welt. Die geschäftige Industriestadt erfreute sich an einer niedrigen Arbeitslosenquote und lockte vermehrt auch Zuwanderer aus dem Osten an. Dabei war Dortmund nicht nur die Stadt der Kohle und des Stahls, sondern auch des Bieres. Der wirtschaftliche Boom sollte allerdings nicht lange anhalten: In den 60er, 70er und 80er Jahren sank die Rate der Kohleförderung kontinuierlich ab. Die Entlassung von Tausenden von Mitarbeitern und die endgültige Schließung aller Zechen bestimmten wie im restlichen Ruhrgebiet die Strukturkrise in Dortmund.         

Als Reaktion darauf wurden Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Technologiezentren und kulturelle Einrichtungen gegründet. Dortmund war von nun an auf dem besten Weg zum Wissenschaftsstandort. Heutzutage prägt die Architektur der 70er bis 00er Jahre das Stadtbild. Als Zentrum der Information und Kommunikation und als zukünftige Software- und Multimediahochburg ist Dortmund heutzutage ein favorisierter Unternehmensstandort in Nordrhein-Westfalen.   

Infrastruktur

Das 280km² große Stadtgebiet von Dortmund wird grob von den Bundesautobahnen A1, A2 und A45 eingerahmt. Die von der holländischen Grenze kommende A40, die durch das gesamte Ruhrgebiet führt, leitet Sie auf direktem Wege zum Messegelände, während der Autobahnzubringer der A45 an den Hafen im nördlichen Innenstadtgebiet heranführt. Dank der hervorragenden verkehrlichen Anbindung erreichen Sie Ihr Büro in Dortmunds City innerhalb von 25 Minuten von Bochums Innenstadt und innerhalb von nur 35 Minuten von Essen aus. Nach Münster sind es etwa 50 Minuten Fahrt und nach Düsseldorf sollten Sie knapp eine Stunde einplanen. 
Innerhalb von Dortmund sind insbesondere die am Flughafen vorbeiführende B1 (als Bindeglied zwischen der A40 im Westen und der A44 im Osten), die durch das östliche Stadtgebiet verlaufende B236 sowie die den Innenstadtkern erschließende B54 von Bedeutung. Das Hin- und Herpendeln zwischen Ihrem Büro am Altstadtring (B54) und der Messe nimmt dadurch nur etwa 5 Fahrtminuten in Anspruch; zum Flughafen gelangen Sie innerhalb von 15 Minuten. Die Büros an der B54 und an der B1 überzeugen insgesamt mit einer verkehrsgünstigen und doch zentrumsnahen Lage.

Dortmunds Hauptbahnhof befindet sich nördlich des Altstadtrings und bietet häufige Fernzugverbindungen Richtung Hannover, Duisburg/Düsseldorf, Münster/Bremen sowie Wuppertal/Köln an. Regionalzüge und vier S-Bahn-Linien verbinden die City mit Bochum, Castrop-Rauxel, Hamm, Unna und Witten. Acht Stadtbahnlinien und über 70 Buslinien sorgen für die Anbindung Ihres Büros an sämtliche Stadtteile und Quartiere. Zur Messe verkehren die U45 und die U46. Ihr Büro an der B1 erreichen Sie mittels der Linie U47, und die U41 bringt Sie an die Haltestellen entlang der B54 im nördlichen Stadtgebiet. Der Hauptbahnhof ist mittels Express-Bus an den Flughafen angebunden. Mit dem interaktiven Netzplan können Sie Ihre umweltschonende Anreise zu den Büros in Dortmund planen.

Der Dortmund Airport 21 im östlichen Stadtteil Wickede entwickelte sich zum drittgrößten Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen. Dabei machen Billigfluggesellschaften wie RyanAir, EuroWings und Wizz Air den Großteil des Flugbetriebes aus. Etwa 1,9 Millionen Passagiere verteilen sich auf über 21.000 Flugbewegungen pro Jahr. Nach München, Kattowitz, London und Bukarest bestehen zahlreiche Verbindungen.

Umkreis

Ob am idyllischen Phoenix-See, in der geschäftigen City, in 1a-Lage nahe der Messe oder im Gewerbegebiet am Flughafen – Dortmunds Büros bestechen durch eine moderne Bauweise, eine praktische Innenraumaufteilung, lichtdurchflutete Räume und eine einwandfreie Erreichbarkeit mit PKW, Bus und Bahn. In einer Zeit, in der immer mehr Wirtschaftsprozesse im digitalisierten Dienstleistungssektor ablaufen und wachsende Unternehmen einer effizienten Verwaltung und Organisation bedürfen, sind Büros wichtiger denn je. Vom frisch gebackenen Akademiker, der sich selbstständig macht, über das Mediendesignteam bis hin zur Kundensupport-Abteilung des expandierten Familienbetriebs – es gibt die vielfältigsten Gründe, einen Büroraum in Dortmund zu nutzen.

Konventionelle Büros besitzen gegenüber den immer populärer werdenden Business Centern viele Vorteile. Die langfristigen Mietverträge geben Ihnen Sicherheit und verleihen dem Unternehmen Stabilität – Ihr Büro ist Ihr fester Arbeitsplatz, an dem Sie sich einrichten und wohlfühlen können. Immerhin verbringen Sie und Ihre Mitarbeiter dort einen Großteil des Tages. Sie sollten daher in den Genuss von genau denjenigen Geräten, Installationen, Möbeln und Services kommen, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die fertig eingerichteten Räumlichkeiten der Business Center können für spontane und kurzfristige Ansiedlungen durchaus praktisch sein, doch bleiben dabei die Individualität, Entscheidungsfreiheit und Wandelbarkeit auf der Strecke. Nicht so bei einem konventionellen Büro. Auch zahlen Sie nicht für Extra-Leistungen, die Sie vielleicht gar nicht einfordern werden. Gäste dürfen Sie jederzeit in einem vollkommen privaten und personalisierten Ambiente empfangen. Darüber hinaus grenzen Sie sich als Mieter eines konventionellen Büros in Dortmund von den Start-Ups und budgetlimitierten Betrieben in den Business Centern ab und setzen ein Statement. Ihr Arbeitsplatz bestimmt zu einem erheblichen Maße den Erfolg in Ihrem Arbeitsalltag und formt die Identität Ihres Unternehmens mit. Deshalb ist es umso bedeutender, ein Büro zu wählen, das zu Ihren Leitlinien und Ihrer Arbeitsethik passt, während es genügend Freiraum zur Verwirklichung und Entfaltung lässt. 

Die traditionelle Einkaufsmeile Dortmunds – der Westenhellweg – sieht pro Stunde etwa 9.000 Passanten, die an den Boutiquen, Traditionsläden, Elektronikgeschäften, Kreativ-Shops und Modehäusern vorbeibummeln. Damit liegt der Westenhellweg auf Platz 6 der meistfrequentierten deutschen Einzelshandelsstraßen. Jenseits der Kreuzung mit der Hansastraße führt der Ostenhellweg an weiteren konsumorientierten Geschäften vorbei.

Natürlich erstreckt sich das Shoppingparadies in der Dortmunder City auch südlich und nördlich dieser Ost-West-Achse. Richtiges Boulevardfeeling bekommen die Besucher z.B. auf der von alten, hohen Bäumen gesäumten Kleppingstraße oder der erst kürzlich umgewandelten Kampstraße. Besonders beliebt bei dem jungen Publikum ist das Brückstraßenviertel in der nördlichen Altstadt. Hier finden sich Trend- und Szeneläden, international orientierte Gastronomieerlebnisse, Clubs, ein Kino und das moderne Konzerthaus. Im Südosten der Altstadt, direkt an den Westenhellweg angrenzend, belebt die THIER-Galerie den regionalen Einzelhandel. 2011 wurde das circa 150 Läden umfassende Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Gelände einer Brauerei eröffnet.

 

Neben den Einzelhandelsflächen und den großen, traditionsreichen Industriegebieten Westfalenhütte, Fredenbaum, Union und Oberdorstfeld weist Dortmund zahlreiche Gewerbegebiete (in dieser Karte lila markiert) am Innenstadtrand und Stadtrand auf. Sie alle haben dank der Lage an einer Autobahn und/oder Bundesstraße eine hervorragende Verkehrsanbindung gemeinsam. Sondergebiete (in der Karte orange markiert) umfassen das Messegelände Westfalenhallen, den Hafen, das IKEA Distributionszentrum sowie den Wissenschafts- und Technologiecampus südlich der A40. Dort schließen sich etwa 300 Unternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern an das Gelände der Technischen Universität, der Fachhochschule und diverser Forschungseinrichtungen (u.a. zwei Leibniz-Institute, ein Max-Planck-Institut und zwei Fraunhofer-Institute) an.  

Kaufkraft

Als Oberzentrum des östlichen Ruhrgebiets versorgen die Geschäfte in der Dortmunder Innenstadt etwa 1,5 Millionen Menschen. Die überdurchschnittliche Anziehungskraft auf Menschen aus umliegenden Landkreisen spiegelt sich in der erfreulich hohen Einzelhandels-Zentralitätskennziffer von 121,3 wider. Das Einzugsgebiet reicht dabei bis nach Hagen, Unna und Bergkamen. Die Kaufkraft der Dortmunder wiederum liegt mit 91,4 leicht unterhalb des gesamtdeutschen Durchschnitts. Allerdings ist dies ein vergleichbar hoher Wert im Ruhrgebiet, welches sich teilweise noch immer von dem Strukturwandel der 70er und 80er Jahre erholt.

Dortmunds Geburtenrate liegt unterhalb der Sterberate. Diese negative Entwicklung wird jedoch durch den hohen Wanderungszuschuss von etwa 6.000 bis 9.000 Personen pro Jahr mehr als ausgeglichen. Ende 2016 knackte Dortmund wieder die 600.000-Einwohner-Marke – seit dem Höchststand 1965 war die Bevölkerung kontinuierlich gesunken, bis sich 2013 eine Trendkehr anbahnte. Der Ausländeranteil von Dortmund liegt vergleichsweise hoch. Dabei konzentrieren sich die Migranten ohne deutschen Pass auf die Innenstadt-Nord zwischen dem Hafen und dem Industriegebiet Westfalenhütte. Im Stadtteil Nordmarkt-Ost leben mittlerweile sogar mehr Ausländer als Deutsche. Sehr niedrige Ausländeranteile weisen dagegen die Stadtrandlagen, insbesondere die Bezirke Brackel, Aplerbeck und Hombruch, auf. Die Arbeitslosenquote in Dortmund lag 2016 bei 11,8 %.

Dortmund sieht Jahr für Jahr Verbesserungen am Arbeitsmarkt. Die räumlich starke Segmentierung der nicht-deutschen Passinhaber und die folgliche Herausbildung von „Migrantenhochburgen“ in der nördlichen Innenstadt stellen eine Herausforderung für die Integrationsarbeit und die Stadtentwicklung dar. Allgemein verzeichnet Dortmund eine gutbürgerlich geprägte, mittelständische und multikulturelle Klientel. Dazu kommen etwa 50.000 Studierende, die eine der sechs Hochschulen besuchen, sowie mehrere Tausend Mitarbeiter im Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Parkmöglichkeiten

Dortmunds Parkhäuser besitzen ein zunächst leicht undurchsichtiges Preisschema. Die Stundenpreise variieren ja nach Parkdauer, belaufen sich jedoch für einen ganzen Arbeitstag auf maximal 12 Euro. Monatskarten sind für 94,50 Euro erhältlich. Damit genießen Sie eine praktische Alternative, falls Ihr favorisiertes Büro in der Dortmunder City keine privaten Stellmöglichkeiten aufweist.

Dies sind nur einige der preiswerten und zentralen Parkmöglichkeiten:

Friedensplatz, Südwall 2                                                                                            1h 1,50 € - 4h 5,50 € - max. 12 €
Stadttheater, Kuhstraße 12                                                                                                            1h 1,50 € - 4h 5,00 € - max. 10 €
Westentor, Schmiedingsstraße                                                                                 1h 1,50 € - 4h 3,50 € - max. 7 €
Konzerthaus, Burgwall                                                                                              1h 1,60 € - 4h 3,90 € - max. 9 €

Mit dem Parkleitsystem finden Sie schnell freie Plätze in der Nähe Ihres Büros und anderer wichtiger Business-Areale in Dortmund.

Projekte und Stadtentwicklung

Die Initiative “Stadterneuerung Nordstadt” sieht für die Quartiere Hafen, Nordmarkt und Borsigplatz über 20 Einzelprojekte vor. Diese gehören den drei übergeordneten Programmschwerpunkten “Neue Urbanität und Image”, “Lokale Ökonomie/Beschäftigung” sowie “Soziale und ethnische Integration” an. Im Rahmen dieser Maßnahmen gilt es unter anderem, den öffentlichen Raum zu verschönern und das innenstadtnahe Wohnen zu verbessern, Existenzgründungen zu fördern und bestehende Gewerbe zu unterstützen sowie die Bildungslandschaft zu optimieren und sozialen Randgruppen zu helfen.

Der PHOENIX-See und der 115ha große Technologiepark PHOENIX-West im Stadtbezirk Hörde entstanden seit 2007 als Vorzeigebeispiel für eine Nutzungsumwandlung ehemaliger Stahlwerksareale. Rund um den künstlichen See und westlich des Wohngebiets Hörde sprießen seitdem Quartiere, Wohnhäuser, Büros, Gründer- und Kompetenzzentren, Naherholungsflächen und Gewerbehallen aus dem Boden. Die beiden Umgestaltungsflächen sind seit 2013 durch eine Brücke miteinander verbunden. Der 60ha große PHOENIX-Park gilt zudem als Verbindungsglied zwischen dem Westfalenpark, dem Botanischen Garten Rombergpark und dem Naturschutzgebiet Bolmke.

Abgesehen davon konzentriert sich Dortmund derzeit voll und ganz auf den Wohnungsbau. Immerhin wächst die ehemals schrumpfende Stadt seit einigen Jahren wieder kräftig. Dabei steigt die Nachfrage insbesondere im unteren Marktsegment, sprich für Familien mit mehreren Kindern und für Single-Haushalte. Die Neubauten sollen also vorrangig Senioren, Studenten, Alleinlebende, große Familien und Asylsuchende ansprechen, wobei es auch Projekte im mittleren bis oberen Marktsegment gibt. Die Umnutzung von Industriebrachen, sprich ehemaligen Stahlwerks- und Brauereigeländen, hat dabei Vorrang.

Wirtschaft und Unternehmen

Dortmunds weitläufige Brachflächen ehemaliger Industriestandorte boten und bieten noch heute ein enormes Entwicklungspotenzial. Die Stadt nutzte bislang einige der Areale, um moderne Gewerbegebiete zu entwickeln, zukunftsfähige, technologie-orientierte Betriebe anzusiedeln, Erholungsflächen zu schaffen und urbanen Wohnraum zu offerieren. Mit aktuell 40 Unternehmen, die dem Mikrotechnik-Cluster angehören und sich räumlich im Technologiepark PHOENIX-West konzentrieren, ist Dortmund der größte deutsche Mikrotechnik-Standort. Daneben zählen die Kompetenzfelder Logistik, ITK-Technologien, Gesundheitswirtschaft, Biomedizin, Robotik und Energietechnik zu den neuen führenden Branchen, die zunehmend Arbeitsplätze schaffen. Dabei begann Dortmund rechtzeitig, in diese Zukunftsbranchen zu investieren. 1986 wurde die Universität gegründet, 1984 eines der ersten deutschen Technologiezentren gegründet und 1988 der angrenzende Technologiepark für die Ansiedelung von über 200 Unternehmen freigegeben. 1997 wandelte sich dann das ehemalige Kasernenareal an der B1 zum Dienstleistungsstandort “stadtkrone ost” um. Dortmund wurde nicht ohne Grund vielfach für seinen erfolgreichen Strukturwandel gelobt. Auch auf dem riesigen Industrieareal der Westfalenhütte soll neben dem nunmehr begrenzten industriellen Kern ein Logistikpark entstehen. Schon jetzt besitzt Dortmund als Tor zur Rhein-Ruhr-Region zahlreiche Distibutionszentren und gilt als deutscher Digital Hub. Darüber hinaus haben bedeutend viele Unternehmen aus der Versicherungswirtschaft ihren Hauptsitz in Dortmund. Mit präsenten Firmen wie WILO SE, KHS GmbH und ABP Induction Systems gilt die Stadt weiterhin als ein beachtenswerter Standort für den Anlagen- und Maschinenbau. Die Dortmunder Actien-Brauerei (DAB-Bier) ist die einzige heute noch bestehende Brauerei.

Dank gezielter Förderungen und Initiativen der Stadt sowie der Kooperation mit den universitären Bildungseinrichtungen hat sich Dortmund zu einer Hochburg für Start-Ups entwickelt. Nirgends sonst im Ruhrgebiet werden so viele Dienstleistungsbetriebe neu gegründet wie hier. Die Jung-Unternehmer dürfen sich unter anderem auf die breite Verfügbarkeit von Kompetenzzentren freuen. Dazu zählen das BioMedizinZentrum (Biomedizin und -informatik), die B1st-Software-Factory (IT), der e-port-Dortmund (Logistik und IT), die MST.factory dortmund (Mikro- und Nanotechnik) und weitere.

Hotels und Hostels

An der Messe:

B&B Hotel Dortmund Messe
Wittekindstraße 106
2 Sterne, mittlere Preisklasse ab 69 €

Steigenberger Hotel Dortmund
Berswordtstraße 2
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 89 €

 

Innenstadt-Ost:

Stay City Hotel
Paderborner Str. 79
3 Sterne, untere Preisklasse ab 54 €

Ambiente Hotel
Am Gottesacker 70
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 90 €

 

Altstadt/Hauptbahnhof:

Novum Hotel Excelsior
Lange Str. 1-3
3 Sterne, untere Preisklasse ab 49 €

Hotel NeuHaus
Agnes-Neuhaus-Straße 5
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 69 €

Mercure Hotel Dortmund Centrum
Olpe 2
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 79 €

Hotel NH Dortmund
Königswall 1
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 86 €

 

Dortmund West:

Ibis Styles Dortmund West
Am Apelstück 2
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 67 €