Einführung

Mittig zwischen Essen und Dortmund gelegen, ist Bochum eines von fünf Oberzentren des Ruhrgebiets und zählt aktuell über 370.000 Einwohner. Während die Stadt einerseits einen legendären Ruf als Herbert Grönemeyers Heimat genießt, haftet ihr andererseits der zweifelhafte Ruhm als Schauplatz der niedergehenden Industriekultur in Deutschland an. Das kleine Städtchen erlebte in Folge des Kohlebergbaus einen rasanten Boom. Der Bochumer Verein schrieb mit seiner Innovation, Stahl in Formen zu gießen und dadurch z.B. Glocken herzustellen, Geschichte. Jahrzehnte nach dem Niedergang des Bergbaus gerieten dann die Produktionsstätten von Nokia und Opel ins Wanken – Zehntausende von Arbeitsplätzen gingen verloren. Doch wer nach wie vor dieses Bild mit Bochum assoziiert, hat die Geschichte der Stadt nicht weiterverfolgt: Seit vielen Jahren werden Industriebrachen wiederverwertet, neue Gewerbegebiete entwickelt, Unternehmen angelockt, Innovationen gestärkt, Gründer gefördert, Fachkräfte ausgebildet und neue Rekorde erzielt. Heutzutage profitiert die Stadt besonders in touristischer und kultureller Hinsicht von ihrer reichhaltigen Industriegeschichte, während Stationen wie das Deutsche Bergbaumuseum, das Bermuda3eck, das Musical Starlight Express und das Schauspielhaus überregional bekannt sind. 2016 registrierten die Beherbergungsbetriebe in der Stadt 373.710 Gästeankünfte.

Die Wirtschaft konzentriert sich derweil zunehmend auf moderne Dienstleistungen sowie innovative und technologie-intensive Branchen. Bochum hat seine acht Hochschulen, darunter die Ruhr-Universität als eine der größten deutschen Universitäten, und die daran angeschlossenen Forschungszentren als maßgebenden Standortfaktor entdeckt. Heutzutage ist die Stadt eine primäre Anlaufstelle für Unternehmen aus der Kreativwirtschaft, der Gesundheitswirtschaft und der IT-Branche, während der Produktionsstandort Bochum durchaus seinen Reiz bewahrte. Initiativen zur Schaffung eines attraktiven Wohnumfelds, zur Förderung der voranschreitenden Digitalisierung und zur Stärkung des Einzelhandels und des unternehmerischen Mittelstands leiten in Bochum eine neue Ära der Prosperität ein.

Die Büros in Bochum sind so vielseitig und wandelbar wie die Stadt selbst. Ob urbaner Flair im Szeneviertel, ein Prestigestandort in der City-Shopping-Meile, eine schnelle Autobahnanbindung im Bezirk Mitte, eine attraktive Nachbarschaft im Gewerbegebiet oder eine beruhigte Lage in der dörflichen Wohngegend – Bochum Büros lassen Ihre Wünsche Wirklichkeit werden. 

Geschichte

Bochums Innenstadt liegt am Schnittpunkt zweier historischer Fernstraßen. Obwohl die Siedlungsgeschichte im Raum Bochum bis weit in die Jungsteinzeit reicht, beginnt die Geschichte der Stadt um 800, als Karl der Große hier einen Reichshof errichten ließ. Im Jahr 1041 folgte die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung „Cofbuokheim“ und 1321 verlieh man dem Ort die Stadtrechte. Bochum verfügte darüber hinaus über ein freies Gericht und die Erlaubnis, jährlich drei Pferde- und Krammärkte abzuhalten. Dennoch sah sich die städtische Entwicklung durch kämpferische Auseinandersetzungen, schwierige politische Verhältnisse, Seuchen und Brände gehemmt.

Bis ins 19. Jahrhundert blieb Bochum ein kleines Ackerbürgerstädtchen – dann begann der durch Industrialisierung und Bergbau hervorgerufene Aufschwung. Die Kohlevorkommen in Bochum waren schon seit über zwei Jahrhunderten bekannt; 1735 zählte man 25 Kohleflöze. Als 1801 auf der Zeche Vollmond die erste Dampfmaschine eingesetzt wurde, erzielte der Bergbau den entscheidenden Durchbruch. Schon bald entwickelte sich ein weiterer Wirtschaftszweig: Die Eisen- und Stahlerzeugung bzw. -verarbeitung. Die erste Gussstahlglocke als Ergebnis des in Bochum erfundenen Stahlgusses schaffte es 1867 zur Pariser Weltausstellung. Zu dieser Zeit lebten etwa 28.000 Menschen in der Stadt. Die Ansiedlung weiterer Betriebe der Stahl- und Eisenindustrie und chemischen Industrie, die folgliche Zuwanderung von Arbeitskräften und zuletzt mehrere große Eingemeindungen führten zu einem raschen Anstieg der Bevölkerung. 1929 galt Bochum längst als Großstadt mit über 320.000 Einwohnern.

Die beiden Weltkriege unterbrachen den wirtschaftlichen Aufschwung, der sich allerdings in den Nachkriegszeiten schnell wieder einpendelte. Doch schon 1960 begann das folgenschwere Zechensterben, das innerhalb von dreizehn Jahren alle 17 Anlagen verschwinden ließ. Dadurch gingen 60.000 Arbeitsplätze verloren. Glücklicherweise befand sich Bochum schon mitten im Strukturwandel: Die Adam Opel AG siedelte sich mit drei Werken in der Stadt an, das Einkaufszentrum Ruhr-Park auf „der grünen Wiese“ förderte den Einzelhandel, die Ruhr-Universität öffnete ihre Pforten und insgesamt schufen 115 neue Betriebe etwa 40.000 Arbeitsplätze. 1975 schlossen sich Bochum und das benachbarte Wattenscheid dann zur „neuen Stadt Bochum“ zusammen, die sich ihrerseits 1993 mit drei weiteren Städten zur Region Mittleres Ruhrgebiet zusammenschloss. In rezenten Jahren sorgten die Schließung des Nokia-Werks und der Opel-Werke für Missmut unter der arbeitenden Bevölkerung. Allerdings sorgte sich die Stadt schnell um eine alternative Wertschöpfung der Industriebrachen und die Neuansiedlung weiterer Unternehmen.

Infrastruktur

Bochums 145km² großes Stadtgebiet wird von den Bundesautobahnen A40, A43 und A44 sowie der Lokalautobahn A448 erschlossen. Dadurch genießen Sie eine optimale Verbindung zwischen Ihrem Büro und den umliegenden Großstädten der Rhein-Ruhr-Region wie Dortmund, Wuppertal, Essen und Düsseldorf. Zusammen mit dem Nordhausen-Ring und dem Sheffield-Ring bilden die A40 und die A448 eine praktische Ringstraße um Bochums Mitte. Wer die Büros in der Innenstadt direkt ansteuern will, nimmt von hier aus die entsprechenden Ausfahrten auf die B226. Diese durchkreuzt Bochum in Nord-Südost-Richtung und grenzt den kompakten historischen Kern in Form einer weiteren Ringstraße ein.

Die Ruhr-Universität und die umliegende Bildungs- und Technologielandschaft im südlichen Stadtteil Querenburg erreichen Sie am besten über die gut ausgebaute Universitätsstraße ab dem Hauptbahnhof an der B226. Die Fahrt dauert etwa 10 Minuten. Alternativ können Sie die größtenteils unterirdisch verlaufende Stadtbahnlinie U35 nehmen, die vom Schloß Strünkede bei Herne über die Bochumer Innenstadt bis nach Querenburg führt.

Fünf Trambahnlinien, die allesamt am Hauptbahnhof zusammenführen, verbinden die Büros in Bochums Zentrum mit den Stadtteilen und benachbarten Orten im Nordosten (Gerthe), Südosten (Witten), Südwesten (Dahlhausen-Linden), Nordwesten (Gelsenkirchen) und Norden (Wanne-Eickel). Bochums Veranstaltungs-Hotspot mit dem Starlight Express-Musicaltheater, dem Kongresszentrum RuhrCongress und dem Vonovia Ruhrstadion liegt eingebettet zwischen der A40 und der Castroper Straße mit Haltestellen der Trambahnlinien 308 und 318. Derweil ist der Hauptbahnhof Ihre primäre Anlaufstelle, wenn Sie Termine in Dortmund oder Essen wahrnehmen müssen. Mit dem ICE oder RE dauert die Fahrt in beide Richtungen nur etwa 10 Minuten. Die nächstgelegen Flughäfen sind Essen-Mühlheim (25km) und Dortmund (32km). Zum Airport Düsseldorf besteht eine Direktverbindung mit dem RE (42min Fahrt). 

Umkreis

Bochum hat den Verlust seiner Zechen schon längst überwältigt. Seit einigen Jahrzehnten  entwickelt sich die Ruhrpott-Stadt zu einem Zentrum für technologie- und wissenschaftsaffine Betriebe, kreative Gründer und unternehmensnahe Dienstleister. Dies bestätigen hohe Flächenumsätze, erfreulich viele Baufertigstellungen sowie konstant niedrige Leerstände der hiesigen Büros. Die enge Vernetzung von Wirtschaft und Forschung wirkt sich sehr positiv auf den Standort aus.

Die Mehrheit der Bochumer Büros könnte man als „quadratisch, praktisch, gut“ umschreiben. Die ansprechenden Räumlichkeiten befinden sich meist in mehrstöckigen, kompakten Gebäuden mit großen Fensterfronten und urbanem Flair. Wie Sie das Innere Ihres Büros gestalten, bleibt ganz Ihnen überlassen: Greifen Sie auf die Möbel und technischen Gerätschaften zurück, die Ihnen den höchsten Nutzwert liefern. Schmücken Sie Ihren Arbeitsplatz mit Pflanzen, Accessoires und Bildern, um sich so richtig wohl zu fühlen. Beauftragen Sie das Service- Personal, das Ihnen am ehesten zuspricht und lassen Sie sich durch Ihren Standort nachhaltig prägen. Ein konventionelles Büro eröffnet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, Ihren Arbeitsalltag individuell zu gestalten und Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs zu bringen. Die langfristigen Mietverträge bieten die Art von Stabilität und Sicherheit, die sich etablierte Entrepreneure, alteingesessene Firmenchefs und Gründer nach der Start-Up-Phase wünschen. 

Sind Sie lieber mitten im Geschehen und genießen die Nähe zu potentiellen Kunden, oder möchten Sie Ihren Gedanken auf der grünen Wiese freien Lauf lassen? Wollen Sie von den Vorzügen einer hoch renommierten Nachbarschaft profitieren oder sind Sie lieber Ihr eigener Vorreiter in ruhiger Umgebung? Bochums Büros bieten Ihnen eine spannende Vielfalt, um Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs zu bringen.

 Shopping- und Business-Areale

Die Kortumstraße, der „Boulevard“ (Bongardstraße/Massenbergstraße) und „das Quartier“ (Huestraße/Hellweg) zählen zu den Top-Einzelhandelslagen innerhalb der Bochumer Innenstadt. Während die Kortumstraße als traditionelle Shoppingmeile von großen Einkaufshäusern und internationalen Markenläden gesäumt ist, finden sich im Quartier hauptsächlich individuelle und hochwertige Fachgeschäfte aus den Bereichen Mode und Accessoires. Derweil lädt der von Bäumen gesäumte Boulevard zum Schlendern, Bummeln und Flanieren ein. Dort, wo die zwei zentralen Einkaufsstraßen aufeinander treffen, schafft das Einkaufszentrum Drehscheibe/Citypoint Platz für weitere 70 Läden. Westlich davon schließt sich das Verwaltungsviertel der Stadt Bochum an.
Am südlichen Ende der Kortumstraße, jenseits des Altstadtrings, befindet sich das angesagte Bermuda3Eck. Neben ein paar Läden lockt das Ausgehviertel mit Kinos, Diskotheken, Studentenkneipen, Kultbars, Cafés und Lounges, Schnellimbissen sowie innovativen Gastronomieerlebnissen. Die Büros in der Nähe dieses verkehrsberuhigten Szeneviertels eignen sich dementsprechend besonders für hippe, kreative und jugendliche Unternehmen. 

Mit einer Verkaufsfläche von etwa 115.000m² zählt das Einkaufszentrum Ruhr-Park am Bremer Autobahnkreuz im Stadtteil Harpen zu den größten in ganz Deutschland. Bei seiner Eröffnung 1964 war es zudem die bundesweit zweite Shopping-Mall nach amerikanischem Vorbild.  

 

Bedeutende Gewerbeflächen für Dienstleister und Büromieter sind:

  • Der GesundheitsCampus und das TechnologieQuartier in Querenburg (in direkter Nachbarschaft zur Ruhr-Universität)
  • Der Gewerbepark Gerthe-Süd
  • Der Gewerbepark Hiltrop
  • Das City-Tor Süd beim Bermuda3Eck

Hinzu kommen neu entwickelte Flächen wie Mark 51°7, das Gerichtsviertel am Ostring und das Quartier Innenstadt-West. Für Start-Ups erweisen sich innovative Standorte wie das Energieeffizienzzentrum Bochum, das Technologie- und Gründerzentrum Wattenscheid, das Kulturwerk Lothringen und das BioMedizinZentrum von großem Vorteil.

Die Büros an der Universitätsstraße erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. 2016 erzielte der Büromarkt hier den größten Flächenumsatz, wobei dafür v.a. die neue Zentrale des Wohnungsunternehmens Vonovia verantwortlich war. Die meisten Transaktionen entfielen auf den Bezirk Bochum-Mitte, der die Innenstadt einrahmt und direkt an die A40 grenzt.

Kaufkraft

Bochums Einwohnerzahl sank nach einem Hochstand von 409.000 Bürgern 1992 auf unter 365.000 im Jahre 2013. Seitdem lässt sich wieder ein Aufwärtstrend beobachten – derzeit wohnen 371.097 Menschen in der Stadt. Davon tragen 12,9% eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit. Die prozentual am stärksten vertretenen Altersgruppen sind die 18- bis unter 30-Jährigen (16,8%) sowie die 50- bis unter 60-Jährigen (15,2%). Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nehmen 14,5% der Bevölkerung ein. Mit einem städtischen Durchschnittsalter von 44,4 Jahren hinterlässt der demographische Wandel auch in Bochum seine Spuren. Nicht nur deshalb heißt die Stadt junge, ausländische Familien und Flüchtlinge besonders willkommen. Das negative Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegung konnte 2016 durch den Wanderungszuschuss von etwa 3.000 Menschen mehr als ausgeglichen werden. 

Bochum ist ein bedeutender Hochschulstandort. 56.000 Studierende und etwa 10.000 Beschäftigte verteilen sich auf acht Hochschulen:

  • Ruhr-Universität mit 20 Fakultäten, 186 Studiengängen und etwa 43.000 Studierenden
  • Hochschule Bochum mit etwa 7.000 Studierenden
  • TH Georg Agricola
  • Evangelische Hochschule
  • Hochschule für Gesundheit
  • EBZ Business School
  • Folkwang Campus Bochum

Dadurch dürfen sich die Unternehmen und Mieter der Bochumer Büros an einem hohen Fachkräftepotential erfreuen. Die Arbeitslosenquote betrug 2016 9,3%, wobei die Bezirke Wattenscheid und Bochum-Ost die höchsten Quotienten verzeichneten. Die Kaufkraft lag im selben Jahr bei 20.843 Euro pro Einwohner, woraus sich eine Kennziffer von 94,5 ergibt. Damit schneidet Bochum im Vergleich zu anderen Städten des Ruhrgebiets (z.B. Dortmund mit 91,4 und Duisburg mit 83,2) gut ab.

Parkmöglichkeiten

Wenn Ihr auserwähltes Büro in Bochums City liegt, können Sie, Ihre Mitarbeiter, Kunden und Geschäfspartner gerne auf die öffentlichen Parkmöglichkeiten zurückgreifen. Die Preise pro angefangene Stunde liegen bei 1 bis 1,30 Euro; die Tagestarife betragen maximal 11 Euro. Noch günstiger kommen Sie davon, wenn Sie sogleich eine Monatskarte lösen. Die Tarife liegen bei 48 bis 70 Euro, je nachdem, ob Sie eine Reservierung wünschen, ausschließlich werktags parken oder auch am Wochenende Zugang mit Ihrem Dauerticket genießen wollen.

Hier ist eine Übersicht der öffentlichen Parkhäuser in Bochum:

PF Bochumer Fenster, Massenbergstraße 15-17                                                         1,30 €/h, max. 11 €
P1 Husemannplatz, Viktoriastraße 23                                                                       1,30 €/h, max. 11 €
P2 Dr.-Ruer-Platz, Luisenstraße                                                                               1,30 €/h, max. 11 €
P3 Rathaus (BVZ), Westring 28                                                                                    1 €/h, max. 6 €
P4 Rathaus Center, Prümerstraße                                                                                 1 €/h, max. 6 €
P5 Brückstraße, Brückstraße 5-11                                                                            1,10 €/h, max. 6,20 €
P6 Buddenbergplatz (Hauptbahnhof), Ferdinandstraße 13                                               1 €/h, max. 6 €
P7 Kurt-Schumacher-Platz, Südring 1                                                                           1 €/h, max. 6 €
P8 Konrad-Adenauer-Platz (Bermuda)                                                                           1 €/h, max. 6 €
P9 Schauspielhaus, Hubertusstraße 4                                                                            1 €/h, max. 6 €
Uni-Center Querenburg, Querenburger Höhe 280                                                       0,80 €/h, max. 3,30 €

Diese Karte zeigt Ihnen Ihre Parkmöglichkeiten in der Nähe der Bochumer Büros auf.

Projekte und Stadtentwicklung

Der Abzug alter Industriezweige und Firmen nutzt die Stadt Bochum als Chance: Das Gelände des ehemaligen Opel-Werks im Stadtteil Laer soll unter dem Namen „Mark 51°7“ Unternehmen aus der Wissenschaft, Technologie und Gründerszene anlocken. Innerhalb der nächsten Jahre entstehen auf dem Areal u.a. ein Forschungsbau für das Engineering Smarter Produkt-Service-Systeme (ZESS), ein Logistikpark der DHL sowie Büros und Gebäude der Landmarken AG und der Harpen Immobilien GmbH. Die schnelle Anbindung zur A44 und A43 schafft in Kombination mit der ruhigen Lage in einer Wohngegend optimale Arbeitsbedingungen für Dienstleister und Gewerbetreibende.

Im Rahmen der „Bochum 2030 Vision Innenstadt“ entwickelte die Stadt drei zukunftsfähige Leitlinien für den Kern in und rund um den Straßenring der B226:

  • „Die Stadt des produktiven Wissens“ konzentriert sich vor allem auf das Bermuda3eck und das Viktoriaviertel, damit sich hier eine Mischung aus Lernort, Produktionsstätte und sozialem Treffpunkt herauskristallisiert – ein Hotspot für Nachtschwärmer, Kunstschaffende und Designer.
  • „Neue Heimaten“ fokussiert sich auf die Innenstadt als Wohnraum unterschiedlichster Menschen und Kulturen, die an einem lebendigen, urbanen Alltag teilnehmen.
  • „Vernetztes Stadtleben“ möchte die City zu einer digitalen Wohlfühloase machen, in der neue Shopping-Erlebnis-Welten mit traditionsreichen Händlern zusammenspielen.

Eine Kooperation zwischen der Stadt Bochum, der Stadtwerke und dem Kabelnetzbetreiber UnityMedia stellt zudem sicher, dass bis Ende 2018 95% aller Haushalte und Unternehmen Zugang zu Internet mit Gigabit-Geschwindigkeit genießen. Dadurch wird Bochum die „erste Gigabit-City Deutschlands“.

Zusätzlich zu diesen groß angelegten Initiativen entstehen Wohnhäuser und Wohnquartiere, Büros und Businessparks, Firmenzentralen, Forschungszentren und neue Universitätsgebäude. Damit lebt die Stadt, die einst nur negative Schlagzeilen in der Wirtschaft schrieb, den zeitgemäßen Strukturwandel im Ruhrgebiet vor.

Wirtschaft und Unternehmen

Bochum musste sich zunächst in den 70er Jahren und zuletzt ab 2008 neu definieren: Heutzutage charakterisiert sich die Stadt im Ruhrpott als eine Hochburg für Wissen und Technologie. Die zur “UniverCity” gehörenden sieben Hochschulen gestalten die Wirtschaft des Standorts maßgeblich mit – das Bochumer Erfolgskonzept lautet: “vernetzte Unternehmen und das Mit- und Nebeneinander von Wirtschaft und Wissenschaft an einem Ort”. Gerade deshalb siedeln sich immer mehr Unternehmen entlang der Universitätsstraße und im Stadtteil Querenburg an, wo sich hervorragende Kollaborationsmöglichkeiten mit den vorhandenen Forschungszentren eröffnen und eine innovations- und leistungsorientierte Arbeitsatmosphäre herrscht.

Zu den leitenden Wirtschaftszweigen in Bochum gehören die

  • Kreativwirtschaft (> 900 Unternehmen, ca. 8.000 Beschäftigte)
    a. in den Bereichen Architektur, Games, Schauspiel und Medienwissenschaften
  • Produktionswirtschaft
    a. in den Bereichen Antriebstechnologie, Hochleistungswerkstoffe, Smart Production, Geothermie, Bergbautechnik und Elektromobilität
  • Gesundheitswirtschaft (ca. 20.000 Beschäftigte)
    Hotspots: GesundheitsCampus, BioMedizinZentrum und Technologiezentrum Ruhr
  • IT-Sicherheit
    Hotspot: Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit

Einige bedeutende Arbeitgeber mit Sitz oder Hauptsitz in Bochum sind

  • Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
  • Aral AG
  • G Data Software AG IT-Sicherheitssoftware
  • Meteomedia GmbH Wetterdienst
  • Vonovia           Wohnungsunternehmen

An den Bochumer Hochschulen arbeiten insgesamt 10.000 Menschen in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Verwaltung, sodass die “UniverCity” als einer der größten Arbeitgeber der Stadt zählt.

Hotels und Hostels

Wattenscheid:

TRYP Bochum-Wattenscheid
Josef-Hauman-Straße 1
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 63 €

 

Nördliche Innenstadt:

Hotel Aleppo
Nordring 30
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 65 €

 

Südliche Innenstadt / Hauptbahnhof:

Hotel ibis Bochum Zentrum
Universitätsstraße 3
2 Sterne, untere Preisklasse ab 58 €

Art Hotel Tucholsky
Viktoriastraße 73
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 79 €

Mercure Hotel Bochum City
Massenbergstrasse 19 21
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 102 €

 

nahe RuhrCongress:

H+ Hotel Bochum
Stadionring 22
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 70 €

Renaissance Bochum Hotel
Stadionring 18
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 96 €

 

nahe Autobahnkreuz:

ACHAT Premium Dortmund/Bochum
Kohlleppelsweg 45
4 Sterne, untere Preisklasse ab 56 €