Einführung

Der Berliner Ortsteil Charlottenburg ist vielen Deutschen und auch internationalen Touristen ein Begriff. Immerhin konzentrieren sich hier einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Einrichtungen und Landmarken der deutschen Hauptstadt. Dazu zählen das Schloss Charlottenburg, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die Technische Universität Berlin und schließlich die Einkaufsmeile schlechthin: Der Kurfürstendamm.

Der im westlichen Stadtgebiet befindliche Ortsteil wird Richtung Osten vom Tiergarten, Richtung Süden von Kurfürstendamm-Lietzenburger Straße und Richtung Westen von der A100 abgegrenzt. Im Norden fließen die Spree und der Landwehrkanal. Das Gebiet zählt 126.800 Einwohner (Stand: Juni 2016) auf einer Fläche von 10,6km². Dabei ist Charlottenburg Teil des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf mit insgesamt 334.351 Einwohnern. Somit leben hier, auf einem Flächenanteil von 7%, rund 10% der Bevölkerung der 3-Millionen-Stadt.

Der Ortsteil Charlottenburg schafft einen Übergang zwischen den ruhigeren, grünen Randbereichen Westend und Grunewald und dem pulsierenden Stadtzentrum, Berlin-Mitte. Dabei spielen die Nähe zur Messe im benachbarten Westend, die direkte Lage an der Berliner Regionalautobahn und die leichte Erreichbarkeit vom Zentrum aus eine große Rolle bei den Standortvorteilen. Die City West ist eine reizvolle Umgebung für Business Center, da hier das zweite Herz von Berlin schlägt – v.a. wenn es um den Einzelhandel geht. Der Kurfürstendamm gilt zusammen mit der Tauentzienstraße als ein zentraler Anziehungspunkt für inländische und ausländische Besucher. Ein Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das naheliegende Kaufhaus des Westens sind in jedem Sightseeing-Programm enthalten.

Als Mieter eines Business Centers in Berlin Charlottenburg sind Sie mitten im Geschehen und nach Feierabend bzw. während der Mittagspause auch schnell im Grünen. Gen Osten erstreckt sich nämlich der 210ha umfassende Große Tiergarten mit dem Zoologischen Garten. Gen Westen liegen das Olympiastadion, das Waldgebiet von Grunewald und die malerische Seenlandschaft der Havel.

Es ist wenig verwunderlich, dass sich die Business Center in Berlin Charlottenburg am Kurfürstendamm und in dessen Seitenstraßen konzentrieren. Von den insgesamt 44 Business Centern in der deutschen Hauptstadt liegen allein elf im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf rund um die beliebte Einkaufsmeile. Eine höhere Bürodichte erreicht nur der Bezirk Mitte.

Geschichte

Der Ort Lietzow an der Spree wurde 1239 erstmals urkundlich erwähnt. Neben dem mittelalterlichen Hof gab es auf Charlottenburger Grund zwei weitere Ansiedlungen: Casow und Glienicke, die allesamt eine deutsch-slawische Bevölkerung aufwiesen. Das 1699 fertiggestellte Sommerschloss Lützenburg des preußischen Königs Friedrich I. wurde sechs Jahre später in Schloss Charlottenburg umbenannt und in den Folgejahren ausgebaut. Die Siedlung gegenüber dem Schloss erhielt zu dieser Zeit das Stadtrecht. Bei den königlichen Nachfolgern von Friedrich I. war das Residenzschloss mal mehr und mal weniger beliebt.

Im 19. Jahrhundert entdeckten Berliner die Stadt Charlottenburg als Ausflugsziel an Wochenenden und schönen Sommertagen. Dies hatte zur Folge, dass sich auch zunehmend wohlhabende Bürger in Charlottenburg ansiedelten. Industriebetriebe und eine insgesamt dichte Bebauung sorgten wiederum dafür, dass hier große soziale Gegensätze auf kleinem Raum entstanden. Bis 1884 entstand die Technische Hochschule, heute die Technische Universität Berlin. Wenige Jahre später erreichte Charlottenburg die 100.000-Einwohner-Marke und wurde damit zu einer Großstadt. Im Jahre 1920 wurde Charlottenburg ein Stadtteil von Groß-Berlin.

Von der Zerstörungskraft des Zweiten Weltkriegs vor allem im östlichen Teil Charlottenburgs zeugt bis heute die als Ruine stehengelassene Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Im Laufe des Kalten Krieges entwickelte sich die Gegend rund um den Breitscheidplatz, Kurfürstendamm und Zoologischen Garten zur City West, das Geschäftszentrum des geteilten Berlins. Vor allem in den 60er Jahren entstanden hier viele Hochhäuser; seit 2010 lässt sich ebenfalls wieder eine verstärkte Bau- und Erneuerungstätigkeit beobachten, die bedeutend zur wirtschaftlichen Attraktivität Charlottenburgs beiträgt.

Der Kurfürstendamm hat derweil seine ganz eigene Geschichte zu verzeichnen. Er wurde im 16. Jahrhundert von Kurfürst Joachim II. Hektor auf sumpfigem Gelände angelegt, um eine Verbindung von Berliner Stadtschloss zum Jagdschloss Grunewald zu erstellen. Seit 1767 trägt der Damm die Bezeichnung „Churfürstendamm“. Bismarck spielte dann eine entscheidende Rolle für die Ausgestaltung der heutigen Einkaufsmeile. 1875 ordnete man an, dass der Damm zu einem 53m breiten Boulevard nach Pariser Vorbild  ausgebaut werde. Bis heute teilt sich der Kurfürstendamm in einen Mittelstreifen, eine 2x9m breite Fahrbahn und einen 2x13m breiten Gehweg auf. Schon bald wurde der Kurfürstendamm zu einer bevorzugten Wohnadresse. Neben den prachtvollen Häusern zierten berühmte Cafés, luxuriöse Geschäfte und Theatereinrichtungen den Boulevard. Heute ist der Kurfürstendamm als Einzelhandels- und Businessparadies mit einer gesunden Mischung aus Bürogebäuden, hochwertigen Geschäften und Kaufhäusern, gastronomischen Einrichtungen und kulturellen Angeboten bekannt.

Infrastruktur

Charlottenburg ist hervorragend an das Berliner Zentrum und die westlichen Randgebiete angeschlossen. Die Hauptverkehrsachse zwischen Westend/Grunewald und Berlin Mitte stellt die mehrspurige B2 (Bismarckstraße – Straße des 17. Junis) dar, die das Olympiastadion und Messegelände mit dem Großen Tiergarten und dem Brandenburger Tor verbindet. Am Ernst-Reuter-Platz an der Technischen Universität gehen u.a. die Otto-Suhr-Allee zum Charlottenburger Schloss und die Hardenbergstraße zur City West ab. Dank der A100, die den Ortsteil im Westen begrenzt, genießen die Business Center in Berlin Charlottenburg einen optimalen Anschluss an das deutsche Autobahnnetz. Die nächste Autobahnauffahrt erreichen Sie dabei nach etwa 10min Fahrt über den Kurfürstendamm oder die Kantstraße. Von der A100 aus genießen Sie wiederum Anschluss an die A111, A113 und A115, die allesamt in Berlins Ringautobahn, die A10, münden. Von dort aus führen weitere Autobahnen wie die A2 oder die A24 zu den deutschen Großstädten in Nord- und Mitteldeutschland sowie ins benachbarte Polen. Zur Messe sind es übrigens ebenfalls 10min Fahrt.

Berlin Charlottenburg besitzt drei Regional- und S-Bahnhöfe, darunter die Bahnhöfe Charlottenburg und Zoologischer Garten. Zwischen dem Verkehrsknotenpunkt Westkreuz, dem Hauptbahnhof und dem Alexanderplatz verkehren die S75 und die S5. Die U-Bahnlinien 1, 2, 7 und 9 führen ebenfalls durch den Ortsteil Charlottenburg. Von den Haltestellen Uhlandstraße und Kurfürstendamm der U1 und der U9 sind es nur noch wenige Meter zu Fuß zu den hier ansässigen Business Centern. Dank der schnellen Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel können Sie sich in Berlin bequem ohne Auto fortbewegen. Das Hin- und Herwechseln zwischen Business Center, Messe, Flughafen und historischem Zentrum rund um die Friedrichsstraße ist mit wenig zeitlichem Aufwand verbunden. Sie erreichen den Flughafen Schönefeld im Süden Berlins beispielsweise nach 25min Fahrt mit dem Auto oder nach 40min Fahrt mit dem Zug ab der City West.

Umkreis

Die Business Center rund um den Kurfürstendamm präsentieren sich als moderne Hochhäuser bzw. Bürogebäude mit extensiven Glasfassaden, oder auch als prestigeträchtige Villen mit historischem Flair. Allein an ihrem äußeren Erscheinungsbild lässt sich erkennen, dass die Business Center in Berlin Charlottenburg sehr differenziert sind und demnach auch unterschiedliche Vorteile bieten.

Generell sind Business Center nicht mit Bürogebäuden gleichzusetzen, denn sie übernehmen eine Vielzahl an zusätzlichen Dienstleistungen, die in anderen Mietverhältnissen nicht zu finden sind. Unter dem Dach der Charlottenburger Business Center arbeiten sowohl junge, aufstrebende als auch längst etablierte Unternehmen unter einem Dach. Die Büros sind unterschiedlich ausgestattet und in Größen zwischen etwa 11m² und 45m² zu mieten. Neben Büros verfügen viele Business Center über Coworking Spaces, Konferenzräume, Lounges, Teeküchen, Kantinen sowie private Parkplätze.

Besonders beliebt sind die Einrichtungen während Messen und Geschäftskongressen. Aber auch bei Unternehmen, die sich in der Gründerphase befinden oder besonders stark auf ihr Budget achten, sind Business Center eine bevorzugte Wahl. Denn der große Vorteil gegenüber üblichen Büroräumen liegt in dem Preisvorteil.

Innerhalb des Business Centers agieren Sie als selbstständiges und eigenverantwortliches Unternehmen, während Sie von kollektiven Dienstleistungen wie Wartung, Reinigung, Sekretärs- und Telefonservice profitieren. Die Büros sind dank kompletter Ausstattung mit Möbeln sowie IT- und Kommunikationsgeräten bei der Anmietung direkt bezugsfertig. Modernstes Equipment und Highspeed-Internetzugang sind grundsätzlich vorhanden. Räume und zusätzliche Leistungen sind stunden- oder tageweise zu mieten. Viele Unternehmen genießen die Vorzüge der Business Center in Berlin Charlottenburg sogar mehrere Jahre lang.   

Der Kurfürstendamm, an dem sich viele der Business Center befinden, ist ein wahrer Besuchermagnet in Berlin. Schließlich lassen sich hier nicht nur Mode-Boutiquen, Fachgeschäfte, Flagship-Stores, Szenebars und gigantische Kaufhäuser finden. Internationale Hotels und kulturelle Einrichtungen wie Museen, Theatren und Kinos sind immer mal wieder zwischengeschaltet. Vereinzelte Verwaltungsgebäude und Bankfilialen sorgen weiterhin für eine bunte Mischung am „Ku’damm“.

Die 3,5km lange Boulevardstraße führt vom Rathenauplatz an der A100 bis zum Breitscheidplatz inmitten der aufstrebenden City West. Sie setzt sich aus breiten, von Bäumen gesäumten Gehwegen zu beiden Seiten sowie eine vierspurigen Straße mit Mittelstreifen und Parkmöglichkeiten zusammen. Historisch bedeutsame Bauten und prächtige Wohnvillen prägen das Bild des Kurfürstendamms. Richtung Breitscheidplatz zieren vermehrt moderne Gebäude und Hochhäuser die Straßen. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Shopping-Center Bikini Berlin mit rund 60 Fachgeschäften für Mode, Design und Technik, einer begrünten Dachterrasse sowie dem Bikini Pool, in dem temporäre „Pop-Up Stores“ neue Produktideen vorstellen.

Während der Kurfürstendamm vornehmlich die breite Masse anzieht, flaniert die kaufkraftstarke Klientel von Berlin gerne durch die südlich davon abgehenden Bleitreustraße, Uhlandstraße und Fasanenstraße, wo sich hochwertige Boutiquen und Designer-Läden konzentrieren. Auch die Kantstraße, die nördlich des Kurfürstendamms verläuft, gehört zu den beliebten Shopping-Adressen in Berlin Charlottenburg.

Verschiedene Passantenzählungen über die vergangenen Jahre haben ergeben, dass sich werktags pro Stunde etwa 3.500 bis 4.300 Menschen den Kurfürstendamm entlang bewegen. Samstags entfaltet die Shoppingmeile allerdings ihr wahres Potential, wenn zwischen 4.600 und 6.200 Besuchern jede Stunde an den Geschäften und Restaurants vorbei flanieren. Die Tauentzienstraße, die zum Kaufhaus des Westens weiterführt, zieht als Rekordhalter unter den Berliner Einkaufsmeilen noch mehr Passanten an. 2014 wurden hier an einem Samstag 8.100 Passanten pro Stunde gezählt.

Bei diesen Gegebenheiten ist es wenig verwunderlich, dass der Kurfürstendamm, die Tauentzienstraße und deren Seitenstraßen bevorzugte Standorte für Business Center sind.

Kaufkraft

Die Bevölkerung des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf weist ein Durchschnittsalter von 47 Jahren auf, während der städtische Durchschnitt bei 43 Jahren liegt. Die stadtrandnahen und ruhigeren Gebiete sind vorwiegend bei älteren Bürgern beliebt. Mit einem Geburtenüberschuss von 2.400 pro Jahr ist Charlottenburg jedoch keinesfalls ein „absterbendes“ Gebiet. Ein Zuzugsüberschuss von etwa 5.000 pro Jahr sorgt weiterhin dafür, dass Charlottenburg als Wohnort weiter anwächst. An der Technischen Universität und der Universität der Künste sind zudem 34.000 Studierende eingeschrieben.

Den internationalen Flair Berlins kann man auch in Charlottenburg-Wilmersdorf eindeutig spüren: Immerhin kommen etwa 12% der Einwohner aus dem Ausland. Knapp 37% der hier Wohnenden verzeichnen einen Migrationshintergrund, wobei russische und ostasiatische Wurzeln überdurchschnittlich häufig anzutreffen sind. Die Arbeitslosenquote ist derweil eine der niedrigsten in ganz Berlin.

Die Kaufkraft der Haushalte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf lag im Jahr 2016 bei etwa 3.267 Euro pro Monat. Dies sind knapp 300 Euro mehr als im Berliner Durchschnitt. Die höchste Kaufkraft können die Einwohner des südwestlichen Ortsteils Grunewald verzeichnen. Aber auch die an den Kurfürstendamm angrenzenden Wohngebiete zählen mit durchschnittlich über 3.700 Euro, die jedem Haushalt im Monat zu Konsumzwecken zur Verfügung stehen, als besonders kaufkraftstark. Dementsprechend sind die Ortsteile Grunewald und Charlottenburg auch bevorzugte Wohngegenden mit den durchschnittlich höchsten Kaltmieten.

Aufgrund der hohen Anziehungskraft des Kurfürstendamms auf in- und ausländische Touristen müssen sich hier ansässige Unternehmen nicht ausschließlich auf Berlins Einwohner „verlassen“. Der Bezirk verzeichnete 2015 mehr als 2,4 Millionen Übernachtungsgäste und insgesamt über 6 Millionen Übernachtungen. Zahlreiche Tagesausflügler und Einpendler aus dem Umkreis lassen die Zahl der potentiellen Abnehmer Ihrer Produkte weiterhin ansteigen.

Parkmöglichkeiten

Die meisten Charlottenburger Business Center bieten kostenfreie Parkplätze für ihre Mieter, und bei ausreichender Kapazität auch für Gäste von auswärts. Dennoch ist die Nähe zu kostengünstigen öffentlichen Parkplätzen ein entscheidender Standortvorteil, wenn Sie sich für eines der Business Center entscheiden müssen.

Für kurzfristige Aufenthalte gibt es zahlreiche Stellplätze mit Parkscheinautomaten direkt am Kurfürstendamm oder in dessen Seitenstraßen. Planen Sie einen mehrstündigen bis ganztätigen Aufenthalt in den Business Centern, sollten Sie sich an die Parkhäuser halten. Im Bereich Breitscheidplatz in der City West sind die Tiefgaragen „Karstadt Kudamm“ in der Rankestraße 4 und „Am KaDeWe“ in der Passauer Straße mit einem Tarif von 2 Euro pro Stunde zu empfehlen. In der Tiefgarage „Neues Kranzler Eck“ in der Kantstraße zahlen Sie nur 1,50 Euro pro Stunde, bei einem Höchstbetrag von 10 Euro. Die Parkhäuser „Kudamm Karree“ in der Uhlandstraße und „Knesebeckstraße“ verlangen Ihnen ebenfalls 2 Euro pro Stunde ab. Für einen Tag zahlen Sie dort 15 bis 18 Euro.

Für Gäste und Mitarbeiter von auswärts ist eine kombinierte Anreise mit dem Auto und dem ÖPNV zu empfehlen. Immerhin bietet Berlin zahlreiche Park+Ride Parkplätze an, auf denen Sie Ihr Auto kostenfrei oder für nur 1 Euro pro Tag abstellen können. Von den S-Bahnhaltestellen Zoologischer Garten und Savignyplatz sind es nur wenige Hundert Meter bzw. ein paar Gehminuten bis zu den Charlottenburger Business Centern. Gerne können Sie auch mit der U-Bahnlinie 1 direkt zum Kurfürstendamm bzw. zur Uhlandstraße fahren.

Projekte und Stadtentwicklung

Da Berlin Charlottenburg bereits relativ dicht bebaut ist, gibt es wenige Freiflächen für neue und zukünftige Bauprojekte. Allerdings entstehen vielfältige Möglichkeiten beim Abriss, der Grundsanierung oder Umgestaltung von bestehenden Gebäuden. So wurden in einem ersten Bauabschnitt bis 2016 die legendären Zooterrassen am Bahnhof Zoologischer Garten umgebaut: Nun präsentieren sie sich mit blauem Anstrich und Freiluftterrasse nach historischem Vorbild, sowie einem Fast Food-Restaurant als neuen Mieter. Bis 2020 soll das Empfangsgebäude des Bahnhofs modernisiert werden.

Am Breitscheidplatz präsentiert sich derweil das brandneue Hochhaus Upper West, das mit dem benachbarten und ebenso hohen Zoofenster ein Gebäudeensembe darstellt. Innerhalb von vier Jahren wurden die 119m hohen Zwillingstürme mit 34 Stockwerken hochgezogen. Das Erdgeschoss, das bis an den Kurfürstendamm heranreicht, wird für den Einzelhandel genutzt. Die unteren Etagen belegt die Budget-Hotelkette Motel One; darüber entstehen Büroflächen für verschiedene Unternehmen. Ganz oben soll eine Skybar Einheimische und Touristen auf das derzeit dritthöchste Gebäude in Berlin locken.

Nur wenige Meter vom Upper West entfernt, soll bis 2019 ein neues Einkaufs-Center mit 230 Ladengeschäften, Büros und Gastronomie entstehen. Das Karstadt-Warenhaus, das bereits an dieser Stelle besteht, wird in die “Mall of Ku’damm” eingegliedert. Bislang zieren nur wenige und vor allem kleinere Shopping-Center den Kurfürstendamm, sodass die geplante Mall of Ku’damm neue Kunden anlocken wird.

Wirtschaft und Unternehmen

Mit knapp 27.000 Unternehmen sind etwa 16% aller Berliner Unternehmen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf angesiedelt. Dabei verfügt der Ortsteil Charlottenburg über keine Gewerbe- oder Industrieparks, sondern hauptsächlich über Einzelhandelsfläche und touristisch genutzte Fläche. Diese konzentriert sich grob auf das Schloss Charlottenburg im Norden und den Kurfürstendamm mit der City West im Süden. Abseits der größeren Sehenswürdigkeiten, Shopping-Meilen und Universitäten ist Charlottenburg überwiegend ein Wohngebiet. Die westlich angrenzenden Ortsteile sind derweil bedeutend von Sport-, Grün- und Naherholungsflächen sowie dem Messegelände Berlin ExpoCenter City geprägt. Das Messegelände verfügt über 26 Hallen mit 160.000 m² Fläche. Bekannte Großmessen, die hier stattfinden, sind die IFA (Internationale Funkausstellung), ITB (Internationale Tourismus-Börse), IGW (Grüne Woche), die YOU-Jugendmesse und die Fachmesse für Musik und Unterhaltung Popkomm.

Seit 2011 gilt der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zudem als „Fair-Trade-Town“. Das bedeutet, dass lokale Händler zunehmend Fair-Trade Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Saft und Honig, die mit einem entsprechenden Siegel gekennzeichnet sind, in ihr Sortiment aufnehmen. Mehr als 20 Läden, darunter Kaufhäuser, Naturkostläden, Reformhäuser und Weltläden, treiben diese Entwicklung voran. 

Neben dem Handel sind Handwerksbetriebe, Dienstleistungsunternehmen und auch freiberufliche Tätigkeiten stark in Charlottenburg-Wilmersdorf vertreten. Eine vielseitige Gastronomie und die kulturellen Einrichtungen wie Deutsche Oper, Renaissance Theater und Theater des Westens locken die Menschen in das südliche Charlottenburg. Die enorme Anziehungskraft belegt auch die hohe Zahl an Übernachtungsbetrieben – darunter viele renommierte Hotelketten – die sich rund um den Kurfürstendamm befinden. In dem Bezirk sind fast ein Viertel aller Berliner Beherbergungsstätten zu finden. Die Gäste verweilen hier durchschnittlich 2,5 Tage.

Die Business Center in Berlin Charlottenburg sind optimale Standorte für Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Handel, Unterhaltung, Mode und Gastronomie. Auch IT-Betriebe werden sich in Berlins Business Centern besonders wohl fühlen. Da Berlin als Gründerhauptstadt einen internationalen Ruf genießt, profitieren Start-Ups von einer kreativen, jugendlichen Atmosphäre sowie einer umfassenden Förderung.

Hotels und Hostels

Der Kursfürstendamm ist von internationalen Hotelketten der Luxusklasse bis hin zu familiär geführten Budget-Hotels gesäumt. Ein passendes Hotelzimmer, von dem es nur noch wenige Schritte bis zum Business Center sind, ist für Ihre Gäste dementsprechend schnell gefunden.

 

Nähe Adenauerplatz:

Hotel Panorama
Lewishamstraße 1
3 Sterne, untere Preisklasse ab 45€

City-Hotel Berlin
Kurfürstendamm 173
3 Sterne, untere Preisklasse ab 43€

Hotel Louisa’s Place
Kurfürstendamm 160
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 130€

 

Zwischen Olivaerplatz und Uhlandstraße:

Hotel Castell
Wielandstraße 24
3 Sterne, untere Preisklasse ab 45€

Hotel Mondial am Kurfürstendamm
Kurfürstendamm 47
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 79€

Hecker‘s Hotel Kurfürstendamm
Grolmanstraße 35
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 76€

 

Zwischen Uhlandstraße und KaDeWe:

Kempinski Hotel Bristol
Kurfürstendamm 27
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 103€

Hotel Columbus
Meinekestraße 5
1 Stern, mittlere Preisklasse ab 50€

Berliner Hof
Tauentzienstraße 8
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 68€

Ellington Hotel Berlin
Nürnberger Str. 50-55
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 82€