Einführung

Nürnberg verzeichnete Ende 2015 526.920 Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt in Bayern. Die Richtung Westen angrenzenden Städte Erlangen, Fürth und Schwabach bilden zusammen mit der kreisfreien Großstadt den Ballungsraum Nürnberg. Die strategisch günstige Lage an der A9 auf der Strecke Berlin-Leipzig-München erweist sich für bundesweit agierende Unternehmen als besonders vorteilhaft. Im Kreuz Nürnberg-Ost trifft diese deutsche Längsachse auf die Querachse der A6 als Verbindung zwischen Frankreich/Saarland und Tschechien. Im Norden der Stadt liegt der Albrecht-Dürer-Airport, der mit knapp 60.000 Flugbewegungen pro Jahr Geschäftsreisende, Touristen und Luftfracht ein- und ausfliegt. Derweil legen am Hafen im südlichen Stadtgebiet etwa 500 Schiffe im Laufe eines Jahres an. Das Güterverkehrszentrum Hafen am Ludwig-Donau-Main-Kanal präsentiert sich als trimodale Umschlagsanlage (Anbindung an die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasser) für über 15 Millionen Tonnen Güter jährlich.

Doch nicht nur in verkehrstechnisch-logistischer Hinsicht ist Nürnberg ein herausragender Standort. Innerhalb der Altstadt präsentiert sich die fränkische Metropole als breit gefächerte Einzelhandelsdestination und attraktives touristisches Ziel. Besucher stoßen hier auf wichtige zeitgeschichtliche Relikte und Baudenkmäler, wobei alle mittelalterlichen Architekturstile, von der Romanik bis hin zum Klassizismus, präsent sind. Die etwa 1000 Jahre alte Kaiserburg, die über all dem thront, ist das Wahrzeichen von Nürnberg. Der Tiergarten, der Christkindlesmarkt und das germanische Nationalmuseum sind weitere Anziehungspunkte. Zudem weist das Stadtgebiet Flüsse, Teiche und Seen auf und wird in östlicher Richtung von weitlläufigen Forstflächen umrahmt – Naherholungsmöglichkeiten nach Feierabend gibt es demnach zu genüge.

Neben der hohen Attraktivität und Lebensqualität sticht Nürnberg mit wirtschaftlichen Standortvorteilen heraus. Dank rezenter Investitionen in die Anlage von Businessparks macht sich die Stadt nun als außerordentlicher Bürostandort einen Namen. Auf dem Nürnberger Messegelände finden das ganze Jahr über Fachmessen (z.B. die Leitmessen BioFach, Spielwarenmesse, GalaBau und Embedded World), Kongresse, Publikumsveranstaltungen (z.B. die Messe Consumenta) und Firmenevents statt. Unternehmen aus den Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie, innovative Verkehrstechnik und Mobilitätssysteme, Energiewirtschaft, Automation, Medizin und Gesundheit, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie innovative Dienstleistungen wie z.B. Marktforschung, Ingenieurberatung und Webwirtschaft fühlen sich in Nürnberg besonders wohl.

Die Büros in Nürnberg bieten für jeden Geschmack, jedes Bedürfnis und jede Wirtschaftsbranche das passende Angebot. Ob rund um den historischen, gut besuchten Altstadtkern, in der Nähe der großen Logistik- und Verkehrsdrehkreuze, in ruhiger Nachbarschaft am Stadtrand oder in einem der aufstrebenden Gewerbegebiete – die Büros in Nürnberg ebnen Ihren Weg zum beruflichen Erfolg.

Geschichte

Wann genau Nürnberg als Stadt gegründet wurde, ist heute nicht überliefert. Jedoch fand die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1050 statt. Die Existenz der Kaiserburg ist ebenfalls seit diesem Datum bekannt. Der Name der Burg kommt nicht von ungefähr – bis 1543 fanden dort zahlreiche Fürstenversammlungen sowie Hoftage und Reichsversammlungen der umherreisenden deutschen Herrscher statt. Kaiser Karl IV. legte mit der „Goldenen Bulle“ 1356 sogar fest, dass jedes neu gewählte Oberhaupt seinen ersten Reichstag in Nürnberg abhalte.
Um das Jahr 1500 durchlebte das historische Nürnberg seine Blütezeit. Im Jahr 1627 zählte die Stadt etwa 39.000 Einwohner; bis 1806 nahm das offizielle Stadtgebiet allerdings nur die 1,6km² große Fläche der Altstadt ein.

1835 leitete die Eröffnung der ersten deutschen Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth den industriellen Aufschwung in der Frankenmetropole ein. Vor allem metallverarbeitende Betriebe und Maschinenbauer fanden in Nürnberg hervorragende Bedingungen vor. Einige Jahre später wurden der Ludwig-Donau-Main-Kanal eröffnet und das germanische Nationalmuseum eingeweiht. 1881 stieg die Einwohnerzahl auf über 100.000; zu dieser Zeit etablierten sich Großbetriebe aus der Elektroindustrie wie Siemens und AEG als bedeutende Wirtschaftsakteure in der Stadt. Ab 1933 galt Nürnberg neben vier weiteren Städten als Führerstadt Adolf Hitlers, in der jährlich Reichsparteitage abgehalten wurden. Nach dem Krieg fanden hier die Nürnberger Prozesse vor dem internationalen Militätgerichtshof statt. Derweil machte man sich daran, ausgewählte Bauwerke der zerstörten Altstadt zu rekonstruieren. Die Spielwarenmesse machte sich seit 1950 einen Namen. Nürnberger Unternehmen wie Siemens-Schuckert, Schöller-Eis, Zündapp, MAN und Triumph-Adler trugen bedeutend zum deutschen Wirtschaftswunder bei, verzeichneten ab den 1980er Jahren jedoch einen Bedeutungsverlust.

Heutzutage ist Nürnberg auf dem Weg zu einem digitalisierten, innovativen Dienstleistungszentrum. Gleichzeitig machen rezente Kulturprojekte, Sanierungsarbeiten und Ausweitungen der Freizeit- und Naherholungslandschaft Nürnberg zu einer immer lebenswerteren Stadt.

Infrastruktur

Nürnberg ist neben München der bedeutendste Haltepunkt im ICE-Streckennetz von Südostdeutschland. Von hier aus verkehren die Schnellzüge auf direktem Wege nach Jena-Leipzig-Berlin, Würzburg-Frankfurt, Augsburg-München bzw. Ingolstadt-München und Passau-Wien. Eine IC-Linie verbindet die Frankenmetropole zusätzlich mit Stuttgart-Karlsruhe. Der Nürnberger Hauptbahnhof zwischen der südlichen Altstadt und dem Stadtteil Galgenhof ist nicht nur das Drehkreuz aller Fernzüge sowie Regionalbahn- und S-Bahnlinien, sondern auch von drei städtischen U-Bahnstrecken und drei Trambahnlinien. Zwei weitere Trambahnlinien treffen in dem benachbarten Bahnhof Steinbühl auf das Zugnetz.

Die Messe im modernen Stadtteil Langwasser ist vom Nürnberger Zentrum aus mittels der U-Bahnlinie U1 erreichbar. Zum Gewerbepark an der Katzwanger Strasse führt die Trambahnlinie 5. Das große Gewerbe- und Industriegebiet im Nordosten Nürnbergs ist an die Strecke der U-Bahnlinie U2 sowie an das Busnetz angeschlossen. Auch den Flughafen erreichen Sie mittels der U2. Wenn Ihr favorisiertes Büro am Hauptbahnhof oder am südlichen Rand der Altstadt liegt, müssen Sie sich um die Anreise keine Sorgen machen – Sie können zwischen S-Bahn, U-Bahn, Trambahn und Bus wählen.

Auch für Autofahrer gestaltet sich die Anreise zu den Büros in Nürnberg einfach. Im Osten der Stadt treffen die Bundesautobahnen A3 (Niederlande-Österreich), A6 (Frankreich-Tschechien), A9 (Berlin-München) und A73 (Südthüringen-Mittelfranken) in mehreren Kreuzen aufeinander.  Die A73 durchquert als Frankenschnellweg das westliche Stadtgebiet. Nördlich des Güterverkehrszentrums Hafen trifft die Schnellstraße auf die Südwesttangente, die ihrerseits am Ufer des Ludwig-Donau-Main-Kanals entlangführt. Das äußerst effiziente Schnellstraßennetz von Nürnberg wird durch mehrere Bundesstraßen wie die A2, die A4, die A8 und die A14 komplettiert. Diese verkehren radial von dem Innenstadtring 4R ausgehend in das Umland.  Ein kleinerer Straßenring, der den historischen Verlauf der Stadtmauern nachzeichnet, umgibt die Altstadt mit den Stadtteilen St. Sebald nördlich der Pegnitz und St. Lorenz südlich der Pegnitz. Die Fahrt vom Gewerbe- und Industriegebiet Nordostpark bis zur Messe dauert so nur etwa 20min. Ebenso lange benötigen Sie von der Kaiserburg in der nördlichen Altstadt bis zu den Gewerbegebieten Tilly-Park und Südwestpark.

Umkreis

Büros können als die Denkwerkstatt bzw. das Gehirn eines jeden Unternehmens bezeichnet werden. Die immer wichtiger werdende Dienstleistungsbranche lebt sogar zum großen Teil von der Verfügbarkeit moderner, effizienter und preisgünstiger Büros in zentraler Lage.  Jungunternehmer, Start-Ups und Selbstständige greifen zwar während der Anfangszeit gerne auf die Leistungen von Business Centern zurück, benötigen jedoch bei anhaltendem beruflichem Erfolg schon bald eine permanentere Lösung. Die Miete eines konventionellen Büros hinterlässt bei Ihren Kunden und Partnern einen professionellen Eindruck und bietet Ihnen einen geeigneten Arbeitsplatz, an dem Sie auch Besprechungen und persönliche Termine in ungestörter Atmosphäre vornehmen können.   

Die Büros in Nürnberg passen sich den individuellen Bedürfnissen der verschiedenen Branchen, Unternehmensarten und -größen an. Von Einzelbüros über Mehrpersonenbüros und Kombibüros bin hin zu großen Gruppenbüros können Sie bei MatchOffice alles finden. Doch nicht nur in punkto Standort, Größe und Raumaufteilung haben Sie die freie Wahl: Ihr Büro können Sie detailgenau nach Ihren Wünschen einrichten und mit dem für Sie besten Equipment ausstatten. Während Sie bei der Nutzung eines Business Centers auf die zur Verfügung gestellten Möbel, Geräte und Technologien angewiesen sind, bieten Ihnen konventionelle Büros Raum für Entscheidungen, Veränderungen und konstante Verbesserungen. Dank langfristiger Mietverträge finden Sie in Ihrem Büro einen fest etablierten Standort, mit dem Sie sich von nun an identifizieren können. 

Die Stadt Nürnberg weist eine Verkaufsfläche von über 1km² auf, wobei Waren für den kurzfristigen (z.B. Nahrungs-/Genussmittel), mittelfristigen (z.B. Bekleidung und Zubehör) und langfristigen Bedarf (z.B. Möbel und Antiquitäten) jeweils ähnlich große Anteile einnehmen. Das Gebiet der Altstadt und engeren Innenstadt besitzt eine Verkaufsfläche von 300.000m² – hier erwirtschaften 1.184 Betriebe einen Umsatz von 1.080 Millionen € pro Jahr. Neben diesem überregionalen Versorgungszentrum weist Nürnberg drei B-Zentren mit einer teilstädtischen Versorgungsfunktion auf. Diese sind der Bereich rund um den Aufseßplatz im Stadtteil Galgenhof, das Franken-Center im Stadtteil Langwasser und der Bereich rund um den Leipziger Platz im Stadtteil Schoppershof.

Die Top-Einzelhandelslagen in Nürnberg sind der Hefnersplatz/Ludwigsplatz und die davon abgehenden Straßen Breite Gasse und Karolinenstraße in der südlichen Altstadt. Hier finden sich große Modehäuser, trendige Geschäfte, Schnäppchenläden und Traditionsfachgeschäfte sowie alle bekannten Markenläden, die Deutschlands Innenstädte zieren. Das Einkaufszentrum City-Point beherbergt auf fünf Etagen 60 weitere Einrichtungen. Währenddessen konzentrieren sich die Geschäfte in der Kaiserstraße nahe der Pegnitz auf die kaufkraftstarke und luxusorientierte Klientel. Die nördliche Altstadt brilliert dagegen als Ort zum Verweilen, Genießen und Entdecken – hier konzentrieren sich die historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten Nürnbergs, während Gastronomiebetriebe und traditionsreiche Meisterhändler einen typischen Altstadt-Charme zaubern. 

Neben diesen Vorzugslagen für den Einzelhandel bzw. das gastronomische, kulturelle und touristische Gewerbe bietet Nürnberg zahlreiche Gewerbegebiete und Businessparks, in denen zeitgemäße Büros auf ihren Einsatz warten. Diese sind u.a.:

  • Campus Marienberg, Marienbergstraße, Stadtteil Mooshof
  • Industriegebiete Klingenhof, Schafhof und Nordostpark, Äußere Bayreuther Straße (B2)   
  • FrankenCampus, Frankenstraße, Stadtteil Katzwanger Straße
  • Sirius Business Park, Stadtteil Katzwanger Straße
  • Tilly-Park, Stadtteil Grossreuth bei Schweinau
  • HansaPark, Stadtteil Schweinau
  • Main Donau Park, Gutenstetter Straße, Stadtteil Gebersdorf
  • Südwestpark, Stadtteil Gebersdorf
  • EUROCOM, Lina-Ammon-Straße, Stadtteil Langwasser
  • Grundig Gewerbepark, Beuthener Straße, Stadtteil Langwasser

Gewerbegebiete Moorenbrunn und Altenfurt sowie Gewerbepark Nürnberg-Feucht nahe Autobahnkreuz Nürnberg-Ost

Kaufkraft

Etwa 43% der Einwohner Nürnbergs weisen einen Migrationshintergrund auf; 21% besitzen eine ausländische Nationalität. Die wichtigsten Herkunftsländer der Immigranten sind die Türkei, Griechenland und Rumänien. Doch nicht nur die Einwohner selbst bringen einen multikulturellen, internationalen Flair in die Stadt: Jährlich verzeichnet die Frankenmetropole etwa 1,76 Touristenankünfte und 3,2 Millionen Übernachtungen. Dabei kommen gut ein Drittel der Reisenden aus dem Ausland. Auch wenn die attraktive Altstadt darüber hinwegtäuschen mag: Drei Viertel der Ankünfte sind geschäftlich motiviert. Die Business-Reisenden kommen u.a. auch wegen der vielen Messen und Tagungsveranstaltungen nach Nürnberg. Bei den Freizeitgästen liegt der Monat Dezember hoch im Rennen, denn dann findet der bundesweit bekannte Christkindlesmarkt statt.  Flusskreuzfahrten erfreuen sich ebenfalls steigender Beliebtheit, v.a. seitdem im Juli 2016 der neue Personenschifffahrtshafen am Europakai eröffnet wurde.

Da Nürnberg die weitaus größte Stadt in Nordbayern bzw. Franken ist, profitieren die Mieter der hiesigen Büros von einem sehr großen Einzugsgebiet und einem entsprechend großen, potentiellen Absatzmarkt. Mit einer Kaufkraftkennziffer von 104 (entspricht einer Kaufkraft von 22.841€ pro Einwohner) liegt Nürnberg leicht über dem deutschen Durchschnitt. Allerdings erwirtschaften die hiesigen Betriebe einen weitaus höheren Umsatz, als die lokale Kaufkraft vermuten ließe. Die überragend hohe Umsatzkennziffer von 139 verdeutlicht, dass Nürnberg einen bedeutenden Kaufkraftzufluss verzeichnet und ein wichtiges Versorgungszentrum für umliegende Landkreise darstellt. Eine höhere Umsatzkennziffer weist bundesweit nur München auf.  

Als Mieter eines Büros in Nürnberg profitieren Sie von der hohen Einzelhandelszentralität, der positiven Kaufkraft und dem kulturell-vielfältigen Flair Nürnbergs.

Parkmöglichkeiten

Die meisten Bürokomplexe und Businessparks bieten ihren Mietern private Parkplätze direkt vor der Tür ihres Arbeitsplatztes an. Wenn Sie jedoch ein kleines Büro im Stadtzentrum nutzen oder Kunden und andere Besucher erwarten, sind öffentliche Parkplätze in der Nähe von großem Vorteil. Dies trifft vor allem dann zu, wenn sich Ihr Büro nicht in fußläufiger Reichweite von einer Bahn- oder Bushaltestelle befindet.

Nürnberg bietet vergleichsweise günstige Parkmöglichkeiten in Zentrumsnähe an. Außerhalb der Altstadt genießen Sie unschlagbare Tagespreise, sodass Sie während der Arbeit und bei wichtigen Terminen innerhalb der Stadt Ihr Auto unbekümmert stehen lassen können.
Hier ist ein Überblick über die Parkhäuser in der Altstadt:

Parkhaus Sterntor, Grasersgasse 25                                                                       1,80 €/h, max. 16 €
Parkhaus Jakobsmarkt, Zirkelschmiedsgasse 9                                                        1,80 €/h, max. 16 €
Parkhaus Katharainenhof, Katharinengasse 14                                                        1,80 €/h, max. 16 €
Tiefgarage Findelgasse, Findelgasse 4                                                                    1,80–2 €/h, max. 16 €
Tiefgarage Hans-Sachs-Platz, Has-Sachs-Platz 1                                                      2 €/h, max. 16 €

Außerhalb der Altstadt gibt es folgende Parkeinrichtungen:

Parkhaus FrankcenCampus, Katzwanger Straße                                                       0,50 €/h, max. 10 €
Parkhaus Theater, Richard-Wagner-Platz 10                                                            1,50 €/h, max. 15 €
Parkhaus Sebalder Höfe, Äußere Laufer Gasse                                                         1,50 €/h, max. 6 €
Tiefgarage Maxtorhof        , Maxfeldstraße 5                                                        1–1,10 €/h, max. 6,50 €
Parkplatz am Tempohaus, Äußere Bayreuther Straße                                                0,50 €/h, max. 4 €

Projekte und Stadtentwicklung

Nürnberg setzt auf Wachstum. Sowohl die steigenden Bevölkerungszahlen als auch die positiven Wirtschaftskenndaten zeichnen einen zukunftsweisenden Trend nach. Dementsprechend fokussieren sich aktuelle Bauprojekte auf die Bereitstellung von geförderten bis hin zu exklusiv-luxuriösen Wohnflächen im urbanen Raum und die Bereitstellung von moderner Büro- und Verwaltungsinfrastruktur. Die systematische Erweiterung der bestehenden Gewerbe- und Industrieparks in den äußeren Stadtbereichen und der Neubau von Logistikparks, Büro-Centern und Businessparks macht Nürnberg für Betriebe aus allen Bereichen äußerst attraktiv. Bislang ungenutzte Flächen auf der grünen Wiese schaffen zusammen mit brachliegenden Arealen ehemaliger Industrie-Großbetriebe einzigartige Möglichkeiten für die Stadtentwicklung. Auch werden historische Strukturen und leerstehende Häuser saniert und revitalisiert, um sie etwa für die Hotellerie, den Einzelhandel oder zum Wohnen zu nutzen. Der Flughafen und das Messegelände werden ebenfalls in kleinen Schritten erweitert – ein Anzeichen für eine prosperierende Wirtschaft.

Wirtschaft und Unternehmen

In der Stadt Nürnberg leben 289.721 sozialversichungspflichtig Beschäftigte und 378.100 Erwerbstätige. Davon arbeiten 82% im Dienstleistungssektor, 18% im produzierenden Gewerbe und 6% als Selbstständige. 58% der Beschäftigten verfügen über eine betriebliche oder schulische Berufsausbildung und 18% über einen Hochschulabschluss. Vor Ort tragen die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Technische Hochschule sowie 12 weitere private Hochschuleinrichtungen zum Fachkräftenachschub bei.
Ebenfalls pendeln täglich über 150.000 Arbeitnehmer aus dem Umland in die Stadt. Damit verzeichnet Nürnberg ein Pendlersaldo von knapp 90.000. Die bedeutendsten Pendlerströme kommen aus den westlich anschließenden Gemeinden Fürth, Langenzenn und Neustadt/Aisch sowie den östlichen Gemeinden Lauf, Sulzbach-Rosenberg und Amberg.

Die größten Anteile an der Nürnberger Bruttowertschöpfung besitzen die Branchen “Finanz-, Versicherungs-, Immobilien- und Unternehmensdienstleistugnen” sowie “Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation”. Das verarbeitende Gewerbe trägt immerhin zu 18% zur Bruttowertschöpfung bei – in vielen deutschen Großstädten liegt dieser Wert niedriger. Die größten Beschäftigungszuwächse verzeichnen aktuell die Informations- und Kommunikationsdienstleistungen sowie das Gesundheits- und Sozialwesen.

Insgesamt sind in Nürnberg mehr als 25.000 Unternehmen registriert. Zahlenmäßig am stärksten vertreten sind Betriebe aus den Branchen “Handel”, “freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen”, “Immobilienwirtschaft”, “Baugewerbe” und “sonstige Dienstleistungen”. 90% der lokalen Unternehmen definieren sich als Kleinbetriebe, da sie maximal neun Beschäftigte zählen. Die Gründungszahlen verzeichneten während der letzten Jahre einen leicht rückläufigen Trend – dies ist laut Experten allerdings der Tatsache geschuldet, dass die verbesserten Bedingungen am Arbeitsmarkt mit der Aufnahme eines abhängigen Beschäftigtenverhältnisses locken.
131 Unternehmen in Nürnberg beschäftigen mehr als 250 Menschen. Namhafte Firmen mit über 1.000 Beschäftigten sind u.a. Bosch, Conti Temic, DATEV, Diehl, Ergo Direkt, GfK, N-ERGIE, MAN, Semikron, Siemens, Staedtler und Telefónica.

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten war die Frankenmetropole von einem Rückgang der traditionellen Industriebranchen, v.a. im Bereich Maschinenbau und Haushaltselektronik, betroffen. Firmen wie Triumph-Adler, Grundig AG und AEG mussten schließen oder viele Hundert Arbeitnehmer entlassen. Gleichzeitig fand in Nürnberg ein Ausbau zur Dienstleistungsstadt und zu einem wettbewerbsstarken Bürostandort innerhalb Südostddeutschlands statt. Inzugedessen entstanden auch die vielen neuen Gewerbeparks.

Detaillierte Informationen über den Wirtschaftsstandort Nürnberg liefert der Wirtschaftsbericht aus dem Jahr 2016.

Hotels und Hostels

Altstadt:

Five Reasons Hostel & Hotel
Frauentormauer 42
mittlere Preisklasse ab 61€

Burghotel Nürnberg
Lammsgasse 3
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 66€

SORAT Hotel Saxx
Hauptmarkt 17
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 71€

Melter Hotel & Apartments
Königstraße 41
mittlere Preisklasse ab 89€

 

Hauptbahnhof:

Art & Business Hotel
Gleißbühlstraße 15
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 84€

Novotel Nürnberg Centre Ville 4* Superior
Bahnhofstraße 12
4 Sterne, gehobene Preisklasse ab 104€

Sheraton Carlton Hotel
Eilgutstraße 15
5 Sterne, gehobene Preisklasse ab 125€

 

Nordosten:

Acomhotel Nürnberg
Leipziger Platz 22
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 68€

 

Flughafen:

Mövenpick Hotel Nürnberg Airport
Flughafenstraße 100
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 80€



Südwesten:

NOVINA Hotel Südwestpark
Südwestpark 5
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 89€

NOVINA Hotel Tillypark
Wallensteinstraße 71
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 95€

 

Messe/Langwasser:

NumberOne
Münchener Str. 342
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 69€

ARVENA Messe Hotel
Bertolt-Brecht-Straße 2
3 Sterne, mittlere Preisklasse ab 71€

Congress Hotel Nürnberg an der Messe
Münchener Str. 283
4 Sterne, mittlere Preisklasse ab 82€